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Bock E-Paper KW16_21

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Bock | Dienstag, 20. April 2021 «Wir Menschen haben doch eine Verantwortung» In den letzten Tagen sorgte die Netflix-Dokumentation «Seaspiracy» auch in der Schweiz für viel Aufsehen. Der Film zeigt, wie der internationale Fischfang einen grossen Teil an die Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung beiträgt. Der Präsident des Fischereivereins Schaffhausen rät nachdrücklich zum Kauf von lokalen Fischen. NATURSCHUTZ SCHAFFHAUSEN Yves Keller Im Film «Seaspiracy» wird aufgezeigt, wie selbst bei angeblich nachhaltiger Fischerei enorme Mengen an Beifang gemacht, Ökosysteme in den Weltmeeren zerstört und Menschen auf Fischerbooten als Sklaven gehalten werden. Diese Probleme, welche die internationale Fischerei verursachen, sind dem Präsidenten des Schaffhauser Fischereivereins, Samuel Gründler, schon lange bekannt. Das Problem sei, dass 95 Prozent der Fische, die in der Schweiz gegessen werden, importiert sind. Die Klimabilanz solch importierter Fische sei lausig. Auf der anderen Seite habe der Rhein das Samuel Gründer ist besorgt um die Wasserqualität im Rhein. NEUES ZU NAMEN Der Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule Schaffhausen (PHSH) hat Thomas Hermann zum neuen Prorektor Weiterbildung und Dienstleistungen der PHSH gewählt. Er tritt seine Stelle per 1. September an und löst damit die amtierende Prorektorin, Gerda Buhl, ab, die per August neue Rektorin der PHSH ist. Wie das ITS Industrie- und Technozentrum Schaffhausen mitteilt, übergab der langjährige Geschäftsführer Roger Roth per 14. April die Leitung des ITS an Marco Jaggi. Roger Roth bleibt weiterhin für das ITS tätig und unterstützt den neuen Geschäftsführer beim Übergang. Urs Wohlgemuth (Bild), Inhaber der Druckwerk Schaffhausen AG und der Unionsdruckerei AG, wurde an der Jahresversammlung der FDP Schaffhausen einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Zudem wurde Anzeige Potential, dass mehr Fische für den Konsum gefangen werden könnten, solange es die richtigen Fischarten seien, wie zum Beispiel der Alet (Fisch des Jahres 2021), dessen Bestände im Rhein sehr gross sind. «Der frisch gefangene Fisch aus dem Rhein ist eigentlich das nachhaltigste Lebensmittel überhaupt. Ich behaupte, dass er sogar ‹veganer› sein kann als die Karotten vom Feld.» Eine gewagte Aussage, die der Biologe begründet: «Beim Pflügen des Feldes sterben hunderte Regenwürmer. Bei Pestizideinsätzen trifft es noch viel mehr Tiere. Verstehen Sie mich nicht falsch, natürlich braucht es die lokale Landwirtschaft für eine regionale Nahrungsmittelversorgung. Ein direkter Bezug zum Lebensmittel hilft für ein ganzheitliches Verständnis.» Bild: Yves Keller Florian Hotz, Leiter Strategie und Mitglied der Direktion beim Versicherungskonzern Helvetia, neu in den Vorstand gewählt. Matthias Linder, neuer Präsident der Jungfreisinnigen Schaffhausen, gehört neu ex officio dem Vorstand an und ersetzt in dieser Funktion Patrick Fischli. An der Generalversammlung der Clientis Spar- und Leihkasse Thayngen wurde Andrea Müller neu als Vertreterin des Gemeinderats Thayngen in den Verwaltungsrat gewählt. Sie ersetzt Philippe Brühlmann. Alle zur Wiederwahl angetretenen Verwaltungsratsmitglieder wurden wiedergewählt. Marianne Schön (Finanzverantwortliche) und Franz Müller (Vertreter Betroffene) treten aus dem Vorstand der Regionalgruppe Schaffhausen der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft zurück. Beide haben sich über zehn Jahre aktiv im Vorstand engagiert. Neu gewählt wurden Vreni Rey (Vertreterin Betroffene) und Jörg Staub (Finanzen). Die bisherigen Matthias Schlatter (Präsident), Brita Wehren (Vizepräsidentin), Brigitta Berger (Pflege und Betreuung), Antoinette Camenisch (Anlässe), Rolf Singer (Transporte) und Vroni Vetsch (Administration) wurden in ihren Ressorts bestätigt. (shb.) Hitzesommer und Chemiecocktail Samuel Gründler ist in Schaffhausen aufgewachsen, hat an der ETH Biologie und in Finnland Fischbiologie studiert. Nach dem Nachdiplom zum Energieingenieur leitet er heute ein Ingenieurbüro in Schaffhausen. Seit 2011 ist der 37-Jährige im Vorstand des Schweizerischen Fischereiverbandes. Regelmässig ist er auf dem Rhein und beobachtet die Veränderungen unter Wasser. Dramatische Veränderungen, wie er sagt: «Im Rhein ist es ganz brutal, wie sich der Fischbestand in den letzten 25 Jahren gewandelt hat. Der erste Bestandseinbruch kam mit den vielen Kormoranen. Als wir dieses Problem eindämmen konnten, kam der erste Hitzesommer und seither blieb unter Wasser kein Stein mehr auf dem anderen.» Besonders darunter gelitten hat die Äsche. Während andere Fische vom wärmeren Wasser sogar profitieren konnten, habe sich die Äsche schon fast ganz aus dem Rhein verabschiedet: «Wir hatten hier den grössten und wichtigsten Äschenbestand in ganz Mitteleuropa. Heute kämpft der Fisch ums Überleben. Ich gebe nicht auf, aber es sieht düster aus für die Äsche.» Für alle Fische eine Belastung sei die Verschmutzung durch chemische Rückstände im Abwasser und der Einsatz von Pestiziden. Viele kleine Bäche seien heute nahezu tot. Um das Abwasserproblem zu lösen, werden Kläranlagen künftig aufgerüstet. Bei den Pestiziden habe es die Politik aber versäumt, eine gute Lösung zu finden: «Es ist ein Fakt, dass in unseren Gewässern viele chemische Rückstoffe sind. Leider hat das Parlament sein Versprechen für einen wirksamen Gegenvorschlag gebrochen, weshalb ich unterdessen die Agrarinitiativen als letzte Lösung gegen den Chemiecocktail in unseren Gewässern sehe. Wir haben doch eine Verantwortung, die Unterwasserwelt auch für die nächsten Generationen zu erhalten.» Zudem gehe es nicht nur um die Fische: «Am Schluss trinken wir dieses Wasser, das kommt alles auf uns zurück.» Fischer als Frühwarnsystem Dass er Fische fängt und tötet und sich gleichzeitig für deren Schutz einsetzt, sieht Samuel Gründler nicht als Widerspruch. «Wenn ich einen Fisch essen will, muss ich einen töten, das stimmt. Jede Fischerin und jeder Fischer setzt sich aber mit dem Tier und dessen Lebensraum auseinander. Wenn sich nur ein Teil dieser Leute auch für den Schutz des Fisches einsetzt, haben wir tausende Naturschützerinnen und Naturschützer.» Gerade dank den Fischerinnen und Fischern seien zum Beispiel Kläranlagen gebaut worden und die Problematik des Insektensterbens hätten die Fischer als erste erkannt. Und was wünscht sich Samuel Gründler für die Zukunft der Schaffhauser Unterwasserwelt? «Grundsätzlich eine gute Wasserqualität und eine ausgewogene Balance zwischen Schutz und Nutzung für alle Lebewesen.» Möglich sei dies noch immer, fügt er an, aber es brauche Bereitschaft und Wille zum Handeln. Scheinträchtigkeit bei unkastrierten Hündinnen RATGEBERKOLUMNE TIERGESUNDHEIT Imen Ben Ameur, Tierklinik Rhenus Seien Sie nicht überrascht, falls Ihre Hündin anfängt Nester zu bauen oder auch Ihre Hausschuhe als Welpen sieht. Dies könnte ein Zeichen der Scheinträchtigkeit sein. Auch Symptome wie Lustlosigkeit, Depressionen, mangelnder Appetit und anhängliches Verhalten weisen darauf hin. Die Scheinträchtigkeit tritt – in unterschiedlicher Ausprägung – bei allen unkastrierten weiblichen Hunden auf. Sie beginnt normalerweise drei bis neun Wochen nach der Läufigkeit und dauert etwa zwei bis vier Wochen. Die Scheinträchtigkeit hat einen biologischen Grund: In einem Wolfsrudel pflanzt sich in der Regel nur das Alpha-Paar fort, bei der Aufzucht hilft aber das ganze Rudel mit. Scheinträchtige weibliche Tiere können da eine wertvolle Unterstützung sein. Verantwortlich für die Scheinträchtigkeit sind die sogenannten Gelbkörper. Im Eierstock der Hündin bleiben die Gelbkörper (ein hormonproduzierender Zellcluster) so lange aktiv, wie auch eine echte Trächtigkeit dauern würde und geben dabei das Sexualhormon Progesteron ab. Am Ende der (Schein-) Trächtigkeit sinkt der Progesteronspiegel ab. Dadurch steigt das Hormon Prolaktin, das mit anderen Hormonen dafür sorgt, dass die Milchproduktion gefördert wird. Zeigt die Hündin Symptome einer Scheinträchtigkeit, ist es wichtig, die Milchproduktion nicht zu fördern. Vermeiden Sie möglichst den Kontakt mit den Milchdrüsen (nicht eincremen, nicht putzen). Ebenso darf die Hündin nicht daran schlecken, da dies die Milchdrüsen weiter anregt. Falls die Hündin ihre Zitzen nicht in Ruhe lassen kann, ziehen Sie ihr ein T-Shirt an. Es gibt die Möglichkeit, medikamentös (schulmedizinisch oder auch homöopathisch) auf die Scheinträchtigkeit Einfluss zu nehmen und den Hormoneinfluss zu regulieren, wenn die Hündin zu stark darunter leidet. Dauert die Scheinträchtigkeit länger als vier Wochen, leidet die Hündin unter den Symptomen oder zeigt sie Abwehrverhalten, sollte sie einem Tierarzt vorgestellt werden. 052 659 49 40, www.tierklinik-rhenus.ch Gesellschaft Bock-SPLITTER Anzeige Richard Altorfer Kari, gönnerhaft: Wer weiss schon alles und von Anfang an? Darf ein schwarzer Comedian sich über Angela Merkel oder Donald Trump lustig machen: Selbstverständlich! Darf ein schwarzer Comedian sich über Weisse lustig machen: Was für eine Frage – klar! Darf ein weisser Comedian sich über Mobutu oder Idi Amin lustig machen: Heikel. Eher nicht. Darf ein weisser Comedian sich über Schwarze lustig machen: Sind Sie noch bei Trost? Vier Fragen, die ganz perfide nach Scheinheiligkeit fahnden – und fündig werden. Als Ausweg dient den Scheinheiligen die ausführlich und ernsthaft begründete Behauptung, Rassismus sei nicht eine Frage der Hautfarbe, sondern der Machtverhältnisse und die seien überall und immer dergestalt, dass ausschliesslich Weisse, aber nie Schwarze rassistisch sein können. Was Asiaten (also «Gelbe») zu solch weissem Unsinn meinen, werden wir in absehbarer Zeit erfahren. Es ist zu vermuten (oder längst zu sehen), dass sie deutlich weniger anfällig sind für solch ideologischen Blödsinn als die medial dominierende Clique weisser (und schwarzer) Pseudointellektueller. Kann man so sehen: Es mangelt nicht an Liebe in der Welt, es mangelt an erträglichen Erwartungen. (Elke Heidenreich) Wenn man einen gravierenden Fehler mutig zugibt und hoch und heilig verspricht, den Fehler zu korrigieren und es künftig besser zu machen, dann aber rein gar nichts geschieht, sondern alles beim Alten bleibt, kann man mit gutem Grund von «verbaler Aufgeschlossenheit bei weitgehender Verhaltensstarre» sprechen. Bullshit der Woche, gleich im Doppelpack: «Die Krise stellt eine grosse Herausforderung dar.» Und: «Wir müssen an die Wirtschaft denken und neue Wachstumsimpulse setzen.» Ein Fall aus Ösiland, eine Anekdote, die viel Wind gemacht hat. Es geht um einen Österreicher, der letzten Sommer in einem Park in Wien einen Polizisten absichtlich ange … ja, tatsächlich …furzt hatte. Folge: eine Busse von 500 Euro. Wogegen der Flatulierende (Flatus = abgehender Darmwind) Einspruch erhob. Der Verteidiger des windigen Österreichers argumentierte, sein Klient sei vor einer Busse zu schützen, da der Furz unter das Recht auf freie Meinungsäusserung falle. Der Richter akzeptierte diese Argumentation allerdings nicht, und zwar mit der (nachvollziehbaren) Begründung, ein Furz habe «keinen kommunikativen Inhalt». Immerhin liess er Milde walten und reduzierte die Busse auf 100 Euro. Was dem Verteidiger jedoch nicht reicht; er zieht den Fall weiter. Auf dass etwas mehr Wind in die Angelegenheit komme. Verbreitete Berufswünsche vor 60 Jahren: Lokomotivführer, Pilot oder Tierärztin. Die häufigsten Berufswünsche Jugendlicher heute: «Irgendwas mit Medien» oder «Irgendwas Soziales». Der Spruch am Ende: So rum wäre das Sprichwort ehrlicher: Die Letzten werden die Letzten bleiben. IHR TOYOTA & LEXUS SPEZIALIST Beringen-Enge • 052 630 10 10 • engebrunnen.ch 5

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