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Bock E-Paper KW30_21

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Bock | Dienstag, 27. Juli 2021 Ein Ort der generationen Vor 45 Jahren baute Armin Weber die Minigolfanlage im Langriet in Neuhausen selbst auf. Heute ist der idyllische Ort ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt geworden. Während einige im Familienturnier wetteifern, kommen andere vor allem für einen Austausch mit Armin Weber ins Langriet. Gesellschaft Bock-SPLITTER Richard Altorfer 5 MINIGOLF NEUHAUSEN Lara Gansser Gerade beginnt ein älteres Ehepaar mit seinen Enkeln ein internes Minigolfturnier, drei Schulklassen tummeln sich bereits auf dem Gelände im Langriet in Neuhausen. «Nur dank der Vielseitigkeit dieser Generationen können wir eine Anlage wie diese betreiben», so Armin Weber, der Mann hinter dem Minigolfplatz im Langriet. Wer bereits einmal dort war, kam kaum um ein kurzes Gespräch mit dem 70-Jährigen herum. «Es gibt sogar viele Leute, die nur wegen Armin herkommen», bestätigt Stefan Bärlocher, der Mitglied im Minigolf Club Rheinfall ist und regelmässig an Turnieren spielt. Jeden Baum selbst gepflanzt Hinter der Minigolfanlage Langriet steckt eine lange Geschichte. Im Jahr 1976 erhielt Armin Weber das Land, das aus nicht mehr als einer grossen Wiese bestand, von der Gemeinde Neuhausen und entschied kurzum einen Minigolfplatz zu bauen. Der Neuhauser war selbst im Bauwesen tätig und fand nach kurzzeitiger Arbeitslosigkeit im Bau der Anlage eine neue Aufgabe – oder fast schon eine Berufung. «Mithilfe von zwei oder drei Kollegen baute ich damals als 25-Jähriger die Bahnen auf und pflanzte Bäume und Sträucher», so Armin Weber. Heute ist der Minigolfplatz eine grüne Oase am Rande von Neuhausen: «Ich finde es jeden Tag wunderschön hier. Und sogar bei der grössten Hitze sind unsere Bahnen im Schatten der Bäume.» NEUES ZU NAMEN Armin Weber (l.) gefällt die Arbeit auf der Minigolfanlage im Langriet auch nach 45 Jahren noch. Regelmässig zum Training des Minigolf Clubs Rheinfall erscheint Stefan Bärlocher. Bild: lg. Turniere in Neuhausen Neben Schulausflügen und Kindergeburtstagen trainiert der Minigolf Club Rheinfall zwei- bis dreimal wöchentlich auf der Anlage. «Aktuell sind wir etwa 20 aktive Mitglieder», so der Turnierminigölfler Stefan Bärlocher aus Flurlingen, der seit zwei Jahren im Verein ist. Pro Training werden etwa drei Runden gespielt. Der Rekord von Stefan Bärlocher über die 18 Bahnen liegt bei 28 Schlägen, im Schnitt würden die Profis etwa 30 bis 34 Schläge brauchen. «Aber auch wir verschlagen Bälle und es kann sein, dass wir mal sieben Schläge brauchen», ergänzt der 55-Jährige. Die Regeln sind eigentlich die gleichen wie beim Hobbyminigolf, nur in einem Punkt unterscheidet sich das Spiel: «Wir müssen das Hindernis überwinden, dafür gibt es keine Strafpunkte», erklärt Stefan Bärlocher. Und was dem Spieler an den Turnieren besonders auffällt: es ist oft mucksmäuschenstill. Bereits zweimal, in den Jahren 1981 und 2001, fanden die Minigolf Schweizermeisterschaften in Neuhausen statt. Das nächste anstehende Turnier auf der genormten Anlage ist das Rheinfall-Turnier am 3. Oktober. Minigolf liegt im Trend Anders als in anderen Sportarten habe sich im Minigolf wenig verändert, wie Armin Weber meint. «Die Regeln sind gleichgeblieben und das Interesse nimmt eher zu», so der Inhaber der Langriet-Anlage. Ihn freut es, immer wieder zu sehen, wie die verschiedenen Generationen auf dem Minigolfplatz aufeinandertreffen. «Wenn der Grossvater mit der Enkelin kommt – das sind schöne Momente. Unsere Besucherinnen und Besucher sind ein gutes Volk, wir haben kaum Lümmel hier», so Armin Weber. Er selbst spiele kaum mehr, da ihn seit zwei Jahren starke Rückenschmerzen plagen. Beschäftigung in der Natur Die Minigolfanlage ist normalerweise von April bis Ende Oktober geöffnet. Während der Minigolf Club Rheinfall in den Wintermonaten in einer Halle in Bassersdorf trainiert, nutzt Armin Weber die Zeit, um die Bahnen und den Garten zu pflegen und zu unterhalten. So wurden letztes Jahr die Bahnen und Hindernisse neu gezeichnet. Sehr erfreut ist Armin Weber über die vielen Schulklassen, welche insbesondere die Zeit vor den Sommerferien für einen Minigolfnachmittag nutzen. «Man merkt, dass die Leute gerne draussen in der Natur sind», so der 70-Jährige. Auch sei der idyllische Platz im Langriet ein Treffpunkt für Firmen und Vereine geworden, die sich für ein freundschaftliches Minigolfspiel und ein anschliessendes Gespräch mit einem kühlen Getränk auf der Terrasse treffen. Zum Schluss des Interviews wünscht sich Armin Weber nur noch eines: «Ich will einfach einmal Danke sagen an alle treuen Besucherinnen und Besucher. Ich bin froh um jeden einzelnen Gast, denn die Existenz der Anlage ist davon abhängig.» Kari, enttäuscht: Die meisten Menschen glauben der Mehrheit, nicht der Wahrheit. Ein Philosoph über die Welt: Dass die Welt schlecht ist, ist kein Grund, sich umzubringen. Dass die Welt schön ist, macht Ungerechtigkeiten nicht besser. Dass die Welt gut und schlecht zugleich ist, ist kein Anlass für eine neue Philosophie. Die Welt ist, was sie ist. Kennen Sie das auch, wenigstens hie und da? Das Hirn denkt unkontrolliert vor sich hin, einfach so, hemmungslos sinnlos, nicht zu stoppen. Hätte es einen eigenen Mund, würde es planlos vor sich hin schwatzen, schwafeln, schnattern, plappern, labern, quasseln, quatschen, schwadronieren: Brumm-blabla-bli-blu-blaff und so. Lässt man es machen, bringt es Gedanken zusammen, die nie zusammengehört haben, stellt Fragen, die man sich nicht zu fragen traut und gibt absurde Antworten. Schwuppdi-wupp-nonsens-flupp. Hatte Grossmutter einen Geliebten, wie sähe die Welt aus, wenn Hitler als Kind an einer Fischgräte erstickt wäre, was, wenn ich mich ins Jahr 1291 zurückbeamen könnte? Erstaunlich: Irgendwie ist so ein ungestört vor sich hin schnodderndes Hirn angenehm wie warmes Duschen – sofern man nicht grad etwas Wichtiges vor hat. Es perlt und perlt, bis es am Ende nur noch tröpfelt. Ein letzter Gedanke: Wiese, Wade, Wintersonne, Schafe, Kühe in Kolonne. Schade, vorbei. War eigentlich ganz spannend. Oops, die Normalität hat einen wieder. Auch gut. Dann halt – bis zum nächsten Hirnschnuurepfluderi! Seien Sie grundlos glücklich, wie ein Kind. Wenn Sie einen Grund brauchen, um glücklich zu sein, haben Sie ein Problem: der Grund kann Ihnen abhandenkommen. Von fast jedem Arzt gefürchtet: Im Airbus über dem Atlantik ertönt die drängend fragende Stimme des Chefstewards: «Wir haben einen medizinischen Notfall. Ist ein Arzt an Bord? Wenn Sie Mediziner sind, melden Sie sich bitte bei der Flugbegleiterin!» Es gibt nur eine Mitteilung, die noch mehr Herzklopfen auslöst – die Frage: «Äähhm, ist zufällig ein Pilot an Bord?» Pfarrer Lukas Huber feiert am 1. August sein 20-Jahre-Dienstjubiläum bei der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen. Mit seiner Frau und zwei Kindern kam er 2001 nach Oberhallau. 2010 wechselten sie mit unterdessen vier Kindern in die Kirchgemeinde Löhningen-Guntmadingen. Wie die Kantonsschule Schaffhausen mitteilt, verabschiedet sie diesen Sommer einige Lehrerinnen und Lehrer. Dazu gehören Giancarlo Copetti, Mathematiklehrer, Barbara Surbeck, Sport- und Fanzösischlehrerin, Bernadette Stypinsky, Chemie- Anzeige lehrerin, Manuela Pigagnelli, Französisch- und Italienischlehrerin und Käthi Schudel, Mitarbeiterin in der Bibliothek. Das Verwaltungspersonal der Gemeinde Marthalen gatuliert Yagane Rezai, der Auszubildende in der Gemeindeverwaltung, zur erfolgreichen bestandenen Lehrabschlussprüfung. Yagane Rezai wird nach ihrem Abschluss bei der Stadt Dübendorf tätig werden. Anlässlich der Generalversammlung vom 2. Juli wurde Iren Eichenberger, nach über 30 Jahren Mitarbeit, aus dem Vorstand der Grünen Schaffhausen verabschiedet. Seit 1993 ist Iren Eichenberger Mitglied des Grossen Stadtrates Schaffhausen. Von 2002 bis 2016 und von 2021 bis heute ist sie zudem Mitglied des Schaffhauser Kantonsrates. Mit ihren politischen Mandaten habe sie sich stets für die Anliegen der Umwelt und eben so sehr für mehr soziale Gerechtigkeit eingesetzt, teilten die Grünen Schaffhausen mit. (shb.) Am Summercamp der reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen nahmen 28 Kinder teil. Der Campalltag war vielseitig ausgefüllt. Bild: zVg. summercamp bringt spiel und spass Was haben Adelboden, Drillinge und Ägypten miteinander zu tun? Das entdeckten vergangene Woche 28 Kinder und 12 Leiterinnen und Leiter im Summercamp der reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen. Im kuscheligen Chalet in Adelboden lernten die Kinder zusammen mit den Drillingen Arlette, Annette und Anton sowie ihrem Onkel Jones die Geschichte von Moses und dem Volk Israel mit Ihrem Gott kennen. Die Tage waren ausgefüllt mit spannenden Inputs, gemeinsamem Singen und Basteln, sowie Spielen in und ums Haus. Auch Ausflüge wie zur Cholerenschlucht mit dem imposanten Wasserfall und Spielen am Bach gehörten dazu. Die Abende verbrachten die Kinder und die Leiterinnen und Leiter mit Lagerfeuer, Quizabenden oder einem überdimensionalem Leiterlispiel quer durchs Haus. Mal schauen, was die weitere Woche im Berner Oberland noch an Überraschungen bietet. (shb.) Skandal: In Ungarn kann die Regierung die Richter absetzen. Kein Skandal: In Deutschland werden die Richter von der Regierung gewählt und gelegentlich zum Essen eingeladen. Skandal: In Ungarn wählen die Stimmbürger Politiker, die den Führern der EU nicht gefallen. Kein Skandal: In Deutschland werden demokratisch gewählte Ministerpräsidenten (Thüringen) auf Geheiss der Kanzlerin abgesetzt. Vor vielen Jahren kolonialisierten europäische Staaten auf fremden Kontinenten andere Staaten, um ihnen die «richtigen» Werte beizubringen, vor allem religiöse. Heute versuchen europäische Staaten schon wieder, andern Staaten Werte beizubringen. Ungarn und Polen sollen ihre Werte – auch die religiösen – gefälligst jenen der deutsch geführten EU angleichen. Der dumme (sic!) Spruch am Ende: «Besonders nachts ist es schön, an Licht zu glauben.» Anzeige IHR TOYOTA & LEXUS SPEZIALIST Beringen-Enge • 052 630 10 10 • engebrunnen.ch

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