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Bock E-Paper 2022 KW48

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20 Energiespartipps

20 Energiespartipps Bock | Dienstag, 29. November 2022 Mit einfachen Tipps kann im Alltag viel Energie gespart werden, die nicht merklich das Einschränkungen mit sich bringen. Die Umwelt und auch der Geldbeutel werden geschont. Symbolbilder: pexels.com Energiespar-Tipps zur Senkung der Energiekosten zu Hause Der weltweit kontinuierlich steigende Energiebedarf und die von Jahr zu Jahr höheren Preise für Heizenergie und Strom zeigen uns, dass Energie heutzutage ein kostbares Gut ist. In den letzten 40 Jahren hat sich der Energieverbrauch weltweit fast verdoppelt. Die Zunahme an im Alltag genutzten technischen Geräte, gestiegene Mobilität sind genauso Gründe des erhöhten Bedarfs, wie der höhere Lebensstandard bei mehr Wohnfläche und gleichzeitig weniger Personen pro Haushalt. Unsere hohen Wohnraumansprüche erklären, warum in der Schweiz 45 Prozent des Endenergieverbrauchs auf den Gebäudesektor entfällt. Wo viel Energie verbraucht wird, kann auch viel Energie eingespart werden. Jede Energie, die nicht gebraucht wird, schafft eine finanzielle und ökologische Win-win-Situation. Mit wenigen, gezielten Massnahmen lässt sich Energie sparen und die Wohn-Nebenkosten spürbar reduzieren. SONDERSEITE SCHWEIZ HEV Schweiz Wärme: (Sparpotenzial 45 Prozent) • Räume nur nach Bedarf heizen Pro 1 °C gesenkte Raumtemperatur werden 6 Prozent Heizenergie gespart. Die Raumtemperatur im Wohnbereich sollte nicht mehr als 20 bis 21 °C betragen, im Schlafbereich 17 bis 18 °C. Bei entsprechender Kleidung ist eine Absenkung der Temperatur um 1 °C nicht spürbar. Generell haben wir uns daran gewöhnt in einer eher zu warmen Wohnumgebung zu leben. • Richtig und regelmässig Lüften 3 bis 5 Mal Stosslüften täglich statt Kipplüften spart 15 Prozent Energie. Richtiges Stosslüften bedeutet zumindest mit gegenüberliegenden Fenstern kurz einen intensiven Luftwechsel zu erreichen. • Heizung richtig einstellen Eine professionelle Heizungsoptimierung spart bis 20 Prozent Heizkosten. Auch die richtige Nutzung von Thermostatventilen lässt 4 bis 8 Prozent Heizenergie sparen. • Alle Läden und Türen schliessen Konsequentes Schliessen der Rollläden und Türen verringert Wärmeverluste. Das Ziehen der Vorhänge, die nicht die Heizung bedecken, steigern den Spareffekt. Tagsüber sollte auch in unbenutzten Räumen die passive Sonnenwärme durch offene Läden genutzt werden. Strom: (Sparpotenzial 59 Prozent) • Ersetzen von alten Lampen Werden Glüh- und Halogenlampen durch LED ersetzt können bis 80 Prozent Strom gespart werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Leuchtmitteln produzieren diese viel weniger Wärme, sodass der Grossteil der benötigten Energie direkt dem Licht zugutekommt. • Abschalten statt Standby Schaltbare Steckleisten reduzieren den Standby-Verbrauch und sparen bis zu 60 Prozent Strom. Das Ausschalten von Geräten mag auf den ersten Blick aufwändig erscheinen, liegt aber lediglich daran, dass es Gewohnheit ist, einfach über Knopfdruck in den Standby-Modus zu schalten. • Effiziente Geräte kaufen Geräte mit bester Effizienzklasse brauchen bis zu 50 Prozent weniger Strom. Trotz höheren Anschaffungskosten wird so über den Lebenszyklus des Gerätes Geld gespart. • Kochen mit Deckel Eine geschlossene Pfanne wird schneller heiss als eine offene. Die Garzeit wird reduziert und weniger Energie verpufft. Wasser: (Sparpotenzial 31 Prozent) • Wasserhahn zudrehen Beim Zähneputzen und beim Einseifen unter der Dusche muss das Wasser nicht permanent fliessen. • Duschen statt Baden Duschen spart gegenüber Baden 50 Prozent Wasser und Energie. Auf ein gelegentliches Bad zur Entspannung muss deshalb nicht verzichtet werden, vielmehr geht es darum in der täglichen Hygiene- Routine zu Duschen, statt sich täglich ein heisses Bad einlaufen zu lassen. • Installieren von Spararmaturen Spararmaturen sind günstig und reduzieren den Wasserverbrauch um 50 Prozent. Sie schränken im täglichen Gebrauch nicht ein und sind gegenüber herkömmlichen Armaturen kaum zu unterscheiden, obwohl der Wasserverbrauch deutlich reduziert wird. • WC-Spülkasten einstellen Ein Spülkasten mit max. 10 Liter Wasser pro Spülung spart 30 Prozent, führt zu keinen Einschränkungen, spart aber enorm Wasser. Punktuell kann bei starker Verschmutzung auch zweimal gespült werden. Gesamt führt dies noch immer zu einer massiv verbesserten Energiebilanz. Empfohlene Nutzungstemperaturen, abhängig vom Nutzungszweck Raum Empfohlene Temperatur Einstellung Thermostatventil Wohnzimmer 20 °C bis 22 °C 3 bis 4 Schlafzimmer 17 °C bis 18 °C 2 Bad, WC 20 °C bis 22 °C 3 bis 4 Büro 20 °C 3 Hobbyraum 17 °C bis 18 °C 2 Nebenräume, Flur 17 °C bis 18 °C 2 Ihre Mitgliedschaft beim Hauseigentümerverband lohnt sich! Sie profitieren von unseren wertvollen Informationen, Dienstleistungen und Vergünstigungen: Fachzeitung »Der Schweizerische Hauseigentümer« und »Mitteilungsblatt« Kostenlose Teilnahme an regelmässigen Informationsveranstaltungen Ratgeber, Formulare und Merkblätter rund ums Wohneigentum Persönliche und kostenlose telefonische Rechtsauskunft Diverse Vergünstigungen und hilfreiche Praxiskurse Die Nr. 1 für Haus- und Stockwerkeigentümer Vermieter • Bauherren • zukünftige Wohneigentümer info@hev-sh.ch, www.hev-sh.ch

Bock | Dienstag, 29. November 2022 21 Energiespartipps Heizkosten zu hoch? HÜBSCHER hilft! Warme Luft steigt, daher ist ein gut saniertes Dach die Basis für das effiziente Energiesparen. Es ist ein wichtiger Bestandteil, um unabhängiger von Öl und Gas zu sein. Die Kantone unterstützen energetische Sanierungsmassnahmen mit attraktiven Fördergelder. SONDERSEITE BERINGEN Hübscher Holzbau AG Kein anderer Gebäudeteil ist Witterungseinflüssen derart ausgesetzt wie das Dach: Regen, Schnee, Hagel, Wind und Frost nagen an der Substanz und lassen Mikroorganismen entstehen, welche die Witterungseffekte beschleunigen. Doch nicht nur Witterungseinflüsse können Grund für eine Dachsanierung sein. Eine energieeffiziente Dämmung, ein weiterer Wohnraum oder die Beseitigung von asbestbelasteten Baustoffen sind ebenfalls ausschlaggebende Gründe. Hübscher Holzbau zeigt auf, in welchen Fällen sich eine Dachsanierung lohnt und wie Massnahmen sinnvoll kombiniert werden können. mung erneuern. Daher lohnt es sich, die Dachhaut regelmässig zu überprüfen und frühzeitig zu ersetzen. Ausbauen und Wohnraum schaffen Auch wenn ein Dach nicht marode ist und einer Sanierung unterzogen werden muss, kann der Ausbau des bisher unbewohnten Dachraumes lohnend sein. Denn dadurch kann die Wohnfläche um einige Quadratmeter erweitert werden. Mit grossen Dachfenstern und Gauben wird ein lichtdurchfluteter Raum geschaffen. Eine effiziente Dämmung sorgt für ein hervorragendes Raumklima und senkt zudem die Energiekosten. Den Werterhalt der Immobilie sichern Unabhängig davon, aus welchen Gründen sich jemand für eine Dachsanierung entscheidet, kann langfristig der Wert der Immobilie erhalten werden. Die zeitgemässe intakte Dacheindeckung, effiziente Dämmung sowie der zusätzliche Wohn- raum durch einen Dachausbau sorgen dafür, dass lange Freude am Heim besteht. Darüber hinaus kann durch eine Dachsanierung ein Altbau an aktuelle Energiestandards angepasst werden. Das spart derart Kosten ein, dass die finanziellen Aufwendungen für die Sanierung schnell amortisiert werden. Dach dämmen und Energie sparen Über das Dach hat das Haus den grössten Wärmeverlust. Bei schlechter Dämmung können das sogar über 30 Prozent sein. Um die Umwelt und den eigenen Geldbeutel zu schonen, ist es sinnvoll, eine unzureichende Dachdämmung beim Altbau zu erneuern. Marodes Dach ersetzten Um das Dach langfristig zu erhalten, müssen regelmässig Unterhaltsmassnahmen ergriffen werden. Wer sich nicht darum kümmert, muss im schlimmsten Fall eine vollständige Sanierung vornehmen und Dachstuhl, Dachhaut sowie Däm- Mit einer Dachsanierung kann der Wert der Immobilie erhalten werden. Bild: zVg. HEIZKOSTEN ZU HOCH? HÜBSCHER HOLZBAU AG 8222 Beringen +41 52 687 40 00 info@huebscher.swiss huebscher.swiss WIR HELFEN! Umbau + Sanierung

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