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Bock E-Paper KW27_21

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8 Gesellschaft

8 Gesellschaft Bock | Dienstag, 6. Juli 2021 Das Recht auf das Erbe RATGEBERKOLUMNE MEIN WILLE GESCHEHE Beat Zoller, Heresta GmbH Vor ein paar Wochen erreichte uns im «Blick» eine erschütternde Meldung: «Mega-Zoff um Heinos Millionen-Erbe.» Nach kurzem Weiterlesen dann die Entwarnung: Heino lebt! Aber wenn die Schlagerlegende stirbt, vererbt er offenbar einen stolzen Anteil einem befreundeten Ehepaar, welches ihm und Hannelore im Haushalt hilft sowie ihnen als Hausmeister und Fahrer dient. Diese testamentarische Begünstigung reichte dem Ehepaar gemäss dem Boulevardblatt nicht: «Sie wollten jetzt von uns adoptiert werden.» Abgesehen davon, dass nach schweizerischem Recht eine Erwachsenenadoption nur unter engen Voraussetzungen möglich wäre: Es gibt keinen Anspruch darauf, von einer Person etwas zu erben. Eine Erbschaft stellt lediglich eine Anwartschaft dar. Selbst eine erbvertraglich begünstigte oder pflichtteilsgeschützte Person hat keine Sicherheit, dass später ein positives Nachlassvermögen vorhanden ist. Die Verfügungsfreiheit des Erblassers über sein Vermögen ist zu Lebzeiten an sich uneingeschränkt. Nach dem Erbfall besteht allenfalls eine Anfechtungsmöglichkeit, wenn die verstorbene Person erbvertragswidrige Anordnungen getroffen hatte, etwa indem sie testamentarisch vom früheren Erbvertrag zum Nachteil des/der Begünstigten abgewichen war oder in (nur schwer zu beweisender) Schädigungsabsicht Schenkungen vorgenommen hat. Im Übrigen unterliegen lebzeitige Schenkungen nicht in jedem Fall dem Pflichtteilsschutz; handelt es sich nicht ohnehin um einen Vorempfang, welcher im Rahmen der Erbteilung auszugleichen ist, so spielt vor allem eine Rolle, in welcher Beziehungsnähe die beschenkte Person zum Erblasser stand und/oder zu welchem Zeitpunkt (Zeitspanne vor dem Tod) die Schenkung erfolgte. Die Adoption durch Heino hat letztlich nicht stattgefunden, zumal die Freundschaft mit dem Ehepaar zerbrochen sei. Heino ist jedoch daran zu erinnern, dass eine testamentarische Begünstigung eine einseitige Verfügung darstellt, welche jederzeit wieder abgeändert oder aufgehoben werden kann. Der Widerruf eines Testaments kann wiederum in Testamentsform erfolgen oder aber durch Zerstörung der Urkunde, wobei darauf zu achten ist, dass auch allfällige Kopien vernichtet werden. Allerdings wäre eine neue testamentarische Zuwendung an «die lustigen Holzhackerbubn» oder «die schwarze Barbara» zu unbestimmt und wiederum anfechtbar… 052 632 10 00, www.heresta.ch BOCK-HEIMAT: boris litmanowitsch PORTRÄT DER WOCHE SCHAFFHAUSEN Boris Litmanowitsch ist in Buchthalen aufgewachsen. Seit 13 Jahren führt er das Compucollege, welches nebst Anwenderschulungen für Firmen und Private mit «tube it» auch Videoclips für die sozialen Netzwerke produziert. «Bock»: Was schätzen Sie an der Region am meisten? Boris Litmanowitsch: Dass wir an einem Ort leben, welcher die perfekte Mischung aus Stadt und Land ist. In der Stadt läuft etwas und trotzdem geht es nicht so hektisch zu und her wie beispielsweise in Zürich. Insbesondere das kulturelle Angebot macht Freude und bereichert die Freizeit. Sucht man hingegen Ruhe und Entspannung, findet man diese in den wunderschönen Landschaften unseres regionalen Naturparks und sogar in der Stadt selbst. Jetzt müssen wir nur noch aufpassen, dass dieses wertvolle Naherholungsgebiet am Rhein und in den Pärken nicht gänzlich den Food-Containern zum Opfer fällt. Boris Litmanowitsch vermittelt Excel, Teams, Outlook und Co. in seinen Kursen mit Begeisterung und Vergnügen. Bild: zVg. Welcher Ort ist in der Region Ihr Lieblingsort und warum? Litmanowitsch: Früher hätte ich gesagt das «Windegg-Hüüsli» mit seiner Aussicht über die Reben des Heerenbergs, dem Rhein entlang bis zum Munot. Und ja, dieses Bild wird als Buchthaler wohl für immer das Gefühl von «Heimat» in mir auslösen. Heute würde ich die «Rhybadi» als meinen Lieblingsort bezeichnen. Das Gefühl, nach einem strengen und heissen Arbeitstag den Kopf ins kühle Rheinwasser zu tauchen, ist einfach unbezahlbar. In Kombination mit der ungezwungenen Atmosphäre ist es der perfekte Ort, um die Seele baumeln zu lassen und frische Energie zu tanken. Was bedeutet für Sie «das grösste Glück»? Litmanowitsch: Wenn mein Handeln Begeisterung und Vergnügen bewirkt. In meiner beruflichen Tätigkeit als Kursleiter darf ich glücklicherweise viele solche Momente erleben. Die Vermittlung der an sich trockenen Materie von Excel, Teams, Outlook und Co. versuche ich stets wie eine Galaaufführung zu inszenieren. Das weckt die Aufmerksamkeit, vergnügt mein Publikum und hinterlässt eine Begeisterung für die Materie, die anhält. Auch die Produktion von Videoclips, die wir seit zwei Jahren anbieten, dient schliesslich der Unterhaltung des Betrachters und wird im Web immer gefragter. Ob als DJ, Whisky-Referent oder Ringsprecher, ist es mir auch in meiner Freizeit ein Anliegen, die Menschen zu begeistern und Ihnen ein herzliches Lachen zu entlocken. (lg.) selber pflücken, natur geniessen Der Selbstpflückhof von Walter und Katharina Fürst liegt idyllisch zwischen Dachsen und Uhwiesen gelegen. Dank Lage und Angebot ist er inzwischen ein Erlebnishof und ein beliebtes Ausflugsziel geworden. PUBLIREPORTAGE DACHSEN Marcel Tresch rentiere erleben Seit einigen Jahren leben auf dem Selbstpflückhof Rentiere. Der Bestand zählt mittlerweile 19 Tiere. Im Winter werden Trekking-Touren angeboten und es besteht die Möglichkeit, die Rentiere während einer Führung mit Fütterung kennen zu lernen oder eine Patenschaft abzuschliessen. Weitere Infos sind unter rentierhof.ch erhältlich. Der Mühlebachhof liegt etwas verborgen zwischen den beiden Dörfern Uhwiesen und Dachsen im Zürcher Weinland. Demnächst geht der Hof an die vierte Generation der Familie Fürst über. Der Landwirtschaftsbetrieb ist vor allem unter dem Namen Selbstpflückhof bekannt, auf welchem die Besucher diverse Beeren (Erd- , Him-, Brom- und Johannisbeeren) und Kirschen selbst pflücken können. Der Familienbetrieb bewirtschaftet rund 30 Hektaren Land und setzt vorwiegend auf Direktvermarktung der eigenen Produkte wie Beeren, Obst, Gemüse, Blumen, Baumnüsse und vieles mehr im hofeigenen Laden, der sieben Tage die Woche geöffnet ist. Zusätzlich sind diese Produkte am Schafuuser Puure Märkt in Schaffhausen und am Wochenmarkt in Neuhausen erhältlich. Im schön eingerichteten Hofladen gibt es nebst den eigenen Produkten (zum Beispiel Sirups, Konfitüren, Guetzli) auch regionale Spezialitäten wie beispielsweise Fleisch, Käse oder Heumilch, das Angebot wird durch kreative Geschenke ergänzt. Ob beim Pflücken diverser Beeren, beim Spaziergang durchs duftende Rosenlabyrinth oder beim Verweilen auf dem Spielplatz: Auf dem Erlebnishof können die Besucher dem Alltag entfliehen, die Seele baumeln lassen sowie Kaffee, Kuchen, Getränke und Glaces auf der Sonnenterrasse geniessen. Weiter sind auf dem Hof Esel, Ziegen, Hasen, Lamas und einige Tiere mehr anzutreffen. Der Landwirtschaftsbetrieb ist mittlerweile über das ganze Jahr hinweg zum Ausflugsziel und somit zum kleinen Erlebnishof geworden. Im Frühjahr findet jeweils das Erdbeerfest mit tollen Attraktionen für Familien statt. Zur Weihnachtszeit ist der Samichlaus auf dem Rentier-Adventsweg anzutreffen, wo sich die Kinder im Wichteldorf vergnügen und die Eltern sich bei einem Glühwein aufwärmen können. beeri.li Telefon +41 52 659 11 84 Neben dem Selbstpflücken von verschiedenen Beeren bietet der Hofladen ein umfangreiches Sortiment aus der Eigenproduktion und regionalen Spezialitäten. Zudem ist der Hof ein Paradies für diverse Tierarten. Bilder: mt. / zVg. (3) Der sehr idyllisch gelegene Selbstpflückhof der Familie Fürst zwischen den Gemeinden Dachsen und Uhwiesen.

9 Sport Bock IHR PARTNER FÜR DIE REGION SCHAFFHAUSEN. 052 687 22 22 GARAGEGASSER.CH Letzte Der vergangene Feierabendtreff für Start-ups war informativ und begeisterte die Anwesenden. Seite 16 Silber und Bronze am Rheinknie geholt In Basel fanden die offenen Schweizermeisterschaften im Schwimmen statt. Julia Mattoscio gewann über 800 und 1500 m Freistil Bronze und Silber. Reto Maier sicherte sich die Bronzemedaille in der Juniorenklasse über die 400 m Lagen. SCHWIMMEN BASEL UND SCHAFFHAUSEN Sven Mezulat Die offenen Schweizermeisterschaften im St. Jakobsbad Basel waren seit zwei Jahren die ersten nationalen Wettkämpfe im Freien. Die Trainingsvorbereitung auf einen solchen Anlass dauert in der Regel sechs Monate. Da das KSS-Schwimmbad auf der Breite auch für den Spitzensport sehr lange geschlossen war, mussten die Athletinnen und Athleten nach Sursee ausweichen. Das bedeutete für jedes Training eine knapp vierstündige Fahrt. Im Frühjahr konnte dann in Rheinau das Schwimmbad genutzt werden, jedoch gibt es dort nur ein 25-Meter-Becken. Unter diesen schwierigen Umständen war ein optimaler Formaufbau gar nicht möglich. Umso erstaunlicher sind die Leistungen der Elitegruppe des Schwimmclubs Schaffhausen. Luis Tschigg qualifizierte sich auch für die Finalläufe der Grossen. In der Juniorenklasse gewann Reto Maier in Basel über 400 m Lagen die Bronzemedaille. Bilder: zVg./ Jodokus Mezulat Es wäre sogar mehr möglich gewesen Über allen thront wieder einmal Julia Mattoscio. Sie konnte ihren Titel über 800 m Freistil zwar nicht verteidigen, jedoch holte sie mit ihrem dritten Platz die erhoffte Medaille. Zudem legte sie noch mal einen drauf und gewann etwas überraschend die Silbermedaille über 1500 m Freistil. Auf den Langstrecken machten sich die fehlenden Trainingskilometer besonders bemerkbar. Hätten die SCS-Teilnehmenden noch zwei Monate mehr Zeit gehabt, wäre vermutlich nicht nur die Titelverteidigung gelungen, sondern sogar zwei Goldmedaillen möglich gewesen. Die dritte Medaille für den Schwimmclub Schaffhausen sicherte sich Reto Maier bei den Junioren. Er erreichte den dritten Platz über 400 m Lagen. Bei diesem Rennen müssen jeweils 100 m in den verschiedenen Schwimmstilen absolviert werden. Begonnen wird mit dem anspruchsvollen Delfinstil, danach folgt die Rückenlage, anschliessend Brustschwimmen und zuletzt Crawl. Es zeigt die Vielseitigkeit, die in dieser Sportart steckt. Doch Reto Maier war nicht der einzige Schaffhauser Athlet, der trotz der Umstände in der Lage war, Höchstleistungen zu erbringen. Sein Bruder Max wurde im gleichen Rennen undankbarer Vierter, der auch bei allen weiteren Starts jeweils persönliche Bestzeit erreichte. Genauso machte es Luis Tschigg. Er und Max Maier konnten sich sogar für die Finalläufe bei den Grossen qualifizieren. Kai Fuchs wurde in zwei Rennen bei den Junioren starker Fünfter und erreichte ein A-Finale. Jodokus Mezulat wurde je einmal Fünfter und Sechster über 800 und 1500 m Freistil. Gute Bilanz für den SC Schaffhausen Bei den Damen im Feld stach, neben Julia Mattoscio vor allem Shari Asmar heraus. Die erst 14-jährige Athletin schickt sich an, den Thron ihrer Teamkollegin bald übernehmen zu wollen. Aufgrund ihres Alters wurde sie nur bei den Grossen gewertet und erreichte dort den sensationellen fünften Platz über 200 m Brust. Hinzu kamen weitere drei B-Finalläufe. Lorena Frano konnte ihre Bestzeit über 100 m Delfin klar verbessern. Die Bilanz des SC Schaffhausen kann sich aufgrund der Umstände durchaus sehen lassen. Drei Medaillen und viele Bestzeiten sind ein starker Leistungsnachweis. Es fehlte zu allem Ungemach auch noch Trainer Sebastian Sieburger. Er wurde ausgerechnet am Meisterschaftswochenende Vater und musste vom glänzend betreuenden, jungen Marc Fois vertreten werden. Der Kranzgewinner Jeremy Vollenweider (weiss) in Aktion. vollenweider mit kranz Mit vier Siegen erkämpfte sich Jeremy Vollenweider den Appenzeller Kranz. Gegen den späteren Festsieger Werner Schlegel musste er die einzige Niederlage einstecken. SCHWINGEN URNÄSCH UND SCHAFFHAUSEN Petra Vollenweider / Marcel Tresch sport in kürze Der Thaynger Manuel Stamm während seines Einsatzes in Steinhausen. Bild: zVg. Armbrustschiessen: In Steinhausen ZG wurde der Verbändewettkampf der Nachwuchsschützen ausgetragen. Nach langer Bild: zVg. / Petra Vollenweider In Urnäsch wurde das Appenzeller Kantonalschwingfest ausgetragen. 169 Aktive aus den beiden Appenzell sowie den Kantonen Thurgau, Zürich, St. Gallen und Schaffhausen waren dabei. Aus dem nördlichsten Kanton der Schweiz traten Jeremy Vollenweider (Beringen), Adrian und Patrick Schwyn (Merishausen), Nicola und Dominik Graf (Oberhallau), Loïc Vollenweider (Marthalen), Nico Baumann (Thayngen), Simon Winzeler (Barzheim) und Ion Brodos (Schaffhausen) an. Jeremy Vollenweider gewann viermal mit der maximal Note 10, erreichte einen Gestellten und verlor nur einmal. Den Kranz gewann er mit 57,25 Punkten im sechsten Rang. Sein Bruder Loïc beendete das Appenzeller Kantonale mit 53,00 Punkten auf dem 23. Rang. Adrian Schwyn erreichte mit 55,00 Punkten den 15. Schlussrang. Patrick Schwyn liess sich vier Siege, einen Gestellten und eine Niederlage notieren. Seine 54,50 Punkte reichten für den 17. Rang. Die weiteren Klassierungen der Schaffhauser: Nicola Graf, 55,50 Punkte, Rang 13; Simon Winzeler, 55,00 Punkte, Rang 15; Ion Bordos, 54,25 Punkte, Rang 18; Dominik Graf, 53,00 Punkte, Rang 23; Nico Baumann musste den Wettkampf nach nur vier Gängen beenden. Pause war dies der erste nationale Wettkampf für die jungen Armbrustschützen. Dementsprechend gross war die Nervosität. Der Wettkampf konnte bei guten äusseren Bedingungen durchgeführt werden. So gab es auch sehr gute Resultate zu beklatschen. Gewonnen wurde der Verbändewettkampf von den Thurgauern. Der Zürcher Verband, bei dem auch die Schaffhauser mitschiessen, erreichte den vierten Rang. Rangliste Verband. 1. Thurgauer Verband (177,667 Punkte), 2. Ostschweizer Verband (174,750), 3. Zentralschweizer Verband (169,400) und 4. Zürcher Verband (168,167). Rangliste Einzel: 1. Ibai Pfister, Wolfertswil, (187 Punkte), 24. Manuel Wanner, Thayngen (151). (mt.) SALE ANIANI Polstergruppe* 990- Katalogpreis 1350.- ENEA 23% Boxspringbett* 1120.- mit Stauraum 120 x 200 mit Topper Katalogpreis 1450.- HINWIL Günstige Möbel zum Schlafen, Essen und Wohnen. 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