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Bock E-Paper 2022 KW33

8 Gesellschaft

8 Gesellschaft Bock | Dienstag, 16. August 2022 Offenes Bein – was tun, wenn Wunden nicht heilen? RATGEBERKOLUMNE GESUNDHEITSTIPPS Dr. med. Oliver Graubitz* Ein offenes Bein, auch Ulcus cruris genannt, ist eine schlecht heilende Wunde am Unterschenkel. Von einer chronischen Wunde spricht man bereits, wenn sie nach zwei Wochen nicht vollständig abgeheilt ist. Chronische Wunden am Unterschenkel und Fuss sind relativ häufig, treten in jeder Altersgruppe auf, und mit dem Alter steigt das Risiko dafür. Die Ursachen solcher Wunden können vielfältig sein. Viele Grunderkrankungen, wie zum Beispiel eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), eine arterielle Durchblutungsstörung (PAVK, verschlossenes oder eingeengtes Blutgefäss, Schaufensterkrankheit), ein Krampfaderleiden (Varizen) oder ein Zustand nach einer Venenthrombose, können zu einem offenen Bein führen. Damit die chronische Wunde rasch heilen kann und nicht wieder auftritt, ist es wichtig, die Ursache genau zu erkennen und diese gezielt zu behandeln. Idealerweise werden Betroffene individuell durch ein interdisziplinäres Team – bestehend aus Ärztinnen und Ärzten verschiedener Fachdisziplinen (Chirurgie, Angiologie, Diabetologie, Schmerztherapie) sowie speziell ausgebildeten Pflegefachpersonen – behandelt. Die Therapie eines offenen Beins ist in den allermeisten Fällen ambulant möglich, kann aber im individuellen Fall mehrere Wochen oder Monate bis zur vollständigen Heilung dauern. Eine schonende, schmerzfreie und zielführende Therapie steht an erster Stelle. Sollte ein stationärer Aufenthalt nötig sein, um eine Wunde zum Beispiel chirurgisch zu reinigen, ist dies meist nur von kurzer Dauer. Die Nachbehandlung wird in enger Zusammenarbeit mit Hausärztinnen und Hausärzten organisiert. Ambulante Pflegeeinrichtungen erlauben eine weitere lückenlose Wundpflege – nach entsprechender Absprache mit der zuständigen ärztlichen Fachperson – auch im häuslichen Umfeld. * Dr. med. Oliver Graubitz, Leitender Arzt Klinik für Chirurgie, Telefon +41 52 634 27 40, wundsprechstunde@spitaeler-sh.ch BOCK-HEIMAT: Remo Stäheli PORTRÄT DER WOCHE SCHAFFHAUSEN Remo Stäheli lebt seit einigen Jahren in der Region Schaffhausen. 2008 arbeitete er im damaligen Oberhof als Chef de Service. Er bekam 2014 die Möglichkeit, bei der Brauerei Falken in den Aussendienst zu wechseln. Mittlerweile ist er als Direktor Verkauf in der Brauerei tätig. «Bock»: Was bedeutet Ihnen Heimat? Remo Stäheli: Heimat bedeutet für mich, nach Hause zu kommen. Am meisten merke ich dies jeweils, wenn ich aus dem Urlaub zurückkehre und mir wieder alles vertraut ist. Man kann abschalten, kennt alles und weiss, was man hat. Manchmal vergessen wir, wie schön es in Schaffhausen ist und welche Privilegien wir hier geniessen. Was schätzen Sie an der Region am meisten? Stäheli: Am meisten an der wunderbaren Region Schaffhausen schätze ich den Rhein mit dem Lindli, die Natur an sich sowie die Schaffhauser Altstadt, in der man alles findet. Auch das Einkaufen auf dem Wochenmarkt schätze ich enorm. Die Leute sind offen und freundlich und man hält zusammen. Was ist Ihre liebste Freizeitbeschäftigung und weshalb? Stäheli: Wenn ich Zeit dafür habe, koche ich sehr gerne. Zum Glück kam das Essen bis jetzt immer gut an (schmunzelt). Nur der Abwasch hinterher gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Remo Stäheli ist beruflich als Direktor Verkauf in der Brauerei Falken tätig. Wenn er Zeit dafür hat, kocht er in seiner Freizeit sehr gerne oder ist sportlich aktiv. Bild: zVg. Nebst dem Kochen spiele ich regelmässig Squash und Flag Football. Sport interessiert mich im Allgemeinen. Sollte es die Zeit erlauben, gehe ich ab und zu auch wandern oder draussen in der Natur spazieren. Was bedeutet für Sie «das grösste Glück»? Stäheli: Auf einer der vielen gemütlichen Restaurant Terrassen in unserer Region zu sitzen, den Moment zu geniessen sowie die Seele etwas mit einem feinen Essen und einem erfrischenden Falkenbier zu verwöhnen. Wie beschreiben Sie sich selbst? Stäheli: Ich bin fast immer gut gelaunt und selten aus der Ruhe zu bringen. Dazu bin ich ein geselliger Mensch, der den offenen Austausch mit seinem Umfeld schätzt. Dies kommt und kam mir sicherlich zugute bei meinem Beruf. (lg.) INTERNATIONALES AUTOMOBIL Schweizer Meisterschaftsläufe KW Berg-Cup Renntaxifahrten Helikopterrundflüge Grosse Hüpfburg 27./28. AUG. mit freundlicher Unterstützung

9 Sport Bock Mückengitter / Rollos Montage: Kt. ZH/TG/SH/SG/AG keine Wegpauschale · Gratis-Offerte Ausstellung Rutschmann AG Tel. 052 369 00 69 · www.rr-ag.ch Eigene Produktion seit 1993 Theater Die göttliche Uraufführung der teuflischen Kurzgeschichte «Mister X macht Ferien». Seite 11 Das Herzstück im Concours Complet ist der Geländeritt. Mückengitter / Rollos Montage: Kt. ZH/TG/SH/SG/AG keine Wegpauschale · Gratis-Offerte Ausstellung Montage: Kt. ZH/TG/SH/SG/AG keine Wegpauschale Rutschmann · Gratis-Offerte AG Tel. Ausstellung 052 369 00 69 · www.rr-ag.ch Rutschmann AGBild: zVg. Tel. 052 369 00 69 · www.rr-ag.ch Eigene Produktion seit 1993 Eigene Produktion seit 1993 die königsdisziplin auf dem griesbach Kadetten: Supercup und Falkencup stehen bevor HANDBALL SCHAFFHAUSEN Drei Spiele in drei Tagen – die Kadetten Schaffhausen standen am Internationalen Heide-Cup gegen die hochkarätigen Gegner SC DHfK Leipzig, GOG Gudme Svendborg und HSG Wetzlar im Einsatz. Ein intensives Vorbereitungsturnier geht für die Kadetten zu Ende. Mussten sich die Schaffhauser im ersten Spiel am Freitag gegen Leipzig knapp geschlagen geben (27:28) konnten sie sich sowohl am Samstag im Siebenmeterwerfen gegen Gudme (33:32) als auch am Sonntag gegen Wetzlar (33:29) durchsetzen. Zwar resultierte nur der fünfte Schlussrang – aber das neu formierte Team ist mit diesen Leistungen in der Saisonvorbereitung definitiv auf dem richtigen Weg. Supercup am Sonntag Schon diese Woche geht es beim Supercup um den ersten Pokalgewinn der Saison. Am Sonntag, 21. August, treffen die Kadetten als Schweizermeister auf Cupsieger GC Amicitia Zürich. Das Spiel wird um 18.15 Uhr in der Mobiliar Arena in Gümligen (Bern) angepfiffen. Die traditionelle Saisoneröffnung in der heimischen BBC-Arena findet mit dem Falkencup am kommenden Donnerstag, 25. August, um 19 Uhr statt. Gegner wird der VfL Gummersbach sein, welcher nach dem Abstieg 2018/19 wieder in die erste Handball-Bundesliga aufgestiegen ist. Die Zuschauerinnen und Zuschauer geniessen an diesem Abend freien Eintritt und von der Brauerei Falken gesponsertes Bier nach dem Spiel. (lg.) Von Pirouetten bis hin zu spektakulären Sprüngen über Geländehindernisse: bald herrscht auf dem Griesbach in Schaffhausen wieder Pferdesport-Stimmung. Am 27. und 28. August messen sich zahlreiche Reiterpaare in der Vielseitigkeitsreiterei. PFERDESPORT SCHAFFHAUSEN Nathalie Homberger Am Samstag, 27. August, und Sonntag, 28. August, werden Fans des Pferdesports im Stadion Griesbach in Schaffhausen auf ihre Kosten kommen. Es ist das Wochenende des Concours Complet (CC) sowie der OKV-Vereinsmeisterschaft (Verband Ostschweizerischer Kavallerie- und Reitvereine). Concours Complet – auch bekannt als Vielseitigkeitsreiterei – wird gerne die Königsdisziplin im Pferdesport genannt. Zahlreiche Reiterpaare aus der ganzen Schweiz werden für das Turnierwochenende anreisen. Concours Complet ist eine der drei Olympischen Pferdesportarten. Sie setzt sich aus Dressur, Springen sowie Geländereiten zusammen. Pferd und Reiter müssen beide vielseitig veranlagt sein und partnerschaftlich gut zusammen funktionieren. «Das verlangt von den Turnierteilnehmerinnen und -teilnehmern einen riesigen Trainingsaufwand. «Damit es am Schluss zu einem guten Resultat kommt, musst du in jeder einzelnen Disziplin eine gute Leistung erbringen», erklärt Jara Bareiss aus Thayngen, die Mitglied im OK ist und selbst seit Jahren bei Concours-Complet-Wettbewerben startet. Teamwettkampf verspricht Spannung Am Samstag finden drei Prüfungen in unterschiedlichen Kategorien statt. Ab etwa 7 Uhr werden die Dressurprüfungen durchgeführt, am Nachmittag folgen das Springreiten auf Sand und anschliessend der Geländeritt. Letzterer ist das Herzstück des CC. Auf dem Griesbach wird die Geländestrecke mit den festen Hindernissen je nach Stufe rund 2,5 Kilometer betragen. «Am Nachmittag reitet jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin seinen Springparcours, hat dann rund zehn Minuten Zeit und startet dann gleich ins Gelände. Es wird also sehr spannend», verspricht Jara Bareiss. Bisher liegen über 90 Nennungen vor. Der Höhepunkt des Wochenendes wird der gesamte Sonntag mit der OKV-Vereinsmeisterschaft sein. «Das sollte dick und fett von jedem CC-Reiter im Kalender angestrichen sein», meint Jara Bareiss. Die OKV-Vereinsmeisterschaft ist ein Teamwettkampf, welcher zu der Verbandsmeisterschaft zählt, bestehend aus sechs Teilprüfungen. Es werden rund 25 bis 30 Equipen mit jeweils vier Reiterinnen und Reitern aus der ganzen Ostschweiz starten. Gesamthaft müssen sie zwei Geländeritte, zwei Dressur- und zwei Springprüfungen bestreiten. Bei der Meisterschaft wird der Springparcours am Schluss des Wettbewerbs geritten. «Das hält die Spannung sehr hoch», so Jara Bareiss. Weitere Informationen sind unter mybo.ch zu finden. Freuen sich, die langjährige Zusammenarbeit um weitere drei Jahre zu verlängern: Giorgio Behr (Präsident Kadetten Schaffhausen), Thomas Fischer (CEO EKS), Juliane Huber (Kommunikationsverantwortliche EKS) und Kurt Bühlmann (Sales Marketing Kadetten). Bild: om. Für den Nachwuchs im Handballsport HANDBALL – Drei weitere Jahre für die Nachwuchsförderung: Das Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen (EKS) unterstützt die Kadetten Espoirs auch in den kommenden drei Jahren als Hauptsponsor. «Die regionale Jugendförderung im Handballsport ist uns seit vielen Jahren und aus Überzeugung ein ganz persönliches Anliegen. Wir arbeiten in der Region und fühlen uns der Region verpflichtet. Die Espoirs stehen wie wir für eine energiegeladene lokale Zukunft», so Thomas Fischer, CEO EKS. Die Kadetten Espoirs spielen in der Nationalliga B und bilden das Nachwuchsteam der Kadetten. Fokus der Espoirs ist es, Nachwuchsspielern die Chance zu geben, Spielerfahrung zu sammeln und sich spielerisch sowie athletisch weiterzuentwickeln. Um die Jugendförderung in der Region Schaffhausen weiterhin auf diesem Niveau zu betreiben, seien langjährige Partnerschaften – wie mit der EKS – sehr wichtig, betont Kadetten-Präsident Giorgio Behr. «Neben dem Spitzensport hat die Nachwuchsförderung in Schaffhausen einen grossen Stellenwert», so Giorgio Behr. Im Team der Espoirs stehen jeweils viele Spieler im Einsatz, die in der Suisse Handball Academy in Schaffhausen ausgebildet wurden. Mit Blick in die Zukunft der Nachwuchsförderung sagt Giorgio Behr: «Wir wollen mehr Mädchen für den Handballsport begeistern. Das Angebot für Juniorinnen wird ausgebaut.» (lg.) 0,0% TAGE TAGE HANNO TV-Möbel VERRÜCKTE TAGE 67% 48.- 82% 590.- SORA 269.- Esstisch Günstige Möbel zum Schlafen, Essen und Wohnen. 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