Aufrufe
vor 2 Monaten

Bock E-Paper 2022 KW19

  • Text
  • Region
  • Schweizer
  • Organspende
  • Jestetten
  • Schweiz
  • Schaffhauser
  • Menschen
  • Bock
  • Thayngen
  • Schaffhausen

12 Gesellschaft

12 Gesellschaft Bock | Dienstag, 10. Mai 2022 KMU: Nachfolge geplant RATGEBERKOLUMNE RICHTIG VERSICHERT Gilbert Szabo, die Mobiliar Irgendwann kommt es zum Chefwechsel im Unternehmen. Einfach ist die Regelung der Nachfolge nicht. Oft geht es um die Weitergabe eines Lebenswerks. Umso wichtiger ist es, diesen Schritt gut zu planen. Durch die vielen betroffenen KMU ist die Nachfolgeregelung von grosser volkswirtschaftlicher Relevanz. Nicht umsonst gelten die KMU als Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Der demografische Wandel bringt es mit sich, dass bei sehr vielen KMU zum gleichen Zeitpunkt die Nachfolgefrage ansteht. Nicht alle schaffen die erfolgreiche Übergabe des Unternehmens an die nächste Generation. Aktuell finden rund 30 Prozent keine Nachfolgeregelung. Eine gute Planung ist zentral, denn die KMU sichern tausende von Arbeitsplätzen. Frühzeitig planen Zwei Drittel planen ihre Übergabe nur ein bis fünf Jahre im Voraus. Das ist viel zu kurz: Experten empfehlen sich ab dem 55. Lebensjahr mit dem Generationenwechsel zu beschäftigen. Denn die richtige Person für die Nachfolge zu finden, erfordert Zeit. Erst recht, wenn niemand aus der Familie in die eigenen Fussstapfen treten will oder ein geeigneter Nachfolger beziehungsweise eine geeignete Nachfolgerin erst aufgebaut werden muss. Beste Variante für alle finden Manchmal bedingt die Nachfolgeplanung eine vorgängige Umstrukturierung oder sogar einen Wechsel der Gesellschaftsform. Eine gute Beratung lohnt sich, auch im Hinblick auf Ihre Vorsorge. • Bedarfsanalyse für heutigen und künftigen Bedarf • Risikobeurteilung • Vorsorge- und Pensionsplanung • Überprüfung der Personalvorsorge • Steueroptimierung Objektiv beurteilen Mit dem Loslassen des eigenen Lebenswerkes sind Emotionen verbunden: Sie können die Nachfolgeplanung hemmen und erschweren die Einschätzung von Wert und Marktchancen des eigenen Betriebs. Ihr Versicherungsund Vorsorgeberater hilft Ihnen bei der objektiven Beurteilung. 052 630 65 54, gilbert.szabo@mobiliar.ch BOCK-HEIMAT: Simone Wipf PORTRÄT DER WOCHE THAYNGEN Simone Wipf-Bösch aus Thayngen hat in Fribourg Psychologie und Wirtschaft studiert. Sie arbeitet selbständig als Berufs-, Studien-, und Laufbahnberaterin und berät Erwachsene sowie Jugendliche. Zudem unterstützt sie Firmen in Personalmanagementprozessen und leitet Workshops zu arbeitspsychologischen Themen. «Bock»: Was bedeutet Ihnen Heimat? Simone Wipf: Heimat ist für mich örtlich unser Haus: Mein Mann und ich haben es vor Jahren erworben und grösser umgebaut. Heimat ist für mich aber auch ein Gefühl. Ich bin dort zu Hause, wo ich angenommen und anerkannt werde, so wie ich bin. Dies erfahre ich bei meiner Familie und meinen engsten Freunden. Da kommt es überhaupt nicht darauf an, wo das ist. Was bedeutet für Sie Familie? Wipf: Meine Familie ist definitiv mein zentrales Fundament in allen Lebenslagen. Bei ihr erlebe ich grossen Rückhalt und ich schätze es enorm, dass ich und unsere Kinder uns nicht nur in meiner, sondern auch in der Familie meines Mannes wohlbehütet wissen dürfen. Wichtig war und ist auch meine Beziehung zu meinen Grosseltern. Sie haben mich in meinem Leben mitgeprägt und so erlebe ich es jetzt wiederum mit unseren eigenen Kindern. Dies empfinde ich alles als nicht selbstverständlich und bedeutet mir viel. Üben Sie als selbständige Laufbahnberaterin Ihren Traumberuf aus? Die bewegungsfreudige Simone Wipf aus Thayngen geniesst es, dass sie sich in der regionalen Natur erholen und Energie tanken kann. Bild: zVg. Wipf: Ja, definitiv. Menschen in ihren persönlichen Themen individuell zu begleiten, bereitet mir täglich viel Freude und erfüllt mich mit grosser Zufriedenheit. Für mich ist jeder Mensch einzigartig, daher gibt es in meinem Job wenig Routine, was mir sehr entspricht. Das Arbeiten mit Menschen und die Auseinandersetzung mit den Anforderungen in der Arbeitswelt faszinieren mich immer wieder von Neuem. Was schätzen Sie an der Region am meisten? Wipf: Die Grösse: Ich mag an Schaffhausen die Übersichtlichkeit, die Nähe zueinander – man kennt sich. Dennoch ist es genug gross, dass man sich nicht gleich auf die Füsse tritt und sich frei bewegen kann. Die Natur: Ich geniesse es sehr, dass ich von überall her schnell in der Natur bin. Im Wald, auf Feld- und Wiesenwegen oder am Rhein kann ich mich wunderbar erholen und Energie tanken. Was ist Ihre liebste Freizeitbeschäftigung? Wipf: Grundsätzlich bewege ich mich gerne: sei es beim Volleyball, im Fitness, auf dem Tennisplatz, beim Wandern oder Skifahren. Weiter bin ich als Präsidentin der Vereinigung Cerebral Schaffhausen und als Vorstandsmitglied der Behindertenkonferenz Schaffhausen aktiv und setze mich für die Anliegen von Menschen mit einer Beeinträchtigung ein. (gco.) Einstimmig in die Zukunft Die 101. Generalversammlung der ACS Sektion Schaffhausen wurde erstmals unter dem neuen Präsidenten Robin Dossenbach abgehalten und wartete mit einem ganz besonderen Gast auf: Motorradrennfahrer Tom Lüthi. PR SCHAFFHAUSEN Vergangenen Freitag durfte der neugewählte Präsident des Automobilclubs Sektion Schaffhausen, Robin Dossenbach, rund 80 Mitglieder nach der zweijährigen Corona-Zwangspause endlich wieder persönlich begrüssen. Während die letzte Generalversammlung vor drei Jahren noch zwischen Hebebühnen und Werkzeugen in der Schlossgarage in Herblingen stattfand, war es dieses Mal mit dem Restaurant Ziegelhütte in Schaffhausen eine im Kontrast stehende Lokalität. Bevor die Traktandenliste speditiv abgearbeitet wurde, ergriff die Schaffhauser Regierungsrätin und ehemaliges Vorstandsmitglied des ACS Cornelia Stamm Hurter das Wort. In ihrer kurzen Rede erwähnte sie die Herausforderungen, welche die Kohärenz von Mobilität, Technologie und Klimapolitik mit sich bringt, sowie die drei wichtigsten Vorhaben des strategischen Entwicklungsprogramms Nationalstrasse: Zweite Röhre durch den Fäsenstaubtunnel, Engpassbeseitigung beim Cholfirsttunnel sowie Ausbau der ehemaligen J15 (Herblingen bis Zollamt Thayngen). Danach führte Robin Dossenbach den statutarischen Teil, der von allen Mitgliedern einstimmig angenommen wurde. Lediglich der anhaltende Mitgliederschwund sowie das Budget für die bevorstehenden Marketingausgaben sorgten für Gesprächsstoff. «Wir müssen wieder vermehrt auf uns aufmerksam machen und die attraktiven Angebote einer Mitgliedschaft hervorheben», Hoher Besuch: Motorrad-Weltmeister Tom Lüthi (l.) im Gespräch mit ACS-Präsident Robin Dossenbach über die Anfänge seiner Karriere bis hin zu seinem neuen Leben als Sportchef. Die Generalversammlung des ACS Schaffhausen verlief reibungslos und alle Traktanden wurden einstimmig von den rund 80 anwesenden Mitgliedern genehmigt. Bilder: zVg. so der ACS-Präsident. Zudem drohe den Autofahrenden weiteres Ungemach: Die eidgenössische Volksabstimmung über die Totalrevision des CO2-Gesetzes sowie das vereinfachte Verfahren zur Einführung von Tempo-30-Zonen. Hier will der ACS sich nochmals tatkräftig engagieren, damit nicht noch mehr Einschränkungen eingeführt werden. Tom Lüthi im Interview Zu Beginn des Gesprächs mit dem ehemaligen Motorrad-Weltmeister in der 125-ccm-Klasse Tom Lüthi war Robin Dossenbach in seinem Element. Schliesslich ist er seit seiner Kindheit ein leidenschaftlicher Fan des Motorsports und präsentierte den anwesenden Mitgliedern voller Stolz sein unterschriebenes Lüthi- Shirt, dass schon sehr lange in seinem Besitz ist. Beinahe so lange wie Tom Lüthis unglaubliche 19-jährige Sportlerkarriere. Im Jahr 2018 ging für den 318-fachen Grand Prix Rennfahrer mit dem Aufstieg in die Königsklasse des MotoGP, analog zur Formel 1, ein langersehnter Kindheitstraum in Erfüllung. Leider währte dieser nur kurz und Tom Lüthi stieg nach einer schwierigen Rookie-Saison wieder zurück in die Zwischenklasse. Letztes Jahr hängte der 35-jährige Schweizer schliesslich seine unglaubliche Profikarriere (65 Podestplätze) an den Nagel und arbeitet fortan nicht nur als Sportchef beim deutschen Moto3- Rennstall PrüstelGP, sondern auch als SRF-Experte bei ausgewählten Grand Prix der MotoGP. Was sich geändert hat: «Früher habe ich mich nur auf das Rennen fokussiert und alles um mich herum ausgeblendet. Heute muss ich das grosse Ganze im Blick haben und leide nun selbst mit, wenn ich meinen Fahrern zusehe, wie sie um einen Podestplatz kämpfen», so Tom Lüthi, der sich auf seinen neuen Lebensabschnitt mehr als freut. Die nächsten Highlights für den ACS stehen bereits wieder vor der Tür: Bergrennen Oberhallau, Blick hinter die Kulissen von Emil Frey Racing und Public Viewing der Formel 1 (Monza) im Meetingpoint Schaffhausen mit der Kommentatoren- Legende Michael Stäuble. (pb.) acs.ch/de/sektionen/schaffhausen/

13 Sport Bock Mückengitter / Rollos Montage: Kt. ZH/TG/SH/SG/AG keine Wegpauschale · Gratis-Offerte Ausstellung Rutschmann AG Tel. 052 369 00 69 · www.rr-ag.ch Eigene Produktion seit 1993 Musik Der Schaffhauser Mundartsänger Christoph Bürgin berichtet von seinen Werken und Abenteuern. Seite 15 «Es ist alles Mückengitter / Rollos Montage: Kt. ZH/TG/SH/SG/AG keine Wegpauschale · Gratis-Offerte Teamwork» Ausstellung Montage: Kt. ZH/TG/SH/SG/AG Er hat den Handball in der Schweiz wieder aufleben keine Wegpauschale Rutschmann · Gratis-Offerte AG lassen: Nati-Trainer Michael Suter sprach am zweiten Bank-Talk über sein Geheimrezept für den Erfolg. Am Tag des Hundes konnten in Beringen verschiedene Hundesportarten ausprobiert werden. Bilder: zVg. / Walter Frei und Irene Erb Tel. Ausstellung 052 369 00 69 · www.rr-ag.ch IN EIGENER SACHE Viele Generationen haben auf diesen Erfolg hingearbeitet. Es ist alles Teamwork», Hundesportverein circa 30 Hundehal- Beringer Hundesport lud durchgeführt, in Beringen begrüsste der SCHAFFHAUSEN Lara Gansser so der Nati-Trainer. Grossgeschrieben wird terinnen und Hundehalter», berichtet bei Michael Suter auch die Jugendförderung – er ist bis heute an der Suisse Hand- dortigen Fussballplatz konnten sich die Be- zum Rutschmann Schnuppertraining AG ein Walter Frei, Präsident des BHS. Auf dem Mit Michael Suter als Trainer schaffte es die Schweizer Handball-Nati erstmals nach ball Academy in Schaffhausen tätig. «Es sucherinnen und Besucher auch selbst an 14 Jahren wieder an eine EM-Endrunde, ist wichtig, junge Spieler möglichst früh die Arbeit mit den Hunden wagen: Daniela Baumgartner, deren Tochter sowie Irene 2021 reiste die Nati dann sogar an die WM. einzubinden. Auch in der Nati geht es darum, Der Beringer Hundesport (BHS) zelebrierte den Tag Spitzenspieler wie Andy Schmid jetzt Am zweiten Bank-Talk im Meetingpoint in Tel. des 052 Hundes 369 00 69 unter · www.rr-ag.ch Erb bauten einen Mini-Military-Parcours anderem mit einen Mini-Military- Schaffhausen sprach Michael Suter über schon zu entlasten und ihn in die Ausbildung der Jüngeren einzubeziehen.» Unter Parcours sowie einem HoopAgi-Parcours. Besucherinnen und Besucher haben gerne sowie einen HoopAgi-Parcours auf. «Die den nicht einfachen Stand des Handballsports in der Schweiz sowie das hohe Niveau anderem sprach Michael Suter die Nachwuchshoffnung mit ihren Hunden beide Anlagen benützt Jonas Schelker an, der am HUNDESPORT von Daniela Baumgartner wurde auf der – jeweils unter der Anleitung von Kurs- in den europäischen Ligen. Und über seine überaus grosse Schallplattensammlung. Donnerstag leider krank war und nicht wie BERINGEN schönen Platzanlage in Beringen gefeiert. leiterinnen der BHS», so Walter Frei. Alle Nachwuchsförderung grossgeschrieben Auch wenn sich ein grosser Teil des Lebens geplant am Talk anwesend sein konnte. Rund 50 Gäste waren vergangenen Donnerstag dabei, als Yves Keller dem Nati- Am 7. Mai fand der «Tag des Hundes» statt. Vereine aus der ganzen Schweiz teilten HoopAgi und Polydog kennenlernen Eingeladen waren von 10 bis 16 Uhr neben hätten grosse Freude gehabt – vor allem, wenn die Hunde gut mitgemacht haben. «Ausserdem werden sicher drei bis vier von Michael Suter um Handball dreht: Trainer im lockeren und persönlichen Gespräch an diesem Tag ihre Begeisterung für den allen Mitgliedern und Kursteilnehmenden Neumitglieder oder Kursteilnehmende neben seiner eigenen Handballkarriere war der 47-Jährige lange Zeit als Lehrer tätig, unter anderem in einer Werkklasse in Neuhausen. auf den Zahn fühlte. Welches die nervigste Frage sei, mit der er regelmässig konfrontiert werde? «Welches Team den Hund und das gemeinschaftliche Erlebnis mit Gleichgesinnten. Auch der Beringer Hundesport (BHS) hat auch weitere interessierte Zwei- und Vierbeiner zum kostenlosen Schnuppertraining. «Fast 60 kynologische Vereine in der ganzen demnächst zu uns stossen und mitmachen», freut sich Walter Frei. Diese werden vor allem im Bereich HoopAgi, Alltagstion Zudem studierte er Kommunika- und Journalismus, bevor er endgültig den Weg zum Trainer-Dasein einschlug. «Was ist also das Geheimrezept von Michael Suter?», fragte Moderator Yves Keller. «Es ist nie ein Trainer oder ein Spieler alleine. Schweizer Meistertitel holt», antwortete der dreifache Familienvater schmunzelnd. Der gesamte Bank-Talk – inklusive der Antwort auf die nervigste Frage – kann jederzeit auf schaffhausen24.ch nachgeschaut werden. die Gelegenheit genutzt – unter der Leitung Schweiz haben den Tag des Hundes hund und Polydog mitmachen. (shb.) Eigene Produktion seit 1993 Eigene Produktion seit 1993 Halbfinalstart in der BBC-Arena Der Gegner und die Spieldaten für die Halbfinalpartien in der Quickline Handball League stehen fest: Am Donnerstag, 12. Mai, starten die Kadetten Schaffhausen mit einem Heimspiel in das Playoff-Halbfinale gegen GC Amicitia Zürich. Rund 50 Gäste lauschten gespannt den Anekdoten von Nati-Trainer Michael Suter. Bild: lg. HANDBALL SCHAFFHAUSEN Lara Gansser Am Donnerstag, 12. Mai, geht es für die Kadetten Schaffhausen in der heimischen Liga weiter. Im Playoff-Halbfinale trifft die Equipe von Adalsteinn Eyjólfsson auf GC Amicitia Zürich – eine Mannschaft, die erst vergangenes Wochenende ihren unbändigen Willen bewiesen hat. Denn GC Amicitia Zürich sorgte für eine grosse Überraschung in der Handballwelt: Das Team setzte sich im Schweizer Cupfinale gegen Pfadi Winterthur durch und holte erstmals seit der Fusion von ZMC Amicitia und dem Grasshopper Club einen Titel. Spiele um den Finaleinzug Noch vier Teams kämpfen in der Quickline Handball League (QHL) um den Schweizer Meistertitel. In der zweiten Halbfinal-Partie spielen Pfadi Winterthur und Wacker Thun um den Finaleinzug. Das Halbfinale in der QHL wird im Bestof-Five Modus ausgetragen. Anpfiff des ersten Spiels ist am Donnerstag, 12. Mai, um 18.15 Uhr in der BBC-Arena in Schaffhausen. Gelingt es den Kadetten, vor Heimpublikum vorzulegen und den ersten Schritt in Richtung Playoff-Finale zu machen? Eng getaktet weiter geht es dann am 15. Mai mit dem ersten Auswärtsspiel. Das dritte und bestenfalls bereits entscheidende Spiel findet am Donnerstag, 19. Mai, Für die Kadetten geht es ab Donnerstag um den Einzug ins QHL Playoff-Finale. Bild: lg. erneut vor Heimpublikum statt (Anpfiff 18 Uhr). Weitere Spieltermine wären der 22. und der 26. Mai. Hülse Fusion DIE SÜSSE VERFÜHRUNG MIT MOSCATO SPUMANTE HÜLSE. DEIN BUNT FÜRS LEBEN.

weitere Ausgaben