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Bock E-Paper 2022 KW47

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10 Fussball-wm

10 Fussball-wm 2022 Bock | Dienstag, 22. November 2022 Die Schweiz vor dem Turnierstart Katar verliert das Auftaktspiel der Fussball-WM. Gegen Ecuador unterliegen die Gastgeber deutlich mit 0:2 – das Stadion ist nach kurzer Zeit halbleer. SONDERSEITE KATAR UND SCHAFFHAUSEN Schöne Stadien bauen können die Katarer, das haben sie der Welt spätestens mit dem Eröffnungsspiel vor Augen geführt, das in einer wunderschönen Arena ausgetragen wurde. Auch die Organisation von leuchtend schönen Feiern beherrschen sie. Viele der Superlative rund um das Wüsten-Event mögen zweifelhaft erscheinen, aber die Show vor der ersten Partie des Gastgebers hat tatsächlich alle vergleichbaren Inszenierungen übertroffen. Fussballerisch jedoch war das Team des spanischen Trainers Félix Sánchez vollkommen chancenlos. Am Ende konnten die Katarer froh sein, nur 0:2 verloren zu haben. One-Love-Kapitänsbinde Der Streit um die One-Love-Kapitänsbinde beschäftigte auch die Schweizer Nationalmannschaft. Die mehrfarbige Binde für die Oberarme von Granit Xhaka und anderen Starspielern sorgte in Katar für Diskussionen. Die One-Love-Kapitänsbinde, von ursprünglich zehn europäischen Verbänden, wurde vom Fussball- Weltverband nicht akzeptiert und hätte zu Sanktionen geführt. Kurz vor Anpfiff des Spiels zwischen England und Iran wurde dann aber entschieden: Die Kapitäne von sieben Nationen werden an der WM in Katar nicht wie geplant die One- Love-Kapitänsbinde tragen. Der Druck von der Fifa, welche harte Konsequenzen ankündigte, schien zu gross gewesen zu sein. Wir agieren regional und fanen national. Hopp Schwiiz! bsb-in-2022-event-wm-54x125mm-de-v03.indd 1 14.11.2022 11:11:56 Startspiel der Schweiz Nur noch wenige Tage bis zum Startspiel der Schweiz: Die Schweizer Fussball-Nati steigt am 24. November gegen Kamerun ins Turnier ein. Die Nati kann dann vorrausichtlich auch auf Yann Sommer zählen. Laut dem Arzt erhält der Keeper grünes Licht für das kapitale Startspiel. Und Kamerun? Im Testspiel gegen Panama gab es ein 1:1, gegen Jamaika waren sie auch nicht über ein Remis hinausgekommen. Bei den Tests im September (0:1 gegen Südkorea und 0:2 gegen Usbekistan) zeigte sich Kamerun eher verhalten. So oder so dürfen wir uns also auf ein spannendes Startspiel der Schweizer freuen. (shb.) Ihr Spezialist für Haushaltgeräte Am Donnerstag ab 10.45 Uhr wird das Spiel Schweiz – Kamerun im Meetingpoint auf dem Herrenacker live übertragen. Wenn im Winter der Sommer die Bälle fängt ist WM... Wir bleiben ganzjährig für individuelle Wohnwünsche am Ball. Bild: Andreas Wittausch Wir wünschen eine erfolgreiche WM AXA Generalagentur Daniel Jenni Generalagentur Vorsorge & Vermögen Marco Macri Walther-Bringolf-Platz 13 8201 Schaffhausen AXA.ch/schaffhausen AXA.ch/vorsorgeschaffhausen 40 Jahre Beratung. Montage.Service. Eine Kooperation von: Tanne 3 CH 8200 Schaffhausen +41 (0)52 625 06 65 graf.partner@immobag.ch www.immobag.ch Fussball Weltmeisterschaft live im Meetingpoint! Tagesbetrieb Liveübertragungen aller Spiele im Tagesbetrieb (9 –15 Uhr) auf unserer Grossleinwand! Tickets Abend- und Weekendspiele Tickets für auserwählte Vorrundenspiele inklusive der Endrunde über meetingpoint-sh.ch/eventkalender/ Ein exklusives WM-Public Viewing für Vereine oder Firmen? Bei uns möglich! 052 632 30 30 anz_wm_bock_54x125mm.indd 2 27.10.22 17:28 Steh- oder Sitzplatz, first come, first served, beschränkte Anzahl an Tickets. Achtung: Bei zu geringer Nachfrage wird das Spiel nicht gezeigt. Informationen über eine Durchführung der einzelnen Spiele jeweils am Vortag der Austragung auf meetingpoint-sh.ch/eventkalender Reservationspflicht, jedoch kein Eintritt. Herrenacker | Schaffhausen info@meetingpoint-sh.ch | meetingpoint-sh.ch DO 24. November Schweiz –Kamerun live ab 11 Uhr

Bock | Dienstag, 22. November 2022 Hier trifft sich Niklausen 11 kuLtur Bock-Vorschau Ein Ziel des Quartiervereins Niklausen ist auch nach 60 Jahren noch dasselbe: Die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner entgegenzunehmen und sich untereinander auszutauschen. Zum Auftakt ins 60-Jahre-Jubiläumsjahr lud der ehrenamtlich aufgestellte Verein die Mitglieder zum Sonntagsbrunch ein. QUARTIERVEREIN SCHAFFHAUSEN Lara Gansser Schwerpunktmässig haben sich die Tätigkeiten des Quartiervereins Niklausen in den vergangenen 60 Jahren sicherlich verändert. Doch das Hauptziel waren schon immer der Austausch und die Bekanntschaften zwischen den Quartierbewohnenden. Waren es früher jedoch vor allem Diskussionen zum Wohnungsbau wie zum Beispiel das Hochhaus Alpenblick, stehen neben den stetigen Themen im Bereich Verkehrssicherheit mittlerweile Veranstaltungen und die Schaffung neuer Begegnungsorte im Vordergrund. Themen, die beschäftigen Auf den Tag genau 60 Jahre vor dem Quartierfest am vergangenen Sonntag fand die Gründungsversammlung des Quartiervereins Niklausen statt. Am 20. November 1962 wurde dieser unter dem Namen «Quartierverein Hohenstoffel-Niklausen- Ebnat» gegründet. «Im Archiv haben wir noch alle Protokolle seit der Gründung», erzählt Michele Giordani, der seit zehn Jahren im Vorstand ist und den Verein seit 2015 präsidiert. Mit welchen Intentionen der Quartierverein entstand? «Die Gründung fand zur Zeit des Bevölkerungswachstums statt, Grossunternehmen wie GF brachten viele Arbeitnehmende nach Schaffhausen», Rund 130 Mitglieder des Quartiervereins waren am Brunch zum Jubiläumsauftakt dabei. Zeichen der Solidarität Gemeinsam führen der Soroptimist Club Schaffhausen und Zonta Club Schaffhausen im Rahmen der internationalen Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» eine Aktion durch. Mit «Stopp Feminizid» soll ein Zeichen der Solidarität gesetzt werden. FEMIZID SCHAFFHAUSEN Im Rahmen der internationalen Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» führen die beiden Schaffhauser Clubs Soroptimist Club Schaffhausen und Zonta Club Schaffhausen wieder gemeinsam eine Aktion durch. Mit ihrer diesjährigen Aktion «Stopp Feminizid» möchten die Clubs ein Zeichen der Solidarität mit den in der Schweiz getöteten und von Gewalt betroffenen Frauen setzen. In der Schweiz wird jede zweite Woche eine Frau getötet, weil sie eine Frau ist. Vergangenes Jahr verloren allein in der Schweiz 20 Frauen im Kontext häuslicher Gewalt ihr Leben. Umzug in Schaffhausen Am Donnerstag, 24. November, findet im Rahmen der internationalen Kampagne in führt Michele Giordani aus. Dadurch lag der Fokus zu einem Grossteil auf den baulichen Massnahmen im Quartier. Doch bis heute hat sich das Hauptziel nicht verändert: Die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner entgegennehmen und dadurch die Themen erkennen, welche das Quartier beschäftigen. Traditionelle Veranstaltungen Knapp 500 Mitglieder zählt der Quartierverein Niklausen aktuell. «In den vergangenen Jahren durften wir viele neue Familien begrüssen und zahlreiche davon besuchen auch unsere Veranstaltungen», freut sich Michele Giordani. Gerade die traditionellen Anlässe, wie der Räbeliechtliumzug, die Mitgliederversammlung sowie das jährliche grosse Sommerfest laden die Bevölkerung zum ungezwungenen Austausch ein. Für die Kommunikation mit den Mitgliedern hat der Verein neben Mail- und Briefverkehr eine eigene Quartierzeitung ins Leben gerufen – die nik.news, die zweimal pro Jahr verteilt werden. Ausserdem halte der Verein die Webseite sowie die sozialen Medien stets aktuell. «Das alles ist mit sehr viel Arbeit verbunden. Ohne das Engagement unseres siebenköpfigen, ehrenamtlichen Vorstands wäre das nicht möglich», so der sichtlich dankbare Präsident. Der Verein pflege sowohl mit den weiteren städtischen Quartiervereinen als auch mit der Stadt und den Behörden einen sehr guten Austausch. «Der Quartierverein Niklausen ist für uns Für musikalische Unterhaltung am Sonntagmorgen sorgte das R(h)einquartett. Schaffhausen ein Umzug mit orangen Lampions mit Start bei der Kirche St. Johann durch die Altstadt zum Fronwagplatz statt. Der Umzug wird vom Chor salto corale begleitet. Anschliessend werden orange Schuhe, welche für die getöteten Frauen stehen, in einer Installation aufgestellt und eine Mahnwache abgehalten. Auf die orange Beleuchtung eines öffentlichen Gebäudes wird in diesem Jahr aufgrund der Energiemangellage verzichtet. Feminiziden geht häufig eine Reihe von Gewalterfahrungen, wie Stalking, Eifersucht, kontrollierendes Verhalten, Belästigung und häusliche Gewalt voraus. Feminizide sind die Spitze des Eisbergs, die Spitze der strukturellen Gewalt an Frauen. Michele Giordani, seit sieben Jahren Präsident des Quartiervereins Niklausen, vor dem Herzstück des Vereins – dem Quartiertreff nik. Bilder: Lara Gansser ein wichtiger Fühler ins Quartier», so Stadtpräsident Peter Neukomm am Sonntagmorgen in seiner Ansprache am Jubiläumsanlass. Als er ausführte, dass das Quartier einwohnermässig grösser sei als Stein am Rhein oder Hallau, ging ein Raunen durch den Saal mit den rund 130 Gästen. Zentraler Treffpunkt Zum Herzstück des Quartiers hat sich der Quartiertreff nik. entwickelt. «Dieser entstand im ehemaligen Quartierlädeli aus den Ergebnissen einer Umfrage, die wir vor rund sieben Jahren lanciert hatten», erzählt Michele Giordani. Ausserdem hat sich daraus der Verein Mittagstisch gebildet, wo viermal wöchentlich rund 20 bis 30 Kinder der umliegenden Schulen eine warme Mahlzeit einnehmen können. Jeweils am Mittwoch und Samstag lädt zudem das nik.kafi zum Verweilen ein. «Wir schätzen jede Initiative und jeden Verein, der unseren Treff nutzt, um ein eigenes Projekt zu verwirklichen», motiviert der engagierte Vereinspräsident die knapp 4000 Quartierbewohnenden. So gibt es wöchentlich Yoga- und Fitnessgruppen sowie eine Jass- Das Organisationskomitee (v. l.): Arlette Baldinger, Annemarie Loosli-Locher, Sandra Koitka, Claudia Rudischhauser, Bettina Sutter. Es fehlt Ruth Stoll. Bild: zVg. Forderungen der Clubs Mit der Aktion setzen sich die Clubs gemeinsam gegen Feminizide und für eine gewaltfreie Gesellschaft ein. Damit dieses Ziel möglichst rasch erreicht wird, stellen die Clubs folgende Forderungen: • Die Verantwortlichen der beiden Clubs fordern die gesellschaftliche und politische Gleichstellung der Geschlechter. • Es brauche dringend eine gesamtschweizerische Strategie gegen häusliche Gewalt und Gewalt an Frauen. • Sie fordern traumainformierte Betreuung und Berücksichtigung in Gerichtsprozessen von Betroffenen von versuch- gruppe und ganz neu eine Elterngruppe, welche den Raum nutzen. Für die Zukunft wünscht sich der Schaffhauser noch viele weitere Interessensgruppen. «Beispielsweise ein Jugendtreff wäre schön.» Brunch für alle «Mit dem Brunch hier im Schönbühl wollen wir unseren Mitgliedern Danke sagen und etwas zurückgeben», so Michele Giordani zu den Hintergründen des Jubiläumsanlasses am vergangenen Sonntag. Dass sich kurzum 130 Personen angemeldet hatten, habe den Vorstand überwältigt. So herrschte am Sonntagmorgen eine ausgelassene Stimmung im Restaurant Schönbühl – Familien mit Kindern, Senioren und Einzelpersonen waren gekommen, um den Auftakt ins Jubiläumsjahr 2023 einzuläuten. Einer davon ist Quartierbewohner und Vorstandsmitglied Herbert Imhof, der in den vergangenen Jahren das Sommerfest organisierte. «Ich schätze am Quartierverein besonders den Austausch mit den verschiedenen Menschen aller Altersgruppen und freue mich bereits auf die vielen weiteren geplanten Aktivitäten.» ten Feminiziden. • Es brauche eine gesamtschweizerische Statistik über (versuchte) Feminizide und die Hintergründe und Motive der Tat. • Sie fordern Präventionskonzepte für alle Schulstufen. • Sie fordern Bildungsarbeit in allen gesellschaftlichen Bereichen, welche Männlichkeitsvorstellungen und Geschlechterrollen von Anfang an kritisch hinterfragt. • Es benötige Prävalenzstudien zu geschlechtsspezifischer Gewalt. (shb.) Das Duo En Cuerdas verfolgt eine aktive Konzertkarriere.Bild: Alexander Potiomkin Tradition und moderne vereint Mit «Back to the Roots – Into the Future» werden Cornelia Leuthold (Violoncello) und David Talamante (Gitarre) die Gäste des nächsten «Klassik im Rüden»-Konzerts musikalisch verzaubern. Das Ensemble En Cuerdas – von der Presse als exzellentes und beispielgebendes Ensemble beschrieben – verfolgt eine aktive Konzertkarriere. Das Duo kombiniert traditionelles Repertoire mit modernen Werken und Arrangements und pflegt eine intensive Zusammenarbeit mit Komponisten und Arrangeuren. Am Sonntag, 27. November, um 11 Uhr spielt das Ensemble im Hotel Sorell Rüden in Schaffhausen. Genaue Infos sind unter klassikimrueden.ch zu finden. (shb.) Beim Workshop werde Kräuterschätze hergestellt. Bild: zVg. Die welt der gewürze Am Sonntag, 27. November, um 14 Uhr findet im Kulturhaus Obere Stube in Stein am Rhein ein Kräuterworkshop für Interessierte ab 8 Jahren statt. Fernöstliche Gewürze wie Anis, Kardamom, Muskatnuss, Gewürznelken und Zimt waren früher nur für die wohlhabende Oberschicht der Gesellschaft bestimmt. Gewürze waren kostbar und wurden mit Gold aufgewogen. Im Rahmen des Workshops wird in die Welt der Gewürze und Kräuter eingetaucht. Es werden Kräutersalz und weitere Kräuterschätze für den Wintervorrat hergestellt. Ein Erlebnis für alle Sinne. Um eine Anmeldung unter 052 742 48 48 oder info@kulturhausoberestube.ch wird gebeten. (shb.) Anzeige DIE SIEBEN TODSÜNDEN Ballet chanté von Kurt Weill und Bertolt Brecht Theater Orchester Biel Solothurn DI 29. 19:30 NOV 2022 www.stadttheater-sh.ch

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