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Bock E-Paper 2022 KW07

4 Bock

4 Bock | Dienstag, 15. Februar 2022 Anzeigen Anzeigenannahme: Verlag Bock AG | Telefon: 052 632 30 30 www.schaffhausen24.ch | Mail: info@bockonline.ch VERANSTALTUNGEN Samstag, 26. Februar 2022, 20 Uhr Peter Pfändler Pfändler 2.0 Mit sicherem Gespür für das Witzige präsentiert er in seinem neuen Programm «Pfändler 2.0» ein Potpourri aus urkomischen Alltagsmomenten. Eintritt: 40 Franken Tickets und Infos: www.trottentheater.ch / 052 674 22 21 Sonntag, 20. Februar 2022, 17.00 Uhr FIORINI QUARTETT «Frühlingskonzert» Piotr Baik – Violine Christian Müller – Violine Paul Westermayer – Bratsche Eldar Saparayev – Cello Wiener Klassik: W.A. Mozart und F. Schubert FEB Kultur in der Klosterkirche Paradies Verein der Freunde der Klosterkirche Paradies Eintritt Fr. 25.– Lehrlinge und Schüler/Studenten mit Ausweis gratis HEUTE! Eiger Oper in einem Akt von Fabian Müller − Theater Orchester Biel Solothurn DI 15. 19:30 Dauer ca. 1 h 20 min, ohne Pause Talk im Theater um 18:45 Uhr Publikumsgespräch im Anschluss Stellenangebote Telefon: 052 632 30 30 | Mail: info@bockonline.ch Inserate? Immobilien © Suzanne Schwiertz Nessi Tausendschön: «30 Jahre Zenit» Operation «Goldene Nase» – Kabarett DO 17. 19:30 Aracaladanza: «Play» Tanztheater für Kinder und Familien SA 19. 14:00 17:00 SO 20. 14:00 Animal Farm Schauspiel in englischer Sprache nach dem Roman von George Orwell – TNT Theatre Britain MO 21. 19:30 WINTERSCHNITT Zu kaufen gesucht: Einfamilienhaus oder auch Mehrfamilienhaus darf auch sanierungsbedürftig sein. F. Obermeier 079 378 0504 VORVERKAUF Mo – Fr 16 : 00 – 18 : 00 & Sa 10 : 00 – 12: 00 im Stadttheater-Foyer Tel. +(0)52 625 05 55 www.stadttheater-sh.ch Originelles Tisch-Raclette im Bistro Herrenacker • Vom 14. Februar - 28. Februar 2022 • täglich über Mittag und ab 16 Uhr • CHF 19.50/Person, inkl. gratis Kaffee! Bistro Herrenacker Schaffhausen | Herrenacker 15 | 8200 Schaffhausen Mo – Mi: 9 – 17 Uhr | Do & Fr: 9 – 19 Uhr | Sa: 9 – 13 Uhr | Tel. 052 550 26 16 | bistro@meetingpoint-sh.ch | meetingpoint-sh.ch VOLG-REZEPTE Jäger-Magronen für 4 Personen Dunkles Schoggimousse für 4 Personen Zutaten: 2 dl Halbrahm 2 Landjäger, in feine Streifen geschnitten 3 Zwiebeln, in Ringe geschnitten 50 g Butter 300 g Älpler Magronen 300 g Kartoffeln, geschält, in Würfel geschnitten 150 g Appenzeller, grob gerieben Zubereitung: 1. Kartoffelwürfel und Magronen in siedendem Salzwasser knapp weich kochen. 2. Butter in einer Bratpfanne schmelzen, Zwiebeln und Landjäger dazugeben, gut anrösten. 3. Kartoffel-Magronen abschütten, gut abtropfen lassen, Rahm und Käse darunter rühren, auf Tellern anrichten. Mit Zwiebel-Landjäger-Mischung garnieren und sofort servieren. Zutaten: 100 g schwarze Schokolade 2 EL Milch 1 Eigelb 1 EL Zucker 2 dl Rahm Zubereitung: 100 g schwarze Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. 2 EL Milch dazu rühren. 1 Eigelb, und 1 EL Zucker schaumig rühren und mit der Schokolade mischen. 2 dl Rahm und 1 Eiweiss separat steif schlagen. Beides sorgfältig unter die kalte Masse heben. Zugedeckt ca. 6 Std. kaltstellen. Portionen abstechen und servieren. Zubereitung: 45 Min. Weitere Rezepte finden Sie auf http://www.volg.ch/rezepte/ Weitere Rezepte finden Sie auf http://www.volg.ch/

Bock | Dienstag, 15. Februar 2022 Caramel mit Tradition Gesellschaft Bock-SPLITTER 5 Trois Bon – die Caramel-Erfolgsgeschichte, die vor 10 Jahren am Martinimarkt in Schaffhausen begann: Marcel Theiler, Florian Fröhlich und Felix Schaad blicken im Interview auf die Anfänge zurück und erzählen von ihren Visionen sowie von einer neuen Delikatesse, die sie lancieren wollen. GESELLSCHAFT SCHAFFHAUSEN Lara Gansser Die Stimmung ist ausgelassen, als die drei Jugendfreunde Marcel Theiler, Florian Fröhlich und Felix Schaad zum Interview erscheinen. «Die Hälfte des Unternehmens ist Freundschaft», sind sie sich einig. 2011 gründeten die in Neuhausen aufgewachsenen Unternehmer Trois Bon und sind mittlerweile weit über die Kantonsgrenze hinaus bekannt für ihr Caramel au Beurre Salé. Idee aus Frankreich Die Anfänge des Schaffhauser Caramel liegen zehn Jahre zurück (der «Bock» berichtete). Florian Fröhlich – der heute in Australien lebt – arbeitete damals als Designer bei Louis Vuitton in Paris. «Ich reiste viel durch Frankreich. An einem Markt in der Bretagne stiess ich dann auf das Caramel au Beurre Salé», erzählt er. Schnell war klar: Das muss er nachkochen. So brachte er das alte bretonische Rezept mit nach Schaffhausen und die Optimierung begann – gemeinsam mit seinen Freunden Marcel Theiler, der als PR-Manager tätig ist, und Felix Schaad, der heute in Arbon lebt und als Projektleiter arbeitet. Die ersten Versuche starteten die drei in ihrer eigenen Küche, bevor sie in «Annegreth’s Schützenstube» zu produzieren begannen. Heute verfügt die kleine Manufaktur über einen eigenen Produktionsraum und beschäftigt mehrere Mitarbeiter, die sich um die Herstellung, den Versand und die Auslieferungen kümmern. «Einzig die Akquise liegt noch bei uns. In der Pandemiezeit ist es auch vorgekommen, dass ich selbst in der Produktion mitgeholfen habe», so Marcel Theiler. Zum ersten Mal verkauften Trois Bon ihr Caramel 2011 auf dem Martinimarkt in Schaffhausen. «Bereits am ersten Tag NEUES ZU NAMEN Am vergangenen Abstimmungssonntag wählten unter anderem die Gemeinden Hallau sowie Neunkirch ihre Mitglieder für die Verbandsschulbehörde für die gemein- Anzeige Die drei Gründer von Trois Bon im Crêpes-Markthäuschen, das diesen Winter bereits zum zweiten Mal auf dem Fronwagplatz stand: Felix Schaad, Marcel Theiler und Florian Fröhlich (v. l.). Bild: zVg. waren wir ausverkauft und mussten über Nacht nachproduzieren.» In den kommenden Wochen wird Trois Bon diese neue Delikatesse im bekannten, sechseckigen Glas lancieren: einen Schoggi-Haselnussaufstrich, der sich gemäss den Gründern besonders als klassischer Aufstrich auf Brot oder Zopf eignet. Bild: sz. same Oberstufe Unterchläggi (GOSU). Als Vertreter der Gemeinde Neunkirch wurde Florian Wanzenried gewählt. In Hallau stimmten die Bürgerinnen und Bürger mit Schoggi-Aufstrich zum Jubiläum Zum zehnjährigen Jubiläum lancieren die drei Gründer nun ein neues Produkt: einen Schoggi-Nussaufstrich. «Es handelt sich wirklich um einen traditionellen Schokoaufstrich mit Haselnüssen», erklärt Florian Fröhlich. Die Haselnüsse werden von einem Bekannten aus Korsika geliefert, Zucker und Rapsöl stammen aus der Schweiz und der Aufstrich beinhaltet kein Palmöl. «Auch bei diesem Produkt legen wir Wert auf den Kontrast zwischen süss und salzig und verwenden Schweizer Alpensalz», ergänzt Marcel Theiler. Mit wenigen Zutaten, einem intensiven Geschmack und der richtigen Konsistenz versuchen sie sich von der Konkurrenz abzusetzen. Nach den karamellisierten Pecannüssen (Noix de Pécan au Caramel Salé) ist der Aufstrich das dritte Produkt im Sortiment von Trois Bon. «Dieses Mal inspiriert von den gebrannten Mandeln aus dem legendären Tiptopf-Kochbuch», so Florian Fröhlich schmunzelnd. Die Idee des Schoggi-Aufstrichs kam ihnen bereits vor zweieinhalb Jahren. «Neue Produktentwicklungen sind bei uns jeweils sehr lange Prozesse», so Felix Schaad, der einmal sogar gemeinsam mit Florian Fröhlich nach Slowenien fuhr, um die Produktionsmaschine vor der Anschaffung selbst zu testen. Zudem seien sie kaum alle drei in Schaffhausen und haben 100 Prozent Jobs – unabhängig von Trois Bon. «Es ist also wahrlich eine Seltenheit, dass wir zu dritt für ein Medium zur Verfügung stehen», so Marcel Theiler beim Interview am Stand auf dem Fronwagplatz. 10 Jahre erlebt An viele schöne Geschichten aus den vergangenen 10 Jahren erinnern sich die drei Gründer. «Eine davon ist, dass sich Viktor Giacobbo öffentlich als Fan outete und unser Caramel auf den sozialen Medien postete», so Marcel Theiler. Ihm gleich taten es Michael Elsener oder der Patent Ochsner Frontmann Büne Huber mit einem lustigen Mail, in dem er schrieb, dass er unbedingt Caramel-Nachschub brauche, sonst würde er die Vorratskammer von Trois Bon plündern. Weiter erfuhren 280 Stimmen für Matthias Meyer als Mitglied der Verbandsschulbehörde. sie, dass der Fussballer Alex Frei regelmässig das Caramel in einem kleinen Lädeli in Biel-Benken (BL) kauft. «Eine weitere tolle Erinnerung ist, dass Felix unser Caramel an der letztjährigen Olma dem damaligen Bundespräsidenten Guy Parmelin zum Probieren überreichte», so Marcel Theiler. Erste Marktstände in Australien Bereits zum zweiten Mal war Trois Bon diesen Winter mit einem Crêpe-Stand auf dem Fronwagplatz anzutreffen. «Da wir den Bestellungen immer Serviervorschläge beilegen, wollen wir diese den Menschen auch präsentieren», so Marcel Theiler. Besonders schön sei die Zusammenarbeit mit der Familie Gasser vom Dinnerspektakel Clowns & Kalorien gewesen. «Sie arbeiteten im Verkauf, bereicherten unseren Stand mit ihren einzigartigen Dekorationen und kreierten die Rezeptur des Glüh-Gins.» Mittlerweile beliefert Trois Bon über 60 Wiederverkäufer – vorwiegend in der Deutschschweiz, darunter sind Verkaufsstellen wie Globus Jelmoli oder Schuler Weine. «In Schaffhausen gibt es unser Caramel bei Daniele, im Bogen Kaffee, in den Getränkemärkten der Brauerei Falken, im Schlemmersberg und im Bohnenblühn», so Marcel Theiler und ergänzt: «Vereinzelt trudeln auch Bestellungen aus dem Ausland bei uns ein.» In die Zukunft blickend wäre es sicher ein Ziel, Trois Bon auch über die Grenze hinaus bekannt zu machen. Einen ersten Versuch hat Florian Fröhlich bereits gestartet: an australischen Märkten verkaufte er das Caramel, «und es kam wirklich gut an.» Die Parteiversammlung der SVP Rafz nominierte ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die kommunalen Gesamterneuerungswahlen 2022. Für die Schulpflege sind Heier Schweizer sowie Nicole Hanselmann nominiert. Für die Wahl in die Rechnungsprüfungskommission nominiert die Partei Stefan Neukom. Für die Sozialbehörde tritt Damian Schelbert an. Für die reformierte Kirchenpflege wird die Kandidatur von Daniel Meyer unterstützt. Im Forst Beggingen-Merishausen gibt es einen Wechsel, wie dem Mitteilungsblatt Durachthaler zu entnehmen ist. Der bisherige Leiter Christoph Gasser verlässt den Forstbetrieb per 31. März, um in seiner Heimatgemeinde Schleitheim eine neue Herausforderung anzunehmen. Seine Nachfolge tritt sein bisheriger Stellvertreter, Marco Tognolla, an. (shb.) Anzeige Richard Altorfer Kari, selbstbewusst: Natürlich halte ich Selbstgespräche. Ab und zu muss ich mich auch mit kompetenten Leuten unterhalten. Abstimmungssonntag: Auch wenn man sich da und dort andere Mehrheiten gewünscht hätte, es bleibt dabei: Der freiheitliche Staat hat Respekt vor dem Eigensinn seiner Bürger. Die Windräder müssen her (wir sprechen von Hemishofen). Sie tragen zwar nullkommanull zur Rettung des Weltklimas bei (ja, ja, mit diesem Argument könnte ja jeder …), niemand ausser den Investoren will sie (nun ja, das ist auch bei Gaskraftwerken so), sie verschandeln die Landschaft und metzeln ab und zu Vögel (stimmt, aber auch neue Autobahnen verschönern das Land nicht), und sie sind ein Beispiel dafür, dass Föderalismus und Subsidiaritätsprinzip manchmal mehr Schein als Sein sind (tja, Corona hat gezeigt, dass Föderalismus halt an Grenzen stösst). Aber … sie müssen gebaut werden, mögen sie – materiell und immateriell – kosten, was sie wollen. Wirklich? Das AKW in Kaiseraugst wurde überraschenderweise auch nie gebaut. Da werden doch die paar Windräder auf dem Chroobach … Fakenews der Woche (Postillon): Der Erfinder der Autokorrektur in Word ist gestorben. Er hinterlässt eine Frau und zwei Rinder… Für die Einwohner von La Palma kam der Ausbruch des Cumbre Vieja plötzlich und unerwartet. So wie der Asteroid, der die Dinosaurier ausrottete, oder der Tsunami von 2004, der die Küsten von Thailand, Sri Lanka und Indonesien verwüstete. Auch Corona kam plötzlich und unerwartet. Sogar die meisten Kriege kamen plötzlich und unerwartet – allerdings nur für die, die nicht genau hinschauen und -hören wollten. So ungenau, wie wir in Sachen Ukraine den drohenden Worten des Herrn Biden, den abwiegelnden Statements der Herren Putin und Lawrow und der hilflosen Verlautbarungen von gegen ihre Bedeutungslosigkeit kämpfenden europäischer Politiker lauschen und treuherzig hoffen, dass Krieg in Europa so unwahrscheinlich bleibe wie Corona oder ein Asteroideneinschlag. Sie kennen Lucky Luke? Erfunden wurden der Cowboy, der «den Colt schneller zieht als sein eigener Schatten», und sein Pferd Jolly Jumper 1946. 1988 wurde Maurice de Bevere («Morris»), der belgische Zeichner der Comicfigur, mit einem Spezialpreis der WHO ausgezeichnet, weil er es schaffte, dem damals 42-jährigen Cowboy das Rauchen abzugewöhnen? Lucky Luke kaut seither an Grashalmen. Und fällt somit unter kein Tabakwerbeverbot mehr. Von wem ist da wohl die Rede? «Er ist ein Mensch, der den Menschen als Mensch begegnet.» Wow! Der, von dem hier jemand so kryptisch-balsamisch spricht, hat zum Beispiel gesagt: «Kinder sind etwas ganz anderes als Autos.» Bemerkenswert, aber nein, es war nicht Frau Merkel. Der dumme Spruch am Ende: Es nützt gar nichts, Recht zu haben, wenn dir niemand glaubt. IHR TOYOTA & LEXUS SPEZIALIST Beringen-Enge • 052 630 10 10 • engebrunnen.ch

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