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Bock E-Paper KW28_21

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Bock | Dienstag, 13. Juli 2021 27 kuLtur Die Touristen sind zurück Bock-Vorschau Der Sommer 2021 soll für die gebeutelte Tourismusbranche in der Region ein Sommer des Aufbruchs sein. Und tatsächlich scheinen an vielen Orten die Gäste aus dem nahen Ausland wieder zurück zu sein. Nicht alle profitieren aber gleichermassen davon. Ein Augenschein in Stein am Rhein. Die Restaurantterrassen in Stein am Rhein sind wieder gut besetzt mit Gästen. Die meisten von ihnen kommen aus der Schweiz und aus Deutschland. Bilder: Yves Keller TOURISMUS STEIN AM RHEIN Yves Keller Ein lauer Sonntagnachmittag. Vom Rhein her bläst ein angenehmer Luftzug durchs Städtchen. Touristinnen und Touristen flanieren beim Rathaus über den Platz und schiessen unzählige Fotos, von denen sie viele später wieder löschen werden. Vor dem Volg diskutiert ein Vater in breitem Berner Dialekt mit seinem trotzigen Bub, der seinem Unmut über die Zvieriwahl lautstark und mit Tränen in den Augen Ausdruck verleiht: «I wott ke Öpfu, i wott es Schogoglacé!» Etwa hundert Meter davon entfernt warten Menschen geduldig in der Schlange vor dem erwähnten Glacéstand. Die Verkäuferin im dazugehörigen Kaffee erklärt dem Reporter freundlich, aber bestimmt, dass sie gerade «Es kommen wieder mehr Gäste aus den benachbarten Ländern zu uns.» Matthias Külling Stellvertretender Direktor von Schaffhauserland Tourismus keine Zeit habe, Fragen zu beantworten. Die Kundschaft warte. Guter Sommerstart Etwas mehr Zeit hat Yvonne Bähler, die Leiterin des Tourismusbüros in Stein am Rhein. Sie zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung: «Uns kommt zugute, dass unsere Gäste schon immer mehrheitlich aus der Schweiz und aus Deutschland kamen. Zwar fehlen uns im Moment die Besucherinnen und Besucher aus Übersee, dafür haben wir festgestellt, dass das Portemonnaie bei den Schweizer Gästen lockerer sitzt und die Leute gut konsumieren. Allgemein sind im Städtli wieder viele Leute unterwegs.» Den positiven Trend bestätigt auch der stellvertretende Direktor von Schaffhauserland Tourismus Matthias Külling. «Wir stellen fest, dass auch wieder mehr Leute aus den benachbarten Ländern in die Region Schaffhausen reisen. Insbesondere Deutsche kommen wieder vermehrt zu uns.» Das zeigt auch ein Blick auf den grossen Parkplatz vor der Steiner Altstadt. Cars mit grossen Touristengruppen aus fernen Ländern fehlen, die Autoparkplätze sind dafür restlos besetzt mit Autos aus der halben Schweiz, Deutschland, den Niederlanden oder aus Luxemburg. Und auch die Aussentische der Restaurants sind an diesem Sonntagnachmittag praktisch alle besetzt. Etwas ruhiger als an den touristischen Orten Rathausplatz, Understadt und Schiffländi ist es in den Seitengässchen. In einem solchen Gässchen liegt das «Bistro chez Ulrique». Die Inhaberin Ulrike Bieri strahlt, als sie auf die zurückgewonnenen Touristinnen und Touristen angesprochen wird: «Es tut einfach gut, dass hier wieder Menschen vorbeikommen und Leben ins Bistro zurückkehrt. Wir hatten am letzten Freitag ein Konzert hier. Das war «Wir dümpeln unseren Zielen hinterher.» so schön, ein richtiges Fest.» Während sich Ulrike Bieri über die zurückgekehrten Gäste freut, setzt sich hinter ihr ein deutscher Tourist an ein freies Tischchen und bringt sich ins Gespräch ein: «Es tut gut, wieder raus zu können und etwas Normalität zurück zu gewinnen.» In seinem Fall sei dies ganz besonders wohltuend, denn er sei im Moment noch wegen einer Coronaerkrankung in der Reha: «Ich konnte heute eine Remo Rey Geschäftsführer Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein Velotour machen. Das ist für mich ein unglaublich schönes Gefühl, denn noch vor ein paar Wochen musste ich wegen Corona fast auf die Intensivstation.» Schifffahrt mit Aufholbedarf Etwas weiter unten am Rhein legt ein Kursschiff an und bringt neue Gäste ins Städtchen. Auch für die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein ist es ein guter Sonntag. Geschäftsführer Remo Rey relativiert die Freude allerdings: «Im Gesamten gesehen dümpeln wir selbst unseren für dieses Jahr tiefer angesetzten Zielen hinterher. Wir rechneten mit 30 Prozent weniger Gästen als vor Corona. Aktuell liegen wir bei einem Einbruch von 37 Prozent.» Dies sei teilweise auch dem garstigen Wetter im Juni zuzuschreiben, ergänzt er und hofft auf einen schönen Hochsommer, damit es doch noch ein Happy End gebe. So wie übrigens für den Berner Bub an diesem Sonntag in Stein am Rhein. Rund eine Stunde nach dem tränenreichen Protest gegen den Apfel als Zvieri sitzt der Kleine vergnügt am Rheinufer – mit einem «Schogoglacé» in der Hand. Ulrike Bieri freut sich zusammen mit einem Gast über die zurückgewonnenen Freiheiten. «Es tut einfach gut, dass wieder Gäste hier sind», sagt sie. Magnus Panek gibt am Sonntag ein Konzert in Büsingen. Bild: zVg./ D. Walser Gitarrenklänge ertönen Am Sonntag, 18. Juli, um 17 Uhr gibt Magnus Panek aus Bregenz ein Konzert. An der Gitarre wird er Werke von Johann Sebastian Bach sowie aus Südamerika und Spanien zum Besten geben. Das Konzert findet in der Bergkirche St. Michael in Büsingen stat. Magnus Panek ist Preisträger der internationalen Gitarrenwettbewerbe in Berlin und Osnabrück. Er debütierte 1984 beim Internationalen Gitarrenfestival in Berlin. (shb.) Sasha Huber zeigt ihre Skulpturen in der Galerie am Platz in Eglisau. Bild: zVg. Kolonialzeit in der Kunst Sasha Huber zeigt in der Ausstellung «Dekolonialwaren Huber» in der Galerie am Platz in Eglisau bis zum 14. August die Skulpturen-Serie «No Mohr» – Holzskulpturen und handgemachte Seifen aus Kohle. Die international tätige Künstlerin setzt sich in ihrer Arbeit seit Jahren immer wieder kritisch mit der Kolonialgeschichte auseinander. Am Samstag, 17. Juli, ist die Künstlerin von 10 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr anwesend. (shb.) Die Lieblingsorte der Bevölkerung teilen Zum zweiten Mal wird das Projekt Stadtsummer in der Stadt Schaffhausen durchgeführt. Dieses Jahr liegt der Fokus auf den liebsten Plätzen der Bevölkerung. GESELLSCHAFT SCHAFFHAUSEN Lara Gansser Regional, nachhaltig, sinnvoll und menschenverbindend sollen die Projekte des Vereins IG Stadtsummer sein, wie Vereinspräsidentin Claudine-Sachi Münger im Interview sagt. «Wir wollen die Stadt Schaffhausen aktivieren und gleichzeitig die Leute nach draussen in die Altstadt locken», so die Mitinitiantin. Nachdem letztes Jahr während drei Monaten verschiedene Gerüste zum Verweilen einluden, hat das fünfköpfige Stadtsummer-Komitee dieses Jahr ein Projekt mit Einbezug der Bevölkerung lanciert: «Wir fordern die Schaffhauserinnen und Schaffhauser dazu auf, ihre liebsten Orte mit uns zu teilen – das können Plätze in der Natur, aber auch Restaurants, Coiffeursalons oder Läden sein», erklärt Claudine-Sachi Münger. Ziel sei es, auf der Webseite des Vereins IG Stadtsummer möglichst viele verschiedene Lieblingsorte auf der Karte einzeichnen zu können. «Das Projekt soll dazu beitragen, die Stadt aus anderen Augen sehen zu können», so die Vereinspräsidentin. Zu jedem Ort soll eine Geschichte erzählt werden, welche auch andere Menschen dazu animieren soll, nach draussen zu gehen und die Region rund um die Schaffhauser Altstadt besser kennenzulernen. Damit die bereits eingesandten Lieblingsorte auch sichtbar werden, engagiert der Verein sogenannte Stadtsummer-Ranger, welche die Orte mit Schablone und Kreidespray kennzeichnen. Dabei handelt es sich um Menschen mit Handicap, die über mitschaffe.ch vermittelt wurden. Crowdfunding läuft Der Verein IG Stadtsummer ist ehrenamtlich organisiert. «Wir wollen einfach etwas dazu beitragen, die Altstadt zu beleben und Momente der Begegnung, des Entdeckens sowie des Genusses zu schaffen», sagt Claudine-Sachi Münger. Um weitere Projekte finanzieren zu können, hat der Verein nun erstmals ein Crowdfunding gestartet. Zu kaufen gibt es neben einer wiederverwendbaren Stadtsummer Lunchbox, die für weniger Abfall im Take-away-Bereich sorgen soll, die Stadtsummer-Picknicktasche in drei sommerlichen Farben. «Die gelben, hellblauen und violetten Taschen bestehen zu 100 Prozent aus Schweizer Stoff und werden in Zusammenarbeit mit der altra Schaffhausen produziert», so Claudine-Sachi Münger. Weiter können Picknick-Körbe oder ganze Sets gekauft werden. Jeder Beitrag hilft, um das Crowdfunding-Ziel von 12 000 Franken erreichen zu können. Das Crowdfunding läuft noch bis zum 18. Juli und es fehlen momentan noch rund 8000 Franken. Alle Produkte sind ausserdem ab 2. August im Tannelade sowie ab dem 19. Juli beim Tourist Office von Schaffhauserland Tourismus, welcher als Infopoint des Projekts fungiert, zu kaufen. Weitere Informationen zum Projekt und dem Crowdfunding sind unter stadtsummer.sh zu finden. Claudine-Sachi Münger mit zwei der nachhaltig produzierten Picknicktaschen, die in Zusammenarbeit mit der altra Schaffhausen produziert werden. Bild: Lara Gansser

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