4 Bock | Dienstag, 1. September 2026 Anzeigen Anzeigenannahme: Verlag Bock | Telefon: 052 632 30 30 www.schaffhausen24.ch | Mail: info@bockonline.ch Diverses Immobilien Selbstständig bleiben! • Normgerechte Handläufe in Haus & Garten • Haltegriffe & Haltestangen im Bad, Flur oder WC • senkrechte Hauslifte individuell gestaltet Ihr regionaler Partner für Mobilität im Alter Flexo Handlauf + Hauslift Hauptstrasse 70 8546 Islikon Tel. 052 534 41 31 Zeit ist manchmal wichtiger als der letzte Franken. Direkter Immobilienverkauf mit schneller Entscheidung. 48 Stunden bis zur Rückmeldung. Verkauf innerhalb eines Monats möglich. KARTON- SAMMLUNG Nächste Woche findet die Kartonsammlung statt. Das genaue Datum für Ihr Gebiet entnehmen Sie bitte dem Abfallkalender. •Karton muss gefaltet, gebündelt und verschnürt sein •Nur sauberen Karton (kein Tetrapack, Styropor usw.) bereitstellen •Am Abfuhrtag bis 7.00 Uhr beim Abfallsammelplatz deponieren •Abfallinfo: +41 52 632 53 69 Gächlingen Obere Hanenbüelstrasse 18 6 ½-Zimmer-Einfamilienhaus Gächlingen Chapfstrasse 12 6 ½-Zimmer Einfamilienhaus Neunkirch Oberhofgasse 6 Jetzt Verkaufsmöglichkeit prüfen info@swissimmodeal.ch 6-Zimmer-Stadtreihenhaus SAPHIR Ankauf von Goldschmuck, Münzen, Vreneli, Altgold, Zahngold, Luxusuhren, Pelz, Besteck, Silber, Zinn, Antiquitäten, Taschen Obergasse 29, 8400 Winterthur Tel. 052 203 09 78 shop@altingold.ch seit 25 Jahren veranstaltungen Grundstück: 509 m 2 Wohnfläche: 141 m 2 Preis: CHF 799‘000.00 Schöffel & Partner Immobilien Grundstück: 668 m 2 Wohnfläche: 170 m 2 Preis: CHF 865‘000.00 Schöffel & Partner Immobilien Grundstück: Wohnfläche: Preis: Schöffel & Partner Immobilien 130 m 2 147 m 2 CHF 390'000.00 5.Sept.26 gd-graphicdesign.ch «Für mich nur noch mit Helm» Stefanie F., Schädel-Hirn-Trauma und Hirnblutung nach Velounfall Helm tragen - Hirn schützen Wir setzen uns ein für die Prävention von Hirnverletzungen. Mehr zu Stefanie und unserer Kampagne hier: Diverses Panomania Steelband aus Schaffhausen 13 bis 15 Uhr Sanamé y su son Salsa aus Kuba 19 bis 21 Uhr 11 bis 22 Uhr La Pinta Banda Musikkollektiv aus Lateinamerika 16 bis 18 Uhr Food & Drinks by w i n t e r h i l f e Schweiz Tickets unter: www.hotmeltevents.ch 90 Jahre Winterhilfe, 90 Jahre Solidarität. Seit 1936 helfen wir hier. Inserate? Tel.: 052 632 30 30 | Mail: info@bockonline.ch Verlag/Redaktion Verlag Bock Herrenacker 15 8200 Schaffhausen Tel. 052 632 30 30 www.schaffhausen24.ch Erscheinung Wöchentlich, Dienstag Verlag/Inserate info@bockonline.ch Redaktion redaktion@bockonline.ch Herausgeber Prof. em. Dr. Giorgio Behr Leitung Sandro Zoller, Chefredaktor Andreas Wittausch, Verlagsleiter Francesco Berenati, Verkaufsleiter Auflage 46 737 Vertrieb Schazo AG, 8201 Schaffhausen 052 624 11 10 Druck CH Media, 9015 St. Gallen Abonnemente Schweiz: CHF 80.- / Jahr Ausland: CHF 130.- / Jahr Partner
Bock | Dienstag, 1. September 2026 5 Gesellschaft Prävention ist der Schlüssel Sie war Teamärztin des Grasshopper Club Zürich sowie ein Jahrzehnt lang der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft. Zusammen mit Alexa Schmied-Steinbach gründete sie 2021 die Orthopädie Belair auf der Breite und kümmert sich um Abnutzungen und Sportverletzungen. Viviane Centmaier-Molnar über Risiken sowie Lücken in der Prävention. Bock-SPLITTER Richard Altorfer SPORTUNFÄLLE SCHAFFHAUSEN Sandro Zoller «Viele Sportverletzungen lassen sich zwar nicht vollständig verhindern, das Risiko kann aber deutlich reduziert werden», erklärt Dr. med. Viviane Centmaier-Molnar im Austausch mit dem «Bock» in ihrer Praxis auf der Breite. Entscheidend ist aus ihrer Sicht, Prävention als festen Bestandteil des Trainings zu verstehen und nicht als zusätzliche Massnahme, die nur gelegentlich durchgeführt wird. Besonders gut untersucht seien strukturierte Aufwärmund neuromuskuläre Trainingsprogramme. Diese kombinieren etwa Kraft, Gleichgewicht, Koordination, Sprung- und Landetechniken sowie Richtungswechsel. Durch Programme wie «FIFA 11+» für Fussballerinnen und Fussballer, habe insbesondere bei konsequenter Durchführung eine deutliche Reduktion von Verletzungen festgestellt werden können. Nichtsdestotrotz sind Verschleisserscheinungen und Verletzungen nicht immer zu verhindern. «Wenn ich schätzen muss, dann leiden etwa 80 Prozent der auf nationaler und internationaler Ebene Fussballspielenden frühzeitig an Gelenkproblemen», hält Centmaier fest. Vom Fussball nach Schaffhausen Seit über zwölf Jahren arbeitet sie zusammen mit Dr. med. Alexa Schmied-Steinbach als Kaderärztin, ursprünglich im Kantonsspital Winterthur. Nach diversen gemeinsamen Stationen in der ganzen Schweiz haben sie sich dazu entschlossen, eine Praxis zu eröffnen. Die Orthopädie Belair wurde im September 2021 aus der Taufe gehoben. Während zehn Jahren war Centmaier Teamärztin der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft und davor der Männer von GC Zürich. Somit bringt sie viel Erfahrung im Kontaktsport, im Speziellen «Wenn ich schätzen muss, dann leiden etwa 80 Prozent der auf nationaler und internationaler Ebene Fussball spielenden frühzeitig an Gelenkproblemen.» Dr. med. Viviane Centmaier-Molnar Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates im Fussball, mit. Was sie dabei miterleben konnte, ist, dass Frauen einen technisch extrem sauberen und guten Fussball spielen. Bei Männern gehe es aber noch intensiver zu und her, was rein der Natur geschuldet sei. «Der Körper ist das Kapital eines Spitzensportlers. Deshalb sind sie einem gegenüber am Anfang skeptisch. Sie benötigen eine enge Arzt-Patienten-Beziehung», so Viviane Centmaier-Molnar. Eine Gemeinsamkeit des Breiten- und Spitzensports sei der Verschleiss der Extremitäten. Hingegen kämen grössere Verletzungen überwiegend im Profisport vor. «Zwei Drittel oder sogar drei Viertel unserer Arbeitstätigkeit in der Praxis machen Fehlbelastungen von Gelenken und Sehnen sowie Abnützungserscheinungen aus», legen Schmied und Centmaier, wohnhaft im Raum Zürich, offen. Präventionsarbeit Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) und Sportverbände stellen Vereinen neu Checklisten zur Verfügung. Damit sollen Trainerinnen oder Betreuer ohne medizinische Fachkenntnisse, besser einschätzen können, ob eine Spielerin oder ein Spieler verletzt ist. Ist das ein Tropfen auf den heissen Stein in der Präventionsarbeit? «Diese Checklisten sind keineswegs nur einen Tropfen auf den heissen Stein. Im Gegenteil: Sie setzen genau dort an, wo im Breitensport häufig eine Lücke besteht.» Nicht jeder Verein verfüge während eines Trainings oder Spiels über medizinisches Fachpersonal. Wenn Trainerinnen und Trainer mit einfachen standardisierten Tests erkennen können, dass jemand möglicherweise noch nicht wieder belastbar ist, sei das sehr wertvoll. Die aktuellen Zahlen der BFU zeigen, weshalb das relevant ist. Bei etwa jeder zweiten Verletzung im Spielsport war die betroffene Körperstelle bereits zuvor verletzt. «Eine Checkliste ersetzt allerdings Ein Generationenprojekt für Rüdlingen und Buchberg Der Campus Chapf ist eröffnet. Rüdlingen und Buchberg haben nach mehreren Jahren Planung und Bau die neue Anlage mit Mehrfachturnhalle eingeweiht. ERÖFFNUNG RÜDLINGEN Stephanie Torrico Rüdlingen und Buchberg feierten am Samstag die Einweihung des neuen Campus Chapf. Herzstück der Anlage ist die neue Mehrfachturnhalle, die sich in drei Teile unterteilen lässt. Auf 3766 Quadratmetern bietet sie Platz für verschiedene Sport- und Vereinsaktivitäten. Auslöser für das Projekt waren Überlegungen zur Zukunft der Anlage. «Wir haben uns 2016 gefragt, wie wir die bestehende Anlage sanieren können. Dabei wurde klar: Das würde Millionen kosten, ohne einen Mehrwert für zukünftige Schul- und Vereinsaufgaben zu schaffen», erklärt der Rüdlinger Gemeindepräsident Martin Kern. Daraufhin suchten die Gemeinden das Gespräch und entschieden sich, das Areal gemeinsam zu entwickeln, zu besitzen und zu betreiben. Zum Campus gehört auch die bisherige Turnhalle aus dem Jahr 1975. Sie wurde umgebaut und beherbergt heute unter anderem den Kindergarten, Räume für die Tagesstruktur, eine Schulküche sowie Werk- und Multifunktionsräume. Dr. med. Alexa Schmied-Steinbach (l.) und Dr. med. Viviane Centmaier-Molnar decken in der von ihnen gegründeten Orthopädie Belair Fuss, Knie, Hüfte, Schulter und Ellenbogen ab. Bild: Sandro Zoller keine medizinische Untersuchung», fügen die beiden Fachärztinnen hinzu. Sie sollte vielmehr helfen, Warnzeichen zu erkennen. Centmaier sieht durchaus weiteres Potenzial in der Schweizer Präventionsarbeit. Es sei essenziell, dass dieses Verständnis bereits an der Basis, den Kindern im Breitensport, aufgebaut wird. Von der Verletzung bis zur Genesung Von Prellungen und leichten Verstauchungen über ausgeprägte Muskel- sowie Sehnenverletzungen bis zu Kreuzbandrupturen und komplexen Knieverletzungen gibt es alles Mögliche an Verletzungen im Sport. Dabei sei zu erwähnen, dass eine schwere Verletzung nicht zwingend eine Operation mit sich ziehe. In der Leichtathletik sehen sie häufig Überbelastungsprobleme. Im Kampfsport seien Verletzungen an Hand, Schulter, Knie und Kopf typisch. Hamstringverletzungen, Riss oder eine Zerrung der drei grossen Muskeln an der Oberschenkelrückseite, würden im professionellen Fussball zu den häufigsten Muskelverletzungen gehören und ein relevantes Wiederverletzungsrisiko aufweisen. Am Anfang des Prozesses steht die Anamnese. Darauf baut die klinische Untersuchung auf. «Viele Sportverletzungen können konservativ behandelt werden. Dazu gehören Physiotherapie, gezielter Kraftaufbau und eine angepasste Belastungssteuerung» sagt Centmaier. Typische Verletzungen, welche sie häufig operieren, sind Meniskusläsionen oder Kreuzbandverletzungen am Kniegelenk sowie Operationen aufgrund einer traumatischen Schultergelenkinstabilität oder Sehnenläsionen der Schulter. Anschliessend kommen die Rehabilitation und der «Return to Sport». Für den letzten Schritt müssen gewisse Kriterien erfüllt sein, so Viviane Centmaier-Molnar: «Dabei darf nicht einfach ein Datum im Kalender stehen.» Grundsätzlich erhöhe eine einstige Verletzung das Risiko einer erneuten Verletzung. Das bedeute aber bei Weitem nicht, dass eine einmal verletzte Körperstelle dauerhaft instabil oder eingeschränkt bleibt. Das Ziel darf nicht nur das schmerzfreie Ausüben der jeweiligen Sportart sein, sondern eine ausreichende Belastbarkeit für explizit diese Sportart, so die beiden Sportmedizinerinnen. Centmaier fügt an: «Die beste Behandlung ist, die Verletzung zu vermeiden. Und Prävention beginnt lange vor dem Unfall.» Die neue Mehrfachturnhalle lässt sich in drei Hallenteile unterteilen und ermöglicht die gleichzeitige Nutzung für verschiedene Aktivitäten. Bild: Stephanie Torrico Einblicke in die neue Halle Bei geführten Rundgängen zeigte der Buchberger Vizegemeindepräsident Marcel Gehring den Besuchenden den neuen Campus. Die Halle sei mit einer Innenhöhe von rund 8,20 Metern sogar für internationale Volleyballspiele geeignet. Für Unterhaltung am Tag der Einweihung sorgten rhythmische Sportgymnastik und Indoor-Flugsport. Den Abschluss bildete eine Synchron- Flugshow mit Musik und Licht. Ein Projekt für Generationen «Es ist eine riesige Freude», sagte Kern und bezeichnete den Campus als «Generationenprojekt». Die neue Infrastruktur soll beiden Gemeinden «hoffentlich für lange Jahrzehnte» dienen. Der Weg dorthin sei jedoch nicht einfach gewesen. Corona und internationale Entwicklungen beeinflussten auch die Kosten. Für Kern überwiegt dennoch die Freude: «Ich bin sehr erfreut und stolz auf das, was beide Gemeinden aufbauen konnten.» Kari, (fast) wortlos: Ich sehe die Videos aus Nepal - jene der Überlebenden … «Soft laws» sind Gesetze, die nicht klar, hart und unzweideutig formuliert sind, sondern eben sanft und schwammig. Eigentlich keine Gesetze, sondern Leitlinien. Mehr oder weniger verbindliche. Vorteil: Man muss sie nur einhalten, wenn sie sinnvoll und gerecht scheinen. Es sind Regeln, an die man sich hält - je nach Umständen mal so oder anders - oder gar nicht. Unbestimmt und wechselnd wie das Leben. So ähnlich ist es mit unserer «Neutralität», über die wir am 27. September abstimmen. Der Begriff wurde nie genau definiert. «Die Schweiz ist neutral» kann heissen: Wir nehmen keine Stellung. Es kann aber auch bedeuten: Wir nehmen Stellung, tun aber nichts. Oder es kann bedeuten: Wir tun das Notwendige, z.B. aus humanitären Gründen. Oder: Wir tun, was wir für das Richtige halten. Ist das ein Problem? Im Gegenteil: Neutralität nicht definieren, lässt alle Optionen offen. Unverbindlichkeit als Vorteil!! Man kann sie natürlich in die Verfassung schreiben, aber wichtig ist: «Die Schweiz ist neutral.» - muss genügen. Was das heisst, bestimmen wir. Von Fall zu Fall. Anders gesagt: Wer wissen will, was Schweizer Neutralität bedeutet, soll schauen, was wir tun. Was wir tun oder nicht tun, genau das ist Neutralität. Basta. Ferienzeit! Erinnern Sie sich an die Zeit ohne Smartphone? Als es im Radio («Beromünster» natürlich) vor den Halb-ein- Uhr-Nachrichten z.B. so tönte: «Es folgt ein Reiserückruf: Gesucht wird Familie Krummenacher aus Olten, vermutlich unterwegs in Italien in einem blauen Personenwagen der Marke Opel Kadett mit unbekanntem Schweizer Kontrollschild. Herr und Frau Krummenacher werden dringend gebeten, sofort ihre Angehörigen in Basel oder die nächste Polizeidienststelle anzurufen.» Ach, bei aller Tragik, die manchmal hinter solchen Rückrufen stand - irgendwie herzig aus heutiger Sicht. Auch wenn der eine oder andere zu spät zu einer Beerdigung kam. Sätze und Ideen von einer Person gestohlen, sind ein Plagiat. Sich auf Sätze, Ideen und Wissen von vielen zu berufen, nennt sich so und ist das Wesen von Forschung. Und die KI? Macht, was auch Forscher machen - genau wie die, ohne dafür zu bezahlen. Ende der Aufregung. Oder gibt’s einen Unterschied? Einen schon: Forschung allein gibt noch keine Macht. KI schon. Übrigens: Auch für neue Forschung. Zusammenfassung eines typischen besserwisserischen Facebook-Chats über … Portulak (Kennen Sie nicht? Ist eine Pflanze, deren Beliebtheitsgrad stark schwankt - s.u.): A. Portulak schmeckt lecker, z.B. im Salat, ist sehr gesund und hat sogar Omega 3 drin. - B. Portulak überwuchert alles. Es ist ein lästiges Unkraut; ich reiss es aus oder verbrenn es. - C. Mir wird schlecht! Es gibt kein UNKRAUT !!! - D. Was Unkraut ist, bestimme ich! Wussten Sie? Ein Drittel aller Langstrecken-Frachtflugzeuge ist für Fast Fashion unterwegs. Anzeige IHR TOYOTA & LEXUS SPEZIALIST Beringen-Enge • 052 630 10 10 • engebrunnen.ch
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