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Bock E-Paper 2022 KW44

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4 Anzeigen Anzeigenannahme: Verlag Bock AG | Telefon: 052 632 30 30 www.schaffhausen24.ch | Mail: info@bockonline.ch Bock | Dienstag, 1. November 2022 Stellenangebote SERVICETECHNIKER FÜR KRANANLAGEN (M/W/D) 100% ÜBER UNS Gersag istmarktführend in der Realisation individuell entwickelter Industriekrane. Alsinnovativer Kranbauer realisieren wir für unsere Kunden seit 30 Jahren einzigartige Industrie– und Spezialkrananlagen. Zur Ergänzung unseresTeams suchen wir Sie als Servicetechniker für Krananlagen 100% (M/W/D). Nach einer aufgabenspezifische Einarbeitung in Reiden werden Sie hauptsächlich im GrossraumThurgau /Schaffhausen /St. Gallen tätig sein und starten jeweils von zuhause aus. AUFGABEN − − − − Montagen und Inbetriebnahmen von komplexen industriellen Krananlagen Selbstständige Ausführung von Service– und Unterhaltsarbeiten sowie Reparaturen und Umbauten an Krananlagen Überprüfung der Anlagen auf Vorschriften und Sicherheitsaspekte Störungen analysieren und beheben DAS BRINGEN SIE MIT − − − − Abgeschlossene technische oder mechanische Grundausbildung Schwindelfreiheit (Arbeiten inder Höhe von Krananlagen) HohesMassanEigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein Führerschein in der Kategorie Boder von Vorteil BE DAS BIETEN WIR − − − − Regelmässige Produkteschulungen Strukturierte Einführung, Unterstützung und lehrreiche Umgebung Persönliches Service-Fahrzeug mitgeordnetem Ersatzteilvorrat Faire Entlöhnung und Arbeitsbedingungen sowie 5Wochen Ferien Bei Interesse freuen wir uns über Ihre vollständige Bewerbungsunterlagen. KONTAKT www.gersag-kran.ch/jobs personalwesen@gersag-kran.ch /Frau Michelle Garcia Möchten Sie zu einem gut funktionierenden Gemeinwesen beitragen und einen wertvollen Dienst an der Gesellschaft leisten? Aktuell haben wir folgende Stellenangebote: Hochbauamt Architektin FH oder ETH (m/w), 100% Migrationsamt und Passbüro Sachbearbeiter Einreise (m/w), 100% (befristet 1 J.) Erziehungsdepartement / Kantonsschule Rektorin und gleichzeitig Leiterin der Dienststelle «Kantonsschule Schaffhausen» (m/w), 100% Diese und alle anderen offenen Stellen finden Sie auf unserer Webseite:www.sh.ch/stellenangebote automarkt OSA Spiri Automobil Arova Gewerbe Nord 052 654 08 19 An- und Verkauf-Service 8247 Flurlingen 079 416 48 32 Rep. und Pneuservice Modell Jahrgang km Farbe Zubehör Preis VW Golf VI 1.4 Benzin 2010 151000 grau Klima, ZV, usw. 6300.– Fiat Panda 1.1 Benzin 2008 132000 grau Klima, ZV, usw. 3700.– VW Golf VII 1.2 Benzin 2014 135000 weiss Klima, ZV, 8-fach w+s 10900.– Reparaturen diverse Marken, Service und MFK Vorbereitung, noch weitere Occ. Mit geballter Kraft in die European League: Fej r-B.A.L. Veszprem - Kadetten Dienstag, 1. November, ab 16.30 Uhr Liveübertragung im Meetingpoint Herrenacker SH ROBIN HEINIS Rückraum rechts Matchprogramm auf www.kadettensh.ch

Bock | Dienstag, 1. November 2022 Sich pudelwohl fühlen Gesellschaft Bock-SPLITTER 5 Der Bioladen PudelWohl in Beringen verkauft nicht nur regionale Produkte, sondern auch solche, die auf der Grundlage eines fairen Handels basieren. Ergänzt wurde der Laden mit einem Café, welches die Dorfbevölkerung zusammenbringen soll. Richard Altorfer Engagieren sich mit viel Herzblut für den Verein und den Bioladen PudelWohl: Thjfany Leu (l.), Betriebsleiterin, und Fränzi Fischer, Vorstandsmitglied.. Bilder: Lara Gansser GESELLSCHAFT BERINGEN Laura Alar NEUES ZU NAMEN Veronika Dierauer erhält den ERN- TE-Kunstpreis der Mobiliar 2022 für ihr Werk «Standby». Dabei handelt es sich um eine Skulptur aus Carrara-Marmor. Die begehrte Auszeichnung wird seit 1999 alle zwei Jahre im Rahmen der jurierten ERNTE, der Jahresausstellung der Schaffhauser Kunstschaffenden, verliehen. Seit 2016 wird das Preisgeld im Rahmen des Gesellschaftsengagements der Mobiliar Schaffhausen sichergestellt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Museum zu Allerheiligen Schaffhausen. Am 27. Oktober hat der Frauenchor Buchthalen – mit aktuell noch 17 Sängerinnen – an einer ausserordentlichen Anzeige Seit Anfang Mai 2022 befindet sich in Beringen der Bioladen PudelWohl, der ehrenamtlich vom gleichnamigen Verein geführt wird. Nur zwei Monate später wurde schon das dazugehörige Café eröffnet, welches sich im Laden befindet. Das gesamte Sortiment besteht aus regionalen Produkten, die direkt vom Produzenten bezogen werden. Somit fällt der Zwischenhandel weg, der von üblichen Lebensmittelgeschäften bekannt ist. Bei Produkten, wie beispielsweise Feigen oder Olivenöl, die nicht aus der Region bezogen werden können, kennen die Vorstandsmitglieder die genaue Herkunft. «Es geht uns nicht nur um gesunde Ernährung, sondern auch darum, zu wissen, was mit unseren Lebensmitteln passiert ist, weil wir eine Verantwortung gegenüber unseren Kindern haben», meint Thjfany Leu, Betriebsleiterin von Pudel- Wohl. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Beringen und Umgebung könnten nicht regional einkaufen. Sie müssten immer ins Auto steigen, um grössere Einkäufe zu tätigen, erzählt Fränzi Fischer, Vorstandsmitglied von PudelWohl. Diesem Problem wollten sie entgegentreten. Nebst dem Einkaufen bietet PudelWohl eine Vielfalt an besonderen Produkten im eigenen Café an. Sei es beispielsweise ein selbstgebackener Kuchen zum Nachmittagskaffee oder ein Cocktail als Einstimmung ins Wochenende. Ein Teil davon werden Für die, die PudelWohl noch weiter unterstützen möchten, gibt es ausserdem zwei Arten der Vereinsmitgliedschaft. Die Passivmitglieder zahlen einen Jahresbetrag von 60 Franken. Dafür sind sie Teil der Generalversammlung (GV) und haben ein Mitstimmrecht. Aktivmitglieder zahlen einen Jahresbetrag von 480 Franken und sind ebenfalls Teil der GV, haben jedoch noch viele weitere Vorteile. Sie erhalten 20 Prozent Rabatt auf alle Produkte (ausser Kaffee) und haben die Generalversammlung die Auflösung des Vereins beschlossen, teilt die ehemalige Präsidentin Esther Blättler mit. Der Verein wurde 1902 als Frauen- und Töchterchor Buchthalen gegründet und habe mit seinen Aktivitäten das Dorfleben in Buchthalen stark geprägt. Grund der Auf- Möglichkeit, 24 Stunden am Tag im Laden einzukaufen. Vorfreude herrscht «Die Kunden sollen erstaunt über unsere neuen Produkte sein». Nächste Ziele für den Bioladen sind zum einen ein erweitertes, vielseitiges Angebot sowie das Ausbauen des Cafés. Für den Winter sind bereits einige grossartige Projekte vorgesehen. Dazu gehört ein Fondueplausch im Winter mit eigenem PudelWohl-Fondue, ein Weihnachtsfenster mit selbstgemachtem Risotto oder Weindegustationen, bei denen Weinproduzenten ihren Biowein persönlich vorstellen. Nicht vor die Hunde gehen Vor allem Beringerinnen und Beringer, aber auch Auswärtige, die grossen Wert auf Nachhaltigkeit legen, besuchen das Geschäft regelmässig. Trotzdem gibt es leider einige Schwierigkeiten für die engagierten Ladenbetreibenden, weil die meisten in die Stadt einkaufen gehen, anstatt lokale Kleinläden zu unterstützen. «Vor einem Jahr hat eine Metzgerei geöffnet, die nun bereits wieder geschlossen ist. Kurz darauf ist dasselbe mit einer Bäckerei passiert. Das ist ein riesiges Problem, vor allem für ältere Menschen, die nahe- lösung sei der mangelnde Nachwuchs. Zudem ist die langjährige Dirigentin nach Norddeutschland ausgewandert. Die Pandemie habe wesentlich dazu beigetragen, dass nach zweijähriger Sing-Abstinenz die Mehrheit der Sängerinnen auch aus Altersgründen nicht mehr weitermachen wollte. liegende Geschäfte brauchen, da sie sonst einen langen Weg zurücklegen müssen», sind sich die beiden Vorstandsmitglieder einig. Abwechslungsreiches Sortiment Abgesehen von Gemüse und anderen Lebensmitteln, die von Bäuerinnen und Bauern aus der Region bezogen werden, bietet PudelWohl viel hausgemachte Ware an. Fränzi Fischer zaubert als Kräuterfachfrau «Falschi Olivä» oder «Holderkaperä» sowie selbstgebackene Kekse und Kuchen, die man im wohligen Ambiente des Cafés geniessen kann. Neuer Treffpunkt «Wir wollen unser Café zum neuen Treffpunkt machen. Es gibt in Beringen keine richtigen Cafés und erst recht keine, die Cocktails anbieten», erklärt die gelernte Bäckerin Fränzi Fischer. «Auch Grosseltern können sich hier mit ihren Enkeln einen schönen Nachmittag machen. Hier sind stets Spiele, Stifte und Papier, die von Kindern genutzt werden können, während die Oma sich eine warme Tasse Kaffee gönnt.» Weitere Infos und die Öffnungszeiten sind unter bioladen-pudelwohl.ch zu finden. Neben dem Einkaufen von regionalen Produkten lädt PudelWohl zum gemütlichen Verweilen und Geniessen eines hausgemachten Apéros (Bild links) ein. Am 1. November feiern Sabina Hess, Kindergärtnerin, Urs Burkhardt, Laborant EFZ-Fachrichtung Chemie beim Interkantonalen Labor, und Cornelia Mächler, Hebamme bei den Spitälern Schaffhausen, ihr 40-Jahre-Jubiläum im Dienste der Öffentlichkeit, wie die Staatskanzlei Schaffhausen mitteilt. Laut einer Medienmitteilung von Cyclomania fand im September zum dritten Mal die schweizweite Mitmachaktion von Pro Velo Schweiz statt. Teilnehmende konnten während einem Monat bei 19 regionalen und einer schweizweiten Velo- Challenge mitfahren, Punkte sammeln und dadurch unterschiedliche Preise gewinnen. Im Kanton Schaffhausen haben 318 Teilnehmende gemeinsam 22 400 Velokilometer zurückgelegt. Die Hauptpreis-Gewinnerin der Velo-Challenge «Schaffhuuse rollt» ist Sibylle Duttwiler (2. v. r.) aus Flurlingen. Ihr wurde am 26. Oktober bei der Velostation am Bahnhof im Rahmen einer kleinen Feier von Daniela Furter (l.), Geschäftsführerin Pro Velo Schaffhausen, der Schaffhauser Stadträtin Katrin Bernath (r.) und Frank Schaub von m-way, dem Preissponsor, ein Elektrovelo der Marke Cilo übergeben. (shb.) Kari, resigniert: Aufräumen endet bei mir damit, dass ich mit Sachen rumspiele, die ich beim Aufräumen gefunden habe. Unternehmer sind Leute, die Arbeitsplätze schaffen und Löhne zahlen, von denen Steuern abgeliefert werden, mit denen wiederum Leute bezahlt werden, die im Auftrag des Staates wichtige Aufgaben für die Allgemeinheit übernehmen. Staatsangestellte haben viele Vorteile. Beispielsweise müssen sie nie mit dem rechnen, was jedem Unternehmer passieren kann: Konkurs zu gehen. Nicht Konkurs gehen zu können, ist kein Verdienst, sondern ein Privileg. Es sei allen gegönnt, die es zu schätzen wissen und die jene estimieren, von deren Geld ihre Arbeit bezahlt wird: die Unternehmer. Und zwar auch jene, die Pech hatten. Stolz verkündet im Radio ein Konzernsprecher, aus Gründen der Gleichberechtigung erhalte in Zukunft bei Bewerbern mit gleicher Qualifikation jeweils die Frau den Vorzug gegenüber einem Mann. Er sagt das ganz arglos und ist überzeugt, dass er und seine Firma damit Genderunrecht beseitigen. Dem Bekannten, dem vor zwei Monaten bei der Bewerbung für eine Kaderstelle eine Frau vorgezogen wurde, kann man nur sagen: lieber Geschlechtskollege, wenn du für einen Job nicht berücksichtigt wirst, obschon du beste Qualifikationen hast, weil … ja, ganz einfach, weil du einen Pimmel hast (neudeutsch: keine menstruierende Person bist), dann läuft das heutzutage unter «Gendergerechtigkeit» und nicht etwa unter Diskriminierung, wie man meinen könnte. Zeitgeist halt. Aber zu deinem Trost: der Zeitgeist ist eine Hure. Ernst war ein liebenswerter Mensch und ein leidenschaftlicher Verkäufer. Er verkaufte jedem alles. Und ihm war eine typische Art der Begrüssung eigen, die einige nervte, die meisten aber belustigte. Ernst lief immer freudig auf Freund, Kunde oder Mitarbeiter zu, die Hand ausgestreckt, und sagte in einem Atemzug: «Sali wie goht’s der guet gäll das freut mi i ha di scho lang welle froge …» und schon war er bei seinem Anliegen. Ernst hat wohl etwas richtig gemacht, denn er war ein guter Verkäufer. Vielleicht liegt das Geheimnis in seiner Frage: «Wie geht es dir?» Das jedenfalls behauptet Psychologieprofessor Christian Waugh. Wer andere (oder sich selbst) das fragt, bewirkt mit der Antwort darauf, dass es dem Gefragten tatsächlich besser geht. Und zwar unabhängig davon, wie die Antwort lautet. Das ist spannend, aber im Hinblick auf Ernsts Erfolg etwas unbefriedigend. Ernst hat nämlich nie eine Antwort abgewartet, sondern sie immer gleich selbst gegeben. Vielleicht hat Herr Waugh ja etwas übersehen und für die Befindlichkeit ist nicht die reale Antwort entscheidend, sondern allein die Möglichkeit, darauf zu antworten. Oder schlicht die Tatsache, gefragt worden zu sein. Ernst wird, so sieht es aus, die forschenden Psychologen noch beschäftigen. Der dumme Spruch am Ende: Die alternativen vier Grundrechenarten: Addition, Subtraktion, Frustration, Kapitulation. 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