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Bock E-Paper KW25

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Bock DARÜBER SPRECHEN DIE REGION SCHAFFHAUSEN UND DAS RAFZERFELD DIENSTAG, 16. JUNI 2020 – NR. 25 – 55. JAHRGANG – WWW.BOCKONLINE.CH ...unddie Fenster sind vonKunz. Fensterfabrik AG 8240 Thayngen Telefon 052 645 03 03 www.kunzfenster.ch ...unddie Fenster sind vonKunz. Fensterfabrik AG 8240 Thayngen Telefon 052 645 03 03 www.kunzfenster.ch WALD – Aufgrund der extremen Trockenheit in den letzten Jahren gab es eine Massenvermehrung bei den Borkenkäfern. Diese setzen nun den Fichten in den Schaffhauser Wäldern zu. Schaffhausen, Seite 12 SPORT – Am Samstag will Yannick Vögele die Höhe des Mount Everest am Opfertshofer erklimmen. Um die 8848 Höhenmeter zu überwinden, hat er in den vergangenen Monaten hart trainiert. Opfertshofen, Seite 13 LETZTE – Am vergangenen Samstag feierte die Rhybadi in Schaffhausen ihr 150-Jahr-Jubiläum zusammen mit der Saisoneröffnung. Trotz schlechtem Wetter war die Stimmung ausgelassen. Schaffhausen, Seite 22 KUNST Zeitlose Objekte Schaffhausen . Im Rahmen eines Dokumentarfilms zu Willy Guhl, verstorbener Schweizer Designer aus Stein am Rhein, erarbeiteten die Filmemacher Michael und Faro Burtscher eine Ausstellung. Diese kann bis zum 21. Juni in den Hallen für Neue Kunst in Schaffhausen besucht werden. Seite 5 GASTRONOMIE Danke sagen Schaffhausen . Der Schaffhauser Stadtrat erhielt für seine Unterstützung der Gastronomiebetriebe während der Corona-Krise ein Geschenk. Seite 5 FAHRZEUGE Stromer Rafz. Seit dem Marktstart im Jahr 2013 ist die Beliebtheit des Renault Zoe ungebrochen. Der Elektro-Flitzer hat sich dank seiner deutlich grösseren Reichweite vom Image des Stadtautos abwenden können und ist heute eine echte Alternative zu den ganz «normalen» Fahrzeugen. Seite 6 WANDERN Rätsel lösen Schaffhausen. Der Verein Schaffhauser Wanderwege (SWW) und der «Bock» führen wieder einen gemeinsamen Wanderwettbewerb durch. Bei den meisten Fragen geht es darum, eine vorgegebene Route mit offenen Augen aufmerksam zu begehen. Seite 7 Vor 25 Jahren erfolgte für Monika und Andreas Rüedi der Startschuss zu neuen Visionen und Umsetzungen Aus der Not eine Tugend gemacht TOURISMUS – Seit 25 Jahren bedienen Monika und Andreas Rüedi Gäste aus nah und fern. Aus einer von ihnen nicht herbeigeführten Situation machen sie das Beste. Marcel Tresch Trasadingen. Der Strukturwandel in der Landwirtschaft hat spätestens ab den 1990er-Jahren dafür gesorgt, dass sich viele Betriebe nach einem geeigneten Zusatzeinkommen umsehen mussten, um das ohnehin schon tiefe bäuerliche Einkommen aufzubessern und zu sichern. Monika und Andreas Rüedi betrieben noch in dieser Zeit ihren Hof mitten im Dorf in sechster Generation. Schon die vierte war darum bemüht, den Hof vor der Trasadinger Mehrzweckhalle zu vergrössern. Die fünfte kaufte dann angrenzende Scheunen und Hausteile dazu, so dass die heutigen Rüedis einen stattlichen Gebäudekomplex ihr Eigen nennen können. Die Milchwirtschaft, die Schweinezucht, der Ackerbau und der Rebbau sorgten für das täglich Brot, bis der eingangs genannte Strukturwandel voll einsetzte, die Einnahmen immer mehr sanken und das Umfeld mit einem Betrieb mitten in der Wohnumgebung immer schwieriger wurde. Von den Melonen bis zur Rüedi-Schüür Spätestens zu diesem Zeitpunkt realisierten die Rüedis, dass es so nicht mehr weitergeht. Entsprechend waren Ideen gefragt, um das Alte hinter sich lassen und Innovationen Platz machen zu können. «So haben wir neben dem Wein als Kerngeschäft mit landwirtschaftlichen Produkten experimentiert», blickt Andreas Rüedi auf diese Zeit zurück. Mit Erfolg pflanzte und verkaufte er unter anderem Melonen für die Rafzerfelder Regio GmbH. Für einen weiteren Schritt in die richtige Richtung beanspruchten er und seine Nach genau sieben Jahrzehnten – «Rendezvous am kleinen Klausen» in Opfertshofen Erneut ein Mekka der Radrenn- und Oldtimerfans ANLÄSSE – Opfertshofen war einst in der Region das Zentrum des Geschehens in Sachen Rad-, Motorrad- und Autorennen. Nun wird es nach 70 Jahren wiederbelebt. Marcel Tresch Beringen/Opfertshofen. «Durch die Ähnlichkeit der Kurven mit jenen am damals weit über die Grenzen hinaus bekannten Klausenrennen erhielt die Rennstrecke in Opfertshofen die Bezeichnung Kleiner Klausen», blickt René Meier auf die Vergangenheit des Schaffhauser Renngeschehens mit dem Rad, den Motorrädern und damals aktuellen Autos zurück. Nun wird der Anlass, genau 70 Jahre nach dem letzten Rennen in den Hügeln des Reiats, wiederbelebt. Der Beringer Unternehmer setzt nämlich zusammen mit den rennsportbegeisterten OK-Mitgliedern Roland Bernath, Kurt Bührer, René Dux, Peter Flum und Alex Muhl die Idee in die Realität um. Unter dem Patronat von Ständerat Weinbauer und Gastgeberin aus Leidenschaft: Andreas und Monika Rüedi sind mit ihren Innovationen seit einem Vierteljahrhundert auf dem Weg des Erfolgs. Bild: Marcel Tresch René Meier: «Rennsportbegeisterte können sich auf den Oktober freuen.» Bild: mt. Fortsetzung auf Seite 2 Hannes Germann, selbst ein Opfertshofer, brausen am Sonntag, 11. Oktober 2020, Dutzende mit ihren auf Hochglanz polierten Vehikeln mit zwei oder vier Rädern beim Rendezvous am kleinen Klausen den Berg hinauf. Beim Memorial-Bergrennen auf der ehemaligen Rennstrecke in Opfertshofen werden sowohl ein Radclassic wie auch eine Oldtimer-Bergfahrt in unterschiedlichen Kategorien gestartet. Das halbe Fahrerfeld bereits ausgebucht Damit wird das idyllisch gelegene Reiat dorf – fast auf den Tag genau sieben Jahrzehnte nachdem zum letzten Mal die Fortsetzung auf Seite 2 Geniessen Sie den Sommer. Was immer Sie vorhaben. Hier. Für Sie. Was immer Sie vorhaben.

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