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Bock E-Paper KW37_21

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10 Gesellschaft

10 Gesellschaft Bock | Dienstag, 14. September 2021 Das Velo richtig versichern RATGEBERKOLUMNE RICHTIG VERSICHERT Tobias Möckli, die Mobiliar Das Fahrrad ist für viele Schweizerinnen und Schweizer ein täglicher Begleiter. Ob liebgewonnener Cityflitzer oder schnelles E-Bike: Das Velo begleitet uns fast überall hin. Mit verschiedenen Deckungen können Sie Ihr Velo versichern. Privathaftpflichtversicherung Die Privathaftpflichtversicherung hat die Leistungen der abgeschafften Velovignette übernommen und deckt Schäden gegenüber Dritten. Als Velofahrerin oder Velofahrer sind Sie im Strassenverkehr darüber versichert. Diese Deckung gilt auch für Halter von E-Bikes bis 25km/h. E-Bikes mit gelben Nummernschildern fahren schneller als 25km/h. Dafür brauchen Sie weiterhin die Vignette vom Strassenverkehrsamt, wie sie für ein Mofa erforderlich ist. Gegen Diebstahl versichert Velos sind eine beliebte Beute. In der Grunddeckung der Hausratversicherung sind die Velos zu Hause gegen Diebstahl versichert. Über eine Zusatzversicherung ist das Fahrrad auch auswärts gegen Diebstahl versichert – etwa am Bahnhof oder wenn Sie sich in einem Restaurant von der anstrengenden Radtour erholen. Der Versicherungsschutz gilt für alle Velos im gleichen Haushalt, allerdings nur bis zur vereinbarten Versicherungssumme. Wer ein teureres Velo kauft, sollte überprüfen lassen, ob seine Deckung noch ausreicht. Versicherung «all inclusive» Wer sein Velo auch gegen Beschädigung versichern möchte, kann dies mit der Zusatzversicherung Fahrrad-Kasko oder einer Wertsachenversicherung – ebenfalls ein Zusatz – tun. Darüber sind alle Velos versichert, mit und ohne Antrieb. Gedeckt sind neben Diebstahl auch Beschädigung des Velos und Stromwirkungsschäden, zum Beispiel bei Überhitzung des Akkus, wenn er überlastet wird. Die Wertsachenversicherung kann durch Zusatzleistungen ergänzt werden, zum Beispiel mit der Fahrrad-Assistance. Darüber können Fahrerinnen und Fahrer rund um die Uhr Hilfe anfordern – etwa, wenn es darum geht, ein nicht mehr fahrtüchtiges Velo nach Hause zu bringen oder Pannenhilfe zu leisten. 052 630 65 62, tobias.moeckli@mobiliar.ch BOCK-HEIMAT: Lucia Angela Cavegn PORTRÄT DER WOCHE DIESSENHOFEN Lucia Angela Cavegn arbeitet seit dem 1. März 2020 in Diessenhofen. Ihr Teilzeitpensum umfasst verschiedene Aufgaben: Sie ist Kulturbeauftragte, Direktorin des örtlichen Museum kunst + wissen und Kuratorin der Carl und Margrit Roesch- Stiftung. Ausserdem ist sie neu im Vermittlungsteam des Schaudepots St. Katharinental. «Bock»: Was bedeutet Ihnen Heimat? Lucia Angela Cavegn: Im Verlauf der Jahre hat dieses Wort für mich immer wieder eine neue Bedeutung erhalten. Ich trage einen Bündner Nachnamen, der Teil meiner Identität ist. Ich bin zwar in Emmenbrücke aufgewachsen, doch waren die Ferien in Sedrun während meiner Kindheit und Jugend so prägend, dass ich lange davon ausging, dass ich nach meinem Ableben dort oben beerdigt sein möchte. Noch immer sind Berge ein Kraftort für mich. Wegen meines Studiums zog ich Anfang zwanzig in die Grossstadt Zürich. Einige Jahre später führte mich die Liebe nach Winterthur und nun bin ich aus beruflichen Gründen in Diessenhofen tätig. Da ich mich stark über meine Arbeit definiere, bin ich auch darin beheimatet, insbesondere wenn das Arbeitsumfeld stimmt wie jetzt in Diessenhofen. Heimat finde ich aber auch in mir selbst. Ich bin gerne allein in der Natur, wo ich ungestört meinen Gedanken nachhängen kann und auf neue Ideen komme. Was schätzen Sie an der Region am meisten? «Erst allmählich begreife ich die DNA des Ortes und der Region», so Lucia Angela Cavegn, die unter anderem als Kulturbeauftragte der Gemeinde Diessenhofen tätig ist. Bild: zVg. Cavegn: Es sind dies verschiedene Faktoren. Die hier ansässigen Leute und ihre Mentalität sind mir sympathisch. Der Rhein, das spürt man, hat einen positiven Einfluss auf die Leute. Ich vermute auch, dass der Ort mich verändert. Nach der Arbeit sitze ich gerne am Rheinufer, am liebsten beim Unterhof, um einfach dem Fliessen des Wassers zuzuschauen. Ich finde das beruhigend und andererseits auch belebend. Panta rhei. Alles fliesst. Alles verändert sich. Ich empfinde die Leute als unkompliziert, entspannt und pragmatisch. Manchmal dünkt es mich, ich sei im Süden, dabei befinde ich mich an der nördlichen Landesgrenze, aber eben doch an einer Riviera. Da ich in der Zentralschweiz aufgewachsen bin, ist die Tatsache, dass man in wenigen Schritten im Nachbarland sein kann, eine faszinierende Sache. Erst allmählich begreife ich die DNA des Ortes und der Region. Ich fühle mich sehr wohl hier. Wie beschreiben Sie sich selbst? Cavegn: Ich bin jemand, der gerne Leute miteinander verbindet. Vor einigen Jahren habe ich mich in einem Interview als «Nomadin» bezeichnet. Vielleicht werde ich nun aufs Alter hin sesshaft. Ich bin unkompliziert, offen, neugierig, fleissig und hartnäckig. Und ich versuche aus einer Situation immer das Beste zu machen. (lg.) Einen Einblick in die Welt der Berufe erlangen Mit 52 Ausstellenden und über 150 Angeboten bot die Schaffhauser Berufsmesse drei abwechslungsreiche Messetage im BBZ Schaffhausen. BERUFSMESSE SCHAFFHAUSEN Lara Gansser Nach einem Jahr coronabedingter Pause wurde die 15. Schaffhauser Berufsmesse am vergangenen Donnerstagabend feierlich eröffnet. Als «Schau zum Wohle der Wirtschaft und der Jugend», bezeichnete Marc Kummer, Rektor Berufsbildungszentrums Schaffhausen, die Messe. «Die Jugendlichen sollen die Möglichkeit nutzen, Kontakte zu knüpfen und sich mit älteren Lernenden auszutauschen», so Marc Kummer am Eröffnungsabend. Ausbildner sind gefordert «Die Schaffhauser Berufsmesse ist ein Stein im Mosaik der Berufswahl», so Regierungsrat Patrick Strasser in seiner Ansprache am Eröffnungsabend. Der Vorsteher des Erziehungsdepartements freute sich auf einen spannenden und vielfältigen Austausch an der Messe. Marcel Fringer, Präsident Kantonaler Gewerbeverband Schaffhausen, ergänzte in seiner Rede, die sich auf die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen bezog: «In drei Jahren Lehre sollen wir aus den Jugendlichen etwas machen. Die Ausbildner sind mehr und mehr gefordert.» Die Bildung sei der Grundstein für Wohlstand und sozialen Frieden sowie das Fundament der Wirtschaft. Foren neu auch online Auf einer Fläche von etwa 900 Quadratmetern präsentierten 52 Austellerinnen und Aussteller ihre Berufe. Gemäss Nina Winter, Projektleiterin Berufsmesse, sei die Anzahl der Ausstellenden trotz der Corona-Pandemie konstant geblieben. «Wir sind froh, dass wir die Messe dieses Jahr wieder durchführen konnten und so viele Berufsvertreterinnen und Berufsvertreter dabei sind», so Nina Winter. Neben den Ständen der Betriebe gab es am Samstag diverse Foren, beispielsweise zum Thema Bewerbungen. Erstmals wurden diese Expertenreferate aufgenommen und können auch nachträglich auf der Webseite der Berufsmesse geschaut werden. Ausprobieren an den Ständen Als einen der Höhepunkte erwähnte Nina Winter den Stand des EKS, die erstmals an der Berufsmesse vertreten waren. Neben Informationen zum Beruf Netzelektriker konnten die Besucherinnen und Besucher mit Steigeisen einen Mast hochklettern. «Das ist aber nur ein Teil unseres vielseitigen Arbeitsalltags», so einer der Standbetreiber. Weiter bot die Messe viele spannende Einblicke in die Berufswelt: Ob beim Sägen am Stand der Forstwarte oder beim Schneekettenmontieren in der Tiefgarage beim Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) – die Besucherinnen und Besucher konnten fleissig anpacken. So auch am Stand des Schaffhauser Malerverbands, wo mit einer speziellen Technik selbst Leinwände bemalt werden konnten. «Das schönste an unserem Beruf ist, dass man jeden Arbeitsschritt genau sieht», so Antonio Rambone, der den Stand während den Messetagen vertrat. Neben dem Kennenlernen von verschiedenen Lehrberufen, hatten die Besucherinnen und Besucher auch die Möglichkeit, sich über diverse Schulen, Kurse und Weiterbildungen zu informieren. Vergangene Woche konnten die Jugendlichen im BBZ Schaffhausen alle Berufe an einem Ort kennenlernen. Bilder: Marcel Tresch

11 Sport Bock Beringen Blues & More Beim vielseitigen Repertoire war für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Seite 22 Favoritensieg und Schaffhauser Kranz Favorit Samuel Giger lässt nichts anbrennen und gewinnt den Schlussgang. Der Beringer Jeremy Vollenweider erkämpft sich in Mels seinen zweiten Teilverbandskranz. Zudem schafft er auch die Selektion für das Kilchberg Schwingen in zwei Wochen. Jeremy Vollenweider (r.) im Kampf gegen David Dumelin. SCHWINGEN SCHAFFHAUSEN UND MELS Petra Vollenwieder und Marcel Tresch Gross war die Freude bei den Schwingfans, denn mit dem Nordostschweizer Schwingfest (NOS) in Mels stand am vergangenen Sonntag einer der Saisonhöhepunkte an. Noch schöner machte das Ganze, dass bei diesem Schwinget 6200 Zuschauerinnen und Zuschauer das Geschehen mitverfolgen durften. Die Schaffhauser sport in kürze Volle Konzentration ist gefordert. Bild: zVg. Curling: Die Elite-Curler von Schaffhausen Vitodata trafen beim Adelboden International auf ein international starkes Teilnehmerfeld. Das Zuger Team um Skip Corrie Hürlimann fand als einziges Damenteam Unterschlupf im Turniertableau. Sie waren die ersten Gegnerinnen des Vitodata-Teams um Skip Andrin Schnider. Nicht aus Höflichkeit überliessen die Schaffhauser Herren den Zuger Damen den Sieg. Ein gestohlener Stein im Zusatzend besiegelte die Niederlage. Im Spiel gegen die Berner legten die Schaffhauser mit fünf Steinen im vierten End den Grundstein zum Erfolg. Die solide Leistung auf dem Eis hielt an. Gegen das französische Bild: zVg. / Petra Vollenweider Farben am NOS im sarganserländischen Mels vertraten fünf Aktive: Jeremy Vollenweider aus Beringen, Adrian Schwyn (Rang 13d, 54,75 Punkte) und Patrick Schwyn (Rang 15d, 54,25 Punkte) aus Merishausen, Patrick Bürgler (Rang 16h, 54,00 Punkte) aus Schaffhausen und, als jüngster des Teams, Nicola Graf (Rang 11j, 55,25 Punkte) aus Oberhallau. Letzterer übernahm den Startplatz von Simon Schudel aus Beggingen, der am NOS verletzungsbedingt nicht teilnehmen konnte. Team Lyon liessen die Munotstädter mit Skip Andrin Schnider, Third Nicola Stoll, Second Felix Eberhard und Lead Fabian Schmid nichts anbrennen. Das schwedische Team stand den Schaffhausern zweimal gegenüber. Im letzten Vorrundenspiel behielten Letztere die Oberhand. Konzentriert wurde der Gegner dominiert und der Sieg gehörte erneut den Schweizern. Das Halbfinale verlief derart ausgeglichen, wie die beiden Teams im World Ranking beisammen liegen. Die Berner konnten im achten End den Ausgleich schaffen und damit ein Zusatzend erzwingen. Die Schaffhauser konnten den Vorteil des letzten Steines nicht siegbringend nutzen. Den Sieg im Finalspiel sicherte sich Glarus gegen die Berner. Damit standen sie auch als Turniersieger fest. Schaffhausen Vitodata sieht nach weiteren Turnieren in der Schweiz und Prag auch einen Aufenthalt in Kanada vor. (shb.) Armbrustschiessen: Am Sonntag wurde in Winterthur Seen die Zürcher Kantonalmeisterschaft mit Schaffhauser Beteiligung ausgetragen. Die 48 Aktiven schossen in Erhoffte Qualifikation erreicht Bis zur Mittagspause klassierten sich die Schaffhauser im Mittelfeld der 158 startenden Teilnehmer. Jeremy Vollenweider stellte im zweiten Gang gegen den Gastschwinger und Eidgenossen aus der Nordwestschweiz, Nick Alpiger. Alle Schaffhauser Aktiven erreichten den Ausstich und konnten damit sechs Gänge schwingen. Zwischen dem fünften und sechsten Gang wurde der Festakt durchgeführt. Seit dem NOS 2019 in Hallau war die Nordostschweizer Verbandsfahne in Obhut des Schaffhauser Kantonalen Schwingerverbandes. Nach einer kurzen Ansprache des damaligen OK-Präsidenten, René Regli, wurde die Fahne an das Organisationskomitee von Mels übergeben. Mit Spannung wurde die Einteilung für den sechsten und letzten Gang abgewartet. Konnten doch mit Jeremy Vollenweider und dem Youngster Nicola Graf gleich zwei Schaffhauser um den begehrten NOS-Kranz kämpfen. Letzterer hatte das Nachsehen gegen den St. Galler Kranzer Marco Good. Der Beringer wusste, dass es einen Sieg brauchte, griff beherzt an und konnte den St. Galler Elia Baumann am Boden besiegen. Somit erkämpfte er sich seinen zweiten Teilverbandskranz, durfte vor die Ehrendamen treten und liess sich das verdiente Eichenlaub aufsetzen. Unmittelbar nach der Rangverkündigung folgte die erfreuliche Botschaft für Jeremy Vollenweider. Mit seinem Kranzgewinn schaffte der Beringer die erhoffte Selektion und ist am 25. September 2021 Teil des 16 Mann starken NOS-Teams beim Kilchberg Schwingen. Dieser Anlass mit eidgenössischem Charakter wird nur alle sechs Jahre ausgetragen. Bei diesem Saisonhöhepunkt werden die besten 60 Schweizer Schwinger gegeneinander im Sägemehlring antreten. drei Ablösungen. Dabei qualifizierten sich je die sechs Besten für den kommandierten Final. Erfreulicherweise konnten vier Aktive diesen erreichen. Der Final wurde in einem speziellen Modus ausgetragen. Zuerst gaben die Finalistinnen und Finalisten zwei mal drei Schüsse in je fünf Minuten ab. Ab dem siebten Schuss hatten sie noch 50 Sekunden für die Schussabgabe Zeit. Ausserdem schieden jeweils die zwei Letztrangierten aus. Eine Klasse für sich war Jürg Ebnöther aus Rümlang. In seinen 16 Wertungsschüssen verbuchte er nur drei Neuner und gewann damit überlegen vor Martin Raschle. Ranglistenauszug: 1. Jürg Ebnöther, Rümlang (157 Punkte); 2. Martin Raschle, Winterthur (154); 3. Marcelina Häringer, Nürensdorf (143). Ferner: 5. Philippe Klieber, Beringen (121); 7. Yves Müller, Beringen (110); 13. Viviane Vich, Helvetia-Neuhausen (80); 16. Marianne Wehle, Beringen (70). (shb. / mt.) Fussball Challenge League: Ärgerlich für den FC Schaffhausen. Schon wieder konnte kein Ertrag gegen ein relativ bescheiden auftretendes Stade Lausanne Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte: die Generalversammlung im Freien. Premiere für FC Büsingen Zum wohl ersten Mal fand die Generalversammlung im Freien statt. Dank milden Temperaturen und genügend Platz vor dem Clubhaus war dies aber kein Hindernis. FUSSBALL BÜSINGEN Heinz Wipf, FC Büsingen Die langanhaltende Situation war ein zentrales Thema in den Jahresrückblicken der einzelnen Ressorts. Dabei hatte der FC Büsingen erneut zwei Obrigkeiten zu berücksichtigen: Während sich der Spielbetrieb an den Schweizer Massnahmen orientierte, mussten beim Training auf Büsinger Boden natürlich die deutschen Vorgaben berücksichtigt werden. Das führte dazu, dass die Aktivteams, Junioren und Senioren ihre Trainings zeitweise auswärts abhalten mussten. Der Stadt Schaffhausen und den Gemeinden Neuhausen und Dörflingen wurde ein grosser Dank dafür ausgesprochen, dass sie dies ermöglichten. Speziell dankte Präsident Heinz Wipf auch dem Vorstandsmitglied Thomas Schmid, der sich stets über die Massnahmen der beiden Länder informiert und die Schutzkonzepte entsprechend anpasst. Juniorenabteilung am erfolgreichsten Fussballerisch lief im Berichtsjahr weniger als geplant, konnte bei den Aktiven doch nur eine Saisonhälfte gespielt werden. Diese wurde mit den Rängen zehn (1. Mannschaft) beziehungsweise neun (2. Mannschaft) abgeschlossen. Während sich Letztere in ihrer ersten gewerteten 4.-Liga-Saison damit zufriedengeben konnte und auch weiterhin den Nichtabstieg als Ziel verfolgt, ist beim Fanionteam Potenzial nach oben vorhanden. Auch das Seniorenteam erlebte eine eher durchwachsene Saison, konnte aber immerhin die gesellschaftliche Komponente beibehalten. Klar am erfolgreichsten war die Juniorenabteilung, die ebenfalls für eine Der FC Schaffhausen (gelb-schwarz) konnte gegen Stade Lausanne Ouchy erneut nicht gewinnen. Bild: zVg / freshfokus.ch. Ouchy erzielt werden. Dabei mussten die Schaffhauser diese Pleite auf ihre Kappe nehmen, verschliefen sie die erste Hälfte komplett, was auch die neue Nummer Bild: zVg. Premiere sorgte. Erstmals war mit den D- Junioren eine Mannschaft in der ersten Stärkeklasse vertreten und durfte gegen Vereine wie den FC Schaffhausen und den FC Winterthur antreten. Mangels Spielern war es wiederum nicht möglich, aus den vielversprechenden jungen Talenten eine C-Junioren-Mannschaft zu formen. Für die Büsinger ist dies mittelfristig ein Ziel, um die Lücke zu den Aktivmannschaften zu schliessen. In den jüngeren Kategorien kann sich der FCB hingegen nicht über fehlende Nachfrage beklagen – im Gegenteil. Gesucht sind allerdings wie immer motivierte Trainer. Tolle Unterstützung der Gemeinde Von einem ebenfalls geschichtsträchtigen Ereignis des vergangenen Vereinsjahres erzählte Heinz Wipf: «Am 4. Februar 2021 ging das einst vom FCB gekaufte Land, auf welchem das Spielfeld und das Vereinsheim stehen, nach 91 Jahren in das Eigentum der Gemeinde über, wobei die Fussballer ein unbefristetes Nutzungsrecht besitzen. Im Gegenzug übernahm die Gemeinde nahezu sämtliche Baukosten für den Platz und das Gebäude. Der Präsident, der souverän durch seine erste Generalversammlung führte, wurde, wie die übrigen Vorstandsmitglieder, wiedergewählt. Er bedankte sich bei allen Personen, die sich unermüdlich um den FCB bemühen und in den verschiedenen Bereichen – sei es als Juniorentrainer, Platzwart oder in Spezialprojekten – engagieren. Ein riesiger Dank ging schliesslich an die Gemeinde Büsingen, vertreten durch den Gemeinderat Helmut Waldvogel. Die Unterstützung, die sie dem FCB bietet, ist die Grundlage, die alle Erfolge überhaupt erst ermöglicht. eins, Francesco Ruberto, feststellte: «Wir waren einfach nicht parat.» Die Munotstädter reagierten erst, als sie bereits mit 0:2 Im Rückstand lagen. «Wir haben eine riesige Reaktion gezeigt und die letzten 30 Minuten klar dominiert», blickt Francesco Ruberto zurück auf die Partie. Nicht zuletzt wegen den Einwechslungen, die frischen Wind ins Spiel brachten, aber auch wegen dem Druck, die drohende Niederlage noch abzuwenden, trieben den FCS immer wieder in die Offensive. Zugleich zog sich SLO komplett zurück und lauerte auf Konter. Am Ende verloren die Munotstädter mit 1:2. In insgesamt neun Duellen konnte der FC Schaffhausen noch keinen einzigen Sieg gegen diesen Angstgegner aus dem Welschland einfahren. (shb. / mt.)

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