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Bock E-Paper KW23_21

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Bock | Dienstag, 8. Juni 2021 Gesellschaft 5 Zwischen Mensch und Natur Vor einigen Jahren drehte der Hobbyfilmer Marco Graf einen Dokumentarfilm, der plötzlich zu einem Kinofilm wurde. Im Herbst wird schon sein zweiter ausgestrahlt. LEUTE SCHAFFHAUSEN Märta Strömstedt «Als kleiner Junge mit sieben Jahren bekam ich von meiner Gotte meine erste Videokamera, die ich heute noch besitze. Zu der Zeit war ich ein faszinierter und angefressener Aquarianer und besass eigene Aquarien mit Fischen», so Dokumentarfilmproduzent Marco Graf. Als Hobby begann er die Fortpflanzung der Fische mit seiner Kamera zu filmen und zu dokumentieren. Er wollte seine Begeisterung an der Natur teilen und wagte es, nebst einer Lehre als Metzger, seinen eigenen Film zu drehen – mit der Videokamera von seiner Gotte. Sein Film «Der Hochrhein» wurde so sehr geschätzt, dass daraus ein Kinofilm wurde. Heute kann der 26-Jährige davon leben, seine liebste Beschäftigung als Beruf auszuüben. Der Dokumentarfilmproduzent Marco Graf bringt im Herbst seinen zweiten Kinofilm «Feld, Acker, Wiese» raus. NEUES ZU NAMEN Das Theater Hallau führte kürzlich die Hauptversammlung auf schriftlichem Weg durch. Dabei nahmen die Mitglieder alle Anträge und Vorschläge an, wie der Verein mitteilt. Unter anderem wurde der Vorstand neu besetzt: Präsidentin Daniela Kiser und auch Vize Lukas Lewicki traten von ihren Ämtern zurück. Neben den Bisherigen Isabelle Wäckerlin (Beisitz) und Stefan Gysel (Kasse) wurden neu Lisi Leu, Alessia Schwyn und Christoph Wäckerlin in den Vorstand gewählt. Das bisherige Vorstandsmitglied Ramona Melis-Pfund wählten die Stimmberechtigten zur neuen Präsidentin, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Abstimmenden waren Anzeige Vom Hobbyfilmer zum Produzenten «Ich bin in Herblingen aufgewachsen, was einen grossen Punkt dazu beiträgt, wieso ich heute so ein Naturfreak bin. In den Wäldern, am Rhein und auf der Wiese herumtobend, hatte ich als Kind viele Berührungspunkte mit der Natur. Kein Internet, keine Handys. Nur stundenlange Momente am Rhein», erzählt der 26-Jährige. «Vor meinem zehnten Lebensjahr bin ich immer mit zum Angeln gegangen und habe mit zehn Jahren dann die Fischerprüfung absolviert.» Vor sechs Jahren entschied sich der als Metzger tätige Hobbyfilmer, ein Filmprojekt zu starten: Einen Dokumentarfilm über den Hochrhein, den er damals im Alleingang drehte. Als Fischer und interessierter Wassermensch filmt er seit klein auf auch unter der Wasseroberfläche. Heute gibt es wenige Dokumentarfilme, die auch Unterwasser gehen. «Wir haben über 36 Fischarten im Rhein. Sie sind vielleicht nicht so farbig, aber genauso interessant. Es wäre schade, dies nicht zu zeigen», so Marco Graf. «Die Lehre als Metzger habe ich vor Produktionsschluss meines ersten Filmes abgeschlossen und habe anschliessend weiterhin als Metzger gearbeitet. «Es war mein erster richtig produzierter Film und ich hatte keine Erfahrungen darin», so der Dokumentarfilmproduzent. Der Film wurde auf YouTube gestellt und ging durch die Decke. «Leute kamen auf mich zu und fragten mich, wieso dieser denn nicht im Kino laufe? Ich dachte mir nur: Mein Film im Kino, wie jetzt?» Aussenstehende Zuschauer machten das Kino Schwanen in Stein am Rhein auf ihn aufmerksam und so trafen sich die Wege von Marco Graf und dem Kino Schwanen. «An der Pilotausstrahlung musste gefühlt die Hälfte der Besuchenden aufgrund von Platzmangel wieder nach Hause geschickt werden, trotz provisorischer Stehplätze und Barhocker die als Zusatzplätze dienten. Und aus einer Ausstrahlung wurden fünf. «Immer mehr Filmaufträge kamen von Bekannten und sogar Fremden. Ich kündigte zwei Jahre später bei der Metzgerei, doch bevor ich mir etwas Neues suchte, musste ich dem Filmemachen eine Chance geben», so der zweiter Kinofilm ausgestrahlt – und zwar in zehn bis fünfzehn Kinos in der ganzen Deutschschweiz. «Seit dem letzten Film hat sich sehr viel getan. Dieses Mal habe ich auch ein kleines Team, das freischaffend ist: darunter ein Kameraassistent, ein Tontechniker, ein Tonkreator, eine Fotosich auch bis auf wenige kritische Stimmen einig, dass für den Januar 2022 eine Bühnenproduktion in Angriff genommen werden soll. Regie führt Fabian Ochsner. Das neue Stück «Alli und doch niemert» ist mit etwa 70 Minuten Spielzeit kompakt gehalten und wird zudem ohne Pause gespielt. Damit wappnet sich das Theater Hallau auf mögliche Anpassungen im Probe- und Spielbetrieb durch die anhaltende Corona-Pandemie. Wie die FDP der Stadt Schaffhausen mitteilt, hat sich die Partei neu konstituiert und vergrössert. Die neue Zusammensetzung ist wie folgt: Stephan Schlatter, Prä- Der neue Kinofilm «Feld, Acker, Wiese» von Marco Graf soll in 10 bis 15 Kinos in der ganzen Deutschschweiz gezeigt werden. Bild: zVg. Herblinger. Der Bandraum seiner damaligen Band, die sich mittlerweile aufgelöst hat, diente als neuer Arbeitsort. Seit zwei Jahren ist er nun als selbständiger Dokumentarfilmproduzent tätig. Unter Graf Media Produktion macht Marco Graf heute auch Auftragsarbeiten wie Werbevideos, Imagevideos oder Musikvideos. «Dadurch verdiene ich mein Geld. Durch meine Dokumentarfilme gibt es momentan noch nicht genug Einkommen. Der Prozess eines Filmes beansprucht drei bis vier Jahre. In dieser Zeit wird nur Geld ausgegeben», erklärt Marco Graf. Ein glasiger Vorhang in der Natur Marco Graf hat weder Biologie noch Film studiert. «Ich finde es schön, wenn nicht immer alles gelernt sein muss. So lange in etwas Leib und Seele eingebracht wird, kann vieles erreicht werden. Ich hatte damals nichts und setzte mir das Ziel, eine Firma aufzubauen. Heute kann ich von meinem Traumjob leben und sogar besser als vom Metzgen. Mein Ehrgeiz lässt mich einfach nie stillstehen», erzählt der 26-Jährige. So wird schon im Herbst sein «Wir Menschen müssen wirder lernen, ein Teil der natur zu sein (...).» Marco Graf sident, Res Hauser, Vizepräsident, Daniel Rapold, Kassier, Hans-Peter Meier, Sekretär, Britta Schmid, Mitglied, Christian Stamm, Mitglied, Severin Brüngger, Mitglied, Jeronim Perovic, Mitglied, Pia Herrmann, Vertreterin Jungfreisinnige, Martin Egger, Fraktionspräsident, Raphaël Rohner, Stadtrat. grafin, eine Designerin und Schauspielerinnen und Schauspieler.» Ganze zwei Jahre braucht es nur schon, um das ganze Filmmaterial aufzuzeichnen. Marco Graf ist bis zum vierten Jahr beziehungsweise bis zur Nachproduktion praktisch auf sich allein gestellt. Während des langen Prozesses einer Filmproduktion ist es vor allem schwierig, die Motivation aufrechtzuerhalten, so der Regisseur. Für Marco Graf ist jedenfalls die Natur seit klein auf schon ein wichtiger Bestandteil im Leben. «Heute ist es in der Natur wie während eines Besuchs im Zoo. Es besteht ein gläserner Vorhang zwischen Menschen und Natur. Wir Menschen müssen wieder lernen, ein Teil der Natur zu sein und mit ihr umzugehen. Schaffhausen und generell die Ost- sowie Nordschweiz ist für mich ein sehr unterschätzter Lebensraum. «Ich finde es schade, wenn sich die Menschen Dokumentationen über den Amazonas ansehen und den Amazonas fast besser kennen als die eigene Fauna. Mein Ziel ist es, den hiesigen Lebensraum durch meine Dokumentarfilme zu beleuchten. Im neuen Film «Feld, Acker, Wiese» wird der Fokus auf Felder und Wiesen gelegt. «Sie sehen zwar nach Ödland und Bewirtschaftung aus.» Marco Graf will aber das Gegenteil davon beweisen. «Ich möchte meine Filme so vielen Leuten wie möglich zeigen. Wenn ich Millionen hätte, würde ich meine Filme gratis zeigen.» Verena Bachmann feierte am 1. Juni ihr 25-jährige Dienstjubiläum. Sie trat am 1. Juni 1996 als Verwaltungsmitarbeiterin in den Dienst der Gemeindeverwaltung Wagenhausen ein. Verena Bachmann wird per 31. Juli pensioniert. Für die Nachfolge als Verwaltungsangestellter Kanzlei ist der Gemeinderat dem Antrag der Personalkommission gefolgt und hat aus rund 40 Bewerbungen Claudio Padrutt aus Winterthur ausgewählt. Er ist zurzeit als Sachbearbeiter bei der Stadtverwaltung Winterthur angestellt. Katrin Hüppi feierte am 1. Juni ihr 20-Jahre-Arbeitsjubiläum bei der Clientis BS Bank Schaffhausen. Die Geschäftsleitung und Mitarbeitenden der Bank gratulieren Katrin Hüppi zum Jubiläum, heisst es in einer Mitteilung. (Bild: zVg./ Ernst Mueller) Der Schaffhauser Regierungsrat hat Bruno Müller, Schaffhausen, SP, als Mitglied des Kantonsrates für den Rest der Amtsperiode 2021 bis 2024 ab 2. Juni als gewählt erklärt. Bruno Müller ersetzt den zurückgetretenen Kantonsrat Christian Ulmer im Wahlkreis Schaffhausen. (shb.) Bock-SPLITTER Anzeige Richard Altorfer Kari, augekneifend: Ich hatte ein einschneidendes Schlüsselerlebnis: Die Tür ist zugefallen und ich konnte sie nicht mehr öffnen. Die Restaurants sind wieder für Gäste offen, und siehe da: noch nie erschienen einem die Beizer und das Personal – vom Munotblick bis zum Gemeindehaus Beringen und viele nicht erwähnte dazwischen – so aufgekratzt, so freundlich, so fröhlich. Einbildung vielleicht? Weil man sich freut, wieder mal ausser Haus essen zu dürfen? Eher nein. Noch nie hörte man so häufig «Ich freue mich.» oder «Ich bin ganz aufgeregt.» oder «Danke, dass Sie da waren.» oder auch «Wär’s noch länger gegangen, hätte ich meine Pension anzapfen müssen, aber verglichen mit andern (Kollegen und Menschen in fernen Ländern) ging’s und geht’s uns eigentlich ganz gut.» Noch nie gab’s so viele Geschenke, vom süssen, Kindheitserinnerungen weckenden, händischen kolumbianischen Schokoladenschleck bis zur Pfingstrose beim Abschied. Hat uns Corona etwa gut getan? War Corona womöglich nicht nur ein tragisches Geschehen? Haben wir und hat – schwer fällt’s, dies zu schreiben – unsere Regierung doch nicht alles versemmelt, vertrödelt, zer-ordnet? Zwar nicht optimal regiert, aber am Ende vielleicht doch ein wenig besser als die meisten Nachbarn? Jedenfalls, die gute Laune, die den Ärger der vergangenen Monate im Moment «alt» aussehen lässt, suggeriert das. Geimpfte sind besonders gut drauf – eine grosse Sorge weniger. Kaum einer schimpft über die wenigen Impfmuffel, vielmehr: «Ach, lassen wir ihnen ihren Willen. Schön, wenn nichts passiert, und wenn doch, sind sie wenigstens selber Schuld.» Was man von den meisten Pechvögeln, die’s ausgerechnet gegen Ende (hoffentlich) der Pandemie erwischt, nicht sagen kann. Corona ist nicht vorbei, es sterben noch immer Leute, die das nicht wollen und die das nicht müssten. Ein paar Gedanken in Richtung Intensivstationen, zum noch immer geforderten Personal und den noch immer schwer kranken Patienten und Angehörigen, müssen die Freude über wiedergewonnene Freiheiten nicht ruinieren. Nur ins rechte Licht rücken: Wir sind noch einmal davon gekommen. Wir haben so manches neu entdeckt und gelernt. Wir haben etwas verloren, es vermisst und sind daran, es wiederzubekommen. Ein gutes Gefühl. Der Sommer kann kommen. Und Herbst und Winter werden wir auch überstehen. Wie jede Krise. Soll noch einer sagen, der Satz «Krisen sind immer auch Chancen» sei Bullshit. Doch, ist er. Stimmt aber trotzdem. Man sollte sich jeden Tag eine halbe Stunde für seine Sorgen und Nöte reservieren – und in diesen dreissig Minuten ein Nickerchen machen. (Rat von Abraham Lincoln) «Mitgefühl ersetzt kein Recht», sagte ein Ex-Bundesverfassungsrichter. «Wer Moral anstelle von Recht setzt, fördert die Erosion des Rechts.» Viele, die sich moralisch im Recht fühlen, sehen das anders; sie glauben, sich nicht ans Recht halten zu müssen. Der leider wahre Spruch am Ende: Gefälligkeiten rächen sich. IHR TOYOTA & LEXUS SPEZIALIST Beringen-Enge • 052 630 10 10 • engebrunnen.ch

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