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Bock E-Paper 2022 KW08

Tragen wir die Orangen

Tragen wir die Orangen zum Sieg: Live auf asport.tv Kadetten – GC Amicitia Zürich Heute Live-Übertragung: HC Europharm Pelister - Kadetten Schaffhausen im Meetingpoint Schaffhausen Samstag, 26. Februar, 19.00 Uhr, BBC-Arena Türöffnung ab 17:30 Uhr Matchprogramm auf www.kadettensh.ch LUKA MAROS Rückraum links Kadetten Schaffhausen. Führend in der Nachwuchsförderung:8 eigene Spieler im NLA-Kader. 5 Franken Heimvorteil bei den Kadetten Einfach Karte zeigen und beim Eintritt sparen www.shkb.ch/heimvorteil Matchtipp Sonja Stehlin Clientis Bank 31:26 Daniel Scheffmacher Schaffmacher AG 29:22 Langjähriger Reisepartner der Kadetten Schaffhausen scheffmacher scheffmacher www.scheffmacher.com www.scheffmacher.com Rattin AG | Carreisen | Neuhausen Tel. 052 633 00 00 | info@rattin.ch www.rattin.ch Fanartikel vor Ort einkaufen | Öffnungszeiten Fanshop: Mo – Fr: 8 – 17 Uhr, Herrenacker 15 | 8200 Schaffhausen | meetingpoint-sh.ch

Bock | Dienstag, 22. Februar 2022 zwischen party und spital 11 kuLtur Bock-Vorschau Die Fass-Bühne erstrahlt in den vielen unterschiedlichen Farben und Charakteren der vier Schauspielerinnen. In der Geschichte «An der Decke leuchten die Sterne» erfährt man so einiges über das Leben und dessen Höhen und Tiefen. Alles ist ein wenig turbulent und die Jugendlichen meistern ihre individuellen Hürden. Eine Freundschaft geht über alles und trotz den schönen Momenten mit der besten Freundin Susanna wird Jenna (r.) immer wieder auf den Boden der Realität gezogen.Bilder: Salome Zulauf THEATER SCHAFFHAUSEN Salome Zulauf Auf der Fass-Bühne an der Webergasse wird fleissig geprobt, geschauspielert und auswendiggelernt. Die letzten Kleinigkeiten werden noch verbessert, bis am Samstag, 26. Februar, die diesjährige Premiere des jugendclub momoll theaters ansteht. Mit dem Theaterstück «An der Decke leuchten die Sterne» konnten die vier Schauspielerinnen Emma Monachesi, Junia Reller, Anouk Eck und Amélie Maag ein Stück der besonderen Art umsetzen. «Wir haben uns gemeinsam Gedanken gemacht, welche Stücke wir den vier Schauspielerinnen zur Auswahl geben wollen.» erklärt die Theaterpädagogik-Studentin Olivia Stauffer. «Mit der Geschichte ‹An der Decke leuchten die Sterne› haben Simon Kramer, Regisseur, und ich ein Stück gefunden, welches nicht nur schön fürs Auge ist, sondern auch gesellschaftlich wichtige Themen verhandelt.» Freundschaft oder Eltern? Jenna ist ein ganz gewöhnliches Mädchen und doch gehört sie nicht zur coolen Gruppe in ihrer Schule. Sie verbringt viel Zeit mit ihrer besten Freundin Susanna und beschäftigt sich mit den typischen Teenager-Themen wie Aussehen, Liebe und Akzeptanz. «Der Charakter von Jenna ist sehr abwechslungsreich», erzählt Junia Reller, die Jenna spielt. «Sie ist immer sehr verträumt und lebt in ihrer eigenen Welt, dadurch ist sie im Gegensatz zu den anderen Charakteren noch etwas kindlich.» Jenna entwickelt sich während des Stückes enorm, sie lernt über Ängste zu sprechen, selbstbewusster zu werden und mit ihren Problemen umzugehen. Als die Mutter von Jenna schwer krank wird, muss sich Jenna oft entscheiden, ob sie lieber mit der besten Freundin Zeit verbringen möchte oder für ihre schwache Mutter einkaufen geht. Für niemanden ist es leicht, ständig mit dem Gedanken zu spielen, dass die eigene Mutter nicht mehr viel Zeit auf dieser Erde haben wird. So liegt Jenna unzählige Nächte wach in ihrem Bett und denkt über ihre Zukunftsängste nach, es fällt ihr schwer mit anderen über dieses Thema zu sprechen und ihnen ihre wahren Gefühle zu zeigen. «Das Theaterstück beinhaltet sämtliche Themen, mit welchen Jugendliche aktuell zu kämpfen haben», fügt An- Jenna sorgt sich, dass ihrer Mutter nur noch wenig Zeit bleiben wird. ouk Eck die Susanna spielt, weiter hinzu. «Alkohol, Drogen, Mobbing, Krebs, aber auch die erste richtige Liebe sind alles Themen, welche wir ansprechen.» Jeder Charakter ist so verschieden und doch haben alle etwas gemeinsam: Sie müssen mit den Problemen und Ängsten lernen zu leben und sich ihnen stellen. Auch die beiden Charaktere Jenna und Susanna kriegen das zu spüren. Der Druck, perfekt zu sein und so auszusehen wie jede zweite in einer Zeitschrift, macht es den jungen Menschen nicht einfacher. Und dann ist da noch diese beliebte und perfekt aussehende Vicky, welche eine grosse Party veranstaltet, an welche alle hingehen werden. Hoffnung ist das Wichtigste «Das Theaterstück ist besonders für Jugendliche in unserem Alter geeignet», erklären die 15- und 19-jährigen Schauspielerinnen weiter. «Wir wollen unsere Besucherinnen und Besucher darauf hinweisen, dass alle von uns von diesen Themen betroffen sind und jede Person einen eigenen Umgang damit finden kann» Das Theaterstück hat kein typisches Happy End, es zeigt vielmehr die Realität im wahren Leben auf, mit welcher die Charaktere umgehen müssen. Man durchlebt während dem Stück alle Seiten des Lebens, so wird gelacht, getrauert oder gelästert. Auf die Frage, was die beiden Schauspielerinnen den Zuschauerinnen und Zuschauern mitgeben möchten, antworten sie: «Hoffnung, dass sich die schlechten Zeiten ändern werden.» Spannend bleibt es auf jeden Fall. Mit viel Gespür, inspirierenden Erkenntnissen und schwierigen Lebenssituationen wird sich Jenna ihren eigenen richtigen Weg suchen. Musikalische Begleitung in der Fass-Beiz Schaffhausen. Symbolbild: pexels Die beizenmusik geht wieder los Ab sofort wird es wieder jeden Samstag in der Fass-Beiz in der Webergasse in Schaffhausen musikalische Einlagen von den unterschiedlichsten Künstlerinnen und Künstlern geben. Jeweils jeden Samstagabend um 21.30 Uhr bieten diese musikalische Begleitung. Von Blues über Jazz, Pop und klassischer Klaviermusik bis zu Latin sind die unterschiedlichsten Musikstile in der Fass-Beiz Schaffhausen vertreten. (shb.) Egon Schadow spricht über seine lebensgeschichte Der «Bock» veröffentlicht Artikel von Schülerinnen und Schülern der 1. Sekundarschulklasse von Lehrer Stefan Bigger der Schule Randenblick in Neunkirch. SCHÜLERPROJEKT SCHAFFHAUSEN Elena Dülli und Sophie Klingler «Es war an einem Montagmorgen, ich weiss es noch ganz genau. Ich arbeitete bei einem Bauern und plötzlich kam mein Bruder und sagte, dass im Dorf ein Plakat sei, auf dem stehe, dass wir gehen müssen», dies erzählt uns der 90-jährige Egon Schadow, der vor weit über siebzig Jahren Schülerprojekt im «Bock» Der «Bock» hat zusammen mit der Schulklasse S1 mit Lehrer Stefan Bigger der Schule Randenblick in Neunkirch ein Zeitungsprojekt lanciert. 25 Schülerinnen und Schüler waren als junge «Bock»-Reporter unterwegs und durften Journalismusluft schnuppern. In Gruppen verfassten sie ihre eigenen Artikel. Inhaltlich hatten sie freie Wahl. Die Artikel der Schülerinnen und Schüler werden in loser Folge im «Bock» veröffentlicht. (nh.) Der 90-jährige Egon Schadow spricht mit Elena Dülli und Sophie Klinger über seine Lebensgeschichte. Bilder: Stefan Bigger aus Schlesien, einer Grenzregion zwischen Ostdeutschland, Polen und Tschechien vertrieben wurde. Im Jahr 1945, als Schlesien nach dem Zweiten Weltkrieg zu Polen kam, wurden er und die anderen Dorfbewohner, alles Deutsche, vertrieben. Egon Schadow, der selbst dabei war, als dies passierte, berichtet weiter: «Am nächsten Tag, an einem Dienstag, wurden wir um fünf Uhr morgens geweckt und mussten uns innerhalb von zwei Stunden auf einem Berg versammeln. Es war anstrengend, denn mein jüngster Bruder war damals fünf Jahre alt und konnte noch nicht so lange laufen, darum musste ich ihn tragen. Mein Vater war damals in Russland im Krieg und ist später nach einer Fehloperation ums Leben gekommen. Nachdem sich alle versammelt hatten, gingen wir gemeinsam in die Stadt hinunter. Unser Dorf lag etwa 800 Meter über Meer. Die Stadt war ungefähr fünfzehn Kilometer entfernt. Mitnehmen durfte man nur das, was man tragen konnte. In der Stadt angekommen, wurden wir in Güterwagen verladen, immer so ungefähr vierzig bis fünfzig Personen und so wurden wir dann in den unteren Teil Deutschlands gebracht.» Zusammen mit seinen vier Geschwistern, seiner Mutter und vielen anderen verbrachte er ganze vier Tage im Güterwagen, bis sie schliesslich in Deutschland ankamen und in ein Lager gebracht wurden. Dort wurden sie dann vom Roten Kreuz aufgenommen und sie bekamen warmes Essen. Auf die Frage, ob diese Vertreibung psychische Narben hinterlassen hat, antwortet er: «Es war mehr eine Erfahrung, der Mensch passt sich ja an seine Umgebung an. Es war sozusagen ein Kapitel meines Lebens, aber es war schon keine schöne Zeit. Damals war ich ungefähr fünfzehn, nun bin ich neunzig und es ist schon lange her, doch man vergisst es natürlich nie.» Mittlerweile vermisst er auch seine Heimat nicht mehr so sehr wie früher. Vor nicht allzu langer Zeit hat er seine Heimat noch einmal besucht. Dort sieht es aber natürlich nicht mehr so aus wie früher und alle alten Häuser sind eingestürzt. Zu diesem Thema hat er auch ein Buch geschrieben. Schlesien (lat. Silesia) ist und war seit jeher ein Landstrich, gar ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Sprachen mit einer spannungsreichen Geschichte. Schon die beiden deutschen Dichter Goethe und Eichendorff priesen die Region als klassisches Durchzugsland, das einst von germanischen und slawischen Stämmen bewohnt war. Stationen seines Lebens Auf Drängen seiner drei Kinder verfasste Egon Schadow vor knapp zehn Jahren ein Buch mit dem Titel «Stationen meines Lebens», sozusagen als Teil seiner Memoiren, das nicht im Handel erhältlich ist. Der Autor begründet dies mit den hohen Druckkosten für ein Exemplar - ungefähr 50 Franken pro Druck in Schaffhausen. Er liess daher etwa 50 Exemplare à 5 Franken pro Stück in den USA drucken. Das abgebildete Exemplar ist das einzige, das Egon Schadow noch bei sich zu Hause hat. Egon Schadow verfasste vor knapp zehn Jahren das Buch «Stationen meines Lebens» – sozusagen als Memoiren. Das Monodrama «Lydia» wird im Haberhaus von Graziella Rossi gespielt.Bild: sz eine Reise in die vergangenheit Mit dem einstündigen Monodrama «Lydia», gespielt von der Schauspielerin Graziella Rossi, können sich interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer auf eine spannende Reise in die Vergangenheit begeben. Am 24. und 25. Februar ab 20.30 Uhr erzählt «Lydia» im Haberhaus in Schaffhausen von ihrem Leben voller unerfüllter Liebesträume und aufregender Geschichten im 19. Jahrhundert.(shb.) Kantonales Impfzentrum LETZTE Booster-Impfung MÖGLICHKEIT für Möchten Sie zu einem gut funktionierenden G beitragen und einen wertvollen Dienst an der zum mehr leisten? Booster Schutz Aktuell haben Walk-In wir folgendes Stellenan • Melden Sie sich jetzt an • Betreibungs- Heute, Anmeldung 17 - über und 20 Uhr sh.ch Konkursamt • Konkursverwalter NEU: Ohne Booster Anmeldung Walk-In (m/w), 100% • Ihre Nur Ohne Aufgaben: Booster-Impfung, Anmeldung Sie führen Konkursverfahren durch, • sämtliche damit zusammenhängende Korresponden keine Dienstag, Basis- 17 - oder 20 Uh Kinderhen Gesetze, Verordnungen und Weisungen. Weiter • Auskünfte impfungen Nur Booster-Impfung, keine und erstellen Bestätigungen und Stellung • Ihr Bitte Basis- oder Kinderimpfungen Profil: Krankenkassen-Karte, Sie haben eine abgeschlossene Verwaltun Bitte Krankenkassen-Karte, • Berufserfahrung ID, Impfausweis im Bereich und Schuldbetreibung und K ID, Impfausweis und Zertifikat • besitzen Zertifikat Sie idealerweise den Fähigkeitsausweis „F mitnehmen mitnehmen mann Betreibung und Konkurs“ sowie den Führersc Interkantonales Labor Fachbereichsleiterin Chemikalien,

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