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Bock E-Paper KW29_21

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4 Anzeigen Anzeigenannahme: Verlag Bock AG | Telefon: 052 632 30 30 www.schaffhausen24.ch | Mail: info@bockonline.ch Bock | Dienstag, 20. Juli 2021 Stellenangebote 20% Rabatt 20% 20.– statt 25.– TESSINER MERLOT-WOCHEN FIERA DEL MERLOT T I C I N E S E 20% 14.– statt 17.50 20% 11.15 statt 13.95 Wir bauen mit Menschen für Menschen Die STUTZ AG Bauunternehmung bietet in der Ostschweiz und Umgebung sämtliche Dienstleistungen des Bauhauptgewerbes an. Zur Ergänzung und Verstärkung unserer Stammbelegschaft suchen wir • Bauführerin / Bauführer, Bautenschutz Pensum 80–100%, Hefenhofen • Bauführerin / Bauführer, Strassenbau Pensum 80–100%, St. Gallen • Kalkulatorin/Kostenplanerin / Kalkulator/Kostenplaner, Hochbau, Pensum 80–100%, Frauenfeld • Geräteführerin/Bohrmeistern / Geräteführer/Bohrmeister, Spezialtiefbau, Pensum 100%, Frauenfeld • Strassenbau-Walzenführerin / Strassenbau-Walzenführer, Strassenbau (Asphalt), Pensum 100%, St. Gallen • Bautenschutz Fachfrau / Fachmann mit eidg. FA (für Bereich Injektionen und Abdichtungen)Pensum 80–100%, Hefenhofen Inserate? Tel.: 052 632 30 30 | Mail: info@bockonline.ch Merlot Ticino DOC Roncaia Riserva Zanini Vinattieri SA 75 cl (10 cl = 2.67) Merlot Ticino DOC Bianco Poggio Solivo Tamborini Carlo SA 75 cl (10 cl = 1.87) Jahrgangsänderungen vorbehalten. Coop verkauft keinen Alkohol an Jugendliche unter 18 Jahren. 20% RABATT AUF 44 TESSINER MERLOT WEINE Aktion gültig bis 31. Juli 2021 Schützenstrasse 30, 8245 Feuerthalen | Öffnungszeiten: Mo bis Sa 8–20 Uhr Rhy Markt Feuerthalen Coop Pro Montagna Rosato Merlot Ticino DOC Tre Valli Gialdi Vini SA 75 cl (10 cl = 1.49) • Baupolierin / Baupolier, Hochbau Überregional Pensum 100%, Frauenfeld Alle unsere vollständigen Stellenausschreibungen sind abrufbar unter: www.stutzag.ch/unternehmen/stellen.html Ihre Bewerbung in elektronischer Form auf: www.stutzag.ch/unternehmen/stellen.html 2021 Hans Heinrich Rüegg 40 Jahre Direktor und 51 Jahre am SommerTheater Ihre Spende vollbringt in Bethlehem kleine Wunder. Bitte engagieren Sie sich dafür, dass kranke Kinder in Palästina wieder gesund werden. Vielen Dank! www.kinderhilfe-bethlehem.ch/spenden KHB_Fülleranzeige_56x56_D_4c_Zeitung.indd 1 BLEIB DOCH ZUM FRÜHSTÜCK 24. Juli – 1. September sommer-theater.ch / 052 212 31 13 Vorverkauf Mo–Sa 15–18 Uhr So 14–16 Uhr Premium-Sponsor

Bock | Dienstag, 20. Juli 2021 Gesellschaft 5 «Es leben auch hier arme Leute» Armut ist in Schaffhausen kaum sichtbar – aber es gibt sie. Auch in Schaffhausen leben Menschen in Armut. Bei extremen Fällen hilft die Hülfsgesellschaft Schaffhausen diesen Menschen. Nun sucht der Verein neue Mitglieder. Der Vorstand der Hülfsgesellschaft Schaffhausen (v. l.): Alex Blunschi, Laurent Perriraz, Bruna Gähweiler, Christoph Storrer, Markus Sieber, Kathrin Wipf (bis vor Corona dabei, wurde ersetzt durch Sarah Keller), Beat Stöckli, Urs Krebser (Präsident). Bild: zVg./ Hülfsgesellschaft/ Selvyn Hoffmann MENSCHEN SCHAFFHAUSEN Yves Keller Seit über 200 Jahren gibt es die Hülfsgesellschaft in Schaffhausen. 1816, im Jahr ohne Sonne, wurde der Verein gegründet. Ein Vulkanausbruch in Indonesien sorgte damals dafür, dass es auf der Nordhalbkugel selbst im Sommer zu Frost, Schnee und Eisstürmen kam, welche die Ernten vernichteten und eine grosse Hungersnot auslösten. Um der Katastrophe entgegenzuwirken, schenkte die Hülfsgesellschaft in Schaffhausen innerhalb von zehn Monaten fast 100 000 Portionen Suppe aus. Auch heute noch hilft der Verein den NEUES ZU NAMEN Dreissig Jahre ist es her, seit Paul Tremp die damalige Copy-Quick-Filiale in Schaffhausen übernahm. Wie aus der Medienmitteilung des Unternehmens hervorgeht, wird das Geschäft nun an eine jüngere Generation übergeben. Seit dem 1. Juli ist Andreas Vogelmann, der neue Geschäftsführer, bei der Copy-Quick-Filiale in Schaffhausen eingestellt. Andreas Vogelmann, welcher in Schaffhausen aufgewachsen ist, beherrsche seine fachmännischen Kompetenzen und sei ein erfahrener Arbeiter aus der Druckindustrie. Das Ziel des Unternehmens und dessen neuen Geschäftsführer ist, dass die Copy+Print AG weiterhin ein vielseitiges und flexibles Print- und Dienstleistungscenter bleibe. Anzeige Ärmsten im Kanton Schaffhausen. Neben der Unterstützung der Gassenküche greift die Hülfsgesellschaft immer wieder bei Einzelschicksalen unter die Arme. Vorstandsmitglied Alexander Blunschi erklärt, dass von diesen Geldern Menschen profitierten, die sich nachweislich in speziell ausweglosen Situationen befänden: «Es ist uns wichtig, dass das Geld so verteilt wird, dass es wirklich die Ärmsten erhalten. Deshalb können bei uns nur offizielle Ämter einen Antrag für diese Personen stellen. Wir kontrollieren dann diese Anträge detailliert und verlangen teilweise auch den Steuerausweis, um sicherzugehen, dass die Hilfe auch wirklich benötigt wird.» Wie die Staatskanzlei des Kantons Schaffhausen mitteilte, feiert Yvonne Kaderk am 21. Juli ihr 40-jähriges Dienstjubiläum als Heilpädagogische Lehrperson an der Sekundarschule. Der Verein Ortsmarketing Neuhausen am Rheinfall führte seine Mitgliederversammlung durch. Die Abstimmungen über den Jahresbericht, die Ergebnisse der Mitgliederversammlung 2020, die Jahresrechnung, das Budget sowie der Décharge 2019 und 2020 wurden von den Mitgliedern ohne Gegenstimme angenommen. Auch bei der Wahl des Vorstandes herrschte grosse Einigkeit. Mit dem Ziel einer Nachfolgelösung für das Präsidium über- Dramatische Geschichten Die einzelnen Schicksale gehen Alexander Blunschi nahe. «Vor meiner Tätigkeit in der Hülfsgesellschaft war ich mir nicht bewusst, dass es im Kanton Schaffhausen Menschen in solcher Armut gibt. Es sind wirklich eindrückliche Fälle, die uns erreichen.» Alexander Blunschi erinnert sich beispielsweise an einen 17-jährigen Jugendlichen, der seine Krankenkassenprämien nicht mehr bezahlte und kurz davorstand, den Krankenkassenschutz zu verlieren. «Als wir diesen Fall bekamen, waren wir skeptisch und dachten, dass er wohl das Geld verprasste. Als wir dann aber die Details lasen, waren wir tief berührt.» Der Jugendliche bezahlte mit seinem nehmen Deborah Isliker und Andreas Wüscher als Team das Vizepräsidium. Darüber hinaus wurden Gemeindepräsident Felix Tenger als Vertreter des Gemeinderates und Bernhard Koller als Vertreter des Einwohnerrates neu in den Vorstand gewählt. Der Club fortissimo ist vor über zehn Jahren als Nachfolge der Sponsorenvereinigung der Stadtmusik Schaffhausen (SMHS) entstanden. Die finanzielle Unterstützung der Stadtmusik Harmonie Schaffhausen und Jugendförderung stand Lehrlingslohn die Krankenkassenbeiträge seiner alkoholkranken Mutter und seines drogenabhängigen Vaters. Für seine eigene Krankenkasse reichte das Geld nicht mehr. «Der Junge hat alles für seine Eltern gemacht, schämte sich aber lange, selbst Hilfe zu beanspruchen. Dank dem Antrag der städtischen Schuldenberatung konnten wir seine ausstehenden Rechnungen der Krankenkasse in der Höhe von rund 1800 Franken bezahlen und ihm eine schuldenfreie Zukunft ermöglichen.» Alexander Blunschi betont, dass bei Schulden die Fälle ganz genau angeschaut werden. Wenn die Gefahr bestehe, dass die Leute wenig später wieder in die Schulden zurückfallen würden, gebe es keine Unterstützung. «Strukturelle Schulden übernehmen wir nicht. Das wäre ein Fass ohne Boden.» Grosse Dankbarkeit Gerade jetzt in den Sommerferien verreisen viele. Für einige reicht das Geld aber nicht einmal für den Ferienpass. Auch in solchen Fällen unterstützt die Hülfsgesellschaft die entsprechenden Familien. Manchmal brauche es zudem nicht nur einen Batzen für die Kinder, sondern auch eine Auszeit für die Eltern: «Wir konnten auch schon einer total überarbeiteten, alleinerziehenden Mutter drei, vier Tage Pause gönnen, die sie im Appenzellerland verbringen konnte. Das kostet uns nicht viel und hilft der Frau, ihrer Psyche, ihren Kindern und der ganzen Gesellschaft, weil sie so wieder Kraft tankte und nicht ausbrannte. Sie glauben nicht, wie dankbar die Frau für diese Hilfe war.» Dankbarkeit spüren Alexander Blunschi und die anderen Vorstandsmitglieder der Hülfsgesellschaft immer wieder. Regelmässig erhalten sie Briefe von Menschen, die sie in ihrer schwierigen Lage unterstützten: «Diese Briefe sind oft sehr berührend. Wir geben in der Regel ein paar wenige hundert Franken für diese Menschen aus und können damit schon viel bewirken.» Generationenwechsel Ihre Arbeit verrichtet die Hülfsgesellschaft in der Regel abseits der Öffentlichkeit. Bei den jüngeren Generationen sei sie deshalb auch nicht mehr so bekannt, erklärt Alexander Blunschi: «Wir wollen die Arbeit der Hülfsgesellschaft wieder etwas mehr ins Bewusstsein der Schaffhauserinnen und Schaffhauser bringen und darauf aufmerksam machen, dass es auch in Schaffhausen Bedürftige gibt. So versuchen wir den Generationenwechsel bei den Mitgliedern zu schaffen, damit wir auch in ein paar Jahren noch wertvolle Beiträge leisten können.» Das Ziel sei es, bis in zwei bis drei Jahre von heute knapp 700 auf rund 1000 Mitglieder zu kommen. «Eine Mitgliedschaft kostet gerade einmal 25 Franken. Das ist für die allermeisten von uns nicht viel Geld. Aber für die Betroffenen, die wir unterstützen, macht das einen grossen Unterschied.» bisher im Fokus. Neu will sich der Sponsoren Club der SMHS öffnen und das Blasmusikwesen auf dem Platz Schaffhausen generell unterstützen und weiterbringen, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Jugendförderung bleibe ein zentraler Punkt und soll noch weiter ins Zentrum rücken. Nach langjährigem Mitwirken ist Nadine Burger aus dem Vorstand ausgetreten und wurde. Hans Monhart gibt die Funktion als Kassier ab, bleibt jedoch als Vizepräsident im Vorstand. Für die Finanzen zuständig ist Isabella Blattmann, welche neu in den Vorstand gewählt wurde. Der Schaffhauser Regierungsrat hat Hauptmann Steven Senn per 1. November zum neuen Kreiskommandanten sowie Abteilungsleiter Militär- und Zivilschutzverwaltung im Amt für Bevölkerungsschutz und Armee ernannt. Der aktuelle Kreiskommandant, Major im Generalstab Michael Trachsel, wird das Amt für Bevölkerungsschutz und Armee per Ende Oktober verlassen. (shb.) Bock-SPLITTER Anzeige Richard Altorfer Kari, ernsthaft empört: Ich werde mich sicher nicht dafür entschuldigen, dass Roger Köppel bei gewissen Themen gleicher Meinung ist wie ich. Endlich was, das für ihn spricht. Die entscheidende und entlarvende Frage an die Medien ist nicht: «Worüber berichtet ihr eigentlich?», sondern: «Worüber berichtet ihr nicht?» Es heisst «Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat Pleite, sondern seine Bürger.» Ist richtig, aber es beginnt schon vorher: Wenn der Staat Schulden macht, müssen nicht Staat oder Politiker das Geld zurückzahlen, sondern die Bürger. Die Schweiz hat’s dank direkter Demokratie einigermassen im Griff, doch leider: die, von denen wir abhängig sind – die USA, Deutschland, England – werden sich kaum selber beschränken. Denn Staatsschulden sind, wie gesagt, kein Problem des Staates. Ausserdem: die Bürger bezahlen für die Schulden ja schon heute, ohne es zu merken: Die Nullzinspolitik verteuert Versicherungen, entwertet Sparguthaben und lässt die PK-Renten schrumpfen. Die steigenden Steuern (15 Prozent Mindeststeuer für Grosskonzerne sind nur der Anfang) bezahlen eh wir Konsumenten. Notfalls kann man das Bargeld abschaffen – das wäre dann der endgültige Freipass für eine hemmungslose Schuldenwirtschaft. Denken Sie ja nicht, «der Staat» dächte nicht längst daran. Manche Politiker versuchen, die Welt auch gegen den Willen der Bürger zu retten. Koste es, was es wolle – notfalls Freiheit, Wohlstand und Demokratie. Die grössten Dummheiten stammen oft von klugen Menschen. Leuten, die klug genug sind, um offensichtliche und logische Zusammenhänge absichtlich zu übersehen oder Zusammenhänge zu konstruieren, wo keine sind. Am gefährlichsten sind jene «dummen» Klugen (oder klugen «Dummen»), die ihre «Dummheiten» in einer edel verpackten Moral präsentieren. Comedy? Nein, SP-Politik: Im Parlament Sachsens hat die SP den Antrag gestellt (Titel: «Nicht-binäre Toilettenausstattung»), es seien auf öffentlichen Herrentoiletten Mülleimer für die Entsorgung von Hygieneprodukten aufzustellen – für anatomisch weibliche, sich aber männlich oder queer fühlende Menschen, also für – Originalton – «menstruierende Männer». Beruhigend: Die Partei wird derzeit noch von etwa 6 Prozent der Bürger gewählt. Untertitel des Buchs «Die Öko-Katastrophe» (sehr beliebt!): «Den Planeten zu retten, heisst die herrschenden Eliten zu stürzen.» Tönt ähnlich wie in den antiimperialistischen, revolutionär-romantischen späten Sechzigern. Also denn: Nichts Neues gibt es auf dieser Welt. Es fehlt nur noch der Ruf nach dem Retter oder der Retterin. Vielleicht «Gre-Gre-Gre-Tata» anstelle von «Ho-Ho-Ho-Chi-Minh!»? Der dumme Spruch am Ende: Um eine alte Kuh zu werden, braucht man als Kalb viel Glück. IHR TOYOTA & LEXUS SPEZIALIST Beringen-Enge • 052 630 10 10 • engebrunnen.ch

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