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Bock E-Paper KW25_21

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4 Anzeigen Anzeigenannahme: Verlag Bock AG | Telefon: 052 632 30 30 www.schaffhausen24.ch | Mail: info@bockonline.ch Bock | Dienstag, 22. Juni 2021 Immobilien Veranstaltungen Sonntag, 27. Juni 2021, 17.00 Uhr MEREL QUARTETT Mary Ellen Woodside – Violine Edouard Mätzener – Violine Alessandro d’Amico – Viola Rafael Rosenfeld – Violoncello Anita Leuzinger – Violoncello Streichquintett in C-Dur von Franz Schubert und fünf Bagatellen von Anton Webern Platzreservation obligatorisch: reservieren@kultur-paradies.ch JUN Andreas Rebers und das Baumarktquartett «Die Kunst der Fuge – oder – wenn der Fliesenleger kommt » – Kabarett (Pilotveranstaltung) DO 24. 19:30 VORVERKAUF Mo – Fr 16 : 00 – 18 : 00 & Sa 10 : 00 – 12: 00 im Stadttheater-Foyer Tel. +41 (0)52 625 05 55 www.stadttheater-sh.ch Für Terminal- und Kassenrollen ! paper - Kultur in der Klosterkirche Paradies Verein der Freunde der Klosterkirche Paradies Eintritt Fr. 25.– Lehrlinge und Schüler/Studenten mit Ausweis gratis d scounter.ch Gewerbestrasse 3 | 8500 Frauenfeld | Tel 052 730 91 55 | verkauf@paper-discounter.ch © Susie Knoll Wir dampfen wieder durch das Wutachtal! 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Bock | Dienstag, 22. Juni 2021 Gesellschaft 5 «Das ist ein Glücksfall» Bock-SPLITTER Richard Altorfer Kari, nüchtern: Nicht jeder, der einen Plan B hat, hatte auch einen Plan A. «If you see all grey, move the elephant!» (Indisches Sprichwort, depressiven Politikern, zum Beispiel nach Rahmenabkommen-Aus oder Post-CO2-Gesetz-Blues, zur Seelenhygiene empfohlen). Wollen gemeinsam in die gleiche Richtung gehen. V.l. Christoph Kubli von der Schaffhauser Polizei, Regierungsrätin Cornelia Stamm Hurter, die scheidende Präsidentin des Polizeibeamtenverbandes, Virginia Stoll, sowie ihr Nachfolger Patrick Portmann. Bild: Yves Keller SP-Kantonsrat Patrick Portmann ist neuer Präsident des Polizeibeamtenverbandes in Schaffhausen. Er löst in dieser Funktion die Wilchinger SVP-Gemeindepräsidentin Virginia Stoll ab. In seiner neuen Funktion erwarten ihn einige Herausforderungen. POLIZEI SCHAFFHAUSEN Yves Keller Die Schaffhauser Regierungsrätin Cornelia Stamm Hurter erscheint gut gelaunt zum Interviewtermin und stellt zum Wechsel an der Spitze des Polizeibeamtenverbandes, der quasi die Gewerkschaft der Polizistinnen und Polizisten ist, sogleich klar: «Patrick Portmann setzt sich für Menschen ein, das ist authentisch, das ist echt. Ich sage Ihnen, Patrick Portmann als Präsidenten des Verbandes zu gewinnen, ist ein echter Glücksfall.» Sie lobt aber auch die abtretende Präsidentin, Virginia Stoll, die als erste Frau dieses Amt bekleidete. Die Zusammenarbeit sei äusserst harmonisch und zielgerichtet gewesen. Virginia Stoll, die das Amt während vier Jahren ausübte, meint rückblickend auf ihre Zeit als Präsidentin: «Es war wirklich eine sehr spannende und ehrliche Zeit, manchmal natürlich auch herausfordernd, aber wir NEUES ZU NAMEN Der Schaffhauser Regierungspräsident Walter Vogelsanger (2. v. l.) sowie die Regierungsräte Martin Kessler (2. v. r.) und Patrick Strasser (r.) haben vergangene Woche den neuen deutschen Botschafter in der Schweiz, Michael Flügger, zu einem Antrittsbesuch in Schaffhausen empfangen. Nach einigen Informationen zum Kanton Schaffhausen folgte ein gegenseitiger Austausch über wichtige grenzüberschreitende Themen im Allgemeinen sowie im Speziellen über die Zusammenarbeit während der Covid-19-Pandemie, über die Situation und Entwicklungs- Anzeige fanden beim Kanton stets offene Türen für unsere Anliegen vor.» Für die Zukunft des Verbandes sei sie positiv gestimmt, zumal sie selbst Patrick Portmann als ihren Nachfolger angefragt hatte: «Ich habe überhaupt keine Bedenken, dass er seine Arbeit gut machen wird und wünsche ihm viel Kraft und Freude für die kommenden Herausforderungen.» Rasche Änderungen im Polizeiwesen Mit «den kommenden Herausforderungen» spricht Virginia Stoll unter anderem die Totalrevision des Polizeigesetzes an. Ein erster grosser Prüfstein für den neuen Präsidenten des Polizeibeamtenverbandes. Cornelia Stamm Hurter gibt zu bedenken: «Da wird es verschiedene Meinungen geben, und unsere Aufgabe ist es dann, einen möglichst guten Kompromiss zwischen den Anliegen der Polizei und den verschiedenen politischen Ansichten zu finden.» Einer der betroffenen Polizisten ist Christoph Kubli. Er ist Mitglied des perspektiven der beiden Verkehrsprojekte Gäubahn (Strecke Zürich-Stuttgart) und Hochrheinstrecke Schaffhausen-Basel sowie über die Standortsuche für ein geologisches Tiefenlager. Im Weiteren wurde die Zusammenarbeit in der schweizerischdeutschen Kommission Büsingen zur Regelung internationaler Fragen betreffend die deutsche Enklave Büsingen gemäss Staatsvertrag besprochen. Zu letzterem Gesprächspunkt wurde zusätzlich die Bürgermeisterin der Gemeinde Büsingen, Vera Schraner, begrüsst. Der Spitalrat der Spitäler Schaffhausen hat Andreas Günther per 1. Juli zum Leitenden Arzt der Hämatologie gewählt. Derzeit ist Andreas Polizeibeamtenverbandes und warnt, dass beim Polizeipersonal dringender Handlungsbedarf bestehe. Die Arbeit steige stetig an: «Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Beim Zoll wurde ständig Personal aufgestockt, was ich grundsätzlich begrüsse. Das Problem ist einfach: Mehr Zöllnerinnen und Zöllner decken mehr Fälle auf, was für die Polizei automatisch mehr Arbeit bedeutet. Da kommen von der Arbeitsbelastung her böse Zeiten auf uns zu.» Dies, zumal die Polizistinnen und Polizisten bereits heute gelegentlich Einsätze aufschieben müssten: «Wir sind heute so weit, dass wir gewisse Fälle prioritär behandeln müssen und anderen nicht oder nur verspätet nachgehen können.» Allerdings handle es sich bei diesen Fällen um kleinere Probleme, beschwichtigt er. Cornelia Stamm Hurter gibt ein Beispiel: «Wenn die Polizei einen Anruf erhält, dass ein Nachbar zu laut Musik hört, gleichzeitig aber ein Verkehrsunfall passierte, kann es sein, dass sie etwas später zum lauten Nachbarn kommt. Die Sicherheit der Bevölkerung ist aber zu jeder Zeit gewährleistet. Der Grundauftrag der Polizei kann gut wahrgenommen werden.» Steigende Internetkriminalität Ein anderes Thema, das Patrick Portmann als Präsident des Polizeibeamtenverbandes beschäftigen wird, ist die Zunahme der Günther als Chefarzt der Klinik für Hämatologie/Onkologie und Stammzelltransplantation sowie als Leiter des Studienzentrums der Helios Kliniken Schwerin tätig. Er lehrt das Fach Hämatologie seit Jahren an der Christians-Albrechts-Universität Kiel und ist in vielen deutschen und europäischen Studienverbünden aktiv. Er wird zusätzlich niederprozentig eine Spezialsprechstunde an der Hämatologie-Onkologie des Kantonsspitals St.Gallen führen und auch in diesem Rahmen Patientinnen und Patienten mit Hochdosistherapien und Studienbehandlungen aus dem Raum Schaffhausen betreuen. Wie die Gemeinde Hemishofen mitteilt, wird Susanne Havranek-Rüesch die neue Schulbuslenkerin der Gemeinde. Die Arbeitsstelle umfasst ein Pensum von rund 40 Prozent. Sie nimmt ihre Arbeit per 16. August auf. Susanne Havranek- Rüesch ist selbständig tätig, sie betreibt das «Wickelhuus» (Farberlaufsgarne auf Bestellung) und ist Mutter dreier, erwachsener Kinder. Susanne Havranek-Rüesch verfügt bereits über den notwendigen Führerausweis für die Arbeit als Schulbuslenkerin. Zusätzlich wird Sie noch den Fähigkeitsausweis gemäss CZV absolvieren. Kriminalität im Internet. Christoph Kubli erklärt, dass bereits heute ein markanter Teil der Polizeiarbeit mit Vergehen im Onlinebereich zu tun habe. Eine weitere Personalaufstockung in diesem Bereich sei unumgänglich: «Ich will keine Zahl nennen, weil die wäre heute unwahrscheinlich gross. Wir brauchen dringend mehr Leute.» Cornelia Stamm Hurter ergänzt: «Die digitale Kriminalität kannten wir vor 50 Jahren noch nicht. Das kommt heute zur normalen Polizeiarbeit noch dazu. Das bedingt nicht nur mehr Leute, sondern auch besser qualifiziertes Personal. Die Aus- und Weiterbildungen werden immer anspruchsvoller.» Die Sicherheit auf dem heutigen Niveau zu halten, sei nicht gratis, betont die Schaffhauser Regierungsrätin. Das lohne sich aber auch, da der Wohlstand in der Schweiz nicht zuletzt von dieser Sicherheit abhänge. Linker Polizistenfreund Angesichts dieser Herausforderungen sagt Patrick Portmann: «Polizistinnen und Polizisten haben heute einen schwierigeren Job denn je. Ich will alles daran setzen, ihnen dabei zu helfen.» Dass er als SP-Politiker sich ausgerechnet für die Polizei stark macht, mag überraschen. Er selbst sagt: «Scheuklappen ablegen ist das Wichtigste. Wir können die Polizei jetzt nicht einfach im Regen stehen lassen.» Zu ihrem jährlichen Parteitag hat sich die EDU Schaffhausen in Neuhausen getroffen. Neben den üblichen statutarischen Geschäften standen die Neuwahlen im Zentrum des Tages. Nach 26 Jahren im Amt hat Erwin Sutter (Bild links) das Präsidium an Doris Gasser (Bild rechts) aus Hallau abgegeben. Für seine Verdienste wurde Erwin Sutter von der Versammlung am 12. Juni geehrt und gewürdigt. Die neue Präsidentin ist bereits im Kantonalvorstand aktiv und bringt langjährige Erfahrungen aus Wirtschaft, Gewerbe und Personalführung mit. Alle bisherigen Vorstandsmitglieder wurden zudem in ihrem Amt bestätigt. Neu dazu gewählt wurde Reinhard Gasser. Erwin Sutter wird als Vorstandsmitglied weiterhin tatkräftig mitwirken. (shb.) Man kann zu rot auch «blau» sagen. Man kann diesen Sprachwechsel sogar verordnen. Dumm nur: Wer rot «blau» nennt, ändert absolut nichts an der Farbe Rot. Selbst wenn die Leute in Zukunft zu rot «blau» sagen, werden sie weiterhin rot meinen. Anders gesagt: Wer glaubt, gesellschaftliche Veränderungen liessen sich durch sprachliche Vorschriften «von oben» erzwingen, soll es halt glauben. Der Versuch kostet Zeit und Energie, wirkt lächerlich und autoritär und wird Schiffbruch erleiden. Sprache ist die Abbildung der Welt um uns herum, sie ist nicht Bedingung dafür und sie ändert sie nicht. In den nächsten 30 Jahren wird die Weltbevölkerung um etwa 1 Milliarde wachsen. Das sind 1000 Millionen. Um weitere Zersiedelung und Landverbrauch zu verhindern, siedelt man die Milliarde am besten in verdichtet gebauten Städten an. Nur: 1 000 000 000 geteilt durch 30 Jahre heisst: es müssen Jahr für Jahr zehn Städte für je 3 Millionen Menschen entstehen oder: während 30 Jahren jeden Monat(!) eine Stadt wie Athen (im Januar), Mailand (im Februar), danach Kiew, Lissabon, San-Francisco, Berlin, Rom, Caracas, Kuweit, Izmir, Hanoi und (im Dezember) Vancouver. Am besten CO2-neutral, vermutlich dank Co- Gardening, Co-Working, Co-Living und Co-Mobility. Auch in der Schweiz, wo es sich identisch stellt, einfach mit drei Nullen weniger, lässt sich in zwei Worte fassen, die ein Freund aus Italien schon vor dreissig Jahren aussprach: «Siamo troppi!» Politiker lösen bevorzugt Probleme, deren Entstehung sie mitverursacht haben. Der Vorschlag eines Lesers, die Splitter durch Bibeltexte zu ergänzen, kommt einem Agnostiker eher quer in den Tag. Bis ein Textvorschlag kam, der so aktuell ist – zumindest wenn man ihn der heutigen Zeit anpasst: «Weh euch Gesetzeslehrern und Pharisäern! Ihr Scheinheiligen! Ihr versperrt den Zugang zur neuen Welt (Gottes) vor den Menschen. Ihr selbst geht nicht hinein und ihr hindert alle, die hineinwollen.» (Matthäus 23,13) Es ist heute offenbar wie vor 2000 Jahren: die Scheinheiligen regieren die Welt: jene, die allen andern vorschreiben möchten, wie sie zu leben haben – ohne sich selber daran zu halten. Heute würde Revoluzzer Jesus nicht im Tempel «ausrufen», sondern in Parlamenten, Medienhäusern und vor Parteizentralen. Vielleicht würde er sogar sagen: «Nicht die Diebe sind das Übel dieser Welt, sondern die Scheinheiligen!» Ich bin für ein striktes Tempolimit – beim Posten, Twittern und Liken feuriger Glaubensbekenntnisse. Der dumme Spruch am Ende: Die Schweiz an der Fussball-EM 2021: Gehheim-Favorit – mit Lizenz zum Bleiben! Anzeige IHR TOYOTA & LEXUS SPEZIALIST Beringen-Enge • 052 630 10 10 • engebrunnen.ch

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