Offizielles Organ des Schaffhauser Bauernverbandes und seiner Fachsektionen | Nr. 15 | Dienstag, 22. April 2025 schaffhauser bauer «Leonie» HOF-GEZWITSCHER VIRGINIA STOLL W illkommen im Arbeitsalltag und ich hoffe Sie haben sich über die Ostertage gut erholt und auch alle Osterhasen-Nestli gefunden. Nebst den goldig verpackten Schoggihasen mit rotem Bändeli und Glöggli, die einem vom bestplatzierten Verkaufsgestell förmlich zurufen: «kauf mich», begeistern mich die Eigenkreationen unserer Bäckereien. Ich konnte mich letzte Woche auf dem Platz Schaffhausen fast nicht sattsehen. Beim Warten an der Verkaufstheke und beobachten der teils gestressten Kundschaft, habe ich mich gefragt ob sich die Leute eigentlich bewusst sind, was hier täglich geleistet wird. Wenn wir uns nochmals im Bett umdrehen und weiterschlafen, herrscht in den Backstuben und Metzgereien bereits Hochbetrieb, damit wir täglich aus vollen Ladentheken auswählen können. Essen ist Alltag und erfährt von Menschen die sich nie etwas vom Mund absparen mussten, nicht mehr die nötige Wertschätzung. Die Berufssparten, die hinter diesen vollen Ladentheken stehen, kämpfen leider immer mehr unter dem Fachkräftemangel. Wer will noch Bäcker oder Metzger werden, wer will noch echte Handarbeit erlernen? Leonie ist eine davon und ihr zollt mein grösster Respekt. Leoni Werner aus Merishausen, eine äusserst geerdete Bauerntochter und herzliche junge Frau, hat den Beruf der Fleischfachfrau erlernt. Obwohl der Beruf im wahrsten Sinne des Wortes ein «Knochen-Job» ist, übt sie ihn mit grösster Hingabe und Wertschätzung gegenüber dem Tier, aus. 2024 hat sie ihre Lehre als beste Fleischfachfrau im Kanton Zürich abgeschlossen und holte sich übrigens an den Schweizermeisterschaften der Fleischfachleute die Bronzemedaille. Chapeau Leonie, wir sind echt stolz auf Dich. Tipp der Woche LEONIE WERNER Sie möchten mehr über Leonie und ihre täglich Arbeit erfahren? Im SRF wurde über sie berichtet. Zu Besuch bei einer Metzgerin: www.srf.ch/news/wirtschaft/fleischfach-lernende-gesucht-den-metzgereien-fehlt-es-an-nachwuchs Eine schöne kleine Farm Tulpen und Osterglocken blühen vor dem Bauernhaus. Ein wedelnder Hofhund, lustige Kälber auf frischem Stroh -just wie aus einem Bauernhof Bilderbuch. Die über 50 kanadischen Farmer aus der Provinz Ontario hätten sich keinen besseren Tag für einen Besuch auf dem Hof von Roman Schlatter aussuchen können. BESUCH AUS KANADA BERINGEN Marianne Stamm Der Familienbetrieb am Rande von Beringen SH ist ein Musterbetrieb für Schweizer Verhältnissen. Im hellen und luftigen Offenstall stehen rund 200 Mastrinder. Gut 50 Aufzuchtkälber liegen und spielen im sauberen Stroh in grossen Buchten. Das Tierwohl wird hier grossgeschrieben. Gefüttert wird möglichst aus eigenem Anbau. «Auf diesen Besuch habe ich mich schon lange gefreut!» schwärmt ein älterer Farmer. Es war der letzte Halt ihrer 14-tägigen Europareise. Obwohl die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alle Farmer sind oder einen Bezug zur Landwirtschaft haben, war dies der erste und einzige Halt auf einem Bauernhof. In den Niederlanden besuchten sie den grössten Tulpenzüchter, in Deutschland die Horsch und Deutz-Fahr Fabriken und das ehemalige Dachau Konzentrationslager. Ganz begeistert erzählen alle von der Fahrt mit dem Glacier Express Der «Jööö» Effekt ist gross bei den Kälbern. das schwarze brett Delegiertenversammlung des Schaffhauser Bauernverband Freitag, 25. April Türöffnung 18.30 Uhr Start Versammlung: 20.00 Uhr GVS Maschinenhalle, Majorenacker 11, Schaffhausen durch die Schweizer Alpen, besonders die grandiose Aussicht vom Gornergrat auf das Matterhorn. Bild: Marianne Stamm Tag des offenen Weinkellers Bringolf Weinbau zusammen mit Wunderstaa Weine 30. April, 17.00 bis 20.00 Uhr 01. und 3. Mai, 12.00 bis 20.00 Uhr 04. Mai 12.00 bis 18.00 Uhr Weinkeller bei der Schöneck 20 GmbH Schöneckstrasse 20 in Hallau www.bringolf-weinbau.ch Etwas vom Wertvollste am Besuch der kanadischen Farmer war der Austausch miteinander. Lilo Schlatter diskutiert rege mit einem Besucher. Bild: Marianne Stamm Komplizierte Welt Die Farmer werden in zwei Gruppen aufgeteilt, eine folgt Roman Schlatter zur Betriebsbesichtigung, übersetzt wird er wo nötig von Catherine Alder, welche längere Zeit in Kanada wohnte. Die andere bleibt bei Walter Rahm in der Maschinenhalle. Walter war selbst etwa zwei Jahre Farmer in Ontario. Er versucht, einen Überblick über die komplizierte Welt der Schweizer Gesetzgebung und der Verordnungen über die Landwirtschaft zu geben. In der Schweiz - anders als in Kanada - ist der Schutz landwirtschaftlicher Betriebe in der Verfassung verankert. Ein Vater, dessen Sohn den Hof übernehmen möchte, kann ihm den Betrieb nicht einfach zum Markpreis verkaufen. Die nächste Generation soll die Möglichkeit haben, weiterzumachen. «Der Boden in der Schweiz ist ein Darlehen an uns Bauernfamilien. Wir dürfen ihn bearbeiten und unseren Kindern weitergeben», erzählt Walter Rahm. Auch die Ernährungssicherheit ist in der Verfassung verankert. Die Agrarpolitik in der Schweiz sei immer noch stark beeinflusst von der Zeit des zweiten Weltkriegs, als Nahrung knapp und die Grenze geschlossen war. Eine Frau stellt fest, «Solche Zeiten kannten wir in Kanada halt nie.» Keine Spekulationen Dass mit Landwirtschaftsland nicht spekuliert werden kann, hat den Kanadiern Eindruck gemacht. Sie erleben es anders, einige von ihnen haben Land nahe an Städten, die aus den Nähten platzen. Die Häuser rücken immer näher, Boden wird teuer verkauft. Ihre Kinder haben keine Chance mit den Preisen mitzuhalten. Was den Kanadier wiederum gar nicht gefällt ist, dass mit der Subventionsvergabe bis 65 Jahre den Schweizer Bauern faktisch Tag der offenen Weinkeller Gysel 175 Weingut 01. Mai 11.00 bis 18.00 Uhr mit Öpfelchüechli von Susanne und Andreas Hedinger 03. Mai 09.00 bis 18.00 Uhr 04. Mai 11.00 bis 18.00 Uhr Hauptstrasse 74 Wilchingen www.gysel175.ch eine Altersgrenze zur Bewirtschaftung gesetzt wird. «Ich bin 67 und will noch lange Farmer bleiben!» ruft ein Farmer. «Es soll doch niemand sagen können, ich muss aufhören!» Überhaupt empfinden die Farmer die vielen Gesetze und Verordnungen, welche den Schweizer Bauern auferlegt werden, als ein Zuviel. «Es ist schön hier aber wir möchten nicht mit euch tauschen», fasst ein Farmer zusammen. Fazit der Gäste «Ich beobachte, dass was in der europäischen Landwirtschaft geschieht, sich mit der Zeit immer zu uns nach Kanada ausbreitet», fasst ein Teilnehmer zusammen. Er spricht vorwiegend die vermehrten Vorschriften an. «Was ich mitnehme ist, dass die Sorgen der Bauern die Gleichen sind auf der ganzen Welt.» «It’s a beautiful little Farm», meint abschliessend ein Farmer. Und entschuldigt sich als bald, er wolle nicht abwertend klingen. Saisoneröffnung Weinmobil 10. Mai bis 29. Juni und 11. bis 26. Oktober 2025 Weinmobil bei den Kastanienbäumen oberhalb der Bergkirche Samstag von 13.00 bis 16.00 Uhr Sonntag von 12.00 bis 16.00 Uhr geöffnet (nur bei schönem Wetter) www.bringolf-weinbau.ch Anzeige Freitag, 25. April / 17-22 Uhr «Frühlings-Degustation» Samstag, 26. April / 11-18 Uhr Donnerstag, 1. Mai / 11-18 Uhr «Kleine Festwirtschaft in gemütlicher Atmosphäre» Heusi Weinbau, Schulgasse 9, CH-8214 Gächlingen www.vinoton.ch
Offizielles Organ des Schaffhauser Bauernverbandes und seiner Fachsektionen | Nr. 15 | Dienstag, 22. April 2025 17 schaffhauser bauer LANDFRAUEN ECKE Gemeinsam gegen invasive Neophyten Invasive Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, die in die Schweiz eingeschleppt wurden und sich mangels natürlicher Feinde rasant ausbreiten. Sie können einheimische Arten verdrängen, Tieren die Lebensgrundlage entziehen, Bauten schädigen und die Gesundheit von Menschen und Tieren gefährden. Invasive Neophyten breiten sich über die Verschleppung von Samen und Pflanzenteilen aus Gärten in die Natur aus. Wegen ihres grossen Schadpotentials müssen sie aktiv und gezielt bekämpft werden. Dabei gilt, möglichst frühzeitig zu handeln. Helfen Sie auch mit! Einjähriges Berufkraut Das Einjährige Berufkraut ist ein besonders invasiver Neophyt - es kann bis zu 50 000 Samen pro Pflanze bilden, die mit dem Wind verbreitet werden. So breitet es sich rasch und unkontrolliert aus. Dazu besitzt das einjährige Berufkraut eine besondere Eigenschaft. Es kann Stoffe an die Umgebung absondern, die Keimung und Wachstum der umgebenden Pflanzen behindert. So verdrängt es einheimische Arten und gefährdet die Artenvielfalt. Da gibt es nur eins: möglichst jede Pflanze ausreissen oder ausstechen. Bekämpfung: Die Pflanze muss mit der Wurzel ausgestochen werden. Das Pflanzenmaterial entsorgt man in der Kehrichtverbrennung. Es ist von Vorteil, noch vor der Blütezeit im Juni mit der Bekämpfung anzufangen. Ambrosia / Aufrechtes Traubenkraut Das Aufrechte Traubenkraut wurde mit Sonnenblumenkernen und Vogelfutter unabsichtlich aus Nordamerika eingeführt. Die Art stellt ein Problem für die menschliche Gesundheit dar, da die Blüten eine enorme Menge Pollen freisetzen, die zu starken allergischen Reaktionen führen können. Das Aufrechte Traubenkraut ist als verbotene gebietsfremde Pflanze gemäss Freisetzungsverordnung aufgeführt. Fundorte müssen den betroffenen Stellen (Gemeinde, Kantone) gemeldet werden. Das Schmalblättrige Greiskraut ist giftig für Mensch und Vieh. Bild: ZVG Bekämpfung: Die Pflanze sollte bekämpft werden, bevor der Pollenflug im Juli beginnt. Die ganze Pflanze wird mit der Wurzel ausgerissen und in der Kehrichtverbrennung entsorgt. Wichtig: Immer mit Handschuhen und während der Blütezeit mit Staubmaske bekämpfen. Schmalblättriges Greiskraut Das schmalblättrige Greiskraut breitet sich in der Schweiz aus und gefährdet durch seine Giftigkeit Mensch und Vieh. Besonders entlang von Verkehrswegen hat die Pflanze das ganze Land erobert. Trotz intensiver Bekämpfung bleiben weitere Massnahmen notwendig, um die Ausbreitung zu kontrollieren und die Biodiversität zu schützen. Bekämpfung: Kleine Bestände mit den Wurzeln ausstechen, grössere Bestände müssen durch Abtragen des Bodens entfernt werden. Nur gemeinsam geht’s! Je mehr Menschen sich gegen die Verbreitung von Neophyten engagieren, desto grösser der Erfolg. Weitere Infos zu den Pflanzen sind auf unserer Website landfrauen.ch oder auf infoflora.ch zu finden. SBLV SWISSOPEN 2025 - FLEISCHRINDERSCHAU Erfolgreicher Auftritt Swissopen 2025 Die Familie Hermann vom Hof Dreieichen in Schaffhausen nahm mit ihren Galloways an der Swissopen 2025, der nationalen Fleischrinderschau von Mutterkuh Schweiz teil und kamen mit mehreren Auszeichnungen nach Hause. Vier Gallowayrinder aus der Zucht von Familie Hermann traten im Ring an. Den Championtitel sicherte sich Hof 3 Eichen Red Lorelei, während Hof 3 Eichen Arina zum Reservechampion gekürt wurde. Beide Tiere überzeugten die Jury durch Rassetyp, Körperbau und Ausstrahlung. Nachwuchs am Start Auch die drei Kinder der Familie waren Teil des Wettbewerbs und traten bei der Junior Swissopen an - mit einem Rind und zwei Kälbern. Tim Hermann zeigte Red Lorelei im Ring und gewann mit ihr den zweiten Platz, während Amelie und Fiona je ein Kalb führten. Beide Mädchen erreichten in ihrer Kategorie den vierten Rang. Im Gegensatz zu den Erwachsenen mussten die Kinder nicht nur das Tier vorführen, sondern auch eine mündliche Präsentation über das Tier, seine Abstammung, Rassemerkmale, den Betrieb und sich selbst abliefern - eine doppelte Herausforderung, die ebenfalls bewertet wurde. Wochenlanges Training Im Vorfeld der Ausstellung wurde intensiv geübt: das Führen der Tiere, das Präsentieren im Ring, das Putzen der Rinder, sowie der ruhige und sichere Umgang mit den Tieren. Gerade bei Galloways, die aufgrund ihrer extensiven Haltungsweise oft nur wenig Menschenkontakt haben, ist dies eine besondere Herausforderung. Umso bemerkenswerter ist der Einsatz der GEMÜSEPRODUZENTEN-VEREINIGUNG Damit das Kalb Lorena so brav mitmacht, hat Amelie viel trainiert. Bild: Fam. Hermann Kinder - die nicht nur technisches Geschick, sondern auch grosses Interesse und Verantwortungsbewusstsein zeigten. Eliteschau Swissopen 2025 Die Swissopen ist die Eliteschau für Fleischrinderrassen von Mutterkuh Schweiz, bei der Zuchttiere verschiedener Fleischrassen in festgelegten Kategorien beurteilt werden. Die Kriterien umfassen unter anderem Bemuskelung, Körperharmonie, Fundament, Verhalten und Rassetyp. Angemeldet waren 279 Tiere von 16 Fleischrinderrassen, welche in 70 verschiedenen Kategorien gerichtet wurden. Das Richterteam setzte sich Fiona hat mit dem Kalb Fee den vierten Platz erreicht. Bild: Fam. Hermann Ein stolzer zweiter Platz hat sich Tim mit Lorelei errungen. Bild: Fam. Hermann zusammen aus PJ Budler aus den USA, Carolin Nagel aus Deutschland, Jakob Ravn aus Dänemark und Ueli Rindlisbacher aus der Schweiz. Herzliche Gratulation an Familie Hermann für ihre überaus erfolgreiche Zucht und ihre wertvolle Arbeit - SHBV Nici Peter Eigene Geschäftsstelle für Gemüseproduzenten Michael Mannale übernimmt die neu geschaffene Geschäftsleitung der Gemüseproduzenten-Vereinigung der Kantone Thurgau und Schaffhausen (GVTS). An der Jahresversammlung wurde Jonas Bötsch in den Vorstand gewählt. Ambrosia oder Aufrechtes Traubenkraut wurde unabsichtlich eingeführt. Bild: ZVG Anzeige Jetzt beraten lassen! Einjähriges Berufkraut ist besonders invasiv. Bild: ZVG Rundum gut versichert Dank der Erfahrung unserer Versicherungsspezialisten in der Landwirtschaft. 8240 Thayngen Tel. 052 649 13 96 Manuel Strupler, Präsident der GVTS, sprach im «Stelzenhof» in Weinfelden von einem guten Verbands-, aber einem herausforderndem Gemüsebaujahr. «2024 hat uns gezeigt, wie wichtig ein funktionierender Pflanzenschutz ist und dass wir dafür die entsprechenden Pflanzenschutzmittel benötigen.» Leider hätten die Konsumenten wenig von der schlechten Ernte gespürt, denn die Gemüseregale seien dank Importen immer voll gewesen. Zentrale Ansprechstelle für die Produzenten Schon seit Längerem macht sich die VGTS Gedanken über eine eigene Geschäftsstelle. An der Versammlung beantragte der Vorstand dafür einen Budgetposten in der Höhe von 20 000 Franken. Dagegen gab es keine Einwände, das Budget mit einem Defizit von 7600 Franken wurde genehmigt. Nach Gewinnen im vierstelligen Bereich in den vergangenen Jahren und dank fast 200 000 Franken Eigenkapital sei dies gut verkraftbar, meinte Kassier Jürg Wittwer. Die Rechnung 2024 schloss mit einem Gewinn von 2800 Franken. Wer die Geschäftsstelle der VGTS führen wird, konnte Manuel Strupler an der Versammlung bereits bekannt geben. Es ist Michael Mannale, der bis Ende Juni 2025 noch Berater für Gemüse und Beeren am Arenenberg ist. Mannale arbeitet bereits heute eng mit der VGTS zusammen und wird die Geschäftsstelle in einem Teilzeitpensum betreuen. Strupler bezeichnete die Stellenbesetzung als Glücksfall und optimale Lösung für den Verband und seine Mitglieder. Kein Mangel dank Importen.Bild: Patrick Itten Meldepflicht hochhalten Michael Mannale machte in seiner Noch- Funktion als Gemüsebauberater auf das Meldewesen aufmerksam. «Damit die Regulierung der Einfuhrmengen funktioniert, braucht es ein präzises und verlässliches Meldewesen. Voraussetzung dafür ist, dass ihr uns die wöchentlichen Mengen meldet.» Die kantonale Fachstelle sei in der Pflicht, diese Zahlen zu melden, und daher auf die Mitarbeit der Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter angewiesen. «Wir machen das nicht für uns, sondern für die Branche», sagte Mannale. Auch Leo Teske, Bereichsleiter Markt beim Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP), ermahnte die Produzenten zur präzisen Erfassung der Erntemengen. «Dieses Jahr gab es bei jeder Erhebung Abweichungen von teils über 1000 Tonnen.» Das schwäche die Institution der Richtpreisverhandlungen, denn der Detailhandel wolle verlässliche Zahlen. Bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln bezeichnete er die momentane Situation als unbefriedigend. Man warte seit September bei einer Vielzahl von Mitteln immer noch auf eine Antwort des BLV für eine Notfallzulassung. Stefanie Giger Bötsch folgt auf Bötsch GVTS VORSTAND Peter Aschmann und Ralph Bötsch wurden aus dem Vorstand verabschiedet. Ralph Bötsch arbeitete 30 Jahre im Kantonalvorstand der Gemüseproduzenten mit, davon die letzten Jahre als Vizepräsident. Manuel Strupler dankte beiden für ihre Arbeit und ihren Einsatz für den Gemüsebau. Da letztes Jahr bei einer Ersatzwahl zwei neue Vorstandsmitglieder nachrückten, brauchte es dieses Mal nur eine Ersatzwahl. Dabei bleibt die Familie Bötsch im Vorstand vertreten. Jonas Bötsch wurde einstimmig gewählt. Impressum Schaffhauser Bauer Off. Organ des Schaffhauser Bauernverbandes und seiner Fachsektionen Erscheint jeden Dienstag Redaktion: Nici Peter (npe) Schaffhauser Bauer, E-Mail: redaktion@schaffhauserbauer.ch Internet: www.schaffhauserbauer.ch Anzeigenannahme: Verlag Bock | Telefon: 052 632 30 30 E-Mail: francesco.berenati@bockonline.ch Annahmeschluss: Jeweils Donnerstag, 9 Uhr
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