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Beilage Bock-Blick 2020

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22. Dezember 2020 OKTOBER 2020 25 Die Tradition vom Munot wahren Schaffhausen. Karola Lüthi wacht seit drei Jahren als erste Frau über das Wahrzeichen von Schaffhausen. «Ich dachte sofort ‹das ist mein Job›», erzählt Karola Lüthi im Gespräch mit dem «Bock». «Aber eigentlich ist es ein Abwartsamt», ergänzt sie. Besonders wichtig sei der Traditions aspekt, den die Schaffhauserinnen und Schaffhauser sehr schätzen. Nirgends sonst wird jeden Abend um 21 Uhr ein Glöcklein von Hand geläutet. «Eigentlich gefällt mir das sogar am besten an meinem Beruf», so die Munotwächterin. Den Einheimischen vermittle diese Tradition Wärme und Heimat. Was genau fasziniert Karola Lüthi an ihrem Beruf? «Es ist mir eine Ehre, dass ich Teil einer langen Schaffhauser Tradition sein darf», sagt die Munotwächterin. Zudem betreut Karola Lüthi die regelmässig stattfindenden Munotführungen. Traditionellerweise ist die Munotwächterin zu 41 Prozent angestellt, 40 Prozent für Wartungs- und Pflegeaufgaben und ein Prozent zum Läuten des Munotglögglis. Nur einmal hat das Munotglöggli nicht geläutet: letztes Jahr am 14. Juni zum Frauenstreiktag. Diese emotionale Aktion wurde schweizweit publik und hat nicht nur für positive Reaktionen gesorgt. (lg.) Karola Lüthi lebt und arbeitet auf dem Munot. Hier auf der Zinne mit ihrem Lakeland- Terrier Zippi. Bild: Lara Gansser Beim Heilpädagogischen Reiten steht vor allem der Beziehungsaufbau zwischen Kind und Pferd im Vordergrund. Bild: Nathalie Homberger Förderung auf dem Pferderücken Schaffhausen. Seit Juli bietet Ilona Poloni in der Reitschule Sesa Horses in Schaffhausen Heilpädagogisches Reiten (HPR) an. HPR umfasst die ganzheitliche Förderung von Kindern, Jugendlichen oder auch Erwachsenen. Es wird bei Defiziten der Wahrnehmung und der Motorik, bei Lern- und geistiger Behinderung, Autismus, Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität, Sprach- und Sprechstörungen sowie Ängsten, Depressionen und Traumata angewendet. Ilona Poloni arbeitet vor allem mit Kindern. Dabei will sie auch deren Selbstbewusstsein mithilfe des HPR stärken. Die Bewegung des Pferdes sowie der Körperkontakt beeinflussen das Körpererleben und die innere Befindlichkeit. «Es ist eine Beziehungsarbeit zwischen dem Pferd und dem Kind», so die Heilpädagogin. Pferde und ihr Wesen faszinieren Ilona Poloni bereits seit ihrer Jugend. Seit zwei Jahren arbeitet sie in einem Kindergarten und unterstützt Kinder mit speziellen Bedürfnissen. Aufgrund ihrer beruflichen Vorkenntnisse und ihrem Wissen um die positive Wirkung der Pferde auf Menschen, entschied sie sich, die Ausbildung zur Reittherapeutin zu absolvieren. Das HPR findet bei Ilona Poloni vorwiegend draussen statt: Es geht dabei um die Wahrnehmung des Pferdes und der Natur.(ms.) Bierbrauen ist seine Passion Schaffhausen. Zdzislaw Koltun hat schon viel erlebt. Er braute das weltbekannte Münchner Augustiner- Bräu, das auch am Oktoberfest serviert wird, arbeitete in der Slowakei und in Grönland, machte einen Abstecher in die Medizinaltechnik und fand schlussendlich seinen Weg nach Schaffhausen. Seit sechs Jahren ist er der Braumeister der Brauerei Falken. Er ist begeistert davon, wie stolz die Schaffhauserinnen und Schaffhauser auf ihr Bier sind. Geboren ist Zdzislaw Koltun in Polen. Mit vier Jahren zog er nach Würzburg im Norden Bayerns, besuchte die Schule, machte das Militär und liess sich zum Bierbrauer ausbilden. Später folgte die Weiterbildung zum Braumeister. Im Laufe seiner Karriere hat Zdzislaw Koltun hunderte Biere degustiert. Wenn er sich den ganzen Tag mit Bier beschäftigt, hat er da am Abend überhaupt noch Lust, eines zu trinken? «Immer! Vom Bier kann man nie genug haben. Ich schlage aber praktisch nie über die Stränge. Bier ist für mich ein soziales Getränk und eine Kultur.» Seit seinem ersten Arbeitstag vergeht kein Tag, an dem Zdzislaw Koltun seinen Beruf nicht mit Freude ausübt. «Wenn mir diese Arbeit keinen Spass macht, dann ist Hopfen und Malz verloren!»(lg.) Im Laufe seiner Karriere hat Zdzislaw Koltun schon hunderte Biere degustiert. Ein frisch gezapftes Bier sei immer ein Genuss, findet er. Bild: Yves Keller

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