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Bock E-Paper KW23_21

8 Bock

8 Bock | Dienstag, 8. Juni 2021 Gesellschaft Frühjahrskätzchen und Kastration RATGEBERKOLUMNE TIERGESUNDHEIT Amanda Schneider, Tierklinik Rhenus Jedes Jahr werden tausende von Katzenwelpen geboren. Doch leider gibt es nicht für alle ein Happy End. Viele Katzen leben wild – sind also heimatlos. Unkastriert werden sie zwei Mal jährlich Welpen zur Welt bringen. Die Muttertiere müssen viel Energie und Zeit für die Futtersuche aufbringen, damit sie genügend Milch für die Welpen haben. Oft werden wilde Katzenwelpen mit oder ohne Mutter gefunden. Falls Sie solche Tiere finden, ist Vorsicht geboten: Die nichtsozialisierten, heimatlosen Katzenmütter reagieren stark beschützend zu ihren Welpen und können sehr aggressiv sein. In solchen Fällen sollten Sie das Katzenhaus Schaffhausen oder den Schaffhauser Tierschutz informieren. In der Zeit nach der Geburt ist es wichtig, dass die Mutter und die Welpen einen warmen Platz haben und genügend Nahrung zur Verfügung steht. Die Welpen brauchen zu Beginn alle zwei Stunden Milch von der Mutter. Damit sie die Milch verdauen können, brauchen sie eine normale Körpertemperatur. Falls diese zu niedrig ist, finden Fehlgärungen im Darm statt, was den Allgemeinzustand lebensgefährlich bedrohen kann. Nach dem Füttern wird der Kot- beziehungsweise Harnabsatz von der Mutterkatze durch Lecken angeregt. Spätestens nach dem Absetzen der Welpen, sollte das Muttertier kastriert werden. Damit wird verhindert, dass wieder Katzenwelpen zur Welt kommen, die sich dann wieder vermehren. Die wichtigste Massnahme zur Kontrolle von heimatlosen Katzen bleibt also die Kastration. Hatten die Welpen in der Prägephase keinen Menschenkontakt, ist ihre Sozialisierung und die Platzierung schwierig. Darum ist es wichtig, die Welpen so früh wie möglich an Menschen zu gewöhnen. Welpen, die jünger als vier Wochen alt sind, können innerhalb von wenigen Tagen sozialisiert werden, bei acht Wochen alten Welpen kann es schon mehrere Wochen dauern. Ab 16 Wochen ist es noch möglich, braucht aber viel Geduld. Diese Geduld lohnt sich, hat man dann doch viele schöne Jahre mit einer schnurrenden Katze. 052 659 49 40, www.tierklinik-rhenus.ch BOCK-HEIMAT: Katharina Klemenz PORTRÄT DER WOCHE HALLAU Katharina Klemenz kam mit sieben Jahren in die Schweiz und lebt seither im Kanton Schaffhausen, die meiste Zeit davon in Hallau. Seit 2004 arbeitet sie bei der Logez Gmbh – früher Dubach.digital – und übernahm 2016 den Betrieb. Sie engagiert sich seit Jahren in verschiedenen Vereinen und Organisationen für die Region und liebt den Ausgleich in der Natur. «Bock»: Katharina Klemenz, was schätzen Sie an der Region am meisten? Katharina Klemenz: Schaffhausen ist für mich eine Region der unbegrenzten Möglichkeiten. Wer eine Idee hat und Menschen braucht, die mit einem an einem Strang ziehen, ist hier schnell fündig. Es ist so wunderbar unkompliziert. Es wird einfach miteinander geredet. Es fasziniert mich immer wieder aufs Neue, wie schnell hier umsetzbare Lösungen gefunden werden. Die schöne Landschaft wertet alles noch optisch auf. Was bedeutet für Sie das grösste Glück? Klemenz: Ohne meinen Mann Michael, der mich schon mehr als die Hälfte meines Lebens begleitet, könnte ich nicht so sein, wie ich bin. Er und unser Sohn, sind mein grösstes Glück. Üben Sie als Geschäftsinhaberin einer Werbeagentur Ihren Traumberuf aus? Klemenz: Ja, auf jeden Fall. Ich wollte seit Kindertagen Unternehmerin sein, aber ich hatte keine Ahnung in welchem Bereich. Unzählige Schnupperlehren, Praktika, Katharina Klemenz (l.) als Trainerin mit einigen Tänzerinnen der erfolgreichen Formation Rocket Youngsters aus Basadingen. Bild: zVg. Ferien- und Nebenjobs machte ich mit absoluter Begeisterung, was die Berufswahl nicht einfacher machte. Mit der Chance bei Dubach.digital entwickelte sich alles. Heute sehe ich in die verschiedensten Betriebe und liebe den Spagat zwischen harten Fakten, Fachwissen, Zeitdruck auf der einen Seite und Kreativität, Pioniergeist und Neuerfindung auf der anderen Seite. Es erfüllt mich mit Stolz, wenn unsere Kundinnen und Kunden erfolgreich sind. Wie beschreiben Sie sich selbst? Klemenz: Als kreativen Nerd, also als einen Menschen, der sich so sehr auf eine Sache konzentriert, dass er die Welt um sich herum vergisst. Was ist Ihre liebste Freizeitbeschäftigung? Klemenz: Die Tätigkeiten im Verein Rocket Girls Dance Formation. Ich trainiere dort eine Mädchen- und eine Frauenformation und erlebe mit den Mädels ganz wunderbare Momente, die mich prägen und inspirieren. Als Präsidentin, Trainerin, Wertungsrichterin sowie Jugendund-Sport-Expertin kann ich aktiv unsere Tanzsportzukunft nicht nur innerhalb des Vereins mitgestalten. Was bedeutet für Sie Familie? Klemenz: Da ich in einer grossen Patchwork-Familie aufgewachsen bin, weiss ich, dass es nichts mit Blutlinien zu tun hat. In unserer Familie, so zusammengewürfelt wie sie auch sein mag, ist die Alles-ist-möglich-Grundhaltung enorm ausgeprägt. Meine grössten Vorbilder und Herausforderer, aber auch Inspiration, Rückhalt und Akzeptanz finde ich in meiner Familie. Auf sie kann ich mich immer verlassen – und natürlich auch umgekehrt. (mt.) Jakob Büchler, a. Nationalrat CVP/Die Mitte Teuer. Nutzlos. Ungerecht. Marcel Dobler, Nationalrat FDP, Unternehmer Martin Farner, Kantonsrat FDP, Agrarunternehmer Kaspar Michel, Regierungsrat FDP, Finanzdirektor Kanton Schwyz Bruno Pezzatti, a. Nationalrat FDP, Ing. Agronom ETH Casimir Platzer, Präsident GastroSuisse, Hotelier in Kandersteg Darum NEIN zum CO2-Gesetz: Denn es ist … Teuer, weil… es Benzin und Diesel um 12 Rappen pro Liter verteuert! es die Abgabe auf Heizöl und Gas mehr als verdoppelt! damit Öl- und Gasheizungen praktisch verboten werden! es eine neue Steuer von bis zu 120 Franken auf Flugtickets einführt! damit Öl- und Gasheizungen praktisch verboten werden und dadurch das Wohnen für Eigentümer und Mieter erheblich verteuert wird! Nutzlos, weil… die Schweiz nur für 0,1% (!) des weltweiten Klimaausstosses verantwortlich ist! die Schweiz auch ohne CO2-Gesetz heute bereits klimapolitisch vorbildlich unterwegs ist! Ungerecht, weil… Christian Wasserfallen, Nationalrat FDP, Unternehmer, Dipl. Masch.- Ing. FH mit dem CO2-Gesetz vor allem Pendler, Menschen in Randregionen, Mieter, Menschen mit kleinem Budget und das einfache Gewerbe massiv belastet werden! ein Grossteil des Gewerbes und viele Angestellte und Selbstständige wegen Corona in ihrer Existenz bedroht sind. Und nun sollen Benzin und Heizkosten noch teurer werden? Das können wir uns jetzt nicht leisten! www.teuer-nutzlos-ungerecht.ch Unterstützen Sie unsere Kampagne! linktr.ee/neinco2gesetz Missratenes CO2-GesetzNein Euro Grass Flip Flop FÜR BOCK- LESERINNEN UND LESER 10% RABATT Gutscheincode: bock-euro JETZT HIER BESTELLEN www.grass-flipflop.com

9 Sport Bock Mückengitter / Rollos Montage: Kt. ZH/TG/SH/SG/AG keine Wegpauschale · Gratis-Offerte Ausstellung Rutschmann AG Tel. 052 369 00 69 · www.rr-ag.ch Eigene Produktion seit 1993 Fussball-EM 2021 Ab dieser Woche wird es patriotisch, wenn die Schweiz gegen Wales, Italien und die Türkei antritt Seiten 12 und 13 Mückengitter / Rollos Montage: Kt. ZH/TG/SH/SG/AG keine Wegpauschale · Gratis-Offerte die tour de suisse so richtig lanciert Ausstellung Montage: Kt. ZH/TG/SH/SG/AG Mit einem Schweizer Doppelsieg startete am Sonntag die keine 84. Wegpauschale Tour Rutschmann de Suisse · Gratis-Offerte in AG Frauenfeld. Danach dislozierte der Tross in die Region Schaffhausen, um am Montagnachmittag die Landesrundfahrt mit Start in Neuhausen in die Gänge zu bringen. RADSPORT NEUHAUSEN Marcel Tresch Nach 2018 eröffnet Frauenfeld am vergangenen Sonntag erneut als Startort die Tour de Suisse. Die Region ist bekannt für ihre Radsportbegeisterung und ist idealer Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Routen – sowohl für Profis, als auch für Amateure. Der Auftakt zur 84. Landesrundfahrt mit dem Einzelzeitfahren in Frauenfeld über 10,9 Kilometer war fest in Thurgauer Hand. So siegte Stefan Küng mit vier Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Stefan Bissegger und konnte sich ins Leadertrikot einkleiden lassen. Damit startete die Tour de Suisse für die Fans wunschgemäss mit einem Doppelsieg. Die zweite Etappe startete dann gestern Montag am grössten Wasserfall Europas. Es ist das erste Mal, dass Neuhausen Etappenort der Tour de Suisse war. Bisher wurde die eindrückliche Kulisse nur durch das Fahrerfeld passiert, zum letzten Mal im Eigene Produktion seit 1993 Eigene Produktion seit 1993 Ausstellung Die Spitze nach dem Aufstieg von der Laufengasse zum Industrieplatz. Jahr 2011. Damit wurde die zehn Etappen umfassende Landesrundfahrt richtig lanciert. Ziel war das 168 Kilometer entfernte Tel. 052 369 00 69 · www.rr-ag.ch Rutschmann AG Tel. 052 369 00 69 · www.rr-ag.ch Bilder: Marcel Tresch Lachen im Kanton Schwyz, gespickt mit den Bergpreisen Ghöch (963 m.ü.M) und Oberricken 907 m.ü.M). sport in kürze Leard Ahmedi erkämpfte sich in Herisau den begehrten Doppelzweig. Bild: zVg. Schwingen: Am Samstag kämpften in Herisau 206 Nachwuchsschwinger um die Auszeichnungen. Für die Jahrgänge 2004 bis 2006 bedeutete dies, sich für die Qualifikation zum Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag von Ende August bestens in Szene zu setzen. In der Kategorie der 13-Jährigen erkämpfte sich Leard Ahmedi aus Merishausen mit 56,75 Punkten den hervorragenden sechsten Schlussrang mit Auszeichnung. Nach einer Niederlage steigerte er sich ständig. Den zweiten Gang stellte er, danach folgten vier Siege in Serie, davon 2mal mit der Höchstnote 10. Mit vier Niederlagen und zwei Siegen reichte es Flavio Weber (Jahrgang 2006) aus Thayngen nicht zur Auszeichnung. Loïc Vollenweider (2004) aus Marthalen absolvierte so viel Wettkampfzeit wie sonst keiner in seiner Kategorie. Nach fünf Gestellten und einem gewonnenen Gang reichte es auch ihm nicht zur Auszeichnung. Am Samstag, 19. Juni, wird der Schaffhauser Kantonale Nachwuchsschwingertag in Thayngen ausgetragen. (shb. / mt.) flingen) und René Signer (Merishausen). Über die Distanz von 50 m massen sich 18 Schützen. Hier gewann Hans-Ueli Streit aus Schaffhausen mit 186 Punkten vor Peter Salathé (Schaffhausen) und René Signer (Merishausen). (shb. / mt.) Kampfsport: Am vergangenen Wochenende wurde in Sursee die Schweizermeisterschaft im Karate ausgetragen, die auf dieses Jahr verschoben werden musste. Dabei war der Karateclub Mijó aus Wilchingen sehr erfolgreich. Das Trio, bestehend aus Michelle Mena, Alina Hedinger und Dalia Hedinger, wurde in der Kategorie Team Kata Female U18 Schweizer Meister. Die drei 14- und 15-jährigen Mädchen konnten dabei zeigen, welche Fähigkeiten sie haben, und beeindruckten die Jury mit einer perfekt synchronisierten und eindrücklichen Darbietung. Die drei trainieren nun schon seit zehn Jahren zusammen und konnten jetzt die Früchte ihrer Bemühungen ernten. (shb. / mt.) Stefan Küng gewann den Prolog in Frauenfeld. Nach der Traumaussicht auf den Rheinfall kam der Tross auf der Anhöhe langsam in Fahrt. Schiessen: Im Birch trafen sich 77 Pistolen und Gewehrschützen zur kantonalen Meisterschaft. Die pandemiebedingte Pause regte zu Höchstleistungen an. So viele Kranzkartenresultate wurden schon seit langem nicht mehr erreicht. Bei den Ordonnanzwaffenschützen (300 m) gewann Altmeister Jean Waldvogel aus Thayngen souverän mit 192 Punkten, vor Peter Tobler (Trüllikon) und Lorenz Meier (Glattbrugg). Den Wettbewerb 300 m mit der Sportwaffe gewann Peter Gasser aus Hallau mit 192 Punkten vor Peter Kurz (Beringen) und Godi Haas (Hallau). Im Pistolenstand konnten 21 Schützen begrüsst werden, so viele wie schon lange nicht mehr. Beim Wettbewerb über 25 m gewann Gottfried Bossert aus Dörflingen mit 195 Punkten vor Jörg Schlatter (Dör- Der VC Kanti Schaffhausen hat die Tschechin Eva Svobodova verpflichtet. Bild: zVg. Volleyball: Mit der 24-jährigen Eva Svobodova hat der VC Kanti Schaffhausen für die anstehende Saison 2021/22 eine neue Aussenangreiferin verpflichtet. Die grossgewachsene Tschechin ist Kanti-Trainer Nicki Neubauer bereits bei einigen internationalen Wettkämpfen positiv aufgefallen. Er ist überzeugt, dass sie als kampfstarke, dynamische und technisch sehr versierte Spielerin hervorragend ins Konzept passen und auf dem Feld für die nötigen Angriffspunkte sorgen wird. Eva Svobodova wechselt vom tschechischen Meister Dukla Liberec nach Schaffhausen. Als Nationalspielerin spielt sie im August an der Europameisterschaft, die in vier Ländern ausgetragen wird. (shb. / mt.) Wohnen für alle verteuern? Der Schutz des Klimas ist auch uns wichtig. Bereits heute tragen Wohneigentümer massiv zur Reduktion von Treibhausgasen bei: ● Freiwillig investieren sie seit Jahren jährlich rund 20 Mrd. Fr. in ihre Liegenschaften – ein Grossteil davon in Energiesparmassnahmen! ● Die Folge: Senkung der Treibhausgase bei Haushalten: 34,7%! Das neue CO 2 -Gesetz ignoriert diese enormen Leistungen. Denn es führt mit unrealistischen Vorschriften zu immensen Mehrkosten für Mieter und Wohneigentümer: ● Zwangssanierungen aufgrund des CO 2 -Gesetzes bei 1,2 Mio. Miethäusern und Liegenschaften! Diese Milliardenkosten müssen Mieter und Eigentümer zahlen! ● Zwangskündigungen für Mieter aufgrund der Sanierungspflicht! ● Raubzug auf das Portemonnaie der Mieter: Aufgrund der Zwangssanierungen verteuern sich die Mieten für eine 100m 2 Wohnung basierend auf einer Studie des Bundesamtes für Energie um durchschnittlich Fr. 140.– pro Monat! ● Die Zwangssanierungen führen zu einem massiven Mehrbedarf an Strom. Das ist kontraproduktiv! Deshalb: NEIN zu diesem CO 2 -Gesetz! HEV Schweiz, Postfach, 8032 Zürich, hev-schweiz.ch

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