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Bock E-Paper 2022 KW12

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2 Hintergrund

2 Hintergrund Bock | Dienstag, 22. März 2022 «Mainstream gab es schon immer» Die Schaffhauser Lyrikerin Adèle Lukácsi lebt auch mit 85 Jahren noch ihre grosse Leidenschaft: das Schreiben. Im Interview erzählt sie, warum sie den Tag dafür nutzt, sich inspirieren zu lassen, und die Nacht, um das Erlebte aufs Papier zu bringen. PORTRÄT SCHAFFHAUSEN Lara Gansser Jeden Morgen greift Adèle Lukácsi bei sich zuhause in die Blechdose und zieht einen der darin zusammengefalteten Sinnsprüche heraus. «Es ist faszinierend, was mir das für einen Schub gibt und wie oft der Spruch zum Tag passt.» Seit ihrer Kindheit ist Adèle Lukácsi eine passionierte Schreiberin, bis heute hat die seit 1963 in der Schweiz wohnhafte Lyrikerin zahlreiche Kurzgeschichten und Gedichte sowie sechs Erzählbände veröffentlicht. Und auch mit 85 Jahren denkt sie noch nicht daran, mit ihrer Leidenschaft aufzuhören. Die Nacht zum Schreiben Überall in ihrer Wohnung verteilt liegen Blöcke und Stifte, erzählt Adèle Lukácsi. Denn wenn sie eine Idee habe, müsse sie diese sofort aufs Papier bringen. «Es kann auch sein, dass mir während dem Kochen ein wichtiger Gedanke kommt – dann muss ich den Herd kurz ausschalten, um diesen Gedanken zu notieren.» Auch nachts mache sie diese Erfahrung immer wieder. «Denn wenn ich dann nicht aufstehe, um einen Satz aufzuschreiben, ist er am Morgen weg.» Die Nächte seien sehr wichtig bei der Arbeit der 85-Jährigen: «Der Tag ist meine Inspirationsquelle, die Nacht dient mir zum Schreiben. Am besten ist es dunkel, ich bin alleine und höre keine Geräusche um mich herum, auch keine Musik.» Musik- und sprachbegeistert seit jeher Im Jahr 1936 kam Adèle Lukácsi als jüngste von drei Töchtern zur Welt. Aufgewachsen ist sie im Landkreis Waldshut in Baden- Württemberg – direkt an der Schweizer Grenze. «Ich bin mit dem Chläggi-Dütsch grossgeworden», so die 85-Jährige. Ihre gesamte Schulzeit hat Adèle Lukácsi in Deutschland absolviert. «Als ich mit fünfeinhalb Jahren in die Schule kam, konnte ich bereits lesen», erinnert sie sich. Von Neben der Natur und der Musik sind die Menschen um sie herum die grösste Inspirationsquelle für die Schaffhauser Lyrikerin Adèle Lukácsi. Bild: Lara Gansser klein auf spielten die Musik und die Sprache eine grosse Rolle im Leben der Lyrikerin. «In der kleinen Barock-Dorfkirche fand ich alles, was mich schon immer faszinierte – der Gesang, die lateinische Sprache und die Blumen.» Nach der obligatorischen Volksschulzeit mit einem angehängten Jahr Haushaltsschule, wollte sie weiter zur Schule gehen – was damals nur im Internat möglich war. «Ich musste nicht, aber ich nahm alles in Kauf für eine gute Schulbildung. Von meinen Eltern erhielt ich stets grosse Unterstützung», erzählt die Lyrikerin. Doch die Schulzeit von Adèle Lukácsi war keine einfache: «Das war direkt nach dem zweiten Weltkrieg, der entsetzlichsten Zeit, an die ich mich erinnere.» In einer Klosterschule konnte Adèle Lukácsi ein staatlich anerkanntes Handelsschuldi- plom machen. Dieser Weg ermöglichte ihr, ihren tiefsten Wunsch zu verwirklichen: das musische Abitur mit Musik und Sprachen als Hauptfächern. «Das Auswahlverfahren war sehr hart und beinhaltete eine dreitägige Aufnahmeprüfung.» In ihrer Freizeit las sie sich durch die Weltliteratur. Nach dem musischen Abitur machte Adèle Lukácsi an einer Dolmetscherschule den Abschluss als Fremdsprachenkorrespondentin in Französisch und Englisch. «Die Wirren des zweiten Weltkriegs verstörten mich dermassen, dass ich dem Vorschlag meines Vaters, eine angebotene Stelle in der Schweiz anzunehmen, gerne folgte.» Nach mehreren Jahren Berufserfahrung heiratete sie und entschied sich, die kommenden Jahre ihrer Familie und den drei Söhnen zu widmen. Den Wiedereinstieg fand sie als Kursleiterin in der Migros Klubschule, wo sie in ihrem erlernten Beruf 15 Jahre lang Menschen aus rund 70 Ländern unterrichtete. «Die Schicksale, mit denen ich konfrontiert wurde, waren zutiefst aufwühlend. Was jetzt um uns geschieht, ist ein Spiegelbild davon.» Zu ihrem beruflichen Werdegang zählt zudem eine Ausbildung zur Sopranistin. Die beiden grossen Leidenschaften blieben also stets die Musik und die Sprachen. Inspiration während Busfahrt Adèle Lukácsi ist ein sehr weltoffener Mensch, dem es wichtig ist, einen Austausch mit den verschiedensten Generationen und Bevölkerungsschichten zu pflegen. Neben der Natur und der Musik sind die Menschen um sie herum die grösste Inspirationsquelle zum Schreiben. «Der Bus ist für mich eine wunderbare Quelle, weil dort alle Generationen zusammenkommen. Die verschiedensten Menschen sitzen nah beieinander und tauschen sich aus. Und manchmal muss man einfach zuhören – auch ungewollt.» Teilweise fahre sie mehrere Stunden auf der gleichen Linie Bus und lasse sich inspirieren. «Dann möchte ich mit niemandem sprechen und einfach bei der Sache sein», führt die sonst sehr kommunikationsfreudige Schaffhauserin aus. «Ich kann nur über das «Zur Inspiration fahre ich manchmal einfach stundenlang Bus» Adèle Lukácsi Lyrikerin schreiben, was ich selbst erlebt, erfahren oder beobachtet habe», so Adèle Lukácsi. Ergänzend dazu zitiert sie Marie Ebner von Eschenbach, eine von ihr bewunderte Aphoristikerin. «Es geht nicht darum, was man erlebt, sondern wie man es erlebt.» So betont Adèle Lukácsi weiter, dass es beim Einfühlungsvermögen auch darum gehe, «das» zu hören, was «nicht» gesagt wird. «Nebensätze sind vielfach die Hauptsätze.» Gedichte und Romane Zahlreiche lyrische Werke hat Adèle Lukácsi bis heute veröffentlicht, zuletzt im Jahr 2020 ihren dritten Lyrik-Band «Des Zornes und der Liebe Wellen». Weitere bekannte Werke der Schaffhauserin sind unter anderem die Erzählbände «Eines Lebens Anfang, eines Lebens Ende», «Die Reise vom Tag in die Nacht und zurück» und «Glut der Unruh». Beim Lesen der Gedichte und lyrischen Werke wird schnell spürbar, wie wichtig es der Lyrikerin ist, mit sinngefüllten Worten zu sprechen. «Meine Sprache muss echt sein, denn die Sprache ist der Spiegel der Seele», so Adèle Lukácsi. Austausch mit Generationen Wenn Adèle Lukácsi von ihren Enkeln gefragt wird, ob sie ein armes Kind gewesen sei, weil sie kein Handy hatte, verneint sie lächelnd: «Genau so wenig wie meine Enkel meine Jugend nachvollziehen können, genau so schwierig ist es für mich teilweise, mit dem Neuen zurechtzukommen.» Damit spielt sie vor allem auf die technischen Entwicklungen an, denn die wortgewandte 85-Jährige hat – zu ihrem Unmut – gewisse Anglizismen bereits in ihren Wortschatz aufgenommen. «Mainstream gab es auch in meiner Jugend. Damals mussten es echte Teppiche und Vorhänge sein. Dann kam der Trend mit den modernen Küchengeräten, die man auch haben sollte.» Es erschrecke sie, wenn sie ins Museum gehe und dort ihr Zeitalter ausgestellt sehe. Um sich fit zu halten, pflegt Adèle Lukácsi seit jeher einen guten Austausch mit den verschiedensten Generationen in allen Bevölkerungsschichten. «Es hat mich mein Leben lang sehr bereichert, im Beruf, in Vereinen und bei Hobbys mit unterschiedlichen Menschen zu verkehren.» Die Zeit in der Natur ist ihr überaus wichtig – diese ist ihre unvermeidliche Kraftquelle. Auch mit stolzen 85 Jahren bleibt Adèle Lukácsi eine taffe Frau, die noch nicht daran denkt, sich ganz zur Ruhe zu setzen. «Es gibt noch etwas, das ich sehr gerne machen würde», sagt die Lyrikerin, ohne es zu verraten, und ergänzt abschliessend: «Im Grunde genommen ist alles gesagt, man muss es aber immer wieder neu sagen.» Erster Bank-talk im Meetingpoint Am 7. April findet der erste Bank-Talk im Meetingpoint in Schaffhausen statt. Zu Gast ist die Fernsehlegende Beni Thurnheer und spricht aus dem Nähkästchen. IN EIGENER SACHE SCHAFFHAUSEN Nathalie Homberger Am 7. April ist Beni Thurnheer, einer der beliebtesten Moderatoren des Schweizer Fernsehens, zu Gast in Schaffhausen. Der «Bock» eröffnet mit der neuen Eventreihe Beni Thurnheer ist der erste Gast des Bank- Talks im Meetingpoint. Bild: zVg. Bank-Talk eine neue Dimension der Vernetzung. Schweizer Persönlichkeiten hautnah und familiär im Bistro Meetingpoint auf dem Herrenacker. Persönliche Erzählungen Einmal im Monat laden der «Bock» sowie die Clientis Banken Schaffhausen wäh- Der Schaffhauser Yves Keller wird den Bank- Talk moderieren. Bild: zVg. rend der Mittagspause alle interessierten Personen zum Bank-Talk ein. Das Publikum kann dabei ein Gespräch zwischen dem Schaffhauser Moderator und Comedian Yves Keller sowie einer Schweizer Persönlichkeit aus Wirtschaft, Kultur oder Sport mitverfolgen. Der Talk-Gast und Yves Keller werden dabei auf dem Herzstück des Bistros, einer jahrhunderte alten Holzbank im Meetingpoint, Platz nehmen. Der sympathische Yves Keller wird mit seiner witzigen und unverwechselbaren Art das Gespräch moderieren. Im Zentrum der Talks stehen persönliche Erzählungen der Promis sowie ihr Bezug zu Schaffhausen. Die Talk-Gäste werden animiert, aus dem Nähkästchen zu plaudern. Das Publikum erwartet womöglich Geschichten, welche die Öffentlichkeit vielleicht noch nicht gehört hat. Nach dem spannenden Talk kann das Publikum im Bistro einen kleinen Lunch in guter Gesellschaft geniessen. Ganz nach dem Motto «luegä, losä, networkä». Beim Bank-Talk werden spannende Geschichten, Business und Network sowie kleine kulinarische Köstlichkeiten vereint. Als öffentlicher Publikumsanlass steht er allen Interessierten offen. Doch auch alle anderen, die nicht live vor Ort sein können, müssen nicht auf dieses monatliche Event verzichten. Die Gespräche werden vom Filmstudio Tube It aufgezeichnet und sind jederzeit auf schaffhausen24.ch aufrufbar. Der Bank-Talk findet auf dem Herzstück des Bistros Meetingpoint in Schaffhausen statt – der unverwechselbaren Holzbank. Bild: Nathalie Homberger Beni Thurnheer ist der erste Gast Der Startschuss zum ersten Bank-Talk im Meetingpoint erfolgt mit dem wohl bekanntesten Schweizer Sportjournalisten – Beni Thurnheer. Nicht nur die Person hinter der Fernsehlegende wird dem Publikum nähergebracht – vielleicht erfahren die Gäste auch mehr über den legendären Anruf von Herrn Keller aus Schaffhausen bei «Benissimo». Beni Thurnheer hat in der Schweiz Generationen geprägt und unterhalten. Bis heute verspürt er dieselbe Leidenschaft für den Sport wie zu Beginn seiner Karriere. Diese Begeisterung ist auch in seinen Kommentaren zu hören. Viele lieben «Beni national» für seine kreativen Wortspiele und seine lustigen Sprüche. Als Quizmaster bei «Tell-Star» und Moderator von «Benissimo» sorgte er für Unterhaltung im «Schweizer Fernsehen». Im Herbst wagt es Beni Thurnheer noch einmal: Die Unterhaltungsshow «Benissimo» wird im Herbst 2022 als einmaliger Event noch einmal auf «SRF» zu sehen sein. Datum: 7. April, ab 11.45 Uhr Programm: 12 bis 12.30 Uhr Talk Ab 12.30 Uhr Mittagslunch und Networking Eintritt CHF 10.– inkl. Lunch, Getränke kostenpflichtig

Bock | Dienstag, 22. März 2022 3 Nachrichten Ein Veloplatz Pro Zimmer? Die Stadt Schaffhausen erhält eine neue Parkplatzverordnung (PPVO). Diese soll unter anderem eine Maximalzahl an Autoparkplätzen sowie ein Minimum an Veloparkplätzen pro Zimmer festlegen. Die ersten Reaktionen sind kontrovers. PARKPLATZVERORDNUNG SCHAFFHAUSEN Lara Gansser Parkplätze – ein Thema, das die Gemüter in Schaffhausen erhitzt. Doch nicht nur die öffentlichen Parkplätze sorgen aktuell für Gesprächsstoff: im Januar verabschiedete der Schaffhauser Stadtrat eine Revision der Parkplatzverordnung (PPVO) zur Vernehmlassung. Während der Städtische Gewerbeverband vor allem die Maximalbeschränkung an Autoparkplätzen bei Neubauten sowie die Ersatzabgabe pro Abstellplatz kritisiert, sieht Pro Velo die neue Verordnung als längst überfälligen Schritt, der starken Auslastung im Strassenverkehr entgegenzuwirken. Maximum als Überregulierung? Die Parkplatzverordnung (PPVO) der Stadt Schaffhausen – ein achtseitiges Dokument – stammt aus dem Jahr 1971 und wurde zuletzt 1990 teilrevidiert. Ein Entwurf einer weiteren Revision liegt seit 2011 vor, 2019 wurde im Grossen Stadtrat eine Motion zur Anpassung der PPVO eingereicht und überwiesen. Die revidierte Verordnung mit sämtlichen Maximalwerten gilt für alle zukünftigen Bauvorhaben in der Stadt Schaffhausen (inklusive Quartiere). Gemäss dem Entwurf der neuen Verordnung soll es zukünftig ein Maximum an erlaubten Auto-Abstellplätzen geben. Je nach Entfernung zum Stadtzentrum sowie der nächsten Bushaltestelle werde man einer Güteklasse zugeordnet. «Ich sehe das als Überregulierung und Eingriff in die freie Marktwirtschaft, wenn privates Eigentum beschränkt werden soll», so Nicole Herren, Präsidentin des Städtischen Gewerbeverbands. «Eine Bauherrschaft muss selbst entscheiden können, wie viele Auto- oder Veloparkplätze es gibt.» Anders sieht das Beat Steinacher, Präsident von Pro Velo: «Die Strassen in der Stadt Schaffhausen sind heute zur Morgen- und vor allem zur Abendspitze an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. Der Stadtrat hat erkannt, dass die zusätzlichen Fahrten der neuen Einwohnerinnen und Einwohner vor allem mit flächeneffizienten Verkehrsmitteln – also Velo und Bus – erfolgen sollen.» Ein Veloparkplatz pro Zimmer Neu in die PPVO aufgenommen werden soll zudem ein minimaler Bedarf an erforderlichen Abstellplätzen für Velos: ein Veloparkplatz pro Zimmer. Für einen Block mit zehn 3-Zimmer-Wohnungen wären dies 30 Abstellplätze. Hochgerechnet für die Stahlgiesserei mit 442 Wohnungen (rund 1470 Zimmer) wären dies knapp 1500 Velo-Abstellplätze. «Das ist weder realistisch noch notwendig. Wer eine Wohnung mietet, kann vor dem Einzug selbst entscheiden, ob die Parkiermöglichkeiten genügen», so Nicole Herren. Seitens Pro Velo sei jedoch eine Notwendigkeit erkennbar: «Bei bestehenden Mehrfamilienhäusern ist die Situation tatsächlich unbefriedigend, das sehen wir an den in Bezug auf die Veloparkierung oft ungenügenden Baugesuchen.» Beispielsweise bei Familienwohnungen benötige jedes Zimmer einen Veloparkplatz, denn beide Elternteile und jedes Kind hat ein Velo, dazu kommen Veloanhänger und Lastenvelos. Zudem sind im Richtwert von einem Veloabstellplatz pro Zimmer auch Besucherparkplätze enthalten. Ausserdem neu in die PPVO aufgenommen werden soll eine Ersatzabgabe. Wer als Grundeigentümerin oder als Grundeigentümer die erforderlichen Abstellplätze für Personenwagen nicht selbst schaffen kann oder darf und sich innert nützlicher Frist auch nicht an einer Gemeinschaftsanlage beteiligen kann, hat eine Ersatzabgabe über 10 000 Franken pro Auto zu entrichten, die in den Parkplatzgebührenfonds fliesst. Neu wird dieser neben dem ÖV auch für die Verbesserung der Veloinfras- Der Schaffhauser Stadtrat arbeitet an einer Revision der Parkplatzverordnung. Bild: lg. truktur verwendet. «Die Ersatzabgabe bedeutet eine massive Verteuerung für den Bauherren, sozusagen ein Bussgeld, das dann aber der Veloinfrastruktur zu Gute kommen soll. Dies ist stossend, weil der Velofahrer absolut nichts an die Infrastruktur bezahlt», meint Nicole Herren. Der Pro Velo Präsident hingegen hebt hervor: «Eine Förderung des Veloverkehrs bringt auch dem Autoverkehr etwas. Viele Strassen sind nahezu ausgelastet, jede Mehrbelastung verringert den Verkehrsfluss.» Der Stadtrat könne auf Anfrage des «Bocks» noch keine Auskunft über allfällige Anpassungen geben. Aktuell laufe die Auswertung der Vernehmlassungen. Bock-Blick Unterstützung für Geflüchtete. Wie das kantonale Sozialamt mitteilt, sind die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine im Kanton Schaffhausen angekommen. Die Unterstützung durch die Bevölkerung sei gross, viele Geflüchtete seien bei Privatpersonen untergekommen. Zur Vorbeugung von Missbrauch und Ausbeutung von Kriegsvertriebenen rät das Sozialamt den Geflüchteten sowie den Gastfamilien, sich beim Kanton zu melden und sich nicht via soziale Medien bei fremden Menschen einzuquartieren, sondern sich zuerst registrieren zu lassen. Neues Nutzungskonzept. Im Rahmen der Aufwertung verschiedener öffentlicher Plätze in der Altstadt erhält der «Walther- Bringolf-Platz» ein neues Verkehrs- und Nutzungskonzept, wie die Stadt Schaffhausen mitteilt. Ausgehend von der angestrebten erhöhten Aufenthaltsqualität und längeren Verweildauer für verschiedene Nutzende werden der motorisierte Verkehr sowie die 24 Parkplätze – die stets für einen hohen Suchverkehr sorgten – aufgehoben. Für die definitive Gestaltung des «Walter- Bringolf-Platzes» werde ein Gestaltungs- Wettbewerb ausgeschrieben. Zweiter Bojentest. Im Jahr 2021 wurde eine ovale Boje unterhalb des Schupfens bei Diessenhofen als Wiffenersatz im Rhein getestet. Mit dem Praxistest konnten wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Baudepartements. Nun werde der Test mit einer zweiten, besser sichtbaren Boje bei der Rhysägi oberhalb von Diessenhofen erweitert. Diese wird einer stärkeren Strömung ausgesetzt sein. (shb.) Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie. Montag, 21.3. bis Samstag, 26.3.22 –25% 8.90 statt 11.90 –21% 4.50 statt 5.70 CAMILLE BLOCH SCHOKOLADE div. Sorten, z.B. 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