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Bock E-Paper KW36

8 Gesellschaft

8 Gesellschaft Bock | Dienstag, 1. September 2020 Die wichtigsten fakten zu einer Smartwatch RATGEBERKOLUMNE BITS AND BYTES Melvin Brun, Lefimatik Lehrlingsfirma Geschätzte Leserin, geschätzter Leser. Haben Sie eine Smartwatch? Was ist überhaupt eine Smartwatch? In dieser Kolumne widmen wir uns diesem Thema und zeigen Ihnen die wichtigsten Fakten dazu auf. Eine Smartwatch ist im Grunde genommen eine elektronische Armbanduhr, welche Ihnen – abhängig vom Modell – diverse Informationen zur Verfügung stellt, meist vom Smartphone. Und zwar ganz praktisch und einfach zugänglich am Handgelenk. Doch was sind die Funktionen einer Smartwatch? Einige Modelle können schon fast Ihr komplettes Smartphone widerspiegeln, wie zum Beispiel die Smartwatch von Apple. Sie können damit also beispielsweise telefonieren oder Nachrichten und E-Mails senden und empfangen. Möchte man alle Funktionen der Apple Watch nutzen, muss das damit verknüpfte iPhone auch mitgeführt werden. Andernfalls steht einem ein eingeschränkter Funktionsumfang zur Verfügung. Zahlreiche Smartwatches bieten Ihnen gezielt Funktionen für den sportlichen oder gesundheitlichen Gebrauch. Zum Beispiel Schrittzähler, Notruf- und Ortungsfunktion oder Messung von Kalorienverbrauch, Herzfrequenz und Blutdruck. Und praktischerweise können die Daten so auch gesammelt werden (zum Beispiel für den nächsten Arztbesuch). Ist eine solche Smartwatch nötig? Es kann auf jeden Fall sehr motivierend sein, um sich beispielsweise mehr zu bewegen. Die Gesundheit dankt’s! Die meisten Smartwatches sind wasserabweisend und können bei jedem Wetter getragen werden. Das Bedienen der Uhr ist sehr simpel und die Benutzeroberfläche einfach gestaltet. Bezüglich der Akkulaufzeit sollten Sie mit einer Dauerleistung von 24 Stunden keine Probleme haben. Bei der Auswahl sollte nicht nur auf die Marke, sondern auch auf Anwendungsbedarf und Funktionen geachtet werden. Für Beratung, Verkauf, Einrichtung sowie individuelle Schulung stehen wir von der Lefimatik Lehrlingsfirma gerne zur Verfügung! Ach übrigens, die Uhrzeit kann eine Smartwatch auch anzeigen. 052 620 10 15, info@lefimatik.ch BOCK-HEIMAT: claudia hurtig PORTRÄT DER WOCHE HERBLINGEN Claudia Hurtig lebt in Herblingen. Sie ist als Geschäftsleiterin der Rheumaliga Schaffhausen, Bewegungspädagogin bei der Klubschule Migros und selbstständige Power-Yoga-Instruktorin tätig. «Bock» Was bedeutet Ihnen Heimat? Claudia Hurtig: In Schaffhausen geboren und aufgewachsen, wusste ich früher nicht viel mit dem Wort Heimat anzufangen. Aber mit dem Älterwerden verändern sich natürlich die Werte. Ich schätze Schaffhausen als Wohnkanton sehr. Man kennt sich, grüsst und hilft einander. Mit dem Rhein und dem Randen haben wir ein total hochklassiges Naherholungsgebiet direkt vor der Haustüre. Jedes Mal, wenn ich von irgendwoher zurückkomme, geniesse ich das. Heimat ist auch da, wo das Herz wohnt, und das ist natürlich bei meiner Familie und meinen Freunden. Ich schätze es, in der Natur zu sein, nichts zu tun, die Erde zu spüren und dem Wind zuzuhören. Ich lebe gern in Schaffhausen. Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung in der Freizeit? Hurtig: Am liebsten bin ich mit dem Mountainbike, meinem Mann und Freunden in der Natur unterwegs. Aber auch allein gefällt mir das Biken oder Joggen. Das Pedalieren, Laufen und Atmen in einem stimmigen Rhythmus, ab und zu kleine technische Herausforderungen meistern sowie den Gedanken nachhängen entspannt und füllt meinen Energietank auf. In ihrer Freizeit ist Claudia Hurtig sehr gerne mit dem Mountainbike in den Schaffhauser Wäldern unterwegs. Bild: Lara Gansser Üben Sie Ihren Traumberuf aus? Hurtig: Ja, absolut. Ich arbeite sehr gern mit Menschen zusammen und wünsche mir, dass durch mein Tun für den einen oder anderen ein Mehrwert entsteht. Die Beratungsstelle der Rheumaliga liegt zentral hinter dem Bahnhof und kann gut von Ratsuchenden erreicht werden. Wir versuchen, die Menschen in ihrem Alltag zu stärken und zu motivieren. Mein zweiter Beruf als Bewegungspädagogin ist eine grossartige Ergänzung. Er erlaubt mir, meinem eigenen leicht erhöhten Bewegungsdrang Rechnung zu tragen und gleichzeitig den Teilnehmenden etwas mitzugeben, was ihnen im körperlichen wie mentalen Bereich allenfalls guttun, vielleicht weiterhelfen könnte. Was möchten Sie in Ihrem Leben noch erreichen? Hurtig: Sportlich mache ich keine Wettkämpfe. Aber ich gebe mein Bestes, um unser nächstes Ziel bei der Rheumaliga, den Ersatz des Therapiebades, zu verwirklichen. Das Kantonsspital Schaffhausen wird im Zuge des Neubaus sein Warmwasserbad schliessen. Da alle Wasserkapazitäten ausgeschöpft sind oder die Wassertemperaturen nicht unserem Zielpublikum entsprechen, ist ein Ersatzbau geplant. Wir sind gerade an der Gründung der gemeinnützigen Stiftung «schaff wass» für den neuen Betrieb. Die Realisation und Einweihung zum 50. Jubiläum der Rheumaliga steht daher ganz gross in meiner Agenda für 2022. (lg.) NEIN zur radikalen Kündigungsinitiative Jetzt abstimmen! Am 27. 9.2020 die Bilateralen sichern. Am 27. 9.2020 die Bilateralen sichern. Die Initiative will die Personenfreizügigkeit mit der EU beenden. Damit zwingt sie die Schweiz zur Kündigung der Bilateralen, ohne eine brauchbare Alternative anzubieten. Das ist verantwortungslos. RZ_1_maro_Eco_Inserat_Swiss_Regio_Kombi_286x220_d.indd 1 21.08.20 15:00

9 Sport Bock Kultur Jacqueline Brauchli begleitet am 3. Oktober das Strick-Schi der URh. Seite 11 den stadtlauf trotz allem erleben Trotz der Absage des zweiten Schahauser Stadtlaus haben Läuerinnen und Läuer die Möglichkeit, die Originalstrecke zu absolvieren und den Stadtlau so auch dieses Jahr erleben zu können. Vom 6. bis zum 27. September können die 7,25 Kilometer durch Schahausens Gassen und Strassen abgelauen und die Zeit dem Organisationskomitee des speziellen Lauwettbewerbs eingereicht werden. Der effektive Wischeinsatz von Nicola Stoll und Oliver Widmer (vorne) wird vom Schaffhauser Skip Andrin Schnider genau beobachtet. Bild: zVg. erfolgreichen start in die curling-saison bestätigt Nach dem Gewinn des Schweizer Cups vor Wochen- rist bestätigte das Curling-Team Schahausen Vitodata am vergangenen Wochenende seine Leistungen. Läuferinnen und Läufer haben nun doch die Möglichkeit, den diesjährigen Schaffhauser Stadtlauf zu absolvieren. LAUFSPORT SCHAFFHAUSEN Lara Gansser, Medien Schaffhauser Stadtlauf Nach der erolgreichen Wiedereinührung des Stadtlaus 2019 sollen Läuerinnen und Läuer auch dieses Jahr die Möglichkeit haben, au der 7,25 Kilometer langen Strecke zu starten. Vom 6. September bis zum 27. September kann die Strecke allein oder in Kleingruppen abgelauen und die Zeit eingereicht werden. Der Rundkurs ührt ünmal durch die Schahauser Altstadt. Start- und Zielbereich beinden sich au dem Herrenacker. Wie bekannt gegeben, wurde der geplante Schahauser Stadtlau am 6. September inolge der Entwicklungen der Covid-19-Pandemie abgesagt. Die Massnahmen und Einschränkungen hätten eine Durchührung, die allen Anspruchsgruppen gerecht geworden wäre, nicht gewährleisten können. Die Laustrecke wird, wo immer möglich, mit Bodenmarkierungen gekennzeichnet, es ist jedoch empehlenswert, sie im Voraus au der Webseite zu prüen. Das Organisationskomitee empiehlt, zu Randzeiten zu lauen und Rücksicht au die Fussgängerin- Bild: Seraina Ammann / zVg. nen und Fussgänger zu nehmen. Die Strecke ührt teilweise über nicht abgesperrte Strassen. Die Teilnehmenden müssen den Lau mit einer App oder Uhr auzeichnen, au der Distanz und Zeit ersichtlich sind. Der Link zum Lau, oder ein Bildschirm- oto der Auzeichnung, kann bis am Mittwoch, 30. September, 24 Uhr, an die Adresse ino@schahauser-stadtlau.ch gesendet werden. Unter allen Teilnehmenden werden attraktive Preise verlost. Die Ranglisten sowie Gewinnerinnen und Gewinner werden Anang Oktober au der Webseite veröentlicht. CURLING BADEN UND SCHAFFHAUSEN Werner Stähli, Curling Schaffhausen Voll motiviert reiste das Curling-Team Schahausen Vitodata zum international stark besetzten Turnier nach Baden. Der grossartige Sieg im Schweizer Cup vor einer Woche an gleicher Stelle wollte am Baden Masters 2020 bestätigt werden. Das stark auspielende Team um Skip Jaap van Dorp aus den Niederlanden konnte im Zusatzend den Vorteil des letzten Steins zum Sieg in diesem ersten Spiel nutzen. Die Italiener um Skip Joël Retornaz standen in der zweiten Spielrunde den Schahausern gegenüber. Auch hier war der Vorteil des letzten Steins – wie so ot an diesem Turnier – ein wichtiger Trump. Den hielten die Italiener in den Händen und setzten den letzten Stein zum Sieg ins Haus. In der dritten Runde galt es, die Titelverteidiger aus Bern um Skip Yannick Schwaller zu schlagen. Dasjenige Team, das vor einer Woche im Final des Schweizer Cups nach einem 0:4-Rückstand nach zwei Ends noch besiegt werden konnte. Diesmal lie es noch besser und ein klarer Sieg resultierte mit 9:6 Steinen. Mit einem Sieg in der ünten Partie konnte die Viertelinalqualiikation sichergestellt werden. Gegen das schliesslich letztplatzierte Team von Biel/Solothurn um Skip Jan Iseli wogte das Spiel hin und her und ein Zusatzend musste die Entscheidung bringen. Hier legte Andrin Schnider als Skip von Schahausen Vitodata den letzten Stein mithile der Sweepers und der Anweisungen des Vizeskips zum 7:6-Sieg ins Haus. Mit dem Team aus Genève mit Skip Peter de Cruz stand im Viertelinale eines der stärksten Curlingteams weltweit au dem Eis. Das Spiel verlie ausgeglichen. Im sechsten End mit dem letzten Stein gelang die Promotion nicht wie geplant. Der angestossene Stein lie zwischen den beiden gegnerischen Steinen durch und die Gener brachten zwei Punkte aus Tableau. Das Team von Schahausen Vitodata schied mit dieser Niederlage aus. Mit seinem konsequenten Autritt und dem erreichten ünten Schlussrang gelang ihm die Bestätigung des erolgreichen Starts in die neue Curling-Saison. Anzeige ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNG Sport in Kürze Warum braucht die Schweiz neue Kampfflugzeuge? Bundesrätin Viola Amherd, Departementsvorsteherin VBS Nationalrat Thomas Hurter (SVP) , Sicherheitspolitische Kommission Moderation: Dr. Matthias Wipf, Berater für Kommunikation Dienstag, 8. September 2020, 18:30 Hotel Kronenhof (Saal) Kirchhofplatz 7, 8200 Schaffhausen Organisiert von der CVP Kanton Schaffhausen Eintritt frei, Apéro im Anschluss an die Veranstaltung Die Veranstaltung wird Covid-konform durchgeführt (Masken werden abgegeben) Michael Suter mit der Auszeichnung. Bild: mt. Handball. Anlässlich des Schweizer Supercups am rühen Sonntagabend wurden vor dem Spiel zwischen den Kadetten Schahausen und dem HSC Suhr Aarau zwei Akteure mit dem Swiss Handball Award ausgezeichnet. Da im Mai die Gala augrund des Lockdowns abgesagt werden musste, wurde die Verleihung nun in der Axa-Arena Winterthur durchgeührt. Den Award als Trainer des Jahres 2020 erhielt der Schweizer Handballnationaltrainer Michael Suter und denjenigen als Publikumsliebling des Jahres 2020 Jonas Schopper von den Kadetten Schahausen. (mt.) Armbrust. Am Samstag wurden in Winterthur-Seen die Junioren-Schweizermeisterschaten im Armbrustschiessen über 30 Meter ausgetragen. An der Zweistellungsmeisterschat nahmen lediglich drei Schützinnen teil. Dabei lie es der ür die Helvetia Neuhausen schiessenden Viviane Vich gar nicht nach Wunsch. Die Thayngerin erreichte den dritten Rang. Daür konnte sie dann in der Kniendstellung ihr ganzes Potenzial abruen. Im 30-Schuss-Qualiikationsprogramm klassierte sie sich mit guten 278 Punkten im ünten Rang und quali- izierte sich ür die kommandierte Ausscheidung. Der Neuhauser Joshua Winterlood (er schiesst in Beringen) erreichte mit 262 Punkten den 17. Rang. Im Final, der nach den neuen internationalen Regeln geschossen wurde, war Viviane Vich nach zehn Schüssen noch au dem dritten Rang klassiert. In den letzten sechs Schüssen, bei denen jeweils der Schlechtestklassierte ausschied, verlor sie nur noch zwei Punkte und gewann somit mit vier Zählern Vorsprung den Schweizermeistertitel. (shb.) Die für die Helvetia Neuhausen schiessende Thayngerin Viviane Vich gewann den Meistertitel in der Kniendstellung. Bild: zVg.

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