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Bock E-Paper 2022 KW44

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8 Gesellschaft

8 Gesellschaft Bock | Dienstag, 1. November 2022 Überwintern und Einwintern RATGEBERKOLUMNE PFLANZENFLÜSTERER Hauenstein AG Rafz Kühle Nächte und nebelverhangene Morgen haben bereits Einzug gehalten, später kommen erste Bodenfröste dazu. Dies sind Anzeichen des Herbstes und des bevorstehenden Winters. Wer sich in der nächsten Gartensaison an grünen Garten- und Balkonbewohnern erfreuen möchte, schützt diese besser vor Frost. Dabei muss zwischen winterharten und nicht-winterharten Pflanzen unterschieden werden. Für nicht-winterharte Pflanzen heisst es spätestens jetzt, ins geeignete Winterquartier umzuziehen. Viele Kübelpflanzen bevorzugen kühle, je nach Art aber helle Räume wie einen Wintergarten oder ein Treppenhaus. Je nach Pflanzenart kann diese bereits beim Einwintern in das Winterquartier etwas zurückgeschnitten werden – achten Sie darauf, nur gesunde Pflanzen ohne Schädlinge einzuwintern, um ein Übergreifen auf andere Pflanzen zu vermeiden. Der endgültige Rückschnitt wird dann im Frühling vorgenommen. Je wärmer der Ort der Überwinterung ist, desto mehr Wasser muss auch im Winter verabreicht werden. Hier gilt: Kontrollieren Sie regelmässig, halten Sie die Pflanzen eher etwas trockener, um einem Befall von Trauermücken vorzubeugen. Gedüngt werden sollte erst wieder im Frühjahr, wenn die Pflanzen aus dem Winterquartier kommen. Winterharte Pflanzen wie Stauden, Gräser und Sträucher, die im Topf oder Trog überwintert werden, brauchen ein bisschen Unterstützung, um den Winter unbeschadet zu überstehen. Achten Sie darauf, dass wenn möglich vor allem der Wurzelbereich vor Frost geschützt ist. Für den Schutz vor kalten Temperaturen eignen sich Laub, Stroh, Tannenäste oder auch Jute und Luftpolsterfolie. Je nach Pflanzenart lohnt sich das Zusammenbinden der Pflanze, um einem Bruch bei Schnee oder auch der Vernässung (dies kann bei Gräsern der Fall sein) vorzubeugen. Aufpassen müssen Sie vor allem bei immergrünen Pflanzen, welche im Topf überwintern! Hier gilt es, die Wasserversorgung zu beachten. Grundsätzlich sollte der Topf etwas erhöht stehen, damit das überschüssige Wasser herauslaufen kann. So besteht auch weniger die Gefahr, dass der Topf kaputtgeht. www.hauenstein-rafz.ch BOCK-HEIMAT: Marianna Frei PORTRÄT DER WOCHE SCHLATT Marianna Frei lebt seit 38 Jahren in Schlatt und ist seit 2015 Gemeindepräsidentin der rund 1800 Einwohner zählenden Thurgauer Gemeinde. «Bock»: Wieso leben Sie in der Region Schaffhausen? Marianna Frei: In der Region aufgewachsen, habe ich, wie damals noch üblich, nach der Schulzeit ein Sprachaufenthaltsjahr im Kanton Waadt hinter mich gebracht und danach meine Ausbildung zur Pflegefachfrau in Schaffhausen absolviert. Zu Beginn meiner Ausbildung wohnte ich in Schaffhausen, bis es mich dann der Liebe wegen nach Schlatt zog. Ich hatte demzufolge schon immer einen engen Bezug zur Region und kann mir nur schwerlich vorstellen, unsere schöne Region zu verlassen und anderswo zu leben. Welcher Ort ist in der Region Ihr Lieblingsort und warum? Frei: Unsere Region hat so viele grossartige Naherholungsmöglichkeiten zu bieten, so dass es für mich nicht nur einen Lieblingsort gibt. Vielmehr gibt es zahlreiche schöne Orte, an denen ich mich gerne aufhalte, wo ich Energie tanke, Ruhe und Entspannung finde. So geniesse ich es ganz besonders, im Schaarenwald ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen und dabei immer wieder Neues in der Natur zu entdecken. Ebenso grossartig finde ich den Aussichtsturm Hochwacht im Cholfirst. Vom 37 Meter hohen Turm aus hat man einen wunderbaren Blick auf das Schlattertal und weit Marianna Frei hätte sich nie erträumt, Gemeindepräsidentin zu werden – nun übt sie dieses Amt in Schlatt seit mittlerweile fast acht Jahren aus. Bild: zVg. darüber hinaus bis in den deutschen Hegau und bei guter Fernsicht auf die Alpen. Üben Sie als Gemeindepräsidentin Ihren Traumberuf aus? Frei: Gemeindepräsidentin ist nicht mein Traumberuf und schon gar nie hätte ich mir erträumt, dieses Amt einmal innezuhaben und mittlerweile seit fast acht Jahren auszuüben. Schon in jungen Jahren hatte ich Interesse am regionalpolitischen Geschehen und wurde bereits früh Mitglied einer Partei. Das Interesse an der kommunalen Politik hat mich 2007 dann auch dazu bewogen, mich für einen Sitz im Gemeinderat zur Verfügung zu stellen. Als ich gewählt wurde, hat es mir dann «den Ärmel ganz reingezogen», so dass ich mich 2015 der Wahl für das Gemeindepräsidium stellte. Ich habe diesen Entscheid bisher nie bereut. Obwohl jeder Tag herausfordernd ist und einiges an persönlichem und gesellschaftlichem Engagement abverlangt, gibt es wohl kaum einen anderen Beruf, der so abwechslungsreiche und vielseitige Aufgaben beinhaltet und derart zahlreiche Kontakte mit den unterschiedlichsten Menschen mit sich bringt. (lg.) Afterwork Reisegeflüster BOCK AUF REISEN? Mauritius – die Perle im Indischen Ozean Sonne, Strand, Golf & Meer Mauritius ist ein Reiseziel für alle Ferienvorlieben. Die Vulkaninsel im Indischen Ozean zieht Sie nicht nur mit ihren perfekten Sandstränden unter Palmen in den Bann, sondern auch mit einer faszinierenden Unterwasserwelt, einer top Hotellerie und mit Golfplätzen von Weltrang. Vorbeikommen und Gewinnen! Unter allen Gästen verlosen wir 7 Nächte inkl. Halbpension für zwei Personen in einer Junior Suite im Trou aux Biches Beachcomber Golf Resort & Spa 5.5* inkl. Flug mit der Edelweiss. Bock auf einen kostenlosen Reisegeflüster Apéro? 14. November 18.00 bis 19.00 Uhr Mauritius – die Perle im Indischen Ozean Meetingpoint Herrenacker 15 SH Die Plätze sind limitiert. Melden Sie sich jetzt an! Kim Zürcher kimzuercher@letsgo.ch

9 Sport Bock Letzte Das Alters- und Pflegeheim Im Winkel in Neunkirch öffnet seine Türen und lud zur Eröffnung ein. Seite 20 Eishockey-Höhepunkt des Jahres Erste Erfolgserlebnisse auf dem Eis feiern und dabei hilfreiche Tipps und Tricks des eigenen Vorbilds erhalten: Am Sonntag, 6. November, findet der achte nationale Eishockeytag statt. Kinder sowie Eltern können sich auf einen spannenden Tag freuen. EISHOCKEY SCHAFFHAUSEN Laura Alar* Der nationale Swiss Ice Hockey Day findet nun bereits zum achten Mal statt. Dieses Jahr macht der Eishockey Club Schaffhausen (EHCS) unter dem Motto «Bring a friend» mit, was bedeutet, dass alle Teilnehmenden eine Freundin oder einen Freund mitnehmen sollen. Der Schwerpunkt dieser Veranstaltung liegt darauf, dass Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren einen Blick in den Sport des Eishockeys werfen können. Eltern sind herzlich dazu eingeladen, ihrem Kind von der Tribüne aus zuzuschauen und ihren Bauch mit Leckereien der Festbeiz zu füllen. Training mit dem Vorbild Während des ganzen Tags, den die Kinder in der KSS verbringen, können sie viele Eindrücke aufnehmen und neue Erfahrungen sammeln. Morgens startet der Tag mit der Eishockeyschule, bei der die Sportart selbst den kleinen Sportbegeisterten nähergebracht wird. Anschliessend darf sich jeder Eishockey-Fan auf den Besuch von Spielern der ZSC Lions, dem EHC Winterthur und dem Frauenteam des EC Wil freuen. Diese werden mit den Kindern trainieren, ihnen Tipps geben und sie motivieren. «Wir schlagen eine Brücke zum Profisport», so Silvano Meili, Sportchef des Nachwuchses des EHCS. Nina Corti und Silvano Meili vom EHC Schaffhausen freuen sich auf den Swiss Ice Hockey Day in der IWC-Arena. Bild: nh. Am Swiss Ice Hockey Day können sich die kleinen Eishockey-Fans auf dem Eis in der IWC-Arena in Schaffhausen ausprobieren. Symbolbild: Pixabay Besonders Janine Müller und Iris Flückiger vom EC Wil sollen die Mädchen, die sich angemeldet haben, motivieren und ihnen zeigen, dass dieser Sport nicht «nur für Jungs» ist. Anschliessend gibt es eine Autogrammstunde, bevor am Nachmittag der «SKILLSathon» beginnt. Beim «SKILLSathon» wird ein interessanter Parcours aufgebaut, den alle Aktiv- und Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler in Gruppen absolvieren und dabei möglichst viele Punkte sammeln. Noch vor dem Start des Parcours werden Sponsoren gesucht, die entweder einen Pauschalbetrag oder einen Betrag pro gesammelten Punkt sponsern. Die drei Spielerinnen oder Spieler mit dem höchsten Sponsorenbeitrag jeder Nachwuchsmannschaft dürfen live einen Match der NLA schauen. Auf dem Weg zum Erfolg «Im Eishockey geht es darum, dass jeder wichtig für das Team ist und seine Funk- tion hat», sind sich Nina Corti, Stufenleiterin der U9 und U11, sowie Silvano Meili einig. Zukünftigen EHCS-Spielern möchten sie mit auf den Weg geben, dass sie sich trauen sollen, zum Hockey zu gehen. Die Sportart sei viel greifbarer, als es zunächst wirke. Ausserdem solle man eine positive Einstellung, Respekt und eine Menge Fokus mitbringen. «Nebst Disziplin und Wille braucht es Einsatz. Dieses Hobby beansprucht ziemlich viel Zeit, deshalb muss sich diese jede Spielerin und jeder Spieler auch nehmen», äussert Nina Corti. Anmeldungen Auf ehc-schaffhausen.ch sind Anmeldeformulare für den Swiss Ice Hockey Day zu finden. Wenn sich jemand kurzfristig noch dazu entscheidet, am Eishockeytag teilzunehmen, ist eine Anmeldung bis etwa 10 Uhr am 6. November möglich. * Die FMS-Schülerin Laura Alar absolvierte beim «Bock» ein zweiwöchiges Schnupperpraktikum. Die Spieler des TTC Neuhausen dürfen sich über einen gelungenen Saisonstart freuen. Bild: zVg. Erfolgreicher Start in die Tischtennis-Saison TISCHTENNIS GENF UND SCHAFFHAUSEN Dem NLA-Herrenteam des Tischtennisclubs Neuhausen (TTC) ist der Start in die neue Saison in den ersten zwei Spielen optimal gelungen. Mit zwei Siegen liegen die Neuhauser ohne Verlustpunkte auf dem zweiten Meisterschaftsrang hinter dem ebenfalls ungeschlagenen Lugano, das bereits viermal gewonnen hat. Zweimal erfolgreich in Genf Zum Saisonauftakt kam das Neuhauser Team am Wochenende beim Titelverteidiger ZZ-Lancy zu einem unerwartet klaren 6:1-Erfolg. Elias Hardmeier, Barish Moullet und Mauro Schärrer überzeugten als Kol- sport in kürze Handball: Joan Cañellas verlängert seinen Vertrag bei den Kadetten Schaffhausen um ein Jahr. Somit wird er auch in der Saison 2023/24 im orangen Trikot auflaufen. Der 36-jährige spanische Ausnahmekönner stiess im Sommer 2021 zu den Kadetten und führte das Team sogleich zum Schweizer Meistertitel und ins Viertelfinale der European Handball League. lektiv. Bei ZZ-Lancy fiel die Nummer 1, Michel Martinez, im Verlauf des Spieles verletzt aus. Nachdem das Neuhauser Schweizer Meister Doppel Hardmeier/Schärrer in den letzten Wochen international nicht immer überzeugen konnte, fand es gegen ZZ-Lancy zu einer starken Leistung zurück. Beim 11:6, 11:7 und 11:4-Sieg gegen Dorcescu/Rebetez zeigten sie ihre Qualitäten als bestes Schweizer Doppel und liessen dem Heimteam keine Siegeschance. Auch im zweiten Genfer Auswärtsspiel beim Aufsteiger und Rekordmeister Silver Star holte sich das Neuhauser Team das doppelte Punktepaar. Nach einem 1:3-Rückstand kamen Elias Hardmeier, Barish Moullet und Mauro Schärrer zu einem 6:3-Arbeitssieg. (shb.) Schwimmen: Die Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Schaffhausen holten an der regionalen Hallenmeisterschaft in Chur viermal Gold, einmal Silber und viermal Bronze. Damit erzielten sie den besten Leistungsfortschritt der Region Ostschweiz. Erfolgreichste Schwimmerin war Ella Nodari. Aus sechs Rennen nahm sie fünf Medaillen mit nach Schaffhausen. (shb.) falken.ch brauereifalken

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