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Bock E-Paper KW25_21

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14 Bock

14 Bock | Dienstag, 22. Juni 2021 wir gratulieren den kadetten schaffhausen Herzliche Gratulation zum Unsere Qualität , Ihre Zufriedenheit Unsere 11. Vizemeister! Qualität, Meistertitel Ihre Zufriedenheit ! Unsere Qualität , Ihre Zufriedenheit Unsere Qualität, Ihre Zufriedenheit Herzlichen Glückwunsch! IHR PREMIUM- PAKETSERVICE IHR PREMIUM- PAKETSERVICE Planzer Logistik AG | Ebnatstrasse 165 | 8207 Schaffhausen T +41 52 644 22 11 | planzer.ch Planzer Logistik AG | Ebnatstrasse 165 | 8207 Schaffhausen T +41 52 644 22 11 | planzer.ch planzer-paket.ch ◊ info@planzer-paket.ch Langjähriger Reisepartner der Kadetten Schaffhausen Rattin AG | Carreisen | Neuhausen Tel. 052 633 00 00 | info@rattin.ch www.rattin.ch Der «Bock» gratuliert zum Vizemeistertitel 2021! schaffhausen24.ch planzer-paket.ch ◊ info@planzer-paket.ch Leistung. Erfolg. Kadetten. Wir gratulieren herzlich zum Vizemeister-Titel.

Bock | Dienstag, 22. Juni 2021 15 kuLtur augen kulturell verwöhnen Bock-Vorschau Das Theater Hallau feiert das Hundertjährige, das aus aktuellen Gründen nicht begangen werden kann. Trotz Tiefen überwiegen seit 100 Jahren aber die Höhepunkte, von denen der Verein in den vergangenen Zeiten einen an den anderen reiht. Möglich machen es jeweils kreative Leute auf und auch hinter der Bühne. Sämi Gasser ist mit Leib und Seele der Bühnenbildner fürs Theater Hallau. THEATER HALLAU Marcel Tresch Das Theater Hallau wurde 1921 ins Leben gerufen. Für das Hundertjährige war deshalb Grosses vorgesehen. Die Pandemie brachte es jedoch mit sich, dass das Organisationskomitee die Planungen für ein Freilichtspiel frühzeitig abbrechen und schliesslich absagen musste. Die Gründe dafür sind nur allzu verständlich. Die Auflagen durch das Bundesamt für Gesundheit sind zu rigoros und hätten die finanziellen Möglichkeiten des Vereins im Weinbaudorf deutlich überschritten. Bilder: Marcel Tresch Das Bühnenbild ist ebenso wichtig Dass das Theater Hallau schon seit Jahren grossartige Erfolge feiert, dafür sorgen die Laienspielerinnen und Laienspieler. Doch nicht nur, denn hinter den Kulissen sorgen zahlreiche Frauen und Männer dafür, dass sich die Stars und Sternchen, die während den Aufführungen auf den Brettern, welche die Welt bedeuten, wie daheim in den eigenen vier Wänden fühlen. Für einen erfolgreichen Auftritt ist nämlich das Bühnenbild ebenso wichtig wie das Theaterstück selbst. Der Beruf der Bühnenbildnerin beziehungsweise des Bühnenbildners gehört in professionellen Schauspielhäusern zu den vielseitigsten Tätigkeiten innerhalb der bildenden Künste. Sie entwerfen das Bühnenbild für die einzelnen Szenen einer Inszenierung. Nach der Textanalyse und den Recherchen erstellen sie Entwürfe, die dann in massstabsgetreue Modelle umgesetzt werden, in denen sie die Raumwirkung und die technischen und szenischen Vorgänge simulieren. Die Profis sind dafür ausgebildet und verdienen damit ihre Brötchen. Nicht so in den Laientheatern, denen dafür das notwendige Geld fehlt. Fünfköpfiges Team für Bühnenbau Beim Theater Hallau ist es ein fünfköpfiges Team unter der Leitung von Sämi Gasser, das für den Bühnenbau verantwortlich ist. Dennoch haben die Laien mit den Profis wiederum etwas gemeinsam. Bei ihrer Arbeit müssen sie sich eng mit der Regie abstimmen. «Bei uns ist es so, dass beide Seiten ihre Vorschläge und Ideen einbringen und dann entschieden wird», sagt der 67-jährige Hallauer, der sich bei seinem Hobby durchaus bewusst ist, dass die Regisseurin oder der Regisseur am Ende definitiv bestimmt, wie das Bühnenbild aussehen soll. Die wichtigsten Voraussetzungen für dieses Hobby des Bühnenbauquintetts sind neben dem Organisationstalent auch eine reiche Fantasie und Kreativität. Hinzu kommen eine ausgeprägte malerische und handwerkliche Begabung. Bis 1997 selbst Theater gespielt «Das Chlüttere hat mir immer am besten gefallen», betont Sämi Gasser, der bis 1997 selbst schauspielerte und dann beim Bühnenbau mithalf, wenn Not am Mann war. Seither wirkt der ehemalige Werkzeugmacher, Baumaschinist und Magaziner beim Theater Hallau im Hintergrund mit, was dem seit sieben Jahren pensionierten Mann ausserordentlichen Spass bereitet: «Mir fällt das Arbeiten leichter von der Hand als das mühsame Lernen der Texte.» So gesehen hat er heute schon beinahe Mitleid mit den Frauen und Männern, die nach den Sommerferien für mindestens vier Wochen damit beginnen, die gesprochenen Einsätze einzutrichtern. Bei diesen Trockenproben ist er als Bühnenbildverantwortlicher dennoch dabei. Schliesslich muss er die Szenen kennen und wissen, wo die Schauspielenden auf der Bühne stehen müssen. Bis jeweils im November arbeiten er und sein Team, von dem er aufgrund dessen Fähigkeiten und Engagements hell begeistert ist, im Hintergrund und bereiten das Material für das Bühnenbild vor. Bühnen- und Tribünenbau mit System In früheren Jahren kannte der Bühnenbau im Hallauer Gemeindehaussaal weder ein System noch eine lange Überlebensdauer. Heute können die Elemente mehrfach verwendet und mit minimalem Aufwand abgeändert werden. «Dabei wird alles fest montiert und verschraubt», sagt Sämi Gasser. Das gleiche gilt für die Tribüne, die inzwischen seit mehr als 30 Jahren auf- und abgebaut wird. Spannend findet der rüstige Pensionär auch das Mithelfen beim malerischen Gestalten des Bühnenbildes. «Da sind Lernende eines örtlichen Malerbetriebes die Chefs und ich bin der staunende Handlanger, wie realistisch die Räume künstlerisch gestaltet werden können.» Entsprechend gefällt Sämi Gasser die komplette Theaterwelt und in dieser das harmonische Miteinander: «Die einen können nicht ohne die anderen und wenn das Ganze noch viel Spass macht, dann haben wir miteinander das Ziel erreicht.» Als langjähriger Medienpartner begleitet der «Bock» das Theater Hallau auch in diesem Jahr redaktionell, obwohl keine Jubiläumsaufführung stattfinden wird. Alle rund zwei Monate erfahren unsere Leserinnen und Leser vieles über die Entstehung, Geschichte, Aktualitäten und Zukunft der erfolgreichen Mimen aus dem Weinbaudorf. Ohne ein ansprechendes Bühnenbild sind Theateraufführungen kaum vorstellbar. Marina Vasilyeva spielt diesen Samstag am «Klassik im Rüden». Bild: zVg. das grosse trio der romantik Die russische Pianistin Marina Vasilyeva ist am Samstag, 26. Juni, um 17 Uhr, im Rahmen der Konzertreihe «Klassik im Rüden» im Zunftsaal des Sorell Hotels Rüden in Schaffhausen zu hören. Am Klavier spielt sie Werke von drei der bekanntesten Komponisten der romantischen Zeit: Frédéric Chopin (1810-1849), Franz Schubert (1797-1828) und Franz Liszt (1811-1886). Tickets und weitere Informationen sind unter klassikimrueden.ch zu finden. (shb.) Das Merel Quartett verfügt über ein breites musikalisches Spektrum.Bild: zVg. kultur in der klosterkirche Diesen Sonntag, 27. Juni, um 17 Uhr tritt das Merel Quartett in der Klosterkirche Paradies in Schlatt auf. Zu erwarten ist ein Streichquintett in C-Dur von Franz Schubert und fünf Bagatellen von Anton Webern. Das Merel Quartett wird besonders wegen seines enormen stilistischen Bewusstseins und seiner Vielseitigkeit geschätzt. Eine Platzreservation unter reservieren@kultur-paradies.ch ist obligatorisch. (shb.) bühne frei für das nordart-theaterfestival Im August verwandeln 45 Künstlerinnen und Künstler in 23 Produktionen an 11 Abenden Stein am Rhein in eine Theaterstadt. Neu auch auf der Klosterbühne. THEATER STEIN AM RHEIN Lara Gansser Lauschige Sitzplätze in idyllischer Kulisse und dabei dem Theatergeschehen auf der Bühne folgen: Vom 11. bis zum 21. August findet das nordArt-Theaterfestival in Stein am Rhein statt. Erstmals werden neben der Bühne im Asylhof diverse Abendaufführungen im Kreuzgang-Innenhof des Klosters St. Georgen in Stein am Rhein stattfinden. Grosse Freude über Durchführung Das nordArt-Theaterfestival ist zu einem etablierten Kulturevent in der Region geworden. «Wir sind stolz auf das, was wir erreicht haben. Die Menschen haben uns vermisst», so Katja Baumann, Initiantin und Marketingverantwortliche des nord- Arts, an der Pressekonferenz vergangenen Freitag. Diese fand bewusst im Innenhof des Kreuzgangs des Klosters St. Georgen statt. Dort, wo im August pro Vorstellung bis zu 110 Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet werden. Denn trotz des schwierigen und herausfordernden Corona-Jahrs kann das Theaterfestival dieses Jahr, unter anderem dank grosszügiger Unterstützung von Stiftungen und Fonds, wieder in gewohnter Form stattfinden. Bei der 13. Austragung des Theaterfestivals ist nicht nur mit der neuen, zweiten Openair-Bühne zu rechnen. Ab diesem Jahr kosten alle Tickets, bis auf die Familienangebote, einheitlich 44 Franken. Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit der Metzgerei Villiger wird die Gastronomie neu von Petra und Mirco Schumacher betrieben. «Wie in den letzten Jahren gibt es als gastronomisches Angebot einen Theaterteller, bei dem die Sitzplätze zur Vorstellung reserviert sind», informiert Leila Gisler. Jungsegler fördern Einen wichtigen Teil des Theaterfestivals stellt der Nachwuchspreis für Kleinkunst, der Jungsegler, dar. «Von 20 Bewerbungen werden vier Künstlerinnen und Künstler ihr Können im Restaurant Schwanen zur Schau stellen», so Produktionsleiterin Leila Gisler. Dem oder der Erstplatzierten winkt eine organisierte Tournée mit 21 Spielorten sowie ein Auftritt an der renommierten Künstlerbörse in Thun. Spielerische Jagd durch Altstadt Das Theaterprogramm umfasst auch dieses Jahr ein breites Spektrum an Genres: Von klassischem Theater über Satire, Komödien bis hin zu ernsten Stücken. Abgesagt werden musste das beliebte Strassenprogramm an der Steiner Schifflände. «Die Schutzmassnahmen wären dort nicht kontrollierbar», so Simon Gisler, Initiant und Die Festivalleitung, bestehend aus Leila Gisler, Katja Baumann und Simon Gisler (v. l.), freut sich, dass das nordArt-Theaterfestival dieses Jahr wieder durchgeführt werden kann. Bild: lg. künstlerischer Leiter des nordArts. Es wurde jedoch eine Corona-konforme Alternative entwickelt: Die Hörtour «Balz und das verlorene Drachen-Ei». Jeden Tag können Kinder und Familien vierzig Minuten lang mit Kopfhörern der hörspielähnlichen Geschichte durch die Altstadt folgen und so das verlorene Ei des Drachens finden. Die Festivalleitung freut sich nicht zuletzt, dass mit der Bühnenpoetin und Satirikerin Lara Christ eine ehemalige Siegerin des Jungseglers auf der grossen Bühne stehen wird. Lustig, musikalisch, poetisch und verzaubert werde auch der Eröffnungsabend mit Alex Porter, ergänzt Leila Gisler. Weitere Informationen zum Programm sowie Tickets und Spielzeiten sind unter nordart.ch zu finden.

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