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Bock E-Paper KW28_21

B o d e n s e e H ö ri

B o d e n s e e H ö ri , b e i R a d o l f z e l l 4 Anzeigen Anzeigenannahme: Verlag Bock AG | Telefon: 052 632 30 30 www.schaffhausen24.ch | Mail: info@bockonline.ch Bock | Dienstag, 13. Juli 2021 Immobilien Stellenangebote Infos und Adressen: 0848 559 111 oder www.fust.ch ZU VERKAUFEN 5 ½ Zimmer Einfamilienhaus Thayngen, Untere Junkholzstrasse 1 CHF 1‘547‘000 Manuel Gervilla | Tel. 052 503 10 31 Rundum-Vollservice mit Zufriedenheitsgarantie Mieten statt kaufen Testen vor dem Kaufen Haben wir nicht, gibts nicht Kompetente Bedarfsanalyse und Top-Beratung % 5-Tage-Tiefpreisgarantie 30-Tage-Umtauschrecht Schneller Liefer- und Installationsservice Garantieverlängerungen H/B/T:51x44x47 cm S A AL E % % % 119. 90 Tiefpreisgarantie E 349.– statt 599.– -41% 449.– Tiefpreisgarantie 7kgFassungsvermögen Töpfermarkt Iznang 2021 über 70 professionelle Keramikwerkstätten aus Belgien Deutschland Frankreich Italien Slowenien Tschechien Ungarn 17. Juli 11 bis 19 uhr 18. Juli 11 bis 18 uhr Diesjährig bei den Sportanlagen im Mooswald,nähere Informationen und Lageplan auf unserer Homepage www.toepfermarkt-iznang.de Für Sie! schaffhausen24.ch TF 033 Gefrierbox •33Liter Nutzinhalt Art. Nr.10663946 8kgFassungsvermögen WA 814E Waschmaschine •30Min Rapidprogramm •Startzeitvorwahl Art. Nr.10715930 TW 728E Wäschetrockner •Jeans,Zeitprogramm, Wollpflege,Mix-Wäsche Art. Nr.10715931 IMMOCHEF IST DER NEUE ANSPRECH- PARTNER IM IMMOBILIENVERKAUF Corona hat die Nachfrage nach Wohneigentum nicht gebremst. Im Gegenteil: Der Wunsch nach eigenen vier Wänden erreichte im 2020 einen neuen Höchststand. Von neuen Arbeitsplatzgewohnheiten und hohen Preisen an zentralen Lagen profitiert auch das ländlichere Schaffhausen. Ein guter Zeitpunkt, seine Immobilie jetzt zu verkaufen. Am besten mit einem Verkaufstalent. PUBLIREPORTAGE THAYNGEN Simon Ott ist über die Situation in Schaffhausen im Bilde. Der Verkaufsexperte und Inhaber von Sales Experts in Thayngen kennt die Region – als Mensch und als Geschäftsmann. Jetzt baut der gebürtige St. Galler sein Business aus und gründete zusammen mit seiner Frau Christina 2020 die Firma immochef. Das Ganze wurzelt auf seinem Gespür für Immobilien und der grossen Nachfrage aus seinem Umfeld. «Wir bringen frischen Wind und Passion in den Markt. Das kommt an. Die Kunden sind ob der erfolgreichen und angenehmen Abwicklung ganz aus dem Häuschen.» Der Schlüssel zum Erfolg So wie das Credo von Sales Experts läuft’s auch bei immochef. Man kennt sich persönlich und ist auf Zack, wenns drauf ankommt. «Im Immobiliengeschäft kann ich meine Vorlieben kombinieren: Verkauf und Menschen. Und wenn ich das wohl grösste Geschäft im Leben eines Menschen durch meine Erfahrung unterstützen kann, ist das für alle Parteien eine vielversprechende Ausgangslage.» Als Profi weiss Simon Ott gut, was die Kunden entlastet. Zur Bewertung und der Verhandlung erledigt immochef auch alle anderen Hausaufgaben, wie Papierkram und Termine. Im Fokus ist die Immobilie Gerade kommt eine neue Anfrage für ein Objekt in Buchthalen herein: Einfamilienhaus mit Garten aus dem Jahr 1985. Der Kunde wünscht sich Diskretion und einen reibungslosen Ablauf des Verkaufs. Kein Problem für das immochef-Team, das neben Simon Ott aus Mirela Ajvazi und Christina Ott besteht. Dank grossem Netzwerk und regionaler Verankerung kann das kleine Team schnell handeln – was in der jetzigen Immobiliensituation entscheidend ist: Mit Gespür den Interessenten zu finden, der so gut zum Haus/Dorf passt wie der bisherige Hausherr. Simon Ott ist Verkaufsleiter, Unternehmer und Immobilienliebhaber mit landesweiten Mandaten. Zusammen mit seiner Frau Christina gründete er 2020 die Firma immochef an der Erlengasse in Thayngen. Beide sind lokal stark verankert und in ihrer Umgebung engagiert. immochef.ch Telefon 052 551 10 10 Ihr versiertes Team von immochef Thayngen (v. l.): Christina Ott, Simon Ott und Mirela Ajvazi. Bilder: zVg. / immochef.ch

Bock | Dienstag, 13. Juli 2021 ausreissen als Lösung Gesellschaft Bock-SPLITTER 5 Invasive Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, deren Ausbreitung bekämpft wird. Auch Gartenbesitzerinnen und -besitzer können dabei helfen. Richard Altorfer NATUR KANTON SCHAFFHAUSEN immer mehr von Neophyten heimgesucht werden. Kari, kaugummikauend: Die meisten Menschen haben zwei Arten von Moral – eine für sich und eine für andere. Nathalie Homberger Der Sommerflieder ist bei Herrn und Frau Schweizer mit seinen violetten Blüten eine äusserst ansehnliche und beliebte Pflanze. Der Kirschlorbeer, eine immergrüne und daher gern gesehene Hecke in Gärten, hat durchaus seinen Reiz. Doch beide Arten sind keine einheimischen Pflanzen und gehören zu den sogenannten invasiven Neophyten. Als Neophyten werden gebietsfremde Pflanzen bezeichnet, die beabsichtigt oder unbeabsichtigt aus einem anderen Land eingeführt wurden und sich hier unkontrolliert verbreiten. Doch wie hat sich das Problem rund um die invasiven Neophyten in den letzten Jahren im Kanton Schaffhausen entwickelt? Laut Roman Fendt, Fachbereichsleiter Luftreinhaltung und Biosicherheit beim Interkantonalen Labor, breiteten sich Neophyten im Kanton in den vergangenen 15 Jahren stark aus. In den letzten drei Jahren beobachtete er vor allem die Zunahme des Einjährigen Berufkrauts. «Durch den Klimawandel sowie die längeren, wärmeren und trockeneren Sommer hat diese Pflanze einen Wettbewerbsvorteil.» Von Seiten des Planungs- und Naturschutzamts des Kantons wird beobachtet, dass bis anhin unberührte Gebiete wie der Randen auch Monatliche Serie In Zusammenarbeit mit WWF, Pro Natura, turdus und weiteren Naturschutzorganisationen in Schaffhausen publiziert der «Bock» eine monatlich wiederkehrende Serie zum Thema «Natur vor der Haustüre». Diese soll das verantwortungsbewusste Verhalten gegenüber der Natur und den Lebewesen im Siedlungsraum thematisieren. Mit Praxisbeispielen wird gezeigt, wie naturnahe Gartengestaltung die Biodiversität (Artenvielfalt) fördert. (nh.) NEUES ZU NAMEN An der Mitliederversammlung Ende Juni stimmten die Anwesenden zu, den Verein RUFNETZ Rafzerfeld in Verein in «RUF- NETZ Zürcher Unterland» umzubenennen. Weiter fanden auch Wahlen statt: Neu wurden Hansjörg Hophan aus Rafz als Vereinspräsident, Ursula Spring aus Bülach als Einsatzleiterin und Daniela Stirnemann aus Glattfelden als zweite Revisorin gewählt. Zudem wurde Thomas Bär aus Eglisau zum ersten Ehrenmitglied des Vereins gewählt. Im Bild (v. l.) sind der Kassier Lukas Zwygart, die Aktuarin Karin Zwy- Anzeige Schädigende Neophyten Von den über 500 gebietsfremden Pflanzen in der Schweiz sind etwa zehn Prozent invasiv. Zum Teil verursachen diese erhebliche gesundheitliche, ökologische und wirtschaftliche Schäden und müssen bekämpft werden. Unter anderem wird die angestammte Biodiversität angegriffen. Invasive Neophyten wachsen oft sehr schnell und verbreiten sich äusserst effizient. Das liege daran, dass diesen Arten in den neuen Lebensräumen natürliche Feinde oder Krankheiten fehlen. «Überall dort, wo der Mensch eingreift und die Ökologie gestört wird, haben es die Neophyten einfacher», erklärt Roman Fendt. Dabei bezieht er sich auf gestörte Lebensräume wie Steinbrüche oder Deponien für Grüngut. Ein Augenmerk legt das Interkantonale Labor vor allem auf die Bekämpfung von Riesen-Bärenklauen und Ambrosia. Beides sind gesundheitsschädigende Pflanzen. «Der Riesen-Bärenklau ist eine sehr eindrückliche, grosse und schöne Pflanze, die durchaus ihren Reiz ausüben kann. Der Nachteil ist, dass die Haut bei Berührungen und im Zusammenspiel mit Sonnenlicht reagiert und starke Verbrennungen auslöst», so Roman Fendt. Zusammen mit der Stiftung Impuls wurden in den vergangenen zwei Jahren grössere Bestände dieser Neophyten bekämpft. Ambrosia lösen zudem heftige Allergien aus: «Zu diesen haben wir aber nur ein bis zwei Meldungen im Jahr». Weitere Neophyten wie beispielsweise der Japanknöterich können Infrastrukturen wie Gebäude, Mauern oder Strassen beschädigen. Wenn das Interkantonale Labor eine Meldung von grösseren Beständen von Neophyten erhält, dann wird diese an die entsprechenden Ämter, Grundeigentümer oder Bewirtschafter weitergeleitet, die für die Bekämpfung zuständig sind. Das Interkantonale Labor steht aber beratend zur Seite. Und was können Laien tun? «Am besten eine Sichtung auf der Neophyten- App GIS SHedit für mobile Geodatenerfassung melden», so Roman Fendt. gart, Einsatzleiterin Ursula Spring und Präsident Hansjörg Hophan zu sehen. Die «Schaffhauser AZ» wird sich bald von einer Persönlichkeit verabschieden, welche die Geschichte des Unternehmens und der Zeitung geprägt hat: Bernhard Ott (Bild) übergibt die Verlagsleitung per 2022 nach 22 Jahren an Mattias Greuter. Dieser gibt per sofort seine Funktion als Co-Redaktionsleiter an Nora Leutert weiter. Mit der neuen Aufgabe wird Mattias Greuter im Verwaltungsrat der AZ Verlags AG bleiben, jedoch nicht mehr als Vertreter des Personals. Diese Funktion übernimmt Co-Redaktionsleiter Marlon Rusch, der seit 2008 für die AZ schreibt. (shb.) Der Sommerflieder ist zwar ein beliebter Zierstrauch, aber ein Neophyt. Für die Artenvielfalt ist die Bepflanzung von einheimischen Pflanzen von Wichtigkeit. Bild: zVg./ Roman Fendt Ausreissen vor dem Blühen Aber auch Gartenbesitzerinnen und -besitzer können etwas tun, um der Ausbreitung von Neophyten entgegenzuwirken, was unter anderem dem WWF Schaffhausen ein Anliegen ist. «Invasive Neophyten wie zum Beispiel Berufkraut muss man ausreissen und mit dem Kehricht entsorgen», erklärt Fabienne Spahn, Biologin und Vorstandsmitglied des WWF Schaffhausen. «So können sich die Pflanzen nicht weiter ausbreiten.» Die beste Zeit, um Neophyten im eigenen Garten auszureissen, ist bevor diese blühen – bestenfalls im Monat Juni. «Aber es ist nie zu spät», erklärt Roman Fendt mit Nachdruck. «Ausreissen hilft immer.» Die effizienteste Methode ist das komplette Ausgraben der Pflanze mit möglichst vielen unterirdischen Sprossen- und Wurzelteilen. Gerade jetzt seien die Bedingungen dafür sehr gut, da der Boden angefeuchtet ist. Roman Fendt versteht natürlich, wenn ein 40-jähriger schöner Sommerflieder jetzt nicht ausgerissen werden möchte. Aber er legt den Privatpersonen ans Herz, zumindest die Blüten des Zierstrauchs zu schneiden, bevor diese versamen und sich ausbreiten. Wenn ein Garten angelegt wird, dann sind sich die Experten einig: Einheimische Pflanzen sollen gekauft und angepflanzt werden. So bleibe der eigene Garten standorttreu und die Artenvielfalt wird weniger gefährdet. «Es gibt zum Beispiel einen hiesigen Frühlingsflieder, der genau so schön Bock-Blick Störung behoben. Am 9. Juli gegen Mitternacht stellte die Schaffhauser Polizei eine Störung der Notrufnummern 117, 112 und 118 fest. Die Störung konnte am Freitag, 10. Juli, gegen 9 Uhr behoben werden. Wie die Schaffhauser Polizei mitteilt, ist die Ursache der Störung zurzeit noch nicht bekannt und wird durch Spezialisten abgeklärt. Die Einsatzfähigkeit der Schaffhauser Polizei sei durch die Störung nicht beeinträchtigt worden. Arbeitsmarkt beruhigt sich weiter. Der Kanton Schaffhausen verzeichnete mit 1363 gemeldeten Personen einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Dies teilt das Arbeitsamt des Kantons Schaffhausen mit. Per Ende Juni lag die Arbeitslosenquote bei 3,1 Prozent und damit 0,2 Prozent tiefer gegenüber dem Vormonat. Insgesamt wurden 2846 Stellensuchende registriert, 51 Personen weniger als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank diese Zahl ebenfalls um 81 Personen (minus 2,8 Prozent). Walk-In-Angebot wird verlängert. Wie das Gesundheitsamt des Kantons Schaffhausen mitteilt, wurden beim ersten Walk-In-Abend am vergangenen Dienstag ist, wie der Sommerflieder», meint Roman Fendt. Für den Sommerflieder eignet sich auch der rote Holunder als Ersatz. Statt eines Kirschlorbeers können Liguster oder Hainbuchen gepflanzt werden. Als Alternative zur Goldrute bietet sich das echte Johanniskraut. Wird der Garten mit hiesigen Pflanzen gestaltet, hilft dies vielen Insekten, Kleintieren und Vögeln. Denn gebietsfremde Pflanzen sind keine notwendige Nahrungsquelle für einheimische Tierarten und Insekten. Weitere Infos zu Neophyten im Kanton Schaffhausen sind unter interkantlab.ch zu finden. Projekt «Natur vor der Haustüre» Mit dem mehrjährigen Projekt «Natur vor der Haustüre» engagiert sich der WWF dafür, dass in den Schaffhauser Gärten nur einheimische Pflanzen blühen. So will die Organisation, dass die Zahl der Neophyten nicht weiter zunimmt. Daneben organisiert sie periodisch Aktionstage zum Thema «Arten ohne Grenzen», an denen invasive Neophyten an stark betroffenen Standorten bekämpft werden. (shb.) innerhalb der drei Stunden über 150 Personen im Kantonalen Impfzentrum (KIZ) geimpft. Aufgrund der grossen Nachfrage werden jeden Dienstagabend im Juli von 17 Uhr bis 20 Uhr im KIZ Impfungen ohne Voranmeldung durchgeführt. Die Infrastruktur im KIZ wurde für diese weiteren Walk-In-Abende ausgebaut. Zusätzlich steht der Impf-Bus zum zweiten Mal am Samstag, 17. Juli, von 9 bis 13 Uhr, beim Herblingermarkt im Einsatz. Für Covid- 19-Impfungen ohne Anmeldung ist einzig die Krankenkassen-Karte mitzunehmen. Erfolgreiche Probefahrten absolviert. Mit dem Ziel, die Elektromobilität zu erleben und Vorurteile abzubauen, haben der Kanton und die Stadt Schaffhausen in diesem Frühjahr die Bevölkerung zu Probefahrten mit Elektrofahrzeugen eingeladen. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, nahmen insgesamt 210 Personen an 340 Probefahrten teil. 61 Prozent der Teilnehmenden bewerten nach einer Probefahrt die Elektromobilität positiver. Diesen erfreulichen Wert zeigt eine Befragung nach Abschluss der durchgeführten Testaktion. Seit diesem Januar fördert der Kanton mit einer Umstiegsprämie in Höhe von 2000 Franken die Elektromobilität. (shb.) Können Sie loslassen (im übertragenen Sinn)? Ja? Auch Bücher? Dann sind Sie zu beneiden. Für viele wird’s nämlich schwierig, wenn’s darum geht, von den 20, 200 oder 2000 Büchern, die rumliegen und -stehen, 20 auszusortieren, um Platz zu schaffen auf Fenstersims, Sofa, Sideboard, Boden. An Marx’s Kapital hängen Erinnerungen, wiewohl man’s nie gelesen hat und sicher nie mehr lesen wird. Die «Kursbücher» sind schon bald Antiquitäten. Die vielen Karl-May- und die Maigret-Bände – unmöglich, die wegzuwerfen. Am ehesten noch «Menschen im Hotel» von Vicki Baum, das man von den Eltern geerbt hat. Aber nein, bringt man auch nicht übers Herz. Ob Kinderbuch, politische Literatur oder Philosophisches, Sachbuch oder völlig veralteter Reiseführer, ob Goethe, Bellow, Musil oder Zane Grey – an jedem Buch hängt was dran, etwas, das einen davon abhält, es wegzugeben oder gar wegzuwerfen. Soll’s doch dereinst der Nachlassverwalter erledigen. Emotionslos. Aber der Teufel soll ihn holen, wenn er alle in einer Mulde verschwinden lässt. Und überhaupt, vielleicht kommt man ja doch noch dazu, irgendwann … beispielsweise Günter Grass‘ «Der Butt» zu lesen. Solange man lebt, besteht Hoffnung. Die Bücher bleiben, wo sie sind! Onkel Hugo, verzückt und staunend am Fenster: Hei, ein Regenbogen, ein doppelter. Und ganz ohne politische Botschaft. Insider wissen’s schon lange: Wikipedia ist keine objektive Informationsquelle mehr (vermutlich nie gewesen). In Wikipedia wird knallhart Politik gemacht. Darüber, was über bestimmte Persönlichkeiten stehen soll oder darf, was zu Klimawandel und andern umstrittenen Themen publiziert wird – und vor allem: was nicht drin steht! – entbrennen heftige «edit wars»: Streitigkeiten unter den Redaktoren. Zitat NZZ: Es versucht eine rechthaberische Oligarchie von sogenannten Experten, den Leuten vorzuschreiben, «was wichtig und richtig» sei. Die Folge: Zu Laschet nur Schlechtes, zu Baerbock nur Gutes. Über Klimawandel nur Erschreckendes, kaum Kritik an deren Vertretern. Fazit: Was die Menschen so gerne hätten, ist leider auch in Wikipedia nicht zu finden: objektive Fakten oder schlicht: «die Wahrheit». Wir kriegen immer und überall nur Meinungen. Wenn man’s weiss, kann man damit umgehen. Nur, wer ahnt schon, dass nicht nur in den Medien, sondern sogar bei Wikipedia manipuliert wird? Was Rassismus und Quotenregelung miteinander zu tun haben? Inkonsequenz! Inkonsequenz ist, wenn man verlangt, Menschen nicht als Angehörige von Gruppen (Schwarze, Roma, Frauen o.ä.) wahrzunehmen, sondern ausschliesslich als Individuen, gleichzeitig aber Quoten-Regelungen einführt, die das Gegenteil bezwecken, nämlich einzelne Personen in Abhängigkeit von ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe zu bevorzugen. Der dumme Spruch am Ende: Die Lage ist ernst. Anzeige IHR TOYOTA & LEXUS SPEZIALIST Beringen-Enge • 052 630 10 10 • engebrunnen.ch

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