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Bock E-Paper 2022 KW25

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8 Gesellschaft

8 Gesellschaft Bock | Dienstag, 21. Juni 2022 Der auftritt der nachtduftenden pflanzen RATGEBERKOLUMNE PFLANZENFLÜSTERER Hauenstein AG Rafz Wussten Sie, dass ein Garten nicht nur tagsüber Freude bereiten kann? In lauen Sommernächten haben nämlich nachtduftende Pflanzen ihren grossen Auftritt. Und die werden besonders von jenen Gartenliebhabern geschätzt, die ihr grünes Wohnzimmer erst nach Feierabend geniessen können. Es gibt erstaunlich viele Stauden, Sommerblumen, Gehölze oder Zwiebelgewächse, die ihre Blüten erst abends oder in der Nacht entfalten, um mit ihrem Duft Nachtfalter und Motten zur Bestäubung anzulocken. Die verführerischen Düfte bescheren uns aber nicht nur bezaubernde Tierbeobachtungen, sondern helfen uns auch dabei zu entspannen und sie steigern ganz allgemein unser Wohlbefinden. Verräterischer Name Nachtblühende Pflanzen verfolgen eine besondere Strategie: Viele von ihnen halten ihre Blüten tagsüber ganz oder halb geschlossen und verströmen wenig Duft. Erst in der Abenddämmerung, wenn Nachtfalter, nachtaktive Käfer und Schwebefliegen erwachen, ist ihre Zeit gekommen. Um das spärliche Licht optimal zu reflektieren und für die Bestäuber möglichst gut erkennbar zu sein, blühen viele Nachtblüher in hellen Farbtönen. Viele der Pflanzen tragen ihre besondere «Fähigkeit» auch schon im Namen: Zum Beispiel die Nachtkerze oder die Nachtviole. Wie wär’s mit einem Duftgarten? Neben der Pflanze gilt es aber auch einen passenden Standort zu finden: Der ist nämlich Grundvoraussetzung für ein gutes Gedeihen einer nachtduftenden Bepflanzung. Duftgewächse kann man problemlos mit anders gearteten Partnern kombinieren. Sie können aber auch einen reinen «Duftgarten» anlegen. Die duftenden Pflanzen kommen an häufig benutzten oder passierten Orten am besten zur Geltung: Der Eingangsbereich, die Terrasse, Balkone und andere Sitzplätze sowie Wegränder sind deshalb geradezu prädestiniert für Duftpflanzen. Alles dufte? In unseren Gartencentern geben unsere Spezialisten gerne Auskunft über nachtduftende Pflanzen und ihre Verwendungsmöglichkeiten. Damit auch in Ihrem Garten duftige Freude wächst! www.hauenstein-rafz.ch BOCK-HEIMAT: sabrina meister PORTRÄT DER WOCHE DACHSEN Sabrina Meister ist 1980 aus Mailand in Italien nach Neuhausen am Rheinfall gezogen. Seit 1997 lebt sie mit ihrer Familie in Dachsen. «Bock»: Wieso leben Sie in der Region Schaffhausen Meister Sabrina: Dass ich in der Region Schaffhausen lebe, ist zu einem Teil auch Zufall. Mein Mann ist in Dachsen aufgewachsen und wir hatten die Möglichkeit, sein Elternhaus zu übernehmen. Seit unserer Jugend betreiben wir beide Orientierungslauf und haben hier in der Region einige Sportkolleginnen und kollegen. Was schätzen Sie an der Region am meisten? Meister: An der Region schätze ich insbesondere die wunderschöne und vielfältige Natur. Wenn ich mit dem Bike oder im Winter mit den Langlaufskis auf dem Randen bin, fühle ich mich weit weg vom Alltag und kann viel Energie tanken. Im Sommer schätze ich es sehr, dass ich direkt von der Haustür ein erfrischendes Bad im Rhein geniessen kann. Sabrina Meister geniesst es, sich in ihrer Freizeit in der Natur aufzuhalten. Was ist Ihre liebste Freizeitbeschäftigung und weshalb? Meister: Meine liebste Freizeitbeschäftigung ist Sport draussen in der Natur. Früher war der Orientierungslauf klar meine Nummer eins. Er hat mich als Spitzensportlerin an viele schöne Orte der Welt geführt und mich an sieben Weltmeisterschaften teilnehmen lassen. In den letzten Jahren sorgen Kniebeschwerden dafür, dass Laufen und Wandern nicht mehr so gut möglich sind. Dafür habe ich das Rennvelofahren und Biken entdeckt und bin sehr gerne auf Touren sowohl in der Region als auch in den Bergen unterwegs. Es gibt in der Natur so viel Schönes zu entdecken! Was wollen Sie in Ihrem Leben noch erreichen? Meister: Nachdem ich viele Jahre auch in der Region gearbeitet habe, wartet eine Bild: zVg. neue berufliche Herausforderung auf mich: ich werde beim Schweizerischen OL-Verband die Bereichsleitung Spitzensport übernehmen. Als ehemalige Spitzensportlerin kann ich damit mein grosses Hobby noch zu meinem Beruf machen. Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe! Ich engagiere mich auch gerne für die Gemeinschaft an meinem Wohnort Dachsen: Seit 16 Jahren bin ich Mitglied der Schulpflege Dachsen und seit über 10 Jahren als Friedensrichterin tätig. Ich kann mir gut vorstellen, auch den Rest meines Lebens hier in der Region zu verbringen! (sz.) NEUER RENAULT MEGANE E-TECH 100% electric JETZT PROBEFAHRT VEREINBAREN Ab Fr. 319.– / Monat A B C D E F G A Angebot gültig für Privatkunden in der Schweiz bei Vertragsabschluss vom 01.06.2022 bis 30.06.2022. 4,49 % Leasing Silver: 4,49 % effektiver Jahreszins, Laufzeit 48 Monate, 10 000 km/Jahr, Ratenversicherung inklusive, obligatorische Vollkaskoversicherung nicht inbegriffen. Beispiel: Neuer Megane E-Tech 100% electric equilibre EV60 220 PS optimum charge, Energieverbrauch 17,3 kWh/100 km, 0 g CO 2 /km (in Betrieb ohne Energieproduktion), Energieeffizienz-Kategorie A, Katalogpreis Fr. 40 000.–, Anzahlung Fr. 10 000.–, Restwert Fr. 19 981.–, Leasingrate Fr. 319.–/Monat. Abgebildetes Modell (inkl. Optionen): Neuer Megane E-Tech 100% electric iconic EV60 220 PS optimum charge, Katalogpreis Fr. 46 950.–, Anzahlung Fr. 11 738.–, Restwert Fr. 23 224.–, Leasingrate Fr. 379.–/Monat. Die Kreditvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung des Konsumenten führt. Preise inkl. 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9 Sport Bock ...und die Fenster sind von Kunz. Kunz Fenster AG CH-8240 Thayngen Telefon 052 645 03 03 www.kunzfenster.ch Letzte 4000 Turnerinnen und Turner fanden den Weg zum Schaffhauser Kantonalturnfest in Beringen. Seite 16 Stolze Finisherin der Tour de Suisse Challenge: Céline Ulrich aus Feuerthalen. Bild: zVg. Die Wasserballer des SC Schaffhausen gewannen am Samstagabend mit 15:9 gegen Lugano NPS. Bild: Lara Gansser Den Halbfinaleinzug sichergestellt Mit einem Heimsieg ins Halbfinale: Dank dem 15:9-Sieg im letzten Heimspiel der drei Spielrunden sichern sich die Wasserballer des SC Schaffhausen den direkten Einzug in die Playoff-Halbfinalserie der NLA-Meisterschaft. Auf den Spuren der Radprofis Seit letztem Jahr ist es auch für nicht lizenzierte Fahrerinnen und Fahrer möglich, Teil der Tour de Suisse (TdS) zu sein: Die NEW Tour de Suisse Challenge bietet Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit, Einblicke in das Leben der Profis und die Originalstrecke des UCI World Tour Mehretappenrennens zu erlangen. Während vier oder acht Tagen werden die Teilnehmenden in kleinen Gruppen von sogenannten Road Coaches begleitet. Zu den Finisherinnen der Tour de Suisse Challenge darf sich auch Céline Ulrich aus Feuerthalen zählen. Die 22-Jährige, die den Startplatz an einem Wettbewerb gewonnen hat, meisterte die vier ersten TdS-Etappen souverän: Am Sonntag, 12. Juni, fiel der Startschuss zur knapp 50 Kilometer langen ersten Etappe in Küsnacht. Am Montag galt es, rund 200 Kilometer mit 2800 Höhenmetern zu meistern (Küsnacht nach Aesch). Der dritte Tag von Aesch nach Grenchen sei mit 180 Kilometern und 3100 Höhenmetern die härteste Etappe gewesen, wie Céline Ulrich berichtet. «Es gab wirklich steile Teilstücke, bei denen auch ich kämpfen musste. Am Ende entschied ich mich zusammen mit unserem Road Coach Michael Alborn und Adrian Plüer aus dem Team aber sogar dazu, die Zusatzschlaufe von 40 Kilometern zu machen.» Als krönenden Abschluss galt es für die Gruppe, am Mittwoch, 15. Juni, nochmals gut 190 Kilometer und 1900 Höhenmeter von Grenchen nach Brunnen zu überwinden. «Ich bin so stolz wie noch nie auf mich, dass ich durchziehen konnte, was ich mir vorgenommen habe», so die Feuerthalerin. Sie habe trotz der hohen Belastungen jeden Moment geniessen und die wunderschönen Landschaften richtig wahrnehmen können. «Neben der super Stimmung in unserer Gruppe war das grösste Highlight definitiv die Nähe zu den Profis, deren Rennen wir live mitverfolgen konnten.» (lg.) WASSERBALL SCHAFFHAUSEN Lara Gansser Vergangenen Samstag wurde für das Waterpolo-NLA-Team in der KSS Schaffhausen das letzte Heimspiel der drei Meisterschaftsrunden angepfiffen. Mit dem souveränen 15:9-Sieg (4:0, 5:2, 3:4, 3:3) gegen Lugano NPS ziehen die Wasserballer des SC Schaffhausen direkt ins Playoff- Halbfinale ein. «Damit haben wir die erste Hürde genommen und das erste Saisonziel erreicht», so Captain Maurice Corbach im Anschluss an das Spiel. Sieg war nie gefährdet Die Partie am Samstagabend begann ganz nach dem Gusto des SC Schaffhausen. In der dritten Spielminute wurde das Score eröffnet, nach dem ersten Spielviertel stand es 4:0 für den SCS. Und auch das zweite Viertel konnte das Heimteam beherrscht für sich entscheiden. Zwischenzeitlich stand es nach dem via Lattenkante platzierten Treffer des dreifachen Torschützen sport in kürze Zvonimir Zlomislic gar 7:0 für die Gastgeber. Kurz vor der Halbzeit traf Lugano noch zum 9:2. Dann schien die Equipe von Jovan Radojevic etwas unkonzentriert und es schlichen sich vermehrt Fehler ein. Diese ermöglichten es Lugano, die Aufholjagd zu starten und die zweite Spielhälfte relativ ausgeglichen zu gestalten, wenn auch der Sieg des SCS nie gefährdet war. Nach dem dritten Viertel zeigte die Anzeigetafel noch immer 12:6. Diesen 6-Tore- Vorsprung konnte der SCS bis zum Ende halten – auch dank einiger starker Paraden von Torhüter Yannick Schmuki. Platz zwei gesichert Mit dem Sieg am Samstagabend sichert sich der SCS den zweiten Platz in der Tabelle und zieht direkt ins Halbfinale ein. Damit wird die Zusatzschlaufe Viertelfinale oder auch Zwischenrunde übersprungen. In dieser endete die Meisterschaft im Vorjahr gegen Horgen. «Wir konnten uns in dieser Saison sicherlich dank der nominellen Verstärkung mit neuen jungen Spielern verbessern», so Maurice Cor- bach. Neben einer höheren Spiel- und Trainingsqualität seien der Teamspirit und das Zusammenspiel momentan sehr gut. «Wasserball ist ein intensiver, sehr körperbetonter Mannschaftssport, bei dem man sich nicht zu schade sein darf. Wir sind immer auf der Suche nach Nachwuchs.» Die Voraussetzungen, um Waterpolo zu spielen? «Schwimmen können und affin für Wurfsport sein», führt der Captain aus. Zwischen 1,5 und 2 Kilometern legen die Wasserballer pro Spiel zurück. «Einerseits ist unser Sport als olympische Disziplin hoch angesehen, andererseits ist er hier in der Schweiz noch sehr unpopulär», bedauern die Spieler. Heute Abend trifft der SCS im letzten Duell der dritten Spielrunde auf Tabellenleader Kreuzlingen. «Wir fahren entspannt und mit einem freien Kopf nach Kreuzlingen. Trotzdem ist es wichtig, nochmals gut zu spielen und die anschliessende zweiwöchige Pause möglichst gut zu nutzen», fasst Zvonimir Zlomislic zusammen. Die erste Partie der Playoff-Halbfinalserie wird am 7. Juli in der KSS angepfiffen. Beringen feiert Aufstieg nach einer Zitterpartie Abpfiff im Schaffhauser Regionalfussball: Der FC Beringen 1 steigt in die zweite Liga auf, der FC Ramsen kehrt zurück in die dritte Liga. FUSSBALL SCHAFFHAUSEN Lara Gansser Die letzten Entscheidungen im Regionalfussball sind am Wochenende gefallen. Der FC Beringen 1 sicherte sich den Aufstieg in die zweite Liga. Die Mannschaft von Reto Colantonio setzte sich dank vier Toren in den letzten 23 Minuten mit 4:3 gegen NK Dinamo durch. In einer Partie, in der der FCB bis zum Schluss zittern musste – zur 67. Spielminute führte das motivierte Heimteam Dinamo nämlich noch mit 3:0. Mit dem Treffer von Jan Luca Brülhart eröffnete der FCB dann die Aufholjagd und darf zum Schluss sogar mit einem Sieg in die zweite Liga aufsteigen. Für den FC Diessenhofen 1 endet die Zeit in der zweiten Liga mit einer 1:5-Niederlage in Volketswil. Der FC Schaffhausen 2 sichert sich hinter Rüti den zweiten Tabellenrang. Weiter darf der FC Ramsen jubeln und mit dem Meistertitel in der vierten Liga die Rückkehr in die dritte Liga feiern. Der FC Ramsen feierte am Sonntag zuhause einen 3:1-Heimsieg gegen die SV Schaffhausen 2. Leichtathletik: An den Schweizermeisterschaften im Mehrkampf der Aktiven in Kreuzlingen sicherte sich Lydia Boll vom LC Schaffhausen die Silbermedaille im Siebenkampf. Mit 5851 Punkten klassierte sie sich hinter Caroline Agnou vom SATUS Biel-Stadt. Handball: Trotz minimiertem Kader und Fehlen eines lizenzierten Trainers gewinnt die U17 Elite der Kadetten Schaffhausen alle drei Spiele an der Lakeside Challenge in Thun. Das erste Spiel gegen die HSG Aargau Ost endete mit 31:27 für die Schaffhauser, das zweite Gruppenspiel gegen GS Stäfa gewannen sie souverän mit 31:25. Auch das Finalspiel gegen HSG Nordwest entschieden die U17-Spieler der Kadetten am Schluss durch eine konzentrierte und gute Leistung mit 27:21 für sich. Handball: An den Swiss Handball Awards 2022 durften sich die Kadetten Schaffhausen gleich mehrfach freuen: Joan Cañellas wurde zum MVP (Most Valuable Player) – dem wertvollsten Akteur der Liga – und Samuel Zehnder zum Publikumsliebling gewählt. Für sein Lebenswerk für über 30 Jahre in den Diensten des Schweizer Handballs durfte der SHV-Vizepräsident und frühere Kadetten-Manager Peter Leutwyler den Special-Award entgegennehmen. Zum Newcomer der Saison wurde Mehdi Ben Romdhane (GC) gewählt, der ab der kommenden Saison wieder für die Kadetten auf dem Handballfeld stehen wird. (shb.) Der FC Beringen 1 freut sich über den Aufstieg in die zweite Liga. Bild: zVg.

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