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Bock E-Paper KW18

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Bock DARÜBER SPRICHT SCHAFFHAUSEN DIENSTAG, 28. APRIL 2020 – NR. 18 – WWW.BOCKONLINE.CH Interview mit dem Schaffhauser Gesundheitsdirektor Walter Vogelsanger «Bund und Versicherungen müssen sich an den Ausfällen der Spitäler beteiligten» COVID-19 – Regierungsrat Walter Vogelsanger erklärt im Interview, wie die Testsituation im Kanton Schaffhausen aussieht und was die Gesundheitsdirektion bezüglich der bevorstehenden Lockerung der Massnahmen umtreibt. Daniel Thüler «Bock»: Herr Vogelsanger, wie sieht die aktuelle Situation bezüglich Corona-Tests im Kanton Schaffhausen aus? Walter Vogelsanger: Wir halten an unserem Konzept fest, in dem explizit gesagt wird, dass wir drei Testmöglichkeiten anbieten – die Spitäler Schaffhausen, das Abklärungszentrum im ehemaligen Schaffhauser Pflegeheim auf dem städtischen Geissberg sowie die mobile Testequipe. Die Begründung ist nach wie vor dieselbe: Wir wollen die Patientenströme kanalisieren respektive lenken, damit möglicherweise Infizierte nicht einfach die Arztpraxen aufsuchen. Wir wollen damit die Ärzte entlasten, insbesondere in Hinblick, wenn in den Praxen wieder vermehrt normale Behandlungen durchgeführt werden. Wird im Abklärungszentrum viel getestet? ...unddie Fenster sind vonKunz. Fensterfabrik AG 8240 Thayngen Telefon 052 645 03 03 www.kunzfenster.ch Regierungsrat Walter Vogelsanger bei einer Medienkonferenz zur Coronavirus-Pandemie. Bild: Daniel Thüler Vogelsanger: Unterschiedlich. Es gibt Zeiten mit weniger Tests, aber aktuell ist das Abklärungszentrum eher wieder gut ausgelastet. Die Zahlen bewegen sich zwischen 10 und 15 Tests pro Tag. Wie sieht dies bei der mobilen Testequipe aus? Vogelsanger: Sie führt wenige Tests durch, bietet aber eine gute ...unddie Fenster sind vonKunz. Fensterfabrik AG 8240 Thayngen Telefon 052 645 03 03 www.kunzfenster.ch Möglichkeit für Tests für Personen, die nicht mobil sind und deshalb nicht ins Abklärungszentrum kommen können. Alles spricht nun von Contact Tracing (Rückverfolgung von Infektionsketten). Was hat und wird Schaffhausen diesbezüglich unternehmen? Vogelsanger: Contact Tracing wurde bereits zu Beginn der Pandemie eingesetzt. Die grossen Kantone haben dieses jedoch wieder aufgegeben, als es unmöglich wurde, bei so vielen positiven Tests die Infektionsketten rückzuverfolgen. Schaffhausen arbeitet in Sachen Covid-19 eng mit dem Kanton Zürich zusammen, und als dieser das Contact Tracing aufgegeben hat, tat dies auch der Kanton Schaffhausen weitgehend. In Einzelfällen haben wir die Infektionsketten aber trotzdem nachverfolgt. Derzeit sind wir dran, die Wiederaufnahme des Contact Tracing vorzubereiten. Man kann sich aber Fortsetzung auf Seite 2 man muss das unmögliche versuchen um das mögliche zu erreichen. BlieBed gsund! brauereifalken falken.ch

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