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Beilage Meetingpoint

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22. Juni 2021 MEETINGPOINT 17 Der Schaffhauser Stadtpräsident äussert sich zum Meetingpoint «Wichtige Belebung für Schaffhausen» Am Planungsprozess des Angebots im «Haus der Wirtschaft» war auch Stadtpräsident Peter Neukomm beteiligt. Er lobt das moderne Konzept, hat aber auch einen Kritikpunkt. Yves Keller Schaffhausen. Ein regnerischer Vormittag. Leicht geduckt, aber schnellen Schrittes geht der Schaffhauser Stadtpräsident Peter Neukomm auf die grosse Eingangstür des «Haus der Wirtschaft» zu. Drinnen sind an diesem Morgen noch einige Arbeiter am Werk, die Tische sind noch in Schutzfolie eingepackt. Peter Neukomm entledigt sich seines Mantels und schaut sich um: «Ich bin sehr froh, dass in diesen wunderbaren Räumlichkeiten wieder etwas Schönes entsteht. Darauf haben wir bei der Stadt sehnlichst gewartet.» Da, wo früher «Schaffhauserland Tourismus» und der «Branchenverband Schaffhauser Wein» einquartiert waren, entsteht ein neuer, moderner Begegnungsort mit einem Bistro, einer grossen News-Leinwand, einem Fanshop von Sportvereinen und Möglichkeiten für Geschäftssitzungen. Etwas, das es in dieser Art in Schaffhausen noch nicht gibt, attestiert auch Peter Neukomm: «Das Konzept eines offenen Begegnungsraumes für Wirtschaft, Sport und Kultur finde ich sehr gelungen. Dieser historische Raum ist wie gemacht für einen solchen Treffpunkt.» Nicht nur von der grossen Leinwand ist er angetan, sondern auch von den einzelnen Arbeitsinseln, kleinen Stoffboxen, in denen Gäste ruhig arbeiten können. «Ich kann mir gut vorstellen, dass Leute, die das Homeoffice unterdessen satt haben, dieses Angebot in diesem speziellen Ambiente nutzen werden.» Feierabend geniessen Während dem Interview schaut Peter Neukomm immer wieder an den dicken Holzbalken nach, hoch zur Decke. Aber nicht nur der historische Innenraum ist für ihn ein wichtiges Argument dafür, dass hier wieder ein öffentlich zugänglicher Raum entsteht, Stadtpräsident Peter Neukomm vor dem Eingang des «Haus der Wirtschaft». auch der Aussenbereich lade förmlich dazu ein: «Hier draussen unter den Bäumen einen lauschigen Sommerabend zu geniessen und dabei ein Glas Wein zu trinken, ist äusserst schön. Ich sehe es auch als Aufwertung für den ganzen Platz und es kann auch eine Chance für die umliegenden Restaurants sein, dass die Leute zuerst im ‹Haus der Wirtschaft› einen Apéro nehmen und danach fürs Nachtessen in ein benachbartes Restaurant gehen.» Peter Neukomm gibt auch zu bedenken, dass der Herrenacker grösser ist als der Bundesplatz in Bern, weshalb ein weiteres Gastro-Angebot wichtig sei: «Je mehr solche Belebungspunkte es um den Platz herum gibt, desto attraktiver wird der Herrenacker. Deshalb hat die Stadt grosses Interesse daran, dass hier ein gutes Konzept umgesetzt wird.» Längst nötiger Fanshop Als sportbegeisterter Mensch habe er auch grosse Freude daran, dass es im Haus der Wirtschaft einen Fanshop gibt, in welchem sich unter anderem Teams wie der VC Kanti, die Kadetten oder der FCS präsentieren werden. Fanshops seien im Ausland schon längst üblich, aber in der Stadt Bild: Yves Keller Schaffhausen fehlte ein solcher bisher, konstatiert Peter Neukomm: «Nach den Cupsiegen der Kanti-Girls und der Kadetten ist ein solcher Fanshop jetzt umso wichtiger.» Nach einer kurzen Pause fügt er an: «Ein Manko sehe ich im ganzen Konzept hier im ‹Haus der Wirtschaft› allerdings. Im Fanshop fehlt eine Mannschaft: Der Hamburger Sportverein, HSV.» Nochmals eine kurze Pause. Dann lacht der Hamburg-Fan Peter Neukomm vergnügt. Bleibt zu hoffen, dass das neue Café im «Haus der Wirtschaft» erfolgreicher sein wird als Peter Neukomms HSV in den letzten zwei Saisons.

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