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Bock E-Paper 2022 KW19

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Machen wir gemeinsam

Machen wir gemeinsam einen weiteren Schritt in Richtung Meistertitel: Live auf Kadetten – GC Amicitia Zürich MARVIN LIER Flügel links 1. Playoff-Halbfinal Donnerstag, 12. Mai, 18.15 Uhr, BBC-Arena Matchprogramm auf www.kadettensh.ch Kadetten Schaffhausen. Rückgrat der Nationalmannschaft: 10 Spieler. 5 Franken Heimvorteil bei den Kadetten Einfach Karte zeigen und beim Eintritt sparen www.shkb.ch/heimvorteil Matchtipp Boris Litmanowitsch compucollege 33: 27 Stefan Grimm Tresura Treuhand AG 31: 24 IHR TRANSPORT- & LAGERLOGISTIK- PARTNER IN DER REGION Planzer Logistik AG | planzer.ch Ebnatstrasse 165 | 8207 Schaffhausen Langjähriger Reisepartner der Kadetten Schaffhausen Rattin AG | Carreisen | Neuhausen Tel. 052 633 00 00 | info@rattin.ch www.rattin.ch scheffmacher scheffmacher www.scheffmacher.com www.scheffmacher.com Fanartikel vor Ort einkaufen | Öffnungszeiten Fanshop: Mo – Fr: 8 – 17 Uhr, Herrenacker 15 | 8200 Schaffhausen | meetingpoint-sh.ch

Bock | Dienstag, 10. Mai 2022 nicht immer Englisch 15 kuLtur Bock-Vorschau Der aufgestellte und lebensfrohe Schaffhauser Mundartsänger Christoph Bürgin erzählt von seinen Werken und Abenteuern. Mit seinen historischen und politischen Texten möchte er seine Zuhörerinnen und Zuhörer zum Nachdenken bringen. MUSIK SCHAFFHAUSEN Shania Schneider Lässig und locker traf Christoph Bürgin am Dienstag im Bistro auf dem Herrenacker ein. Seine offene und kommunikative Art führte zu einem interessanten Gespräch. Er erzählte von seinem abwechslungsreichen Leben und seiner Laufbahn in der Musikwelt. Mit seinem neuen Album erinnert der Musiker an einige historische Geschichten aus Schaffhausen. Bild: Salome Zulauf MUSEUM SCHAFFHAUSEN Salome Zulauf und Shania Schneider Wer hinter den Liedern steckt Der 65-jährige Mundartsänger ist in Schaffhausen geboren und aufgewachsen. Schon in seinen jungen Jahren begleitete ihn das Interesse an der Musik. Er lebte diese Leidenschaft mit seinen Freunden beim «Gittärrele» aus, wie der Schaffhauser lachend erzählt. Neben dem Musikmachen besuchte er das Lehrerseminar in Schaffhausen, wo ihn das Lesen dazu inspirierte, Lieder zu schreiben. Anschliessend zog er für 17 Jahre nach Bern. Dort absolvierte der Schaffhauser die Lehre zum Verlags- und Sortimentsbuchhändler. In dieser Zeit lernte Christoph Bürgin viel über die Berner Musikszene, welche auch in seinen ersten beiden Alben repräsentiert wurde. Danach ging seine Berufskarriere steil bergauf. Er war in diversen Verlags- und Buchbranchen in Bern, Zürich, Schaffhausen und sogar New York tätig und arbeitet diese Erfahrungen auch stetig in seine Lieder mit ein. Auch nach dieser anspruchsvollen Zeit hatte der ambitionierte Schaffhauser noch nicht genug und arbeitete in Ramsen als Gemeindeschreiber. Er beendete seine berufliche Karriere mit einer Anstellung beim Bevölkerungsschutz Schaffhausen, wo er unter anderem jeden ersten Mittwoch im Februar «es Sirenechnöpfli» drücken durfte und dabei viel mehr Zuhörerinnen und Zuhörer hatte als Musiker und wo alle zuhören mussten. Nun ist er seit kurzer Zeit pensioniert und setzt den Fokus voll und ganz auf seine Musik. «Gschichte us de Gschichte» Den grössten Teil seiner Lieder baut der gelernte Buchhändler aus regionalen historischen Geschichten auf. Er möchte damit Tabuthemas aufgreifen und den Zuhörerinnen und Zuhörern die Geschichte der Region Schaffhausen näherbringen. Oft verziert er die Lieder mit alten Mundartausdrücken wie «Muusbeielei», um den Worten noch ein kleines Denkmal zu setzen und dem Publikum ein eindrückliches Bild zu verschaffen. «Wiederum macht mich die Mundart angreifbar und verletzlich, weil man selbst hinter dem Gesagten steht und die Dinge auch so meint, wie man sie sagt», schildert Christoph Bürgin. In seinen anderen musikalischen Werken geht es um normale alltägliche Situationen, mit denen er Verknüpfungen zu seiner Zuhörerschaft herstellen möchte. Oft träumt Christoph Bürgin von einer Geschichte, die er am nächsten Tag, solang ihn die Erinnerung nicht im Stich lässt, Raus aus dem Museum und rein in die Natur Das Museum zu Allerheiligen lädt die Besuchenden dazu ein, die neue Ausstellung «Mensch und Landschaft» aktiv mitzugestalten. Wie sieht für Sie eine Landschaft aus? Wie nehmen wir eine Landschaft wahr? – Diesen Fragen können interessierte Besucherinnen und Besucher vom 7. Mai bis zum 30. Oktober in der Ausstellung «Mensch und Landschaft» im Museum zu Allerheiligen nachgehen. In Zusammenarbeit mit dem Gestaltungsbüro Rob&Rose aus Zürich wurde dabei eine Ausstellung der besonderen Art zusammengestellt. Statt Ausstellungsstücke zu betrachten, werden die Personen aufgefordert, selbst einen Beitrag zu der Ausstellung «Mensch und Landschaft» beizutragen und sich darin zu verwirklichen. Das Museum nach draussen bringen Mit dem Thema wollen die Verantwortlichen des Museums vor allem eines: Die Besuchenden auf eine Expedition in die Vielfalt der Landschaften der Region Schaffhausen bringen. «Viele Kunstwerke, welche im Museum ausgestellt sind, werden ausserhalb der Museumswände gestaltet. Erst das fertige Gemälde wird ins Museum gebracht. Dies wollen wir mit unserer Ausstellung, die zugleich eine Werkstatt ist, den Besucherinnen und Besuchern näherbringen und sie auch dazu animieren, mehr auf die Landschaft und Umgebung zu achten», erklärt Katharina Epprecht, Direktorin des Museums zu Allerheiligen. An ausgewählten Standorten draussen in der Umgebung von Schaffhausen wurden mehrere Forschungsstationen und ein Landschaftslabor aufgestellt. Diese sollen dazu einladen, aktiv an der Ausstellung mitzuwirken. Von Selfies beim Rheinfall, dem Modellieren von Landschaften aus Lehm bis hin zum genauen Beobachten und Beschreiben der Aussicht beim Promenadenpark können die Passantinnen und Passanten an den Aktivitäten teilnehmen. «Jede Person nimmt die Landschaft auf ihre ganz persönliche Art wahr», ergänzt Urs Weibel, Kurator für Natur des Museums zu Allerheiligen. «Diese Eindrücke wollen wir anschliessend in der Ausstellung ‹Mensch und Landschaft› zusammenbringen, so dass schlussendlich ein grosses gemeinsames Werk entstehen kann.» Am 13. Mai um 20 Uhr tritt der lebensfreudige Mundartsänger Christoph Bürgin im Restaurant Tanne in Schaffhausen auf. Bild: Shania Schneider schriftlich zum Ausdruck bringt. Sein Ziel ist es, dass sich Menschen in gewissen Alltagssituationen an seine Geschichten erinnern. Herausforderungen und Freude «Das Leben in der Schweizer Musikszene ist nicht immer einfach», erzählt der Mundartsänger. In seiner Musikkarriere ist er schon des Öfteren auf Widerstände gestossen. Sei es beim Lernen eines neuen Instruments oder beim Schreiben eines Liedtextes. Auch durch die früher spärlichen musikalischen Schulungsangebote in der Schweiz musste sich der Sänger selbst zurechtfinden. Nichtsdestotrotz hat er sich durchgeschlagen und liess sich die Freude an der Musik nicht nehmen. Spannende Standorte An insgesamt fünf Standorten in der Umgebung gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, die Landschaft auf eigene Weise wahrzunehmen und sich aktiv mit ihr auseinanderzusetzen. An jedem Standort erhalten die Teilnehmenden konkrete Anweisungen, benötigt werde lediglich ein Smartphone, mit welchem die beteiligten Passantinnen und Passanten ihre Eindrücke ans Museum weiterleiten können. So wurde beispielsweise auf dem Pfalzhof vor dem Eingang des Museums zu Allerheiligen eine Forschungsstation eingerichtet, an der individuelle Landschaften aus Lehm gestaltet werden können. Zudem kann das Landschaftslabor im Langriet, in Neuhausen direkt auf der Leinwand im Museum per Echtzeitaufnahme mitverfolgt werden. Dabei wird es möglich sein – in Form einer kurzen Audio-Notiz – die Jäger und Sammler In seinem dritten Album fasst der Sänger und Songwriter Literatur und folkigen modernen Mundartpop zusammen. Dieses Album wird zusammen mit einem 60-seitigen Buch mit neun Kurzgeschichten, den Liedtexten und den Übersetzungen auf Hochdeutsch aller in Schaffhauser Mundart geschriebener Texte veröffentlicht. Aktuelle politische Begebenheiten, die Bombardierung von Schaffhausen oder die Migration und Auswanderung nach Amerika im 19. Jahrhundert und vieles mehr bringt er in diesem Album zur Sprache. Christoph Bürgin wird am Freitag, 13. Mai, um 20 Uhr in der Tanne Schaffhausen ein Konzert geben, bei dem er seine neuen Lieder vorstellt. individuellen Eindrücke der Besuchenden in einem nachgebauten Hochsitz festzuhalten. Landschaftslabor im Langriet Das Landschaftslabor in der Chiesgrueb im Langriet sei vor allem dazu da, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in die Veränderungen und Entwicklungen der Natur erhalten. «Mit der filmischen Langzeitdokumentation des Gebietes soll besonders die Nutzung durch Menschen, Tiere und Pflanzen aufgezeigt werden», erklären die Verantwortlichen weiter. «Die Ausstellung zeigt fortlaufend auf, wie die Natur im Wandel ist.» So seien auch Vorträge und zahlreiche Führungen in den kommenden Monaten geplant, damit möglichst viele Besucherinnen und Besucher auf ihre eigene Art etwas zu der Ausstellung beitragen können. Das Museum zu Allerheiligen möchte die Besuchenden auf eine Expedition schicken. Bild: sz. Klassik im Rüden präsentiert das Programm «Ab nach Singapur!». Bild: zVg. Fernöstliche Musikklänge Die Sopranistinnen Giulia Guarneri- Giovanelli und Barbara Fuchs sowie der Pianist Werner Bärtschi präsentieren am Sonntag, 15. Mai, ihr Programm «Ab nach Singapur!». Ab 11 Uhr können interessierte Besucherinnen und Besucher das Konzert im Zunftsaal im Sorell Hotel Rüden in Schaffhausen mitverfolgen und sich auf eine Reise in die klassische Musik begeben. Weitere Informationen sowie die Tickets sind unter klassikimrueden.ch zu finden. (shb.) Am 15. Mai startet die Dampflokomotivsaison. Bild: zVg. Die Saison wird eröffnet Am 15. Mai findet die erste Fahrt der Saison mit einer Dampflokomotive auf der Museumsbahn ab Stein am Rhein statt. Von Stein am Rhein via Rielasingen und zurück können interessierte Gäste eine Zugfahrt mit der Lok 52 8055 miterleben und dabei tolle Landschaften bestaunen. Jeweils ab 9.54, 12.24 und 15.27 Uhr fährt die Dampflokomotive in Stein am Rhein ab. Weitere Infos sind unter etzwilen-singen.ch zu finden. (shb.) Rainer Brydniak referiert zum Thema Operationen bei Übergewicht. Bild: zVg. Operation – sinnvoll? Bei starkem Übergewicht handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung. Eine nachhaltige Gewichtsreduktion auf herkömmliche Weise ist nahezu unmöglich. Am Dienstag, 10. Mai, um 19 Uhr zeigt Rainer Brydniak, Leitender Arzt Klinik für Chirurgie, auf, wie der krankhafte Stoffwechsel mit einer Operation bei Übergewicht verbessert werden kann. Der Vortrag ist kostenlos und findet am Kantonsspital statt. Eine Anmeldung unter spitaeler-sh.ch/ vortrag ist erforderlich. (shb.)

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