Aufrufe
vor 9 Monaten

Bock E-Paper 2022 KW21

  • Text
  • Juni
  • Wildbienen
  • Neuhausen
  • Markus
  • Region
  • Menschen
  • Schaffhauser
  • Ulmer
  • Bock
  • Schaffhausen

8 Gesellschaft

8 Gesellschaft Bock | Dienstag, 24. Mai 2022 ein Gesundes Bettklima RATGEBERKOLUMNE SCHLAFTIPPS Claudia Guhl-Wanner, Ernst Wanner AG Um Ihnen einen erholsamen Schlaf zu ermöglichen, ist ein gesundes Bettklima unumgänglich. Um dieses das ganze Jahr über zu generieren, ist es wichtig, dass ein Bettinhalt auf die Temperaturunterschiede reagieren kann. In Tropennächten mit Aussentemperaturen von zwanzig Grad und mehr ist es verständlich, dass wir in unseren Betten schwitzen. Muss das sein? Wie ist es im Winter bei Frostnächten? Das Problem In den Tropennächten ist das Problem klar ersichtlich. Durch die schwülwarme Aussentemperatur ist eine Schlafraumabkühlung eher schwierig. In diesen Nächten ist die Anforderung an Ihren Bettinhalt riesig, da er bis zu 5 Deziliter Wasser in einer Nacht absorbieren muss. Viele Menschen schlafen das ganze Jahr über im selben Duvet. Bei Kleidern ist es klar, dass wir die Wintersachen nicht im Sommer tragen. Wieso denn nicht auch bei den Duvets? Oft wird auch im Sommer ein Daunenduvet genutzt, da es sehr kuschelig und anschmiegsam ist. Jedoch kann eine Daune, auch wenn es ganz wenig Füllmenge ist, nicht ausgleichen. Die Feuchtigkeit und Wärme wird in der Schlafhöhle zwischen Körper und Duvet angestaut und Sie decken sich ab, bis es wieder zu frisch ist. Dies reisst einem immer wieder aus den ehrsamen Schlafphasen. Aber wie werden die Nächte, besonders die feuchtwarmen Tropennächte, angenehmer? Die Tipps • Nutzen Sie für den Sommer und den Winter zwei verschiedene Duvets. • Wir empfehlen Ihnen vor dem zu Bett gehen, das Schlafzimmer gut zu lüften und danach das Fenster für die Nacht zu schliessen. Ausser die Nächte sind nicht kühler als 15 Grad. • Wenn Sie eher genug warm haben, entscheiden Sie sich gegen die Daune und eher für kühlere Naturfasern wie Leinen, Baumwolle, Bambus, Kapok, Seide oder Lyocel. Um das richtige Duvet zu finden können Sie eine Schlafphasenmessung machen, um zu eruieren, wie Ihr Feuchtigkeitsaustausch während der Nacht ist. • Ein häufiger Fehler, der gemacht wird, ist, dass gerade Menschen die stark schwitzen im Sommer ohne Nachtbekleidung schlafen. Diese würde Ihnen zusätzlich helfen, Feuchtigkeit zu absorbieren. Auch hier gibt es speziell kühlende Wäsche aus Lyocel. 052 632 10 10, claudia.guhl@wannerdeko.ch BOCK-HEIMAT: Désirée Messina PORTRÄT DER WOCHE BERINGEN Désirée Messina lebt seit sechs Jahren in der Region Schaffhausen und liebt es, gemeinsam mit ihrem Hund neue Orte in der Region zu entdecken. «Bock»: Was bedeutet Ihnen Heimat? Désirée Messina: Heimat ist für mich ein Gefühl, welches mich mit verschiedenen Orten emotional verbindet. Beispielsweise in der Ostschweiz das Alpsteingebiet, wo ein grosser Teil meiner Verwandtschaft wohnt, oder Regensdorf, wo ich mit meiner Familie aufgewachsen bin. Neu hinzu kommt Schaffhausen, wo mein jetziger Lebensmittelpunkt ist. Wieso leben Sie in der Region Schaffhausen? Messina: Durch meine Beziehung bin ich nach Beringen gekommen und vor knapp zwei Jahren konnte ich auch meinen Arbeitsplatz von Zürich nach Schaffhausen wechseln. Was schätzen Sie an der Region am meisten? Messina: Die Region Schaffhausen ist für mich sehr ländlich und alles so nah, das schätze ich besonders. Die Leute hier erlebe ich als sehr freundlich und gelassen. Üben Sie als Teamleiterin bei der Post Ihren Traumberuf aus? Messina: Auf jeden Fall. Ich führe nun bald zwei Jahre die Post-Filialen Beringen, Neuhausen, Herblingen und Thayngen. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch die Kundschaft sind mir ans Herz gewachsen. «Das grösste Glück ist für mich, nach Hause zu kommen und Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen», so Désirée Messina, die sehr gerne mit ihrem Hund unterwegs ist. Bild: zVg. Welcher Ort ist in der Region Ihr Lieblingsort und warum? Messina: Das ist das Eschheimertal, denn es hat für uns viel zu bieten. Gemeinsam mit unserem Hund geniessen wir das Tal, die Natur und entdecken immer wieder Neues. Was bedeutet für Sie «das grösste Glück»? Messina: Nach Hause zu kommen und mein Leben mit meinen Liebsten zu verbringen. Sei es bei einem Spieleabend, mich bei meinen italienischen Schwiegereltern kulinarisch verwöhnen zu lassen oder auf dem Sofa ein spannendes Buch zu lesen. Wie beschreiben Sie sich selbst? Messina: Meine Lebensphilosophie lautet: «Alles geschieht aus einem bestimmten Grund». Freunde sagen über mich, dass ich eine bodenständige, authentische und wohlwollende Person bin. (shb.) Die neue C-Klasse. Lernen Sie die Neudefinition von Fahrvergnügen in der neuen C-Klasse kennen. Das progressive Design, digitale Innovationen und zahlreiche Assistenzsysteme sind wegweisend. Mit einem neuen Level an Komfort. Erleben Sie es am besten selbst. Jetzt bei uns Probefahrt vereinbaren Emil Frey AG Kreuzgarage Schaffhausen, Schweizersbildstrasse 61, 8200 Schaffhausen, emilfrey.ch/kreuzgarage

Bock | Dienstag, 24. Mai 2022 Die Chance auf den Aufstieg bleibt Grosses Wetteifern der Turnvereine Der 40. Munotcup im Vereinsturnen war ein voller Erfolg: Am Wochenende zeigten 1250 Turnende aus 42 Vereinen 220 Vorführungen in zehn Disziplinen. 9 sport Der FC Schaffhausen gewinnt am Samstagabend auswärts mit 2:1 gegen FC Stade- Lausanne-Ouchy und erreicht damit den Barrage-Platz. Das Hinspiel findet diesen Donnerstag in der wefox-Arena statt. Der Gegner heisst FC Luzern. FUSSBALL SCHAFFHAUSEN Lara Gansser Der FC Schaffhausen bleibt weiter im Rennen um den Aufstieg in die Super League: Nach dem 2:1-Auswärtssieg gegen den FC Stade Lausanne-Ouchy erreicht der FCS den Barrage-Platz. Dies, weil der bisherige Leader FC Aarau gegen Vaduz verlor (1:2) und somit auf den dritten Tabellenrang zurückfällt. Den Meistertitel und damit den Direktaufstieg in die Super League sichert sich der FC Winterthur mit dem 5:0 gegen den SC Kriens. Spannung in Lausanne Doch das 2:1 gegen Lausanne-Ouchy war keinesfalls geschenkt. Nachdem es zur Pause in Lausanne noch 0:1 gegen den FCS stand, drehte die Equipe von Martin Andermatt das Spiel erst in der zweiten Hälfte. In der 53. Spielminute glich Raul Bobadilla aus. Nun musste noch ein zweiter Treffer her: 15 Minuten vor Schluss schoss Agustín González den FCS per Freistoss in die Barrage. Dank einem sehr souveränen Francesco Ruberto im FCS- Tor blieb es auch in den letzten 15 Minuten bei dem einen Treffer für die Gastgeber. Und bevor man sich in Lausanne freuen durfte, musste erst die Bestätigung der Niederlage des FC Aarau abgewartet werden. Noch einmal braucht der FCS seine Fans zuhause: Am Donnerstag findet das Hinspiel des Barrage-Duells gegen den FC Luzern in der wefox-Arena in Schaffhausen statt. Bild: lg. Heimspiel am Donnerstag Im Hinspiel des Barrage-Duells trifft der FCS am Donnerstag, 26. Mai, um 18 Uhr in der wefox-Arena auf den FC Luzern. Dieser kam um den Barrage-Platz nicht mehr herum, obwohl er in der letzten Runde der Super League Meister FC Zürich auswärts mit 3:2 besiegte. Der Vorverkauf für das letzte Heimspiel der Saison ist am Sonntag gestartet. Wie der FCS mit- teilt, seien Saisonkarten für dieses Spiel nicht gültig. Alle Saisonkartenbesitzenden haben jedoch die Möglichkeit, ihr Gratisticket bis heute Dienstag, 24. Mai, 17 Uhr auf der Geschäftsstelle zu beziehen. Sofern bis dann kein Anspruch auf den bisherigen Sitzplatz geltend gemacht wurde, werden die Plätze für den Verkauf freigegeben. Das Rückspiel findet am Sonntag, 29. Mai, in der Swissporarena in Luzern statt. TURNEN SCHAFFHAUSEN Lara Gansser Es wurde gekämpft, geklatscht und gefeiert am 40. Munotcup in Schaffhausen. 1250 Turnende aus 42 Vereinen gaben am Samstag ihre Vorführungen zum Besten. «Die Stimmung war von Beginn an fröhlich. Vor den Wettkämpfen natürlich etwas angespannt, danach entspannt und ausgelassen», so Angelika Epprecht, Mitglied des Organisationskomitees. Der Anlass, der pandemiebedingt nach zwei Jahren endlich wieder stattfinden konnte, sei in allen Belangen sehr erfolgreich gewesen. Seit 40 Jahren findet der Munotcup im Vereinsturnen Anfang Saison auf der Sportanlage Munot in Schaffhausen statt. Der Munotcup bietet Vereinen aus der Region und der ganzen Schweiz die Möglichkeit, ihr Können und ihren Trainingsstand zu vergleichen. Generationenwechsel erkennbar Bereits am Donnerstag habe sich das OK für die Schönwetter Variante entschieden, obwohl für die Nacht von Freitag auf Samstag noch Regen angekündigt war. «Es herrschte ideales Wettkampfwetter, es war nicht so heiss wie an den Tagen zu- vor», so Angelika Epprecht. In insgesamt zehn Disziplinen traten die Turnerinnen und Turner gegeneinander an: Schulstufenbarren, Barren, Reck, Boden, Sprung, Schaukelringe, Gerätekombination, Gymnastik Kleinfeld und Gymnastikbühne sowie Teamaerobic standen auf dem Programm. Zusätzlich gab es eine Kategorie «Jugend», in der die Geräte variierten. Wie Angelika Epprecht ausführt, sei in vielen Vereinen ein Generationenwechsel sichtbar. «Es ist sehr erfreulich, dass die Jungen Verantwortung übernehmen und die Riegen mit Begeisterung und Innovation weiterführen.» Einzig schade sei gewesen, dass es in der Disziplin Gymnastik Kleinfeld keine Gruppen aus dem Kanton Schaffhausen gegeben habe. Verabschiedungen im OK Zum letzten Mal hat Marcel Zaugg den Munotcup als OK-Präsident angeführt. Mit der offiziellen Verabschiedung durch Manuel Wildberger, Präsident des TV Schaffhausen, übernimmt neu Christina Werner das Amt der OK-Präsidentin. Ebenfalls verabschiedet wurde Hansruedi Bitsch, der als Mitgründer des Munotcups bei allen 40 bisherigen Durchführungen im OK dabei war. Schwingerfolg in Ossingen Im Zürcher Weinland traten diesen Sonntag 161 Schwinger am 112. Zürcher Kantonalschwingfest an. Für die Schaffhauser Schwinger sicherte sich Winzeler Simon seinen ersten Kranz. Den Festsieg erkämpfte sich der Glarner Rychen Roger. Der TV Schaffhausen sicherte sich den ersten Rang an den Schaukelringen. Bild: zVg. SCHWINGEN SCHAFFHAUSEN UND OSSINGEN Petra Vollenweider, SH Kant. Schwingerverband Nach dem Thurgauer ist das Zürcher dieses Jahr bereits das zweite Kantonale Schwingfest in der Nordostschweiz. 161 Schwinger traten am Morgen um 8.15 Uhr in der imposanten Arena in Os- singen an, darunter sieben Schaffhauser. Jeder der Schwinger wünschte sich, am Abend kranzgeschmückt nach Hause zu reisen. Siege mit Maximalnote Winzeler Simon (Barzheim) und Schwyn Patrick starteten perfekt in den Tag, beide konnten ihre ersten Gänge gleich mit Winzeler Simon aus Barzheim erkämpfte sich am Wochenende am Zürcher Kantonalschwingfest in Ossingen seinen ersten Kranz. Bild: zVg. / Petra Vollenweider der Maximalnote gewinnen. Zur Halbzeit nach drei Gängen lagen die Schaffhauser Schwinger gut positioniert im vorderen Mittelfeld. Um am Abend die Heimreise mit dem Kranz anzutreten, brauchte es aber noch weitere Siege. Dass Winzeler Simon dann seinen vierten Gang gegen den Kranzschwinger Keller Werner aus Herisau gewann, bedeutete bereits den zweiten Sieg gegen einen Kranzschwinger. Im fünften Gang musste er die Niederlage gegen den nach drei Gängen führenden Zürcher Ackermann Remo hinnehmen. Für die restlichen Schaffhauser Schwinger startete der Nachmittag eher durchzogen. Erster Kranz für Winzeler Simon Für den sechsten und auch letzten Gang bestanden jedenfalls noch Kranzhoffnungen für Winzeler Simon mit drei Siegen und zwei Niederlagen sowie Schwyn Patrick, Schwyn Adrian und Bürgler Patrick, alle ebenfalls mit drei Siegen und zwei Niederlagen. Bürgler und die Gebrüder Schwyn mussten sich den Rücken abwischen lassen. Winzeler Simon konnte seinen Gegner, den jungen Winterthurer Bachmann Janos, platt gewinnen und sicherte sich so seinen ersten Kranz. Wie üblich als Turnerschwinger trat er ganz in weiss gekleidet vor die Ehrendamen und liess sich den Kranz aufsetzen. Festsieger wurde – vor 5300 Zuschauerinnen und Zuschauern – der Glarner Rychen Roger. Rock´n´Roll: Die Basadinger Rock‘n‘Roll Formation Rocket Girls, international «Team Infinity», gastierte am vergangenen Samstag an der Europameisterschaft in Budapest. Die 16 Tänzerinnen präsentierten den Wertungsrichtern und Zusport in kürze Leichtathletik: Der LC Schaffhausen blickt auf ein sehr erfolgreiches Wochenende zurück: Im NLB-Wettkampf in Hochdorf schafften die Männer des LCS den Aufstieg in die NLA. Erstmals in der Geschichte des Vereins wird der LCS nun in der höchsten Leichtathletik-Liga mitmischen. Das Frauenteam belegte den starken zweiten Platz. Zudem erreichte Malin Rahm mit ihrer Zeit von 2:13,91 Minuten über 800-Meter die Limite für die U18-EM in Jerusalem. Weiter stellte Enrico Güntert über 100-Meter mit 10,45 Sekunden einen neuen Kantonalrekord auf. (Bild: LCS) schauern ihren Auftritt unter dem Motto «Aladdin». Mit dieser Leistung positionierten sich die Rocket Girls nach einigen Unsauberkeiten am Anfang auf dem sehr guten 13. Schlussrang. Somit verpassten sie den Einzug ins Halbfinale nur knapp, schlossen aber dennoch sehr zufrieden und als beste Schweizer Formation ab. Handball: Die Kadetten Schaffhausen stehen im Playoff Finale der Quickline Handball League. Mit 3:0 setzten sich die Schaffhauser in der Halbfinal-Serie gegen den Cupsieger GC Amicitia Zürich durch. Denn auch im letzten Spiel der Serie vergangenen Donnerstag liessen die Kadetten nichts anbrennen und gingen mit 28:21 als deutliche Sieger vom Platz. Ob sie im Finale auf Pfadi Winterthur oder Wacker Thun treffen, wird sich am Donnerstag in deren «Belle» entscheiden. Die Finalserie startet am 2. Juni in der BBC-Arena. (shb.)

weitere Ausgaben