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Bock E-Paper 2022 KW37

8 Gesellschaft

8 Gesellschaft Bock | Dienstag, 13. September 2022 Wohnungswechsel: Was gilt es zu beachten? RATGEBERKOLUMNE RICHTIG VERSICHERT Gianni Calligaro, die Mobiliar Planung ist beim Umzug die halbe Miete. Dank unseren Tipps wissen Sie, worauf Sie vor, während und nach dem Umzug achten müssen – und welche Versicherungen nötig sind. Bei der Wohnungsabgabe ist es hilfreich, eine Privathaftpflichtversicherung zu haben. Sie schont das Portemonnaie bei allfälligen Forderungen des Vermieters wegen Wohnungsschäden. Aber aufgepasst: Schäden, welche nach oder durch Abnützung entstehen, sind nicht versichert. Während des Umzugs Auf den Schutz Ihrer Hausratversicherung dürfen Sie auch während des Umzugs zählen. Beispielsweise, wenn Ihnen vor dem Haus die Zügelkisten gestohlen werden. Doch gerade bei einem Wohnungswechsel lohnt es sich, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und den gesamten Hausrat neu einzuschätzen. Wichtig: Nicht gedeckt sind in einer Hausratversicherung die Kosten für Beschädigung oder Verlust des Zügelgutes sowie Schäden an einem ausgeliehenen oder gemieteten Fahrzeug. Wenn Sie andere zügeln lassen Wer eine Umzugsfirma engagiert, ist gut beraten. Solche Transportunternehmen bieten häufig einen umfassenden Versicherungsschutz an. Aber Achtung: Wenn es um Schäden am Zügelgut geht, haften Umzugsfirmen oftmals nur, wenn diese die Kisten zuvor selbst gepackt haben. Studieren Sie deshalb den Vertrag genau und erkundigen Sie sich, ob bestimmte Gegenstände von der Haftung ausgeschlossen sind. Wenn von der Umzugsfirma keine Bestätigung über den Abschluss einer Transportversicherung vorliegt, ist der Abschluss einer solchen ratsam. Wenn Freunde oder Kollegen helfen Wer jemandem einen Gefälligkeitsdienst leistet und dabei etwas kaputt macht, muss nicht den ganzen Schaden bezahlen. In diesem Fall muss auch die Versicherungsgesellschaft – hier die Privathaftpflicht des Verursachers – den Schaden nicht vollumfänglich übernehmen, sie kann einen sogenannten Gefälligkeitsabzug geltend machen. 052 630 65 57, gianni.calligaro@mobiliar.ch BOCK-HEIMAT: Beat Pfistner PORTRÄT DER WOCHE SCHAFFHAUSEN Beat Pfistner lebt seit seiner Kindheit im Kanton Schaffhausen und seit sieben Jahren mit seiner Familie in der Stadt Schaffhausen. Er ist seit dem Jahr 2019 Mitinhaber und Geschäftsführer der Bovadis Partner Treuhand AG in Schaffhausen. «Bock»: Was bedeutet Ihnen Heimat? Beat Pfistner: Spontan kommt mir das englische Sprichwort «home is where the heart is» in den Sinn. Heimat ist da, wo mein Herz ist und demnach da, wo meine Familie ist. Heimatlich empfinde ich aber auch ein Gefühl der Zugehörigkeit zu meinem Umfeld und eine Verbundenheit zu meiner Geburtsregion Schaffhausen sowie der Schweiz als Land. In meiner Auslandszeit mit längerer Wohnsitznahme in Manchester habe ich aber auch erlebt, dass Fremdes zu Vertrautem werden kann und sich auch zu einem Stück Heimat entwickelt, wenn man sich dem Fremden öffnet und den Horizont erweitert. Beat Pfistner geniesst es, den nahen Randen und andere Regionen der Schweiz mit Familie und Freunden zu Fuss zu erkunden. Bild: zVg. Was schätzen Sie an der Region am meisten? Pfistner: Den Rhein und seine direkte Umgebung fühle ich als Quelle für die Schöpfung von Energie im Alltag. Dort kann ich auf neue Gedanken kommen und Dinge aus einer anderen Perspektive sehen. Mein Gefühl von Heimweh war stets stark mit dem Vermissen des Rheins verbunden. Ich geniesse es auch, den nahen Randen und andere Regionen der Schweiz mit Familie und Freunden zu Fuss zu erkunden. Ohnehin erfüllen mich Wanderungen mit Zufriedenheit, weil sie uns zurück zur Natur führen und sich positiv auf mein Wohlbefinden auswirken. Üben Sie als Treuhänder Ihren Traumberuf aus? Pfistner: Ich fühle mich tatsächlich im absolut richtigen Beruf angekommen. Als Treuhänder bin ich Vertrauensperson und berate Kunden in allen treuhänderischen Fragen individuell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet. Naturgemäss erhalte ich einen tiefen Einblick in die unternehmerische Tätigkeit und leiste gerne einen verantwortungsvollen Beitrag, sei es bei der Findung von Entscheidungen oder bei Herausforderungen, die zu meistern sind. Die professionelle Beratung rund um den Fokus «Zahlen» ist aus dieser Perspektive äusserst spannend. Meine zentralen Anliegen sind ein persönlicher und vertrauensvoller Kontakt zu den Kunden. Daraus entsteht ein sehr bereichernder Austausch mit unterschiedlichsten Menschen. (shb.) THIS IS FOR NEW DIMENSIONS. EQB 350 4MATIC, 292 PS (215 kW), 21,0 kWh/100 km, Energieeffizienz-Kategorie: A. Emil Frey AG Kreuzgarage Schaffhausen Schweizersbildstrasse 61, 8200 Schaffhausen, Telefon: +41 52 632 44 44, www.emilfrey.ch/kreuzgarage

9 Sport Bock EHC Schaffhausen – EHC St. Moritz Samstag, 17. September 20:15 – IWC Arena G ....... s www.gvs-weine.ch Das Klingler-Team wünscht Euch für das Heimspiel viel Erfolg! Mühlentalstrasse 360 / 8200 Schaffhausen 052 625 75 53 / www.klingler-heizung-sanitaer.ch Handball-Star Andy Schmid kommt in die BBC-Arena Die morgige QHL-Partie sollte kein Sportfanatiker verpassen. Mit dem HC Kriens-Luzern, der sich mit dem fünffachen MVP der deutschen Bundesliga, Andy Schmid, verstärkt hat, tritt eine der spannendsten Mannschaften der Liga gegen die Kadetten Schaffhausen an. HANDBALL SCHAFFHAUSEN Angelica Papadimitriou (l.), Fechtgesellschaft Schaffhausen, im Finale des 38. Internationalen Munotfechtturniers, gegen Andrea Häuptli, Zürich Nord. Bild: Nathalie Homberger Ein Fechtexploit auf der Munotzinne Am vergangenen Samstag fand auf der Munotzinne das 38. Internationale Munotfechtturnier statt. Ein Schaffhauser Team holte sich den zweiten Platz. FECHTEN SCHAFFHAUSEN Bereits zum 38. Mal fand am 11. September das traditionsreiche Munotfechtturnier auf der Schaffhauser Festung statt. Bei mehrheitlich strahlendem Sonnenschein ging das europaweit einmalige Open-Air-Turnier unter der Regie des neuen OK-Chefs Niklas Tinner reibungslos über die Bühne. Doch nicht nur die Sonne strahlte heute: auch der Schaffhauser Fechttrainer Thomas Werling konnte sehr zufrieden sein mit den Leistungen der beiden Schaffhauser Teams. Nach den zwei intensiven Vorrunden gelang beiden Mannschaften der Sprung in das Viertelfinale und damit in die KO-Runde. Schaffhausen 1, mit der Nachwuchshoffnung Angelica Papadimitriou und Co-Präsident Arie Späth, erreichte 5 Siege und belegte den 5. Zwischenrang. Schaffhausen 2 mit Désirée Kaissl und dem jungen Mattiah Gordon qualifizierte sich mit dem 8. Zwischenrang knapp für die Direktausscheidung. In dieser mussten sie gleich gegen den Vorrundengewinner Baden 1 mit dem ehemaligen Juniorenkaderfechter Julien Gerhart antreten. Trotz wackerem Kampf schlussendlich eine zu harte Nuss: Baden qualifizierte sich mit 10:7 für das Halbfinale. Das Team Papadimitriou/Späth musste im Viertelfinale gegen den Zürcher Fechtclub auf die Planche, gegen den es in der Vorrunde notabene zwei Mal verloren hatte. Doch dieses Mal fruchteten die taktischen Anweisungen von Trainer Werling besser. Nach intensivem Kampf konnte Papadimitriou ihrem Fechtpartner eine 5:4 Führung übergeben, die Späth noch auf 10:7 ausbaute – Halbfinale! Nun wartete das favorisierte Baden auf die beiden Schaffhauser. Papadimitriou zeigte wie bereits im Viertelfinale eine höchst konzentrierte Leistung und wusste gegen die Badenerin Kutlacic ein 3:3 Remis über die Zeit zu bringen. Und dann zeigte sich, dass Späth seinen Gegner Gerhart in den Gefechten davor sehr genau beobachtet und sich eine klare Strategie zurechtgelegt hatte. Sowohl die berüchtigten Fusstreffer wie auch die extrem schnellen Sturzangriffe des Badeners wusste der Schaffhauser zu parieren und sich einen kleinen Vorsprung zu verschaffen. Einen Vorsprung, den er bis zum erlösenden 10 zu 8 Treffer nicht mehr hergab. Ein erlösender Schrei schallte durch die historische Kulisse – das erste Finale am heimischen Fechthighlight war für Papadimitriou/Späth Realität. Leider endete dort aber der Siegeszug der beiden. Das Team aus Zürich Nord nutzte die abnehmenden Kräfte von Papadimitriou/Späth routiniert und konzentriert aus. Papadimitriou konnte gegen die Zürcherin Andrea Häuptli noch mit 1:0 in Führung gehen, danach zeigte sich aber deren Überlegenheit und die Schaffhauserin musste mit 2:5 Rückstand an Späth übergeben. Dieser konnte gegen den grossgewachsenen Routinier Alexander Strehler zwar noch 5 Treffer landen, am Schluss stand es aber verdient 10 zu 7 für die Gäste aus Zürich Nord. Aus Sicht der Schaffhauser war es aber trotz der Finalniederlage ein überaus – sowohl sportlich wie auch organisatorisch – gelungener Anlass.(shb.) Vier Siege in vier Spielen: Die Kadetten Schaffhausen starten siegreich in die Saison 2022/23 und übernehmen sogleich die Tabellenführung. Wenn auch die Resultate zum Auftakt der Quickline Handball League (QHL) 2022/23 keine haushohen Siege sind, konnten die Schaffhauser bisher die weisse Weste wahren. Kriens-Luzern mit Königstransfer Gegen ein gewohnt kämpferisches Wacker Thun setzten sich die Kadetten Schaffhausen vergangenen Mittwoch in der heimischen BBC Arena knapp, aber verdient mit 32:30 durch. Bereits am Samstag kam es dann zum Auswärtsspiel gegen den RTV 1879 Basel. Auch diese Partie konnten die Munotstädter mit 31:28 für sich entscheiden, wenn auch Basel zur Halbzeit noch mit einem Tor vorne lag. Morgen Mittwoch, 14. September, kommt es nun zum Aufeinandertreffen mit dem HC Kriens-Luzern, der in der Saison 2022/23 zu den Titelkandidaten gezählt wird. Insbesondere, da er einige hochkarätige Transfers getätigt hat. Neben Handball- Star Andy Schmid, der in der deutschen Bundesliga fünfmal zum MVP gekürt wurde, gehören seit dieser Saison mit Fabian Böhm (51-facher deutscher Nationalspieler) und dem kroatischen Kreisläufer Marin Sipic weitere namhafte Spieler dem Kader sport in kürze Sportschiessen: Klein, aber fein – so das Fazit aus Schaffhauser Sicht zu den Schweizer Meisterschaften im Sportschiessen, die während der vergangenen Woche in Thun ausgetragen wurden. Klein bezieht sich auf die Schaffhauser Teilnehmerzahl. Nur sechs Schaffhauser stellten sich dem Kräftemessen mit der nationalen Elite. Mit Roger Schnetzler, der in den letzten Jahren zumeist mit Spitzenplätzen auftrumpfte, musste ein treffsicherer Schaffhauser rekonvaleszent auf den Start verzichten. Zu hoffen bleibt, dass in den kommenden Jahren wieder mehr Schützen aus dem Grenzkanton an Starauflauf in der BBC-Arena: Andy Schmid, der in der deutschen Bundesliga fünfmal zum MVP gekürt wurde, trifft mit dem HC Kriens-Luzern morgen Mittwoch auf die Kadetten. Bild: zVg. von Kriens-Luzern an. Zudem kommt es zum ersten Wiedersehen mit dem langjährigen Kadetten-Spieler Dimitrij Küttel. Für die Schaffhauser gilt es, von Beginn an mit einer guten Defensive aufzutreten, denn in der Partie am Sonntag gegen GC Amicitia Zürich netzte Topscorer Schmid 17-mal ein. Das morgige Spiel wird um 18.45 Uhr in der BBC-Arena in Schaffhausen angepfiffen. Spannung pur ist vorhersehbar. (lg.) den nationalen Titelkämpfen teilnehmen. Fein waren die Schaffhauser Leistungen. Mit Peter Steiger stellt Schaffhausen nach langer Zeit endlich wieder einmal einen Schweizermeister. Auch die weiteren Schaffhauser Teilnehmer warteten mit guten Leistungen auf. Leider fehlte teilweise die Konstanz, so dass wertvolle Zähler und dadurch auch Ranglistenplätze verloren gingen. Nun gilt für die Schaffhauser Schützen, weiterhin fokussiert zu trainieren, damit die Fehler eliminiert werden können. Wenn dies gelingt, dürfen wir uns auch nächstes Jahr an sehr guten Leistungen und Rangierungen freuen. (shb.) HAUSMESSE 17. September 2022 9 – 17 Uhr Zaunteam Neftenbach Zaunteam Zaunsysteme GmbH Tösswiesenstr. 10 | 8413 Neftenbach Kaffe und Kuchen | Streichelzoo Torwandschiessen Zäune, Tore, Sichtschutz Freuen Sie sich auf eine vielfältige Zaunausstellung

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