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Bock E-Paper KW19_21

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8 Gesellschaft

8 Gesellschaft Bock | Dienstag, 11. Mai 2021 Neuartige Behandlung von Myomen am Kantonsspital schaffhausen RATGEBERKOLUMNE GESUNDHEITSTIPPS Dr. med. Michael Schneider* Liebe Leserinnen, liebe Leser Bei mehr als der Hälfte aller Frauen finden sich gutartige Muskelknoten in der Gebärmutter, sogenannte Myome. Für viele sind die Knoten weder schmerzhaft noch spürbar. Verursachen Myome jedoch Beschwerden, gilt es, eine individuell abgestimmte Behandlung zu finden. Medikamente oder eine Operation standen bis anhin im Zentrum. Am Kantonsspital Schaffhausen wird nun eine neue, gut verträgliche und schmerzarme Behandlungsmöglichkeit angeboten: die Sonata-Behandlung. Diese Behandlung kommt ohne Schnitte aus. Eine Sonde mit wenigen Millimetern Durchmesser wird durch den Unterleib eingeführt und kann dank Ultraschall zielgerichtet zum Myom hingeführt werden. Durch Abgabe von Hitze wird das Myom zum Schrumpfen gebracht. Das Verfahren eignet sich besonders für Frauen, welche eine Behandlung von Myomen wünschen, aber ihre Gebärmutter behalten möchten. Die Methode dauert je nach Grösse und Anzahl der zu behandelnden Myome maximal eine Stunde und erfordert, je nach Situation, eine kurze Teil- oder Vollnarkose. Bei Bedarf können mehrere Myome pro Termin behandelt werden. Die Patientinnen bleiben üblicherweise zwei Nächte im Kantonsspital Schaffhausen, können aber nach kurzer Zeit ohne Einschränkungen in den Alltag zurückkehren. Das Kantonsspital Schaffhausen ist das einzige Spital in der Ostschweiz, das diese Behandlungs-Methode anbietet. Detaillierte Abklärungen durch unsere Fachärzte/-innen vor dem Eingriff sind uns wichtig, um gemeinsam mit der Patientin einen individuell abgestimmten Behandlungsplan zu erstellen. Bei Interesse stehen wir Ihnen für ein Erstgespräch gerne zur Verfügung. *Dr. med. Michael Schneider, Leitender Arzt Frauenklinik, frauenklinik@spitaeler-sh.ch, Tel. 052 634 23 44 BOCK-HEIMAT: sandro muhl PORTRÄT DER WOCHE SCHAFFHAUSEN 2014 gründete Sandro Muhl die Firma Muhl Elektroberatung in Schaffhausen, welche in den Bereichen Elektroplanung, Beratung, Kontrolle, Schulung und Expertisen tätig ist. Aufgewachsen ist er in der Gemeinde Büttenhardt, wo sich seine Begeisterung für die Natur und den Ausdauersport entwickelt hat. Heute ist Sandro Muhl wohnhaft in Schaffhausen. «Bock»: Was schätzen Sie an der Region am meisten? Sandro Muhl: Als Sportler war ich oft in der Welt unterwegs. Doch Schaffhausen war für mich immer das ideale Headquarter, da es ein abwechslungsreiches und wunderschönes Trainingsgebiet bietet, sehr übersichtlich und ruhig ist. Wenn ich mal nicht sportlich unterwegs bin, geniesse ich das abwechslungsreiche Angebot von Kunst, Kultur und Gastronomie. Aus unternehmerischer Sicht schätze ich vor allem das Persönliche und dass noch miteinander redet. Üben Sie als Elektroplaner und Sicherheitsberater Ihren Traumberuf aus? Muhl: Meine Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Elektroinstallateur setzt eine gewisse Begeisterung für das Technische und die Elektrizität voraus. Meine jetzige Tätigkeit als Elektroplaner und Sicherheitsberater macht mir Freude, doch mit der Gründung der Firma Muhl Elektroberatung, der daraus resultierenden Selbständigkeit und dem Wirken Hat den Bergsport für sich entdeckt: Sandro Muhl auf dem Gierenspitz nach der Winterbesteigung der Säntis-Nordwand über die Chammhaldenroute, im Hintergrund der Säntis. Bild: zVg. als Unternehmer erfüllte ich mir einen Traum. Was ist Ihre liebste Freizeitbeschäftigung und weshalb? Muhl: Als passionierter Ausdauersportler in verschiedenen Disziplinen habe ich nun im fortgeschrittenen Sportler-Alter die Berge und den Alpinismus in Form von Kletter- und Hochtouren für mich neu entdeckt. Da ich keinen Wettkampfsport mehr bestreite, habe ich im Bergsport das perfekte Gefäss gefunden, in welchem ich mich selbst fordern, vom Alltag abschalten und die Natur von ihrer für mich intensivsten Seite geniessen kann. Da ich dieses Jahr zudem als «Roadcoach» bei der «New Tour de Suisse Challenge» tätig sein werde, kommt auch das Velotraining nach wie vor nicht zu kurz. (lg.) IM NOTFALL RICHTIG VERSICHERT? Notfälle geschehen meist unerwartet. Ist eine Verletzung sehr ernst oder ist ein medizinischer Notfall lebensbedrohlich, wird die Rettung alarmiert. Für einen Rettungseinsatz kommt meist eine Ambulanz, bei einem von 30 Einsätzen braucht es sogar einen Helikopter. Wer übernimmt dann aber die Rettungs- oder Bergungskosten? PUBLIREPORTAGE ZÜRICH-FLUGHAFEN Bei einem Notfall zählt jede Minute. Deshalb arbeiten Notrufzentralen nach dem «Next Best»-Prinzip. Damit wird das nächstgelegene Rettungsmittel aufgeboten, welches der Notfall erfordert. Je nach Situation kommen ein Notarzt, eine Rettungsambulanz, ein Rettungshelikopter oder alle zusammen zum Einsatzort. Je nach Ort des Unfalls wird manchmal auch ein Rettungsteam aus dem benachbarten Ausland aufgeboten. Das entscheiden jeweils die Notrufzentralen, die ein Einsatzgebiet überblicken. Meist stellt sich erst danach die Frage, wer die Kosten für das entsprechende Rettungsmittels trägt. In nur einem von 30 Fällen wird ein Rettungshelikopter aufgeboten. Bild: SOS 144 / zVg. Versicherungsschutz überprüfen Trotz obligatorischer Unfall- und Krankenversicherung können für Rettungen und Bergungen Deckungslücken bestehen. Zwar übernimmt die Unfallversicherung bei Berufstätigen die gesamten Rettungskosten, arbeitet jemand aber weniger als acht Wochenstunden, bezahlt sie nur die Hälfte. Dies kann Hausfrauen, Rentner, Kinder, Schüler sowie Studenten betreffen. Auch die Grundversicherung der Krankenkasse deckt bei einem lebensbedrohlichen medizinischen Zwischenfall wie einem Herzinfarkt oder Schlaganfall nur 50 Prozent der Kosten, bis maximal 5000 Franken pro Kalenderjahr. Es lohnt sich also genau zu prüfen, wie und wofür jemand versichert ist. Machen Sie deshalb den Online- Check unter www.sos144.ch! Gesetzlicher Anspruch auf Kostenübernahme? Wer denkt, ein Spendenmodell einer Rettungsorganisation löse das Problem, liegt falsch. Es können auf diese Weise zwar ungedeckte Rettungskosten erlassen werden, allerdings besteht kein Rechtsanspruch. Auch werden nur Einsatzkosten der eigenen Organisation übernommen, Kosten anderer Organisationen, oder beispielsweise Einsätze für Rettungsambulanzen, sind dann aus der eigenen Tasche zu bezahlen. Einzig eine Versicherung garantiert einen gesetzlichen Anspruch auf eine Kostenübernahme. In einem Notfall zählt jede Minute. 60 Franken, die sich lohnen Der Versicherungsschutz mit der SOS 144 Rettungskarte bietet einen weltweiten Rund-um-Schutz für Rettung und Bergung. Mit 60 Franken für eine Einzelperson oder 90 Franken für ein Paar oder eine Familie sind alle nicht gedeckten Rettungskosten abgesichert. Eine SOS 144-Rettungskarte deckt die Rettungskosten unlimitiert, egal ob Ambulanzfahrzeuge oder Rettungshelikopter eingesetzt werden. Unabhängig davon, ob die Rettung aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit notwendig war oder ob sich der Notfall in der Schweiz oder im Ausland ereignete. Das Modell kann als vollständige Reiseversicherung erweitert werden. (shb.) www.sos144.ch Telefon 031 9 144 144 Bild: DRF Luftrettung / zVg.

9 Bock Auto Sport Kirchen Sie mal wieder. Jetzt auch via Livestream. www.pfimi-sh.ch nach der saison ist auch vor der saison Die Anschaffung eines Cabrios ist das eine. Das andere ist wiederum die richtige Pflege des Sommermodells. Seite 13 Der VC Kanti Schaffhausen – Traditionsverein in der Nationalliga A der Frauen – hat mit dem Schweizer Cupsieg und dem vierten Rang in der Meisterschaft eine gute Saison hinter sich. Der Verein bereitet sich bereits auf die neue Saison vor. VOLLEYBALL SCHAFFHAUSEN Marcel Tresch «Im Nachhinein und aufgrund des eigenen Ehrgeizes wäre immer mehr möglich gewesen», so Nicki Neubauer. «Am Ende bin ich mit dem Schweizer Pokalsieg und dem vierten Rang in der Meisterschaft sehr zufrieden», betont der Cheftrainer des VC Kanti Schaffhausen. Vor allem auch deshalb, weil sein Team eines der jüngsten im Land ist und sich die Kanti-Girls immer noch in der Aufbauphase befinden. Dies klingt in den Ohren der Volleyballfans logischerweise nach mehr, was nur bedeuten kann, dass der Gewinn des Schweizer Cups, der dritte in der Vereinsgeschichte, zwar sehr viel wert ist, doch im Endeffekt der Meisterinnentitel angepeilt werden soll. «Klar orientieren wir uns in der Rangliste nach vorn, was nichts anderes bedeutet, als einen Medaillenrang zu erobern», schmunzelt der Trainer. «Ich bin sehr stolz auf das Team …» Nun ja, seine Aussage ist spekulativ und etwas vage. Oder ist es aufgrund des noch lange nicht ausgeschöpften Potenzials des Teams etwas tiefgestapelt? «Nein», lacht der Cheftrainer, «wir wollen in den kommenden Jahren um die Meisterschaft mitspielen können.» Silber und Bronze sind also nicht genug, es soll die Goldene sein. Dass der VC Kanti in den Play-off-Halbfinals gegen die späteren Meisterinnen aus Neuenburg sehr knapp ausschied, zeigt zum einen, dass er den anderen Teams stets VC Kanti-Trainer Nicki Neubauer ist immer mit vollem Engagement dabei. Ob Training, Aufwärmen oder Spiel: Der Trainer verlangt stets vollen Einsatz von den Spielerinnen. Bilder: Marcel Tresch auf Augenhöhe begegnete, und zum anderen, dass die bisherige Arbeit grosse Fortschritte erzielte. «Ich bin sehr stolz auf das Team, mit welcher Konzentration auf und neben dem Spielfeld gearbeitet wurde», so Nicki Neubauer. Entsprechend sei der Schweizer Pokalgewinn auch die süsse Kirsche auf dem Kuchen. Bereits neue Spielerinnen verpflichtet Mit diesem positiven Fazit bereitet der VC Kanti Schaffhausen auch schon die Saison 2021/22 vor. Einige Spielerinnen werden die Munotstadt verlassen, dafür werden einige neue zum Team stossen, deren Verpflichtungen aufhorchen lassen. Zum Beispiel Romy Jatzko: Die 21-Jährige gehört zu den Toptalenten in Deutschland auf der Annahme-Aussenposition. Oder Lisa Contorno: Das vielversprechende Talent aus dem Aargau ist erst 20-jährig und wird als Libera Viviane Habegger (19), die jüngst ihren Vertrag verlängerte, ergänzen. Zudem hat die 18-jährige Zuspielerin Alessia Pazin, die ihre Volleyballwurzeln in Schaffhausen hat, unterschrieben. In den kommenden Tagen werden bezüglich Kaderbildung weitere Entscheide fallen. Der VC Kanti unternimmt jedenfalls alles, damit der Titel auch ein Thema sein kann. Bei den Schaffhauser Meisterschaften im Vereinsturnen Jugend war voller Einsatz angesagt. Meisterschaften im Vereinsturnen Jugend Die Schaffhauser Meisterschaften im Vereinsturnen Jugend orientieren sich am Modus der Aktivturner, wo ebenfalls die Gruppenleistung Disziplinen entscheidet. TURNEN SCHAFFHAUSEN Kilian Weber, Schaffhauser Turnverband Bei bestem Wetter versammelten sich am vergangenen Samstag 318 Kinder aus neun Vereinen auf der Sportanlage Emmersberg in Schaffhausen. Bei den Schaffhauser Meisterschaften im Vereinsturnen Jugend entscheidet die Gruppenleistung über den Sieg in den Disziplinen und rückt die einzelnen Leistungen in den Hintergrund. Die Freude über den ersten grösseren Jugendwettkampf seit Beginn der Corona- Pandemie war allen Beteiligten anzusehen. Die fehlende Routine bisweilen auch: Es gab neben bemerkenswerten Höchstleistungen auch den einen oder anderen Nuller. Am Ende des Tages zählte aber die Gruppenleistung, was den Teamgeist stärkte. So war auch während mehrerer Minuten ein lautes «Hopp Buchthalen» über den Wettkampfplatz zu hören, als die Gruppe ihre Pendelstafette absolvierte. Sieger in der ersten Stärkeklasse und somit Turnfestsieger wurde TeeVau Wilchingen. In der zweiten Stärkeklasse siegte die Jugi Büsingen. Die einteiligen Vereinswettkämpfe in der Leichtathletik und im Spieltest gewann die Jugend des TV Hemmental. Den Organisatoren des Anlasses – Frauenturnverein und Männerriege Beringen in Zusammenarbeit mit dem Ressort Jugend des Schaffhauser Turnverbandes – gilt ein grosser Dank. Sie hatten die SHMVJ trotz schwieriger Vorzeichen mit viel Engagement geplant und ein sicheres und effizientes Konzept erarbeitet. Die Schaffhauser Meisterschaften im Vereinsturnen Jugend waren ein voller Erfolg. Bilder: zVg. Unser doppelBock trägt Gold

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