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Bock E-Paper KW19_21

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2 Hintergrund

2 Hintergrund Bock | Dienstag, 11. Mai 2021 die nächste Generation übernimmt Der Landenhof in Beggingen hat zwei neue Leiter: Lukas und Eric Vogelsanger übernehmen den Familienbetrieb und führen die Damwildhaltung fort. LEUTE BEGGINGEN Nathalie Homberger Nur wenige Schritte von der deutschen Grenze entfernt liegt der Landenhof in Beggingen. Auf den ersten Blick wirkt der Bauernhof im Randengebiet idyllisch, aber auch unscheinbar. Hinter den Stallgebäuden erstreckt sich bis zum Wald eine riesige Weidefläche von 14 Hektaren. Doch nein, Kühe, Schweine, Pferde oder andere Landwirtschaftstiere sind hier keine zu finden, sondern etwas wildere Genossen: Damhirsche. Seit April dieses Jahres leiten die Brüder Lukas (28 Jahre) und Eric Vogelsanger (27 Jahre) den Hof, auf dem sie aufgewachsen sind und der bereits seit Jahrzehnten in Familienhänden liegt. Ihr Ziel nach der Übernahme ist es, eine nachhaltige Form der Landwirtschaft zu betreiben. Altbewährtes wie die Damhirschzucht und die Hirschfleischvermarktung führen sie fort. Es erfolgt aber eine Umstellung des Landbaus. «Die grösste Neuerung ist, dass wir den Ackerbau auf biologisch-dynamisch umstellen und somit möglichst nachhaltig produzieren möchten», erklärt Eric Vogelsanger. Das heisst, auf den Feldern werden keine Kunstdünger und keine synthetischen Pflanzenschutzmittel im Einsatz stehen, dafür kommt vermehrt die mechanische Unkrautbekämpfung zum Einsatz. «Wir haben den Stil unseres Grossvaters übernommen», fügen die beiden schmunzelnd hinzu. «Zudem soll die Bodenqualität verbessert werden. Das erreichen wir mit der regenerativen Ackerbaumethode», sagt Lukas Vogelsanger. Beiden ist anzumerken, dass sie sich auf ihre neue Herausforderung Lukas (l.) und Eric Vogelsanger übernahmen den Familienbetrieb im April. freuen und mit Herzblut hinter dem Familienbetrieb stehen – bereit für die Zukunft Damwild seit 40 Jahren Der Urgrossvater von Lukas und Eric Vogelsanger erbaute im Jahr 1934 den Landenhof, 1977 begann ihr Grossvater mit der Damwildhaltung. Schon damals wurden die Tiere auf der Weide gehalten, erlegt und im hofeigenen Schlachtbetrieb, welcher auch heute noch betrieben wird, verarbeitet. Im Jahr 1995 übernahm der Vater der beiden Brüder den Landenhof und baute die Damwildzucht immer weiter aus. Die Familie Vogelsanger verkauft heute rund 90 Damhirsche im Jahr. «Im Schnitt stehen rund 230 Tiere auf der Weide», so Lukas Vogelsanger. Das Damwild sei sehr genügsam, was die Fütterung und Haltung angehe. Die Tiere stehen das ganze Jahr draussen auf der Weide und ernähren sich hauptsächlich von frischem Gras. Zusätzlich erhalten sie noch Raufutter (Emd) und Hafer aus der hofeigenen Produktion. «Obwohl die Tiere im Gehege gehalten werden, sind es doch Wildtiere. Sie trauen dir nicht über den Weg und versorgen sich aber auch komplett selbst», erzählt Eric Vogelsanger über die robusten Tiere. Medikamentöse Behandlungen oder Unterstützung bei den Geburten und so weiter bräuchte es nicht. Was nicht zu vergessen sei, ist, dass das Damwild immer noch ein Fluchttier ist. «Geduld ist hier gefragt. Zum Glück haben wir viel Erfahrung, auch dank unserem Vater und Grossvater», so der jüngere Bruder. «Mit der Zeit lernst du auch die Herde zu lesen», fügt Lukas Vogelsanger während des Interviews lachend hinzu. Auch da war Geduld gefragt: Die Journalistin mit der Kamera war den Tieren wohl sehr suspekt, denn sie zierten sich lange, um für ein Foto Model zu stehen und nur ansatzweise in die Nähe der Fütterung zu kommen. Selbstbedienungsladen geplant In den letzten Jahren wurde das Damwild vor allem an Metzgereien und Restaurants verkauft. Die Gebrüder Vogelsanger möchten aber wieder vermehrt eine Direktvermarktung betreiben. «Gerade in der heutigen Zeit, machen sich die Leute immer mehr Gedanken über ihren Fleischkonsum. Da ist das Hirschfleisch eine nachhaltige, regionale, gesunde und tierfreundliche Variante», meint Eric Vogelsanger. Zudem planen die beiden neu einen Selbstbedienungsladen auf dem Hof. Die Hauptzeit für das Damwildfleisch ist vor allem der Herbst. Damhirsche sind in Bezug auf die Haltung und Fütterung sehr genügsame Tiere. Aber auch während des ganzen Jahres gibt es immer mal wieder Fleisch oder weitere Produkte wie beispielsweise den Honig des Grossvaters zu verkaufen, die dann im Selbstbedienungsladen erhältlich sind. «Ich mache auch hin und wieder Hirschburger oder produziere Räucherfleisch, welches dann jederzeit bei uns bezogen werden kann», erklärt Lukas Vogelsanger. Der Selbstbedienungsladen soll auf Anfang Juni in Betrieb genommen werden. Bilder: nh. Berufliche Erfahrungen Die Gebrüder Vogelsanger sind zwar auf dem Hof gross geworden, aber auf ihrem beruflichen Werdegang verschlug es sie in eine andere Richtung. Lukas Vogelsanger war früher in der Pflege tätig. «Das Bauern war zwar allgegenwärtig, aber für mich damals noch nichts spezielles», so der 28-Jährige. Im Pflegeberuf schätzte er den sozialen Kontakt, der ihm heute etwas fehle auf dem Hof. Erst später erkannte er, welchen Wert die Landwirtschaft für ihn hat. So absolvierte er die Zweitausbildung zum Landwirt und begann, bei seinem Vater auf dem Hof zu arbeiten. Das war vor sieben Jahren. «Je nachdem wie der Betrieb läuft, kann ich vielleicht in den Wintermonaten aber wieder in der Pflege tätig sein». Eric Vogelsanger hingegen verschlug es nach der Schule an die ETH nach Zürich, wo er einen Master in Agrarwissenschaften abschloss. Während des Studiums arbeitete er Teilzeit auf dem Schaffhauser Landwirtschaftsamt, nach dem Abschluss verdiente er sich seine Sporen beim Regionalen Naturpark Schaffhausen ab. Beide Brüder bringen also unterschiedliche Erfahrungen aus ihrem bisherigen Werdegang mit, um nun gemeinsam den Familienbetrieb zu leiten. Dass die Übernahme des Hofes bereits im April stattfand, war so nicht geplant gewesen. «Es hat damit zu tun, dass unser Vater eine neue Anstellung auf dem Betrieb der altra schaffhausen erhalten hat und unsere Eltern uns jetzt schon ‹freie Bahn› lassen», sagt Lukas Vogelsanger. «Dann ging alles ziemlich schnell», fügen die beiden jungen Männer lachend hinzu. Jedenfalls seien die Eltern sowie die Grosseltern überglücklich, dass der Landenhof in Familienhänden bleibt, denn das war nicht immer so klar. «Diese Chance, den Hof nun übernehmen zu können, mussten wir aber am Schopf packen. Und es macht mega Spass», so Eric Vogelsanger. Es sei zwar eine grosse Verantwortung für so junge Personen: «Aber wir sind froh, dass wir zu zweit sind und sich so die Verantwortung halbiert.» Weitere Infos zum Landenhof und dem Hirschfleisch- Verkauf sind unter landenhof.com zu finden. Der Selbstbedienungsladen wird anfangs Juni eröffnet. aktive erholung in der nahegelegenen natur Schaffhauserland Tourismus und der Regionale Naturpark Schaffhausen warten in der neuen Sommersaison mit einigen neuen Projekten und Attraktionen auf. TOURISMUS SCHAFFHAUSEN Marcel Tresch Matthias Külling, stellvertretender Direktor Schaffhauserland Tourismus, Martina Isler, Fachstellenleiterin Landschaft und Wein bei Schaffhauserland Tourismus und stellvertretende Geschäftsführerin des Regionalen Naturparks Schaffhausen, sowie Denise Ulrich zeigt im Visitor Centre, wie der Oenomat, ein Weinausschanksystem in Selbstbedienung, funktioniert. Denise Ulrich, Leiterin Marketing Schaffhauserland Tourismus, präsentierten vergangene Woche die neuen Attraktionen und möglichen Höhepunkte für die Ferien in der Heimat. Auch in diesem Jahr ist zu erwarten, dass ein Grossteil der Reisefreudigen ihre Ferien im eigenen Land verbringen wird, denn aktive Erholung, regionaler Genuss und herrliche Naturerlebnisse liegen seit dem vergangenen Jahr im Trend. Ein grosses Potenzial für die Region Schon in der Sommersaison 2020 wurde in der Region eine starke Nachfrage in den Bereichen Wandern und Fahrradreisen, Übernachten in ländlichen Regionen, Naturerlebnisse und Genuss verzeichnet. Analysen von Schweiz Tourismus bestätigen diese Entwicklung. So sagten unter anderem 88,7 Prozent der befragten Leute, dass sie mehr als fünf Mal Ferien in der Schweiz machten. Berge, Natur, Entspannung, Panorama, Ruhe, die einfache Erreichbarkeit, Gastfreundlichkeit, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und Stimmung Martina Isler ist überzeugt, dass der Velovan, ein Miniwohnwagen, der an das E-Bike angehängt wird, erfolgreich sein wird. sowie sportliche Aktivitäten sind gemäss der Befragung die Hauptreisemotivationen für erholsame Tage oder Wochen in der Schweiz. Diese Entwicklung bietet für die Region Schaffhausen ebenfalls ein grosses Potenzial. Entsprechend wurden auf die neue Sommersaison hin einige neue Projekte für die Bereiche Natur, aktive Erholung und Genuss entwickelt. Miniwohnwagen und Wii-Schiff Eines von diesen ist der Velovan, oder Ferien im Miniwohnwagen. Dieser wird ganz einfach an das E-Bike angehängt und schon kann eine dreitägige Reise durch die Idylle inklusive Übernachtungen beginnen. Ein weiteres ist das Wii-Schiff von Schaffhausen nach Stein am Rhein. Ge- boten wird Sonne an Deck und feinster Wein. Begleitet von den Weinproduzenten geniessen die Gäste die besten Tropfen aus der Region. Im Vinorama von Schaffhauserland Tourismus ist eine Auswahl von 30 Weinen aus dem Schaffhauser Blauburgunderland zu finden. Aus dem Weinausschanksystem mit Selbstbedienungsfunktion lassen sich jeweils acht Weine einfach und praktisch degustieren. Zahlreiche weitere Angebote Mit dem «Wii Dunschtig» haben Gäste neu die Gelegenheit sich auf der Vordergasse oder im Visitor Centre zum Apéro zu treffen. Samstags, jeweils von 10 bis 14 Uhr, wird die Serie «Winzer in town» lanciert, bei der die Weinmacher selbst vor Matthias Külling: «Schaffhauserland Tourismus und der Regionale Naturpark Schaffhausen treffen den Nerv der Zeit.» Bilder: Melina Gasser Ort präsent sind. Der Genuss-Pfad Schaffhausen, der Premium-Fernwanderweg, das Wanderreiten auf natourpark.ch, die Naturpark-Weinland-Route sowie anderes mehr sind prüfenswerte Angebote, die auf schaffhauserland.ch zu finden sind. 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Bock | Dienstag, 11. Mai 2021 3 Nachrichten Damit die Bienen wieder summen Um Wildbienen das Ansiedeln im Garten zu ermöglichen, braucht es nicht viel. Wichtig sind eine vielseitige Blumenwiese und ein richtig gebautes Bienenhotel. NATUR SCHAFFHAUSEN Melina Gasser* In Mitteleuropa gibt es etwa 600 Bienenarten. Die populäre Honigbiene ist nur eine davon und ist eine der wenigen Arten, die Kolonien bilden. Die Mehrheit der Bienen lebt jedoch solitär, wie zum Beispiel die Wildbienenarten. Leider gelten viele dieser Arten als sehr gefährdet. Die Wildbienen sind vom Aussterben bedroht, aber aus anderen Gründen als man vielleicht denken würde. Bernhard Egli, Projektleiter im Regionalen Naturpark Schaffhausen, erklärt im Gespräch mit dem «Bock», dass einzelne Bienenarten zwar gefährdet seien, aber diese mit relativ einfachen Mitteln geschützt und gefördert werden könnten. Ein Problem sei, dass sich viele Bienenarten spezialisiert hätten. Das heisst, dass sie nur von einer Pflanze oder Pflanzengruppe leben. Ein Beispiel wäre die sogenannte Zaunrüben-Sandbiene. Sie sammelt ihre Nahrung nur von den Zaunrübenblüten. Eine Pflanze, die sehr eingeschränkt in der Natur vorkommt, weshalb sich auch nur sehr wenige Bienen von ihr ernähren können. Da seien die Bienen aber auch ein bisschen selbst schuld, scherzt der Experte. Ein weiteres Problem ist, dass sehr viele Arten noch gar nicht wirklich entdeckt worden sind und sie deshalb einfach als sehr selten eingestuft werden. Wildbienenhotel: ja oder nein? 450 der Bienenarten sammeln Blüten- und Pflanzenprodukte für ihre Larven wie beispielsweise Pollen – den leckeren Nektar hingegen geniessen sie selbst. Blattstücke und Tannennadeln sammeln sie für den Bau ihres Nests, wo anschliessend die Brutzellen und das Pollendepot untergebracht werden. Nur 20 Prozent aller Wildbienenarten legen Nester in künstlichen Nisthilfen an. Die restlichen 80 Prozent bewohnen eigenständig gegrabene Gänge im Erdreich. Aus diesem Grund ist es für Personen, die einen Garten haben und das Vorkommen der Wildbienen fördern wollen, sehr wichtig, nicht nur ein Wildbienenhotel, sondern auch genügend offene Bodenfläche und klebrigen Sand in die Gartengestaltung zu integrieren. Das Wildbienenhotel ist bei vielen Experten eine umstrittene Sache. Beim Bau von solch einer Bienen-Behausung könne sehr viel falsch gemacht werden, erklärt der Bienenexperte. Die Löcher im Holz müssen gegen die Richtung der Gewebsbahnen gebohrt werden, um jeglichen Splittern vorzubeugen. Ausserdem ist das Holz der Fichte und Föhre zu meiden, denn die Gefahr besteht, dass die Bienenflügel mit dem Harz verklebt werden. Doch Bernhard Egli ist der Meinung, dass der Bau eines Wildbienenhotels eine geschickte und didaktische Sache sei, vor allem für Kinder und Schulklassen. «So lernen sie ihre Angst vor Bienen und Wespen abzubauen, weil sie se- Einzelne Bienenarten sind gefährdet, können aber einfach geschützt und gefördert werden. Bild: André Rey, Regionaler Naturpark SH Im Bienenhotel von Bernhard Egli haben sich Bienen angesiedelt. Bild: Melina Gasser hen, dass es auch ganz liebe «Viechli» gibt, und das ist Gold wert.» Wichtiges beim Fördern Wildbienen brauchen, zusätzlich zu einer Behausungsmöglichkeit, auch einen Lebensraum, aus dem sie Pollen, Nektar und Baumaterialien gewinnen können. Das Stichwort ist hier: eine bunte Magerwiese mit einer möglichst grossen Pflanzen- und Blütenvielfalt. Werden solche Bedingungen geschaffen, könne es sehr schnell zu einer Ansiedlung von Wildbienen kommen, erklärt Bernhard Egli. «Das Wichtigste bei der Wildbienen-Förderung jedoch ist, die einzelnen Tiere zu kartieren, denn wenn man nicht genau hinschaut, sieht man gar nicht, dass sie da sind. So können sie dann gezielt unterstützt werden», sagt der Bienenexperte. «Generell ist es also eher einfach, Wildbienen zu fördern, denn es geht sehr einfach und es ist fast überall möglich – sogar mitten in der Stadt Zürich.» 2017 starteten Bernhard Egli und der Regionale Naturpark Schaffhausen einen Aktionsplan, um den Wildbienen in der Region Klettgau Unterstützung und Ausbreitungsmöglichkeiten zu bieten. Auch Schulklassen und Bäuerinnen und Bauern nehmen begeistert am Projekt teil. Bisher wurden Hecken gepflanzt und an Sponsorenläufen teilgenommen. Das Projekt zeigt bereits einige Erfolge in der Natur. In den Reben von Hallau wurden 92 Bienenarten kartiert, 10 davon galten aus ausgestorben oder kamen überhaupt noch nie vor. Aber auch online trägt das Projekt Früchte: Auf der Webseite futureplanter.ch integrierte André Rey, der Wildbienen-Spezialist des Naturparks, seine gesammelten Daten über Wildbienen. Diese Webseite zeigt, welche Bienenarten in der Nähe vorkommen, und informiert über die Pflanzenarten, die zusätzlich zu einer Nistgelegenheit für einen optimalen Lebensraum angepflanzt werden können. «Trotz allem kommt es auch vor, dass sich Wildbienen ansiedeln, ohne dass aktiv etwas unternommen wurde», sagt Bernhard Egli. Also, gehen Sie einmal mit geschärften Sinnen auf eine kleine Wanderung durch ihren Garten und vielleicht entdecken Sie plötzlich ein Wildbienennest – oder einen Ort für ein Wildbienenhotel. * Die Schülerin Melina Gasser absolvierte beim «Bock» ein einwöchiges Schnupperpraktikum. Monatliche Serie In Zusammenarbeit mit WWF, Pro Natura, turdus und weiteren Naturschutzorganisationen in Schaffhausen publiziert der «Bock» eine monatlich wiederkehrende Serie zum Thema «Natur vor der Haustüre». Diese soll das verantwortungsbewusste Verhalten gegenüber der Natur und den Lebewesen im Siedlungsraum thematisieren. Mit Praxisbeispielen wird gezeigt, wie naturnahe Gartengestaltung die Biodiversität (Artenvielfalt) fördert. (nh.) 16 Jahren von einer Einzelfirma zur grössten Patentanwaltskanzlei im Thurgau und der zweitgrössten in der Ostschweiz entwickelt. Dahinter stecken Menschen mit ausgewiesener Kompetenz, viel Erfahrung und hohen Ansprüchen an sich und ihre Arbeit. Dass Manfred und Magdalena Irsch als Eigentümer der IPS Irsch AG auch über das unverzichtbare Unternehmer-Gen verfügen, lässt sich aus der Historie ihrer Firma der Branche auch international ein Zeichen gesetzt. Als Partner dieser renommierten Kanzlei wird die Gernet Althaus IP AG auch in Zukunft eigenständig und unter dem angestammten Namen im Markt tätig sein. Damit haben die Verantwortlichen den Grundstein gelegt, um die Marktpräsenz zu stärken und das Unternehmen in allen Belangen auf eine erfolgreiche Zukunft auszurichten. Dr. Roland Althaus, Geschäftsführer der Gernet Althaus IP AG Gernet Althaus IP AG: Neue Stärke und viel Potenzial als Teil der IPS Irsch Gruppe Mehr Sicherheit und Flexibilität unter dem Dach der zweitgrössten Patentanwaltskanzlei der Ostschweiz. Die renommierte Patentanwaltskanzlei Gernet Althaus IP AG in Neuhausen am Rheinfall war, ein Jahr nach der rechtlichen Verselbständigung, mit umfassenden Herausforderungen konfrontiert, die eine nachhaltige Lösung verlangten. Neu ist das Unternehmen Teil der IPS Irsch AG, der zweitgrössten Kanzlei in der Ostschweiz und profitiert damit vom Rückhalt eines starken Teams, dem Know-how sowie der Leistungs- fähigkeit der neuen Träger. Beide Kanzleien können den Fächer ihrer Kompetenzen erweitern und Sicherheit sowie Flexibilität in der Leistungserbringung erhöhen. Das Unternehmen bleibt unter dem angestammten Namen Gernet Althaus IP AG eigenständig tätig. Nach der rechtlichen Verselbständigung vor gut einem Jahr haben sich die Verantwortlichen der Gernet Althaus IP AG auf die Stärken der Kanzlei besonnen und an den Schwächen gearbeitet. Dabei hat sich gezeigt, dass der Zusammenschluss mit einem renommierten und gut verankerten Partner eine zukunftsorientierte Option sein kann. Dass es dafür den richtigen Partner braucht, ist natürlich die grosse Herausforderung. Mit der IPS Irsch AG hat sich dieser starke Partner gefunden. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen unschwer ablesen. Sie sind überaus erfolgreich unterwegs und pflegen anspruchsvolle und langjährige internationale Kundenbeziehungen. Das Know-how und die fortschrittliche Infrastruktur der IPS Irsch AG werden die Gernet Althaus IP AG im Bereich Administration und Digitalisierung deutlich voranbringen und interessante Synergiepotenziale erschliessen. Die IPS Irsch AG, mit Sitz in Frauenfeld, Kanton Thurgau, pflegt ein ausgeprägtes Qualitätsverständnis und investiert seit vielen Jahren umfassend in eine zeitgemässe, effiziente und sichere Infrastruktur. Damit hat das Unternehmen in «Wir freuen uns, eine renommierte Kanzlei in die IPS Irsch AG aufnehmen zu können und mit den erfahrenen Patentanwälten und ihrem Team die Kräfte zum Nutzen aller Mandanten zu bündeln und interessante Synergiepotenziale zu erschliessen. Darüber hinaus erweitern wir das gemeinsame Kompetenzspektrum, das nun die Bereiche Physik, Maschinenbau, Chemie, Biologie und Toxikologie umfasst.» Dr. Manfred Irsch und Magdalena Irsch, Inhaber IPS Irsch www.ga-ip.ch www.ips-irsch.ch

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