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Bock E-Paper 2022 KW41

2 Hintergrund

2 Hintergrund Bock | Dienstag, 11. Oktober 2022 «der Traum aller Gastronomen» Seit rund einem Monat haucht ein neues Gasthaus der Stadt Schaffhausen frisches Leben ein. Hinter dem Selda’s stecken das Herzblut und das uneingeschränkte Engagement der Schaffhauserinnen Sally Sticher und Elena Meister. Die beiden Jungunternehmerinnen verpassten dem denkmalgeschützten Gebäude «Seldenau» mit einem modernen Konzept ein ganz neues Gesicht. Das Credo lautet «Sharing is Caring». PORTRÄT SCHAFFHAUSEN Lara Gansser Wo lange Zeit ein beliebter Reisestopp für Backpacker war, erstrahlt seit rund einem Monat ein neues Gasthaus mit Hotel und Restaurant. Die beiden Schaffhauserinnen Sally Sticher und Elena Meister wagen sich mit dem Selda’s an ein neues Konzept in der Schaffhauser Gastrolandschaft. Das Motto lautet: «Sharing is Caring» – was sinngemäss auf Deutsch mit «Wer sich um andere kümmert, teilt» übersetzt werden kann. Auch wenn sich die beiden Jungunternehmerinnen noch nicht lange kennen – dass sie bereits ein eingespieltes Team sind, zeigt sich auch beim Interview bald. «Wir haben schnell gemerkt, wer welche Stärken hat und wen wir am besten für was einsetzen», so Sally Sticher, eine der Initiantinnen des Selda’s. «Und ausserdem haben wir gar keine Zeit für Reibungspunkte», ergänzt ihre Geschäftspartnerin Elena Meister schmunzelnd. Jung und motiviert Sally Sticher, die als Geschäftsführerin des Selda’s fungiert, ist in Siblingen aufgewachsen und gelernte Restaurationsfachfrau. Im März 2022 hat die 26-Jährige die Hotelfachschule in Luzern abgeschlossen. In der Gastrolandschaft Schaffhausen ist sie keine Unbekannte: Während ihrer Lehre arbeitete sie im Schlössli Wörth und im Theaterrestaurant sowie diversen anderen Gastronomiebetrieben. «In den rund zehn Betrieben habe ich sehr viele verschiedene Servicetechniken kennengelernt», erzählt Sally Sticher, die anschliessend in der Sommerlust als Chef de Service tätig war. Über Jahre hinweg war sie im Meiers Pool sowie im ehemaligen Kitchin angestellt und jobbte in der Beckenburg. Zu ihrem beruflichen Werdegang darf Sally Sticher ausserdem drei Jahre Berufserfahrung im Tessin zählen. Weniger lang ist der Lebenslauf von Elena Meister, Küchenchefin des Selda’s. «Aber bestimmt nicht weniger spannend», ergänzt Sally Sticher. Elena Meister hat ihre Lehre zur Köchin 2019 abgeschlossen und sich anschliessend für die berufsbegleitende Berufsmaturität entschieden, welche sie in Basel ablegte. Nebenher arbeitete die Merishauserin für die Stiftung Impuls in Schaffhausen als Sous Chefin im Bereich Arbeitsagogik und verbrachte anschliessend noch ein weiteres Jahr in diesem Betrieb. Ein Haus mit Tradition «Je mehr ich das Haus begutachtete, desto mehr Potential sah ich darin», erinnert sich Nur keine Aufregung! KOLUMNE – KULTUR SCHAFFHAUSEN Jens Lampater, Kulturbeauftragter, Stadt SH Ich kann mich manchmal fürchterlich aufregen. Und meistens über Dinge, die eigentlich Lappalien sind. Beispiele? Ein Auto steht vor mir an der Kreuzung und will partout nicht einbiegen, obwohl ewig Zeit dafür wäre. (Ich kralle mich ins Lenkrad und rufe «come on!»…) Mitreisende im Zug teilen mit mir ungefragt ihre Telefongespräche und ihre Lieblingsmusik. («Muss das sein?») Oder bei der Arbeit: Ein Rechtschreibfehler in einer druckfrischen Broschüre! (Meistens habe ich selber Korrektur gelesen…) Wir kennen es und tun es alle: Sich empören über vollkommen Belangloses. Und wir hinterfragen unser Verhalten meist nur dann, wenn es uns selbst mal wirklich schlecht geht und wir feststellen, wie viele Menschen es viel schwieriger haben als wir selbst. «Ich entrüste mich, und folglich bin ich» – so wandelte der tschechische Schriftsteller Julius Fučík den philosophischen Grundsatz von René Descartes, «Ich denke, also bin ich», auf das 20. Jahrhundert um. Und seine Feststellung, dass unsere Empörung über alles Mögliche schon mal so weit gehen kann, dass sie zum Daseinszweck wird, trifft heute mehr denn je zu. Ein Blick auf den «Blick» genügt da zum Beweis («Was hat Meghan Markle schon wieder angestellt?»), ebenso wie die Lektüre der Leserbriefe der «Schaffhauser Nachrichten» oder der einen oder anderen kleinen Anfrage im Grossen Stadtrat – wie etwa zuletzt zu den Baumtrögen auf dem Herrenacker. Das Beispiel der Baumtröge zeigt gut auf, wie ein Einzelfall der Empörung («Wer um Himmels Willen plant so etwas?») zum kollektiven Empörungs-Ereignis wird, obwohl sich das Thema dafür eigentlich gar nicht eignet. Man könnte ja auf nüchterne Fragen entspannt Antwort geben. («Ja, die Tröge sind gross. Und ja, wer Bäume will, braucht halt Erde. Nein, die Terrasse wird garantiert schön.») Nichts da! Stattdessen füllen die «Schaffhauser Nachrichten» mehrere Seiten, Passanten werden befragt, das Radio bringt Beiträge, die Kommentarspalten auf Facebook füllen sich mit allerlei schnell getipptem Mist und auch über die Erstempörte empört man sich. Ein Nicht-Skandal geht viral… In der Online-Welt bezeichnet man die kommerzielle Bewirtschaftung unserer niederen Instinkte mit dem Begriff «Clickbait», einem Kompositum aus «Click» und «bait» (engl. «Köder»). Das funktioniert so: Den im Meer des Internets ziellos umherschwirrenden Nutzern werden möglichst schmackhafte Köder ausgeworfen – in Form von reisserischen, skandalösen Headlines und in der Hoffnung, dass die Nutzer zuschnappen, denn wer mit «News» im Web Geld verdienen will, braucht möglichst viele Klicks. Kaum überraschend ist Facebook der unangefochtene Meister der Empörungsbewirtschaftung und setzt mit «Clickbait» jährlich Milliarden um. Die beste Cash-Cow sind da allerdings nicht News-Beiträge, sondern Videos, in denen allerlei blödsinnige Experimente durchgeführt werden. Ob sich die Bewirtschaftung des Nicht- Skandals um die Baumtröge gelohnt hat, bezweifle ich. Um wirklich viral zu gehen, hätte man wohl einen Trog mit Backpulver, Cola und Essig füllen und das Ganze auf Facebook stellen müssen. Mein Rat: Besser die Kirche im Dorf lassen. Seit gut einem Monat heissen die Jungunternehmerinnen Elena Meister (l.) und Sally Sticher die Gäste im Selda‘s willkommen. Sally Sticher. Im April dieses Jahres fand das erste Gespräch zwischen den beiden jungen Frauen sowie den Inhabern, die das Gebäude vor rund einem Jahr gekauft haben, statt. «Eigentlich ist das, über was wir mit dem Selda’s verfügen, der Traum aller Gastronomen – wir haben die gesamte Verantwortung und Verpflichtungen, tragen aber als Angestellte keine finanziellen Risiken», so Sally Sticher. Zurück zum Gebäude: Der Name Selda’s kommt nicht von irgendwoher. Das unter Denkmalschutz stehende Haus «Zur Seldenau» hat seinen Ursprung im 16. Jahrhundert. Damals wurde erstmals von einem Haus gesprochen, das an der Stelle gebaut und im 17. Jahrhundert zu einem Bürgerhaus umgebaut wurde. In den 1950er Jahren wurde das Gebäude «Zur Seldenau» durch den Architekten A. Scherrer nochmals erneuert und erhielt einen neuen Schliff. 2007 gab die Stadt Schaffhausen die ihr gehörende Liegenschaft im Baurecht ab und sie wurde fortan als Backpacker-Hotel geführt. Mit einer umfangreichen Renovation wollen die neuen Geschäftsleiterinnen das Gasthaus nun neu positionieren. «Was die Einrichtung – drin und draussen – angeht, haben wir alles von Grund auf neu gekauft», bestätigt Sally Sticher. Aufgrund des Denkmalschutzes seien jedoch einige jugendliche verhaftet Fünf Jugendliche entzogen sich einer Polizeikontrolle und verunfallten danach. UNFALL BENKEN Am Samstagabend, 8. Oktober, vor 23.30 Uhr fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Zürich auf der Strecke von Marthalen nach Rudolfingen ein Personenwagen durch die Fahrweise auf. Beim Erblicken des Polizeiautos flüchtete der Lenker und reagierte nicht auf die «Stopp Polizei»-Aufforderungen. Mit massiv übersetzter Geschwindigkeit fuhr er nach Benken und durchquerte den Ortskern mit mehr als dem Doppelten Gegebenheiten, wie die gelbe Aussenfassade, vorgeschrieben. «Und auch das Logo mussten wir offiziell bewilligen lassen.» Überglücklich mit dem Start Der Startschuss für die beiden Gastro-Unternehmerinnen fiel Anfang Juni. «Unser Ziel war es, innert drei Monaten alles aufzubauen, um das Selda’s Anfang September zu eröffnen», so Elena Meister. Am 3. September feierte das Gasthaus dann die offizielle Einweihung. «Wir sind sehr glücklich darüber, wie der erste Monat gelaufen ist», sind sich die beiden passionierten Unternehmerinnen einig. Der Abendservice laufe ausgezeichnet und die ersten externen Events seien bereits bestätigt und erfolgt. Auch mit den Hotelbuchungen sind sie zufrieden. «Einerseits haben wir Gäste, die dazumal im Backpacker Hotel waren, anderseits auch neue Anfragen beispielsweise von Sportvereinen, die in der Region ein Trainingslager machen», erzählt Sally Sticher und ergänzt: «Aber das Hotel mit den zwölf Zimmern und der Suite ist sicherlich ein Teil, der noch grosses Potential hat.» Ziel sei es, auch dort den Charme des Selda’s einzuhauchen und das Hotel mit dem gleichen Flair wie das Restaurant zu versehen Das Selda’s zählt drei Standbeine: Hotel, Restaurant- und Barbetrieb sowie Events. der erlaubten Geschwindigkeit, schreibt die Kantonspolizei Zürich in einer Medienmitteilung. Ausgangs Benken umfuhr das Fahrzeug eine Mittelinsel links und touchierte den Fahrbahnrand, worauf der Lenker die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Personenwagen kam von der Fahrbahn ab, fuhr ein Wiesenbord hoch, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Sofort verliessen die fünf Insassen das Unfallfahrzeug und flüchteten zu Fuss. Sie alle konnten teils unmittelbar nach dem Unfall, teils im Verlaufe der Nacht durch die Polizei und Zollpatrouillen festgenommen werden. Bei den verhafteten und geflüchteten mutmasslichen Autoinsassen handelt es sich um vier 15-jährige Schweizer und eine 16-jährige Schweizerin. Alle mussten sie mit leich- Bild: Lara Gansser «Jeden Monat ist ein eigener Event geplant», berichten die beiden. So fand vergangenes Wochenende ein Oktoberfest statt, vor Weihnachten ist beispielsweise ein Brunch geplant. Auch das Konzept im Restaurant ist in Schaffhausen noch unbekannt. Ganz nach dem Motto «Sharing is Caring» wählen die Gäste gemeinsam von der Karte verschiedene Gerichte aus, welche anschliessend in der Mitte des Tisches serviert werden – zum Teilen. «Es erinnert ein bisschen an eine Tavolata – zusammen kochen, essen und geniessen», vergleicht Elena Meister und ergänzt: «Und man muss sich nicht für ein Gericht auf der Karte entscheiden.» Mit Routine zum Erfolg «Das Wichtigste für uns ist es jetzt, Routine zu bekommen», sagen die beiden abschliessend. Ziel sei es, zukünftig mit einem sogenannten «Moodboard» (Deutsch: Stimmungstafel) die Bedürfnisse und Wünsche der Gäste noch mehr abzuholen. «Ob Cocktails oder Gerichte – wir sind offen dafür, etwas auszuprobieren, das den Wünschen unserer Gäste entspricht.» Denn ob jung oder alt, zum Geschäftsessen oder Date – im Selda’s soll es die unkomplizierte Atmosphäre sein, die zum Verweilen einlädt. ten bis mittelschweren Verletzungen mit Rettungswagen in Spitäler gebracht werden. Am verunfallten Personenwagen waren entwendete Kontrollschilder montiert. Die Kantonspolizei Zürich hat zusammen mit der zuständigen Jugendanwaltschaft unter anderem die Ermittlungen wegen eines Raserdelikts aufgenommen. (shb.) Der Personenwagen kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Bild: Kantonspolizei ZH

Bock | Dienstag, 11. Oktober 2022 Nachrichten 3 Herbstmesse so gross wie noch nie Vom 26. bis 30. Oktober findet auf rund 9500 Quadratmetern die Schaffhauser Herbstmesse statt. Ein Fest für alle soll es werden. HERBSTMESSE BREITE Adina Martinelli Die Aufbauarbeiten auf der Breite in Schaffhausen für die Herbstmesse sind bereits in vollem Gange. Am Mittwoch, 26. Oktober, öffnet die Messe ihre Türen für erste Besucherinnen und Besucher. Der Eröffnungstag steht ganz im Zeichen der etwas kleineren Gäste. Am Familientag darf sich auf Aufführungen vom Dance Center Schaffhausen, dem Ticiland und der Zirkusschule et voilà gefreut werden. Die International School of Schaffhausen (ISSH) bietet zudem täglich eine kostenlose Kinderbetreuung von jeweils 13.30 Uhr bis 19 Uhr an (Sonntag bis 18 Uhr). Der Donnerstagnachmittag gehört den Senioren. Junggebliebene können ab 13.30 Uhr zu Veteranenmusik und den Party-Vagabunden das Tanzbein schwingen. «Die Unterhaltung war noch nie so vielfältig wie in diesem Jahr», berichtet Karin Spörli, Verantwortliche des Messeteams. In der Veranstaltungshalle 4 wird es an jedem Tag Partys oder Konzerte geben. Diese sind allesamt kostenfrei. Daniella Schori (l.), Karin Spörli und Tamara Keller (r.) vom Messeteam freuen sich auf die kommende Schaffhauser Herbstmesse. Bild: Adina Martinelli Von und für die Region Das 9500 Quadratmeter grosse Herbstmesseareal bietet für mehr als 150 Ausstellende Platz. 65 Prozent davon sind lokale Anbieter und Anbieterinnen, welche die regionale Diversität repräsentieren. Die Gemeinschaftsstände «Chläggiopoly» werden in der Messehalle 2 vertreten sein. Die «Schaffhauser Piazza» wird in der Messehalle 3 unterkommen. Besondere Höhepunkte in diesem Jahr bilden die Jubiläums-Sonderschau der Iseli und Albrecht AG sowie die temporäre Einsatzzentrale der Alpine Air Ambulance AG. Das Schaffhauser Erfolgsunternehmen Iseli und Albrecht AG feiert an der Herbstmesse sein 40-jähriges Bestehen. Wer eine Rettungsorganisation in echt miterleben möchte, kann dies am Stand der Alpine Air Ambulance AG tun. Diese zeigt, wie ein Einsatz disponiert und durchgeführt wird. Der Einsatzhelikopter wird bei einem Notfall direkt von der Breite aus abheben, erklärt Daniella Schori vom Messeteam. Kulinarische Weltreise Christoph Rüeger und Luciano Di Fabrizio von der 5starevent GmbH sind erstmals die Gastgeber im Messerestaurant. Auf dem Menu stehen verschiedene liebevoll zubereitete Herbstspezialitäten. Das Angebot wird im Aussenbereich durch 15 Streetfood- Stände aus aller Welt ergänzt. Zur Auswahl stehen unter anderem Köstlichkeiten aus Serbien, Griechenland oder Indien. Promis für den guten Zweck Eine weitere Neuheit ist das vom FC Schaffhausen organisierte Töggeli-Turnier. Bekannte Namen aus Politik, Sport oder Kultur treten dabei gegeneinander an. Wettfreudige Gäste dürfen gegen einen Einsatz von zehn Franken auf den jeweiligen Ausgang der Spiele setzen. Wer dabei über das richtige Gespür verfügt, erhält eine Freikarte für ein beliebiges Heimspiel des FCS (Schweizercup- Spiele ausgenommen). Sämtliche Wetteinnahmen gehen zugunsten der Rheumaliga Schaffhausen. Die Schaffhauser Herbstmesse wird grösser denn je. Mit zahlreichen Attraktionen versuchen die Messeverantwortlichen Besucher und Besucherinnen anzulocken. Ob es ihnen gelingt, wird sich zeigen. Bock-Blick Brand in Mehrfamilienhaus. Am Sonntagabend, 9. Oktober, ging bei der Einsatzzentrale der Schaffhauser Polizei die Meldung ein, dass es in einem Mehrfamilienhaus in Hallau, im Zimmer einer Wohnung, brenne und alles voller Rauch sei. Durch die aufgebotene Feuerwehr konnte ein Ausbreiten des Feuers vom Zimmer auf die gesamte Wohnung verhindert werden. Die genaue Brandursache ist Gegenstand der Ermittlungen. Beim Brand wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden. Nebst der Schaffhauser Polizei stand der Wehrdienstverband HOT im Einsatz. Arbeitslosenquote weiter gesunken. Der Kanton Schaffhausen verzeichnete im September 2022 mit 1011 gemeldeten Personen einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Per Ende September lag die Arbeitslosenquote bei 2,3 Prozent und damit 0,2 Prozent tiefer gegenüber dem Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank die Arbeitslosigkeit um 280 Personen, was einem Minus von 21,7 Prozent entspricht. Insgesamt wurden 2002 Stellensuchende registriert, 24 Personen weniger als im Vormonat. Rücklieferungstarif erhöht. Die Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen AG (EKS) erhöht ihren Rücklieferungstarif für Energie, die durch Produzentinnen und Produzenten in das Verteilnetz von EKS eingespeist wird, per 1. Januar 2023 von 6,5 Rp./kWh auf 10,5 Rp./kWh. Optional haben diese Produzenten zudem die Möglichkeit, ihren ökologischen Mehrwert an EKS zu verkaufen. EKS vergütet diese für Anlagen bis 100 kWp mit 4 Rp./kWh. (shb.) Hochzeitsplanung – Promessi sposi PUBLIREPORTAGE SCHAFFHAUSEN Mein Name ist Laura Darmstadt-Medoro und seit meiner Kindheit sind Hochzeiten ein Teil meines Lebens. Schon als Kind war ich fasziniert davon, wie ein einfacher Ort auf einmal mit den richtigen Dekorationen unverkennbar schön wurde. Selbst das Brautpaar strahlte in seiner Schönheit. Nachdem ich meine eigenen Hochzeiten und Familienanlässe selbst geplant und so organisiert hatte, dass alles einwandfrei verlief, besuchte ich die AWEE (Academy of Wedding & Event Education) in Wädenswil. Im September 2021 konnte ich die Ausbildung erfolgreich absolvieren Laura Darmstadt-Medoro freut sich, Sie kennenzulernen. und schon während meiner Ausbildung meine ersten Hochzeiten mit Brautpaaren planen, organisieren und koordinieren. Und als diplomierte Hochzeitsplanerin durfte ich bereits weitere Brautpaare an ihren schönsten Tag begleiten und somit meine Leidenschaft zum Traumberuf machen. Was macht eine/n Hochzeitsplaner/in und wie viel kostet es? Wie schon erwähnt, plant und berät eine Hochzeitsplanerin oder ein Hochzeitsplaner mit dem Brautpaar die Hochzeit. Danach folgt das Organisieren von dem, was mit dem Brautpaar abgemacht wurde. Auf Wunsch des Brautpaares übernimmt sie oder er auch das Koordinieren des Hochzeitsfestes, damit am Hochzeitstag alles nach Plan läuft. Der Vorteil an einer Hochzeitsplanerin oder einem Hochzeitsplaner ist, dass bekanntlich nie alles wie nach Plan läuft. Ob ein Dienstleister zu spät kommt oder der Wetterbericht sich plötzlich ändert. Und genau hier kommt die Kunst zu improvisieren, ohne das Brautpaar zu belasten, ins Spiel. Obwohl in manchen prekären Situationen die Rücksprache mit dem Brautpaar unvermeidbar ist. Der Preis ist immer abhängig von Umfang und Aufwand der Hochzeit und davon, wie stark die Hochzeitsplanerin oder der Hochzeitsplaner in Anspruch genommen wird. Was hat man für Möglichkeiten? Die Möglichkeiten sind unendlich. Selbstverständlich kommt es auch auf das Budget an. Meine Erfahrungen haben auf jeden Fall gezeigt, dass alles möglich ist. Auch wenn man selbst etwas dafür basteln darf. Es entsteht dann eine persönliche Note, die das Brautpaar hervorhebt. Die Hochzeit wird persönlich und authentisch. Selbst, wenn man bestrebt ist, dass auch die Gäste sich wohl fühlen sollen. Die Gäste erleben das Fest als unvergesslich, wenn sie erleben dürfen, wie die Hochzeit als Ganzes mit dem Brautpaar im Einklang ist. Und hier ist für mich dann die Hochzeit ein Erfolg. Wenn das Brautpaar sein Hochzeitsfest geniessen kann, sich mit den Gästen amüsieren darf, am Hochzeitstag keinen Stress erlebt und am Ende des Hochzeitsfests sagen kann: «Es war besser als ich mir jemals vorstellen konnte». Dieses Erlebnis hat mich tief beeindruckt und bewegt mich emotional immer wieder aufs Neue. (shb.) Nebst der silbernen oder goldenen Hochzeit berät Sie Frau Darmstadt-Medoro auch sehr gerne bei Heiratsanträgen, Jubiläen und sonstigen Anlässen. Bilder: zVg. Daten und Kontakt An folgenden Daten bin ich auf der Hochzeitsmesse «TrauDich!» in Zürich zu finden: Samstag und Sonntag, 22.10. und 23.10.2022 Für weitere Infos besuchen Sie meine Webseite www.promessi-sposi.ch. Kontaktieren Sie mich für eine «unverbindliche Offerte» auf der Nummer 077 497 96 77 oder per E- Mail: promessi-sposi@gmx.ch. Gerne berate ich Sie und auf Wunsch begleite ich Sie an Ihrem schönsten Tag. (shb.) promessi-sposi.ch

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