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Bock E-Paper KW36

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Bock | Dienstag, 1. September 2020 «darauf erst mal ein bier» Wenn die Leidenschaft zum Bier ein bedeutender Nebenberuf wird: Vier junge Schaffhauser vertreiben mit Pimp Your Bottle personalisierte Bier- und Weinflaschen. 5 Wirtschaft Bock-SPLITTER Richard Altorfer WIRTSCHAFT SCHAFFHAUSEN Lara Gansser Damals noch in der Lehre und an der Kanti, genossen Fabian Bolli, Marcel Schütz, Randy Ruh und David Glarner gerne das eine oder andere Feierabendbier gemeinsam. Seit der Gründung von Pimp Your Bottle im Jahr 2015 vertreiben sie Bier von der Brauerei Falken und neu auch Wein von der GVS Weinkellerei mit personalisierten Etiketten. «Vor fünf Jahren konnten wir uns nicht vorstellen, dorthin zu kommen, wo wir heute sind», erzählt Fabian Bolli, der für das Marketing und denVertrieb von Pimp Your Bottle verantwortlich ist. Zu Beginn fand die gesamte Produktion in einer gemieteten Garage in Neuhausen statt. Heute befindet sich die mittlerweile fortschrittlich ausgestattete Werkstatt auf dem Areal der Brauerei Falken. Bestellungen ab einer Flasche «Die Idee entstand auf der Suche nach einer kreativen Idee für ein Geburtstagsgeschenk für Randy», so Marcel Schütz, einer der Gründer von Pimp Your Bottle. Statt wie üblich einfach einen Kasten Bier mitzubringen, schlug er vor, die Flaschen etwas aufzupeppen. So kauften er und Fabian Bolli 40 Flaschen Bier, kratzten die Etiketten ab und beklebten jede einzelne mit einem Foto. Randy Ruh war begeistert, und nach den vielen positiven Reaktionen von Freunden und Verwandten war den Dreien klar, dass eine Geschäftsidee entstanden war. Als erstes Unternehmen in Schaffhausen liefert Pimp Your Bottle Bier und Wein NEUES ZU NAMEN Die Gemeinden wählten ihre Präsidien. Vielerorts entsprachen die Ergebnisse den Erwartungen. So wurden Roger Paillard (Beringen), Alex Schlatter (Büttenhardt), Roland Ochsner (Oberhallau), Urs Fischer (Schleitheim) und Virginia Stoll (Wilchingen) neu in ihr Amt gewählt. Mit fast 64 Prozent der Stimmen wurde Felix Tenger (FDP) zum Gemeindepräsidenten von Neuhausen gewählt und setzte sich gegen Roland Müller (Grüne), der bereits zum zweiten Mal kandidierte, durch. Nicht vorhersehbar waren die Wahlergebnisse in Thayngen. Mit 1195 Stimmen wurde Marcel Fringer (FDP) vor Andrea Müller (SVP), die 932 Stimmen erhielt, zum Gemeindepräsidenten gewählt. Spannend wurde es auch in Lohn. Mit 191 Stimmen wählte die Gemeinde Andreas Ehrat (parteilos) ins Amt. Die Gegenkandidatin Nicole Lang (parteilos) kam auf 109 Stimmen. In der Gemeinde Löhningen setzte sich der bisherige Gemeindepräsident Fredy Kaufmann (parteilos) gegen Dominik Thomann (parteilos) durch. Anzeige «Wir haben die etiketten von hand ausgeschnitten» Marcel Schütz Mitgründer von Pimp Your Bottle mit individuellen Etiketten. Durch den fortschrittlichen Webshop ist es schweizweit das einzige Unternehmen, bei dem die Kundinnen und Kunden die Etiketten direkt online entwerfen und bereits ab einem Stück bestellen können. Auch wenn grosse Bestellmengen wirtschaftlich gesehen ein Vorteil sind, ist den vier Unternehmern wichtig, diese Individualität beizubehalten. Es können zudem auch verschiedene Biersorten mit den gleichen Etiketten kombiniert werden, beispielsweise mit allen Farben des Hülse-Sortiments. «Diese Ur-Philosophie wollen wir immer beibehalten,» so Randy Ruh. Bis anhin ist es für Marcel Schütz, Fabian Bolli, Randy Ruh und David Glarner vor allem eine Nebenbeschäftigung. Alle vier sind zu 100 Prozent in einem Studium oder einer Anstellung beschäftigt. Etiketten von Hand ausgeschnitten «Eine extreme Erleichterung war der Schritt zur Automatisierung vor zwei Jahren», so David Glarner, verantwortlich für Automation und Produktion. Auch heute entfernen sie oft die Etiketten noch selbst, doch die aufwendigsten Aufgaben, das Ausschneiden und Aufkleben der Etiketten, werden maschinell erledigt. «Das Ausschneiden war furchtbar mühsam», so Marcel Schütz. Damals wäre es unvorstellbar gewesen, grosse Bestellmengen innert kürzester Zeit auszuliefern. Heute nehmen sie gerne Aufträge entgegen, die auch über die 1000er-Marke hinausgesehen. «Im Normalfall – natürlich je nach Umfang der Bestellung – können wir innert fünf Tagen liefern», so David Glarner. In Stein am Rhein kommt es zu einem zweiten Wahlgang. Mit 494 zu 368 Stimmen lag Corinne Ullmann (SVP) zwar vor Heinz Merz (parteilos), für das absolute Mehr fehlten ihr aber 54 Stimmen. Wie der Gemeinderat Beringen mitteilt, tritt Einwohnerrätin Sibylle Tschirky per sofort zurück. Für den Rest der laufenden Amtsperiode wird Lukas Chiozza gewählt. Letzte Woche erhielten die Absolventinnen und Absolventen, darunter des staatlich anerkannten Lehrgangs zum Imker mit eidgenössischem Fachausweis, ihr Diplom. Dazu gehört Hans-Ruedi Weber aus Beringen. René Walter Iseli aus Beringen feiert am 2. September seinen 80. Geburtstag. Er war lange Mitglied und Präsident der Schulbehörde Beringen. Er setzte sich für die Gemeinde als Einwohnerrat und für die «Stiftung Museum Beringen» als Verwalter der Liegenschaft Steig 5 ein. Die Mitglieder der Alten Garde Beringen gratulieren ihm herzlich. (shb.) Auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk flogen ihnen erste Ideen zu Pimp Your Bottle zu: Fabian Bolli, Randy Ruh, David Glarner und Marcel Schütz (v. l.). Bild: Lara Gansser Der Blick in die Zukunft sieht positiv aus. In einem ersten Schritt wollen die vier Jungunternehmer die personalisierten Weinflaschen bekannter machen und deren Vermarktung ankurbeln. «Wir wollen ausserdem, dass das Gesamtpaket durch attraktive Zusatzprodukte und schöne Verpackungen noch etwas stimmiger wird», so Fabian Bolli. Im Bereich Marketing sieht er vor allem online noch grosses Entwicklungspotential. Momentan findet der Absatz überwiegend im Raum Schaffhausen statt, einzelne Geschäftskunden kommen aus Zürich, Bern, Zug oder der Romandie. Anzeige Durch die enge Zusammenarbeit mit der Brauerei Falken und der GVS repräsentiert Pimp Your Bottle zwei wertvolle Schaffhauser Partner. «Die Regionalität war uns von Anfang an wichtig», so Marcel Schütz. Der weiterentwickelte Webshop bietet den vier jungen Schaffhausern eine gute Möglichkeit, den Absatz im nationalen Markt zu forcieren. Denn zukünftig wollen sie ihre Produkte, und damit auch ein kleines Stück Schaffhausen, in der ganzen Schweiz vermarkten. «Und auf diesen Schritt in die Zukunft trinken wir erst einmal ein Bier – zum Wohl!» Kari, verwirrt: Wenn noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, heisst das, dass alle noch oben sind? Er hat niemals so viel falsch gemacht, wie man ihm vorgeworfen hat. Christian Amsler mit so wenigen Stimmen zu demütigen, muss andere Motive haben. Vielleicht fehlte ihm am Ende ein wenig das dicke Fell gegenüber hämischen persönlichen Vorhaltungen, aber es bleibt der Verdacht, da hätten einige ihm ihr Kreuzchen vor allem deshalb verweigert, um jemandem mit (möglicherweise zu) grossen politischen Ambitionen eins auszuwischen. Es macht eben insgeheim ebenso Freude, «Grossen», Ehrgeizigen und Erfolgreichen zu huldigen wie sie scheitern zu sehen. In Zeiten von Corona kann so ein Satz schon mal fallen: «Man muss eine gewisse erhöhte Freiwilligkeit einfach erzwingen.» Tja, das wird Impfgegner kaum beruhigen. Eine Folge der Corona-Krise: Die Leute sterben nicht nur im Spital, sondern vermehrt auch auf rot-weiss-roten Wanderwegen in den Bergen. Denn so manch verhinderter Italien- oder Frankreichurlauber weicht heuer auf die Berge aus. Und vergisst, dass man auf dem Rotstock andere Schuhe braucht als zum Strandwandern und dass Trittsicherheit und Schwindelfreiheit am Strand etwas weniger wichtig sind als auf dem Hohen Kasten. Makaber «positiv» ist der diesjährige Hobbywanderer-Boom in den Schweizer Bergen eigentlich nur für die Rega und andere professionelle Rettungsorganisationen. Die rechnen in einem Durchschnittsjahr mit gut 50 Toten und 25 000 Verletzten. Im Corona-Jahr dürfte die Rettungskonjunktur deutlich zulegen. Sie erinnern sich: Toilettenpapier war in den Kalenderwochen 10, 11 und 12 ausverkauft. Unser Toilettenpapierbedarf ist deswegen allerdings ganz und gar nicht gestiegen. Deswegen haben viele heute noch Vorräte für Monate im Keller. Im Mai 2020 brach der Verkauf von Toilettenpapier um mehr als 30 Prozent ein gegenüber dem Durchschnitt der letzten sechs Monate. Einige Hersteller meldeten gar Kurzarbeit an! Fände man’s nicht auf der Website www.evangelisch.de, würde man’s nicht glauben. Württembergs Kirche wirbt für eine noch bessere Willkommenskultur. Das über 200 Seiten dicke Buch «Ich bin ein Fremder gewesen. Mission zwischen Fluchtursachenbekämpfung und Willkommenskultur» endet mit Tipps zum Umgang mit Menschen aus orientalischen Ländern: Den Hund solle man zu Hause lassen, da er als unrein gelte, seinem Gegenüber solle man nie direkt widersprechen und Händeschütteln mit Personen des anderen Geschlechts sei tabu. Sie spinnen, die Germanen. Nur Houellebecq würde es wohl achselzuckend zur Kenntnis nehmen; er hat’s in seinem Roman «Unterwerfung» prophezeit. Ein (sympathischer, aber äusserst übergewichtiger) Freund: «Im Kühlschrank lacht die Sonne.» Der dumme Spruch am Ende: Bier hinterlässt wenigstens keine Rotweinflecken. Anzeige IHR TOYOTA & LEXUS SPEZIALIST Beringen-Enge • 052 630 10 10 • engebrunnen.ch

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