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10 Bock | Dienstag, 7. Juli 2020 GESELLSCHAFT WIE DER VOLLSTRECKER AN SEINE GRENZEN STÖSST RATGEBERKOLUMNE MEIN WILLE GESCHEHE Beat Zoller, Heresta GmbH, Schaffhausen Die Erblasserin hinterlässt Tochter T. und Sohn S. Testamentarisch setzte sie T. als Willensvollstreckerin ein und verfügte, dass S. vom Nachlass «möglichst wenig» erhalten soll. T. räumt die Wohnung und entsorgt den Hausrat. Da T. mit S. nichts zu tun haben möchte, überweist sie ihm vom vorhandenen Nachlass ein Viertel in bar mit dem Hinweis, ohne Gegenbericht innert zehn Tagen sei die Teilung damit rechtskräftig vollzogen. Der Willensvollstrecker hat den Nachlass zu inventarisieren, zu verwalten, abzuwickeln und dann zu teilen. Er ist den Erben jedoch unter anderem auskunfts- und rechenschaftspflichtig und bewegt sich im Spannungsfeld zwischen seinem Ermessensspielraum und der Berücksichtigung der Erbenwünsche. Er ist bei unklaren testamentarischen Anordnungen nicht «Auslegungsinstanz»; im Streitfall entscheidet das Gericht. Er hat im Rahmen der Erbteilung auch die Gesetzesbestimmungen zu berücksichtigen und darf die Teilung nicht von sich aus und nicht ohne Zustimmung der Erben ausführen, sondern nur den Erbteilungsvertrag – als Vorschlag – erstellen. Grundsätzlich geht sogar der einstimmige Wille der Erben den erblasserischen Anordnungen vor. Einigen sich die Erben nicht, verbleibt die Erbteilungsklage. Nachdem das Teilungsgericht nach neuerer Praxis keine umfassende Zuteilungskompetenz mehr hat, riskieren die Erben, mit einem «zufälligen Los» abgefunden zu werden, was den Anreiz zu einer einvernehmlichen Lösung erhöht. Im vorliegenden Fall hat sich die Willensvollstreckerin somit gleich mehrfach «unsauber» verhalten: eigenmächtige Hausrat-Entsorgung und Bestimmung von Art und Umfang der Abgeltung; fehlende Schriftlichkeit des Teilungsvertrages. Ist der Willensvollstrecker gleichzeitig Miterbe, so mag dies praktische Vorteile haben – es besteht aber auch die Gefahr der Interessenkollision. Je mehr Pflichtverletzungen er begeht, «Undurchsichtigkeiten» produziert und zu seinen Gunsten handelt, umso stärker riskiert er sogar, auf Beschwerde hin behördlich abgesetzt zu werden. Sind spätere Streitereien unter den Erben absehbar, empfiehlt sich für den/die Erblasser/-in, testamentarisch als Willensvollstrecker eine neutrale Drittperson zu bezeichnen. 052 632 10 01, www.heresta.ch BOCK-HEIMAT PORTRÄT DER WOCHE SCHAFFHAUSEN «Bock» Herr Steinemann, was schätzen Sie an der Region am meisten? Andy Steinemann: Schaffhausen ist überschaubar und doch facettenreich. Das Urbane und die Natur sind nah beieinander. «Man kennt sich» – was viele als Nachteil abstempeln, erachte ich als besonders wertvoll. Nicht zu vergessen der Rhein, der uns Schaffhauserinnen und Schaffhauser einfach so viele glückliche und schöne Momente beschert! Was bedeutet für Sie Familie? Steinemann: Familie ist für mich, Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen, verbunden mit schönen Stunden, blindem Vertrauen und Rückhalt. Mir persönlich zeigt Familie, wohin ich im Leben möchte und vermittelt mir die Werte für mein Handeln wie wohl in der Reflexion betrachtet auch für meinen Führungsstil und Umgang mit unseren Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern. Üben Sie bei der Steinemann Kleinbus AG Ihren Traumberuf aus? Steinemann: Ja – wir dürfen die Region bewegen. Ein Privileg, wenn mit seiner Arbeit tagtäglich indirekt etwas Gutes für die Leute und die Region getan werden darf. Zudem habe ich ein sehr gutes Team mit vielen langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rücken, das sich mit unserem Familienbetrieb identifiziert. Wer mich kennt, weiss, dass ich gerne durch Erfahrungen wachse, Herausforderungen liebe und nach der Philosophie «mehr geht immer, zufrieden sein ist die Kunst» lebe. Was ich in den letzten EIN HERZ FÜR TIERE: PLÄTZCHEN GESUCHT Wer will schon drei Katzen auf einmal adoptieren? Das ist natürlich sehr schwer, aber die drei Geschwister-Katzen Puma, Simba und Pancho sind seit vier Jahren unzertrennlich, weshalb für sie ein gemeinsames Daheim gesucht wird. Die beiden roten und die schwarze Katze sind Scheidungskinder. Das Frauchen hat die Vierbeiner zurückgelassen und das Herrchen wollte sie nicht behalten. Das Dreiergespann ist noch nicht lange im Katzenhaus Schaffhausen, aber bereits sehr neugierig, anhänglich und total verschmust. Bei den Katzen handelt es um zwei Weibchen und ein Männchen, die alle kastriert sind. Die europäischen Hauskatzen sind etwa vier Jahre alt. Für das Trio mit einem wunderbaren und einzigartigen Wesen wird nur ein gemeinsames Zuhause mit Freilauf und an verkehrsarmer Lage gesucht. Sie sind alle übergewichtig und haben Zahnstein. Eine Zahnreinigung wird aber vor der Vermittlung noch durchgeführt. (shb.) Besuche im Katzenhaus Schaffhausen sind nach telefonischer Anmeldung unter 052 625 79 44 möglich. Unter https://goo.gl/forms/lpKDNlmhFQHcvLmZ2 nimmt das Katzenhaus Bewerbungen entgegen. Andy Steinemann wächst gerne an Herausforderungen. Bild: zVg. Jahren an Erfahrungen machen konnte, durfte und teils auch musste, ist einmalig. Aber ich freue mich jeweils auch auf den Feierabend und freue mich auf die Zeit mit meiner Familie zu Hause. Puma, Simba und Pancho suchen zusammen ein neues Zuhause. Bilder: zVg. 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Nach der Corona-Zwangspause bestritten viele Schiessende in der vergangenen Woche ihren ersten Wettkampf. SCHIESSEN SCHAFFHAUSEN Markus Stanger, sh-schiessen.ch Corona war möglicherweise der Grund, weshalb die Anmeldungen für die Kantonalmeisterschaften nicht so zahlreich wie in den vergangenen Jahren waren. Am Donnerstagabend waren die Zweistellungsschützen mit Ordonnanz- und Standardgewehren an der Reihe, um den Kantonalmeister zu ermitteln. Während bei der Ordonnanz erneut die Minimalzahl von fünf Schiessenden zum Wettkampf antraten, waren es bei den Standardgewehren nur deren vier. Sieg nach einem sehr harzigen Beginn Bei den Ordonnanzgewehren gab Eveline Ritzmann-Hobi (Wilchingen) nach den 30 Schuss in der Liegendposition mit 72 Punkten den Tarif durch. Das folgende 30-schüssige Kniendprogramm sollte entscheiden. Der Schützin fehlte dabei das entsprechende Training und so rutschte sie in der Tabelle ab. Armin Bührer (Bibern/ Hofen) meisterte die Aufgabe am besten. Seine 513 Punkte reichten zum Sieg. Die weiteren Podestplätze sicherten sich Hermann Rohner (Hohlenbaum; 505 Punkte) und Peter Enderli (Oberhallau; 494). Im Standardgewehr-Match war das Augenmerk auf den ehemaligen Nationalkaderschützen Roger Schnetzler (Hallau) gerichtet. Er hatte einen harzigen Start und musste sich nach 30 Schüssen 12 Verlusttreffer schreiben lassen. Das Kniendprogramm trennt aber die Spreu vom Weizen. Es war ein Erlebnis, zuzusehen, wie Roger Schnetzler die 30 Schuss, ohne ein einziges Mal die Waffe aus der Position zu nehmen, im Scheibenzentrum platzierte. Mit 573 Punkten sicherte er sich verdient die Goldmedaille. Um Silber und Bronze duellierten sich Christian Risch jun. (Dörflingen) und Franz Baumann (Thayngen). Nach einem spannenden Kampf in der Kniendpasse entschied der Dörflinger den Wettbewerb für sich. Symbolbild: Marcel Tresch Erstes Kräftemessen nach Corona-Pause Am Samstag waren die Liegendschützen mit dem modifizierten 57er-Sturmgewehr an der Reihe. Vielen war eine Unsicherheit anzumerken, denn der Wettkampf in dieser Grössenordnung war für sie das erste Kräftemessen nach der Corona-Pause. Die wechselnden Wetterbedingungen machten es den Teilnehmenden zudem nicht einfach. Markus Stanger (Thayngen; 563 Punkte) konnte damit am besten umgehen und konnte sich zum ersten Mal als Kantonalmeister feiern lassen. Charles Leu (Merishausen; 557) sicherte sich den zweiten und Hanspeter Meier (Wilchingen/Osterfingen; 555) den dritten Rang. Der Wettkampf der Ordonnanzschützen mit dem Sturmgewehr 90 lief etwas weniger spektakulär ab. Am besten meisterte die Aufgabe Roland Tenger (Wilchingen/Osterfingen; 547), er gewann die diesjährige Kantonalmeisterschaft. Thomas Biber (Thayngen; 538) und Hermann Rohner (Schaffhausen; 529) belegten die Plätze zwei und drei. Thomas Biber gewinnt Königsdisziplin Den letzten Wettkampf bestritten die Sportschiessenden. Für das Publikum immer ein sehr spannender Wettbewerb, weil das freie Schiessen ohne Auflage ganz klar zur Königsdisziplin im Schiesssport gehört. 13 Teilnehmende starteten konzentriert. Wer hier von Beginn an zu viele Punkte liegen lässt, kann diese gegen Ende des Wettkampfes nicht mehr aufholen. Favorit Roger Schnetzler (Hallau) startete mit grossen Problemen und musste immer wieder an seiner Zielvorrichtung etwas verstellen, weil die Treffer nicht im Zentrum landeten. Seine dritte Passe mit nur 92 Punkten war eine Vorentscheidung für einen schlechten Tag. Anders lief es Thomas Biber (Thayngen), der mit 572 Punkten verdient den Titel in den Reiat holte. Der zweite Platz ging an Thomas Engesser (Hohlenbaum; 569 Punkte). Die Bronzemedaille gewann Peter Gasser (Hallau; 568). Kein Interesse am Pistolenwettkampf Der Pistolenwettkampf wurde mangels Interesse nicht durchgeführt. Für zwei Disziplinen meldeten sich nur zwei Leute an. Hier muss sich der Kantonalvorstand Gedanken machen, welche Konsequenzen dieses Desinteresse auf geplante Investitionen wie zum Beispiel den Stände-Match 2021 haben wird. HANDBALL SCHAFFHAUSEN UND WINTERTHUR Marcel Tresch Die Saison 2019/20 geht mit ihrem abrupten Ende in die Handballgeschichte ein. Der grosse Freudentaumel blieb im vergangenen Jahr aus und bittere Enttäuschung – wenn auch durch höhere Gewalt verursacht – machte sich breit. Dabei waren die Kadetten Schaffhausen gerade dabei, sich das angestrebte Double – der Gewinn der Meisterschaft und des Cups – zu sichern. Zumindest waren sie aufgrund ihrer überragenden Form auf dem besten Weg dazu. Die letzte Meisterschaftsniederlage datierte vom 18. September und nichts deutete darauf hin, dass den Orangen in dieser Spielzeit noch jemand hätte das Wasser reichen können. Zugegeben: eine rein hypothetische Aussage. Doch Faktum bleibt, dass der amtierende Meister während 21 Meisterschaftsspielen ungeschlagen blieb und deren 20 gewann. Ein Leistungsausweis, der seinesgleichen sucht. Ebenso die Konstanz, welche die Truppe von Trainer Petr Hrachovec an den Tag legte. Doch vorbei ist bekanntlich vorbei, vergessen, Vergangenheit und aus. Die Klubs und Mannschaften blicken nach vorn, auch wenn die nahe Zukunft eine ganz neue Normalität mit sich bringen wird. Saisonauftakt mit dem Supercup Adalsteinn «Adli» Eyjolfsson übernimmt ab kommenden Montag das Ruder bei den Kadetten. Der 42-jährige Isländer will mit seinem Team natürlich um die nationalen Titel, Meisterschaft, Schweizer Cup und Supercup, mitspielen. Darüber hinaus ist es sein Ziel, mit ihm in der neu geschaffenen European Handball League Akzente zu setzen. Beginnen wird für die Orangen die neue Saison am Sonntag, 30. August in Winterthur, wenn sie gegen den HSC Suhr Aarau um den Supercup spielen. Mit einem Vollerfolg könnten sie den bisherigen Rekord auf 14 Titel in diesem Wettbewerb ausdehnen. Mit dieser Begegnung kehrt der Handballsport in der Schweiz zu so etwas wie einer neuen Normalität zurück. Aufgrund der Bestimmungen des Bundesrates, dass bis Ende August Anlässe mit maximal 1000 Fans veranstaltet werden dürfen, wurde ein entsprechendes Schutzkonzept erarbeitet. Die Fans haben die Möglichkeit, Tickets mit freier Sitzplatzwahl in vier Sektoren zu kaufen. Diese haben jeweils einen separaten Eingang, Toiletten und Verpflegungsstand, so dass sich die Handballbegeisterten nicht durchmischen. Für die Nachvollziehbarkeit möglicher Kontakte mit Infizierten ist es zudem nötig, dass die Personalien (Vorname, Name, Telefon und Mailadresse) der Ticketkaufenden erfasst werden. Meisterschaftsstart im September Drei Tage später, am Mittwoch, 2. September, rund ein halbes Jahr nach dem letzten Spiel in der Schweiz, startet die Meisterschaftsserie 2020/21. Die Nationalliga A bestreitet bis Anfang April des kommenden Jahres die 27 Spieltage andauernde Hauptrunde und wechselt dann in den Play-off- Modus. Dort wird ab den Viertelfinals in maximalen Fünferserien der Meister ermittelt. Die Sieger der Kantonalmeisterschaften (v .l.): Armin Bührer, Roger Schnetzler, Markus Stanger, Roland Tenger und Thomas Biber. Bilder: zVg. Der amtierende Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen startet am Mittwoch, 2. September gegen GC Amicitia Zürich in die Meisterschaftsserie 2020/21. Bild: Marcel Tresch

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