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Bock E-Paper 2022 KW33

Sommer FESTIVAL

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Bock | Dienstag, 16. August 2022 11 kultur Regionale Sagen inszeniert Bock-Vorschau Auf das Stars in Town folgt das Stars of Town: Im Musical «sagenhaft» stehen am ersten Septemberwochenende rund 135 Kinder und Jugendliche der Singschule der Musikschule MKS auf der Bühne des Stadttheaters Schaffhausen. Der «Bock» besuchte eine Probe und begegnete unter anderem dem Schaffhauser Hammerbach-Gespenst. MUSICAL SCHAFFHAUSEN Lara Gansser Wenn die Stimmen von 135 Kindern und Jugendlichen durch die Aula des Bachschulhauses klingen, kann das fast nur eines heissen – die Singschule der Musikschule MKS probt intensiv für das aktuelle Musical «sagenhaft». Zwanzig Schaffhauser Sagen wurden dafür von Björn Reifler aufbereitet und zu einer Geschichte vereint. «Zusammengeführt werden die Sagen jedoch in eine neue Hauptgeschichte – in der eine Dreiecksbeziehung im Zentrum steht, die es so nicht als Sage gibt», führt der Regisseur aus. Schauspiel, Gesang und Bewegung Bereits nach den Frühlingsferien fiel der Startschuss für die Musical-Proben, wie der musikalische Leiter, Hans-Jörg Ganz, erklärt. «Zu Beginn fanden vor allem separate Proben der Chöre sowie Solistinnen und Solisten statt. Nun fügen wir die einzelnen Puzzleteile zusammen», führt er aus. Schauspiel, Gesang und Bewegung – für die Kinder und Jugendlichen zwischen sechs und 25 Jahren gibt es noch einiges zu tun. Für das Musical «sagenhaft» sind Kinder und Jugendliche der MKS-Chöre Cantalino, Knabenchor, Mädchenchor I und II, Jugendchor und Chorisma im Einsatz. Begleitet werden sie von einem Instrumenten- Ensemble aus Lehrkräften und Gästen der Musikschule. Sagen aus Schaffhausen Über 20 Sagen aus der Region Schaffhausen und dem Rheinfall sind im Stück In der Aula des Bachschulhaus Schaffhausen wird fleissig geprobt. «sagenhaft» versteckt. Viele Schaffhauserinnen und Schaffhauser werden gewisse Orte bestimmt erkennen. «Grundlage bieten zwei Bücher – von allen Autoren habe ich mir bereits vor drei Jahren die Freigabe eingeholt», erzählt Björn Reifler. Die Arbeit am Musical begann schon 2019 – wegen Corona wurde die gesamte Produktion dann verschoben. Viele Schauspielerinnen und Schauspieler seien dabeigeblieben, für einzelne Rollen mussten erneut Castings durchgeführt werden. «Einige Kinder sind in den drei Der vorgebliche Bösewicht wollte doch nur Gutes tun Die teuflische Kurzgeschichte «Mister X macht Ferien» wurde in den vergangenen zwei Wochen in der Bachturnhalle göttlich uraufgeführt. THEATER SCHAFFHAUSEN Gabriella Coronelli Die ursprünglich 19-seitige fragmentarische Kurzgeschichte von Friedrich Dürrenmatt «Mister X macht Ferien» wurde in den vergangenen zwei Wochen zehnmal im voll besetzten Saal der BachTurnHalle Schaffhausen zum Besten gegeben. Beeindruckendes Schauspiel, passend eingesetzte Musiktitel sowie die stimmige visuelle Bildunterstützung sorgten Abend für Abend für anregende Unterhaltung. «Mister X macht Ferien» ist bereits das vierte Werk Friedrich Dürrenmatts, welches Regisseur Damir Zizek mit dem Ensemble des Schaffhauser Theaterspektakels, kurz SHpektakel, aufführte. Obschon die Veröffentlichung der Kurzgeschichte über vier Jahrzehnte zurückliegt, spiegelt sie in einigen Szenen aktuelle Weltgeschehnisse wider. Damir Zizek verstand es, durch seine Anpassungen das Stück in eine mitreissende Bühnenversion zu verwandeln. Auf Teufel komm raus Es ist ohne grosse Erklärungen schnell erraten. Bei Mister X – mit dem schwarzen Frack, den roten Hosen und den zu Hörnern frisierten Haaren – handelt es sich um den Teufel. Dann kann Mister U, komplett in weiss gekleidet, niemand anderes als Gott sein. Mister X (Stefan Kollmuss) verfolgt einen göttlichen Plan und beantragt bei seinem Chef, Mister U (Manfred Heinrich), zum ersten Mal Ferien. Nach 6000 Jahren harter und zuverlässiger Arbeit in brütender Hitze würde dem vermeintlichen Bösewicht eine dreiwöchige Auszeit guttun. Schliesslich gebe es mittlerweile auch passend zu seiner Situation dieses neue Wort: Burnout. Dieses Wortspiel sollte nicht die einzige Zweideutigkeit im weiteren Verlauf des rund einstündigen Stückes bleiben. Bild: Lara Gansser Jahren einfach ‹zu gross› für ihre Rolle geworden», so Hans-Jörg Ganz und ergänzt: «Aber genau dieser Bogen über die Generationen hinaus macht unser Stück besonders.» So eröffnen zwei Erzählerinnen – eine ganz grosse und eine ganz kleine Schauspielerin – das Musical. «Es ist schön zu sehen, wie sich die Kleinen mit den Grossen identifizieren und die Grossen gleichzeitig Verantwortung übernehmen», freut sich Hans-Jörg Ganz. Die Zusammenarbeit zwischen den Schauspielerinnen und Schauspielern sei insgesamt sehr gut. Das bestätigt sich beim Blick in den Probenraum – immer wieder applaudieren die Kinder und Jugendlichen füreinander. Ein Ritual sei es, die Tage mit einem gemeinsamen Einsingen in der Aula zu starten. Dazu gehören Trockenübungen für Körper, Atmung und Stimme. Zwei Schauspieler berichten Die Fünftklässlerin Elin spielt in «sagenhaft» das kleine Vrääli, ein Bauernkind, das in einer armen Familie aufwächst. Eines Tages trifft sie auf das Hammerbach- Gespenst – das neben dem Waisenjungen Cajetan ihr einziger Freund wird. «Da ich selbst auf dem Land lebe, kann ich mir gut vorstellen, wie das Vrääli lebt», so Elin Gasser, der sowohl das Singen als auch das Schauspielern grossen Spass macht. Die Rolle des Hammerbach-Gespensts spielt Flurin Kuhn. «Der Geist kann sich in verschiedene Tiere verwandeln – am liebsten in einen Otter», so der Schauspieler. Während des ganzen Stücks begleitet er das Vrääli. Mit Blick auf die Aufführungen im Stadttheater sind sich die beiden einig, dass es noch einiges zu tun gibt. «Vor allem an der Textsicherheit sowie dem Ausdruck mit der Körperhaltung will ich noch arbeiten – so, dass den Figuren richtig Leben eingehaucht wird», sagt Flurin. Die täglichen Proben seien intensiv, aber wichtig, um Sicherheit zu bekommen, findet Elin. Seit dieser Woche finden die ersten Proben auf der grossen Bühne im Stadttheater statt – dann werden die Chöre auch erstmals gemeinsam mit dem Orchester üben. Weitere Infos und Tickets für die Aufführungen vom 2./3. und 4. September sind auf stadttheater-sh.ch erhältlich. Mister X (Stefan Kollmuss) tut sich schwer, bei seinem Chef, Mister U (Manfred Heinrich), den Ferienantrag zu stellen. Bild: Gabriella Coronelli Polaritätsgesetz Gut und Böse Es fällt Mister X schwer, dem Chef den wahren Grund seiner Ferienwünsche mitzuteilen. Als Mister U dennoch wissen will, warum er nach so langer Betriebszugehörigkeit Ferien in Anspruch nehmen möchte, teilt ihm der Teufel mit, dass er die Zeit benötige, um Gutes zu tun. Erstaunt und neugierig zugleich versucht der Chef genauere Informationen bei Mister X herauszukitzeln. Der vermeintliche Bösewicht lässt die Katze aus dem Sack: Mister X will das Zäzilienstiftchen besuchen, welchem er heimlich – getarnt als reicher Gutsherr Soederbloem – seit langer Zeit hohe Geldsummen zukommen lässt. Mister U gibt schlussendlich grünes Licht für die dreiwöchige Auszeit seines treuen Mitarbeiters. Beim Klosterstiftchen handelt es sich, seiner Meinung nach, schliesslich um ein Kloster, dessen Nonnen noch als einzige seinen Geboten folgen. Entschieden zu gut Die Nonnen sollen brieflich über die Ankunft des Sponsors informiert werden. Doch bevor der Postbote den Brief an das Zäzilienstiftchen übergibt, wird er von Gangstern überfallen. Der Inhalt des Briefes bringt die Gangster dazu, bei Ankunft von Mr. X ebenfalls das Kloster aufzusuchen. Der vermeintliche Bösewicht Mister X ist mittlerweile im Kloster eingetroffen, wo er grosszügig Geschenke an die Nonnen verteilt. Schliesslich folgt er seiner Mission, auf seiner Reise nur Gutes tun zu wollen, konsequent. Kurz darauf treffen auch die Gangster ein. Plötzlich verwandeln sich die sonst frommen Nonnen, dank der Geschenke von Mr. X, zu tanzenden Gogo-Girls. Die mittlerweile aufgeknöpften Habite zeigen die Klosterfrauen in aufreizender Unterwäsche. Das Kloster mutiert zu einem Club. Gangster, Nonnen und Polizisten schwingen das Tanzbein und feiern ausgelassen. Mister X scheint sich mit der Mutter Oberin ebenfalls zu amüsieren. Das ist selbst für den Chef, Mister U, der das ganze Geschehen von oben genau beobachtet, entschieden zu viel der guten Taten. Er bricht die Ferien von Mister X ab und verordnet allen die Rückkehr in ihre ursprünglichen Rollen. Doch bei einem Paar scheint der Befehl nicht zu funktionieren: Ein Gangster und eine Nonne halten an ihren Verwandlungen fest und laufen gemeinsam dem Sonnenuntergang entgegen. In der Ausstellung sind mehrheitlich Monotypien zu sehen. Bild: zVg. Abstrakt und Gegenständlich Vom 21. August bis 1. Oktober präsentiert die Galerie am Platz in Eglisau Landschaftsbilder der Zürcher Malerin Rosina Kuhn. Die Druckgrafiken zeigen ihre Tessiner Sehnsuchtslandschaft, das Mendrisiotto. In der Ausstellung sind mehrheitlich Monotypien zu sehen. Die Bilder zeigen Menschen, Blumen und Pflanzen, Gärten und Landschaften. Sie pendeln zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Die Vernissage findet am Sonntag, 21. August, von 11 bis 13 Uhr statt. (shb.) Szenario Schaffhausen zeigt seine sechste Produktion. Symbolbild: pexels.com Die Noramlität auf den kopf stellen «Momo» ist die sechste Produktion des Theatervereins Szenario Schaffhausen. Ein Theaterstück auf der Basis eines Romans, der Fragen aufwirft, die heute aktueller sind denn je und es vermag, unsere Normalität gründlich auf den Kopf zu stellen. Die Premiere ist am Samstag, 20. August, um 20 Uhr auf der Fassbühne in Schaffhausen zu sehen. Unter szenario-schaffhausen.ch sind weitere Infos zu finden. (shb.) Das Familienzentrum lädt am Freitag zum Jubiläumsfest ein. Archivbild: lg. Das Familienzentrum feiert Das Familienzentrum der Stadt Schaffhausen feiert sein fünfjähriges Bestehen und lädt die Bevölkerung dazu am Freitag, 19. August, zu einem Jubiläumsfest ein. Der Vorplatz der Kirche St. Johann wird zu einem lebendigen Ort für Gross und Klein umgestaltet. Die Veranstaltung dauert von 16 bis 20 Uhr und findet nur bei trockenem Wetter statt. Das Verschiebedatum ist der 26. August. (shb.)

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