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Bock E-Paper 2022 KW02

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Bock | Dienstag, 11. Januar 2022 Der redselige Schwede Schwedens Umgang mit Corona wird immer wieder in den Medien thematisiert. Wenn das in der Schweiz passiert, fragen die Journalisten oft beim Schaffhauser Tobias Keller nach, der seit sieben Jahren in Schweden lebt. Zurück in die Schweiz will er vorerst nicht. PORTRÄT VÄSTERVIK UND SCHAFFHAUSEN Yves Keller «Für mich ist Schweden Freiheit und Natur. Den Dichtestress in der Schweiz finde ich krass und auch den Nebel vermisse ich hier nicht.» Tobias Keller macht gleich zu Beginn des Telefoninterviews klar, dass er sich im südschwedischen Västervik an der Ostsee pudelwohl fühlt. Der 49-Jährige betont, dass die Schweden im Umgang deutlich lockerer seien. «Das Leben im Norden ist viel entspannter. Hier haben wir mehr Zeit, um Familie und Arbeit zu kombinieren und um das Leben zu geniessen.» Über Politik wird nicht gesprochen Er musste sich aber auch an einiges zuerst gewöhnen. Den Umstand zum Beispiel, dass in Schweden nicht oder kaum über Politik gesprochen wird. Das sei für ihn, der in der Schweiz als Radio- und Printjournalist das Politgeschehen aus nächster Nähe begleitete, eine Umstellung gewesen, gibt er zu: «Wenn du bei den Schweden mit politischen Themen kommst, kann es passieren, dass dein Gegenüber NEUES ZU NAMEN Wie die Clientis BS Bank Schaffhausen in einer Medienmitteilung schreibt, feierte Marion Dambach am 1. Januar ihr 15-Jahre-Jubiläum. Marion Dambach startete bei der Clientis Bank als Allrounderin im Bereich Services, seit März 2010 arbeitet sie im Zahlungsverkehr und erhielt als Anerkennung per 1. Januar 2020 die Handlungsvollmacht. Weiter feiert Belinda Rambone ihr 10-Jahre-Jubiläum, die am 6. Januar 2012 als Marktgebietsleiterin Finanzieren in die Dienste der Clientis BS Bank Schaffhausen AG trat. Die Kundenberatung ist ihre Passion und dank ihrer Sprachenvielfalt ist eine Beratung auch in Englisch, Spanisch oder Italienisch möglich, heisst es weiter in der Medienmitteilung. Im August 2021 übernahm sie die Co-Leitung des Clientis Beratungszentrums in Neunkirch. Nach langjähriger Tätigkeit verliess Annique Schönenberg per Ende Dezember die Primarschule Uhwiesen. Sie hat eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen. Ab 1. März wird Flo- Anzeige sagt: ‹Jetzt haben wir doch gerade zusammen ein feines Mittagessen. Lass uns das geniessen.› Und dann ist das Thema Politik beendet.» Als sehr politisierter Mensch sei es für ihn am Anfang enorm schwierig gewesen, dies zu akzeptieren. Unterdessen geniesse er diese Distanz aber auch: «Es zeigt mir, dass ich mich nicht immer um alles kümmern muss.» Auch wenn Schweden seine Probleme habe, überwiegen für ihn die Vorteile des nördlichen Landes. Er habe gelernt, dass ein zentralisierter Staat durchaus seine Vorzüge hat, weil vieles einfacher und schneller gehe. Das falle ihm unter anderem im Bereich der digitalen Behörden-Organisation auf: «Die Schweiz ist in Sachen Digitalisierung im Vergleich zu Schweden im Bronzezeitalter. Es geht einfach viel zu lange, beispielsweise mit einer digitalen ID.» Auf der anderen Seite seien die Schweden im Alltag bei gewissen Dingen etwas schwerfälliger. Anpacken sei nicht immer die erste Option: «Hier wird zuerst ewig drüber nachgedacht und diskutiert, bevor etwas gemacht wird. Da können Sitzungen abgehalten werden, weil Müll rumliegt, statt dass jemand den Müll einfach kurz zusammen wischt und das Problem erledigt ist.» rian Dorn die 4. Klasse übernehmen. Die Überbrückung bis Anfang März ist mit Cindy Manser abgedeckt. Bianka Heinrichsberger heisst die neue Leiterin der Thurgauer Kantonalbank (TKB) in Diessenhofen, heisst es in einer Mitteilung der Bank. Anfang Januar übernahm sie den Stab von Willi Itel, der nach über 40 TKB-Jahren, vorwiegend bei der TKB Diessenhofen, in Pension geht. Bianka Heinrichsberger ist im Herbst zur TKB gestossen. Dank ihrer mehrjährigen Fachund Führungserfahrung bei verschiedenen Bankinstituten sowie ihrem Master-Abschluss in Bankmanagement verfüge sie über beste Voraussetzungen für die Leitung der TKB-Geschäftsstelle. Sabrina Müller hat per 1. Januar 2022 die Moskito Kinderbörse in Diessenhofen übernommen. Die Übernahme sei ein lang ersehnter Traum der 30-Jährigen, der nun in Erfüllung geht. Seit gestern Montag, 10. Januar, ist die Moskito Kinderbörse wieder geöffnet. (shb.) Der Schaffhauser Tobias Keller lebt seit sieben Jahren in Schweden. Eine Rückkehr in die Schweiz steht momentan nicht zur Debatte. Bild: zVg. Journalismus als Hobby In seiner neuen Heimat arbeitet Tobias Keller nicht mehr als Journalist, sondern begleitet für die staatliche Arbeitsvermittlung ein Projekt des Europäischen Sozialfonds. Zum Schreiben und Berichten kommt er dennoch ab und zu. Immer wieder wird er von «Radio 1» angefragt, um im Corona-Talk von Roger Schawinski über die aktuelle Situation in Schweden zu berichten, auf «Blick online» wurde er vor Weihnachten ebenfalls zur Corona-Situation in Schweden befragt und auch im Schweizer Radio «SRF1» oder in der «Schweiz am Wochenende» gab er schon Auskunft über das Leben im hohen Norden. In seiner Freizeit seiner alten Passion nachgehen zu können, mache ihm viel Spass, sagt der ehemalige Journalist, der schon für «Radio 24», «Radio Munot», die «Handelszeitung» oder «Radio Z» gearbeitet hat. Und er nimmt auch kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, aus seiner Sicht Missstände in der Schweiz anzusprechen: «Ich habe den schwedischen Pass. Das Einbürgerungsverfahren hier ist für alle gleich. Das ist fair. So wie die Einbürgerungsverfahren in der Schweiz teilweise ablaufen, ist es einfach nur erniedrigend und menschenverachtend. Da schäme ich mich im Ausland dafür.» Auch wenn er in der Schweiz noch Familie und viele Freunde habe, stehe eine Rückkehr aktuell nicht zur Debatte. Er fühle sich mit seiner Frau und den Kindern wohl in Schweden, gehe regelmässig auf die Jagd, verbringe seine Freizeit als Imker oder Fischer und pflege seinen Schrebergarten – alles Dinge, die der Schweiz nicht so fern scheinen. Und so zeigt er sich am Ende des Gesprächs auch versöhnlich mit seiner alten Heimat: «Hier in Västervik hat es etwa zehn Restaurants, die alle Hamburger verkaufen, aber so richtig gutes Essen gibt es weniger. Als ich über die Festtage in der Schweiz war, genoss ich das richtig.» Zur möglichen Schliessung der Flurlingerbrücke Eiserner Steg wurde bei Anwohnenden und angrenzenden Unternehmen eine Umfrage durchgeführt. Bild: Salome Zulauf Umfrage Durchgeführt Die Gemeinde Neuhausen führte eine Umfrage zur möglichen Schliessung des Eisernen Stegs (Flurlingerbrücke) für den motorisierten Individualverkehr durch. Wie aus einer Medienmitteilung zu entnehmen ist, wurden dafür die Anwohnerinnen und Anwohner des Flurlingerwegs, die Bewohnerinnen und Bewohner des anschliessenden Quartierperimeters Bahnsteigstrasse und Rheinstrasse sowie die Unternehmen und Arbeitnehmenden im Einzugsgebiet des Eisernen Stegs befragt. Die Rücklaufquote der Fragebogen lag bei knapp 40 Prozent. Die Umfrage zeige laut den Verantwortlichen eine mehrheitliche Ablehnung der Schliessung des Eisernen Stegs für den Individualverkehr. Die Anwohnenden des Flurlingerwegs sind eher gegen, die Bewohnerinnen und Bewohner des befragten Quartiers mehrheitlich gegen eine Schliessung und die Unternehmen und Arbeitnehmenden lehnen diese deutlich ab. Parallel zur Umfrage wurden Verkehrsmessungen bei offenem und geschlossenem Eisernen Steg durchgeführt. Die Verkehrsreduktion des motorisierten Individualverkehrs aufgrund der Schliessung des Eisernen Stegs beträgt zwischen 8 und 20 Prozent. Ende November 2021 wurde ein Ingenieurbüro beauftragt, eine Studie über den Zustand und die Restlebensdauer des Eisernen Stegs zu erstellen, inklusive statischer Abklärung über die Belastbarkeit der Brücke. Sobald das Ergebnis vorliegt, werden die Gemeinden Flurlingen und Neuhausen zusammen mit den Kantonen Zürich und Schaffhausen festlegen, wie es mit der Brücke zwischen Flurlingen und Neuhausen weitergehen soll, schreibt die Gemeinde Neuhausen in ihrer Mitteilung. (shb.) Gesellschaft Bock-SPLITTER Richard Altorfer Kari, nachdenklich: Wenn du mit Gott sprichst, bist du gläubig. Wenn er antwortet, bist du schizophren. So läuft das mit dem «Kreuzen»: Man weiss nie so recht, was dabei herauskommt. Es gibt Schäferhunde und Labradore, Jagdhunde und Möpse. Die einen mussten früher Schafe hüten, die andern Wild aufstöbern oder jagen, einige mussten Mäuse fangen, andere gelangweilten Damen Gesellschaft leisten. Das alles taten sie, gut und eifrig, jeder nach seiner ihm gestellten Aufgabe. Heute? Da Schafe hüten nicht mehr Mode ist, das Wildschweine-Jagen den Jägern vorbehalten bleibt und Mäuse selten geworden sind, ist nicht mehr die Funktion wichtig, sondern das Aussehen. Bloss, das lässt sich äusserst schwer von der Funktion trennen. Die Lösung: Wer Beagles möchte, die nicht abhauen und jagen, kreuzt sie mit Möpsen – weil die lieber auf einem bequemen Kissen liegen. Wenn die Züchter Glück haben, entstehen so tatsächlich jagdfaule häusliche Beagles. Wenn sie Pech haben aber leider jagende Möpse. Ein Satz zum Thema Liberalismus: Wer Verantwortung mit dem Hinweis auf Selbstverantwortung auch dort auf den Einzelnen abschiebt, wo der Einzelne Verantwortung allein gar nicht wahrnehmen kann oder nur, indem er der Allgemeinheit schadet, ist kein Liberaler, sondern ein Feigling. Und: Wer unter Liberalismus die Freiheit versteht, selber entscheiden zu dürfen, ob 2 × 2 drei, vier oder fünf ergibt, den sollte man genau so wenig regieren lassen wie jene Sozialisten, die meinen, viel geteilt durch viele bleibe viel. «Geld haben, ist schön, solange man nicht die Freude an Dingen verloren hat, die man nicht mit Geld kaufen kann.» (Dali) Wir schauen auf das Jahr 2050: Die Welt ist elektrifiziert. Und, so hofft man, CO2- neutral. 2050 heisst aber auch: auf unserer Erde leben – neben drei Milliarden Amerikanern, Europäern, Russen und Chinesen – eine Milliarde autofahrender Inder, zwei Milliarden autofahrende Afrikaner, zwei Milliarden autofahrende Südamerikaner, eine Milliarde autofahrender Indonesier, Philippinos usw. Können Sie sich eine funktionierende Infrastruktur für Elektroautos nur schon in Indien und Afrika vorstellen? Nein? Sehen Sie. Niemand kann das. Die frivole Gisela motzt über die Tatort- Krimi-Ankündigung. «Edel gefilmt und gut gespielt, vor allem von …» habe sie gelesen. Wen das denn interessiere? Ihr jedenfalls wäre wichtiger zu erfahren, ob «der Tatort» spannend, spektakulär, düster, brutal oder raffiniert sei oder eher plump, langweilig und vorhersehbar – kurz, ob es sich lohnt, ihn anzuschauen. Die Selbstverwirklichungs-Bemühungen des Regisseurs oder der Schauspieler seien ihr ziemlich egal. Ihr Freund beruhigt sie: Die Ankündigung spreche doch für sich: Es sei offensichtlich Zeit für ein gutes Buch – oder für Netflix. Der dumme Spruch am Ende (Melbourne GMT+10): NoVax DjoCovid – im Kampf um die Tennis-Krone (Corona). Anzeige IHR TOYOTA & LEXUS SPEZIALIST Beringen-Enge • 052 630 10 10 • engebrunnen.ch 5

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