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Bock E-Paper KW40_21

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FC Seuzach 2 3 2 0 1 12:4 6 den FC Diessenhofen 2 ebenfalls die Ambitionen 7. FC Oberwinterthur 4 2 0 2 7:8 6 auf die Leaderposition angemeldet hat. Erstmals siegreich war auch der FC Büsingen – die 8. FC Beringen 4 1 1 2 11:11 4 9. FC Rafzerfeld 3 1 0 2 7:6 3 Spieler aus der Enklave haben sich damit etwas 10. FC Büsingen 3 1 0 2 5:7 3 Luft 11. FC verschafft. Elgg Die grosse 4 0 0 Dichte 4 an 2:12 der Tabellenspitze 0 12. VFC Neuhausen mit mehreren 90 4 0 Teams 0 4 verspricht 2:22 einen 0 interessanten Saisonverlauf.(shb.) Elektro-Installationen – schnell – sauber – günstig durchgehend warme Küche, Elektroapparate Alarmanlagen Elektroapparate MOSER PLANT, INSTALLIERT UND VERBINDET erfolgreich seit 100 Jahren! 8224 LÖHNINGEN, TEL. 052 682 15 15 WWW.MOSER-ELEKTRO.CH 3. LIGA - GRUPPE 5, SAISON 2021/22 1. FC Beringen 5 4 0 1 14:5 12 2. FC Thayngen 5 4 0 1 24:5 12 3. NK Dinamo Schaffhaus. 5 4 0 1 10:5 12 4 FC Phönix Seen 5 3 0 2 12:8 9 5. FC Oberwinterthur 5 3 0 2 9:8 9 6. FC Marthalen 5 2 1 2 9:7 7 7. FC Büsingen 5 2 1 2 10:14 7 8. FC Embrach 5 2 0 3 11:10 6 Möchten Sie Ihre Immobilie verkaufen? 9. FC Neftenbach 4 1 0 3 6:11 3 Wenn ja, dann sind Sie bei mir an der 10. FC richtigen Seuzach 2 Adresse. Mit 4 meiner 1 0 3 langjährigen FC Wülflingen Erfahrung helfe 5 ich 1 0 Ihnen 4 12:26 gerne 3 6:10 3 11. 12. und FC Diessenhofen berate Sie 2 vertrauenswürdig 5 1 0 4 sowie 5:19 3 kompetent. Ein persönliches und für Sie unverbindliches Teppich-Huus Gespräch mit Breiti mir – Ihr AG info@kilgus.sh Nutzen und Ihr Gewinn! Teppiche / Parkette / Besichtigung und Objektschätzung Bodenbeläge kostenlos! Mühlentalstrasse 261 Paul Kilgus 8200 Schaffhausen Dipl. Architekt HTL/Immobilien Tel. 052 625 11 71 Rosenbergstrasse 13, +41 (0)79 457 67 24 Fax 052 625 63 06 Wollen Sie Ihre Immobilie verkaufen ? Mit meiner Jahrzehnte langer Erfahrung helfe ich Ihnen gerne und berate ich Sie vertrauenswürdig und kompetent. 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Bock | Dienstag, 5. Oktober 2021 Aufeinander Acht geben 11 kuLtur Bock-Vorschau Seiner Um- und Mitwelt Sorge tragen: Das Schulhaus Gega setzte dieses Thema in seiner Projektwoche mit vielen spannenden Aktivitäten um. GESELLSCHAFT SCHAFFHAUSEN Salome Zulauf Sich neues Wissen im Umgang mit seiner Mit- und Umwelt aneignen, das machte die Sekundarschule Gelbhausgarten (Gega) vergangene Woche in ihrer Projektwoche. Alle drei Jahre plant die Sekundar- und Realschule eine einwöchige Projektwoche, in der die Schülerinnen und Schüler Neues über einen bestimmten Themenbereich lernen können. Dieses Jahr stand das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund. «Uns ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, ihrer Mit- und Umwelt Sorge zu tragen», erklärt Pascal Stadler, Kommunikationsverantwortlicher der Projektwoche. Eine ereignisreiche Woche, mit vielen spannenden Projekten und Aktivitäten, konnte vergangene Woche durchgeführt werden. Das Motto lautete «Gega Cares», das heisst so viel wie «das Gega kümmert sich». Die Klassen stellten sich in dieser Woche einigen Aufgaben, um ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt etwas Gutes zu tun. Anja von Arx (l.) und Zoe Greulich freuten sich ihr gemeinsames Projekt umzusetzen. Breites Angebot Die Lehrpersonen stellten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ein abwechslungsreiches und spannendes Programm auf die Beine. «Normalerweise bereiten die Lehrpersonen die Projekte für die Woche vor, dieses Mal haben wir die Schülerinnen und Schüler viel mehr in die Vorbereitung miteinbezogen», erklärt Pascal Stadler, «Wir wollen die Jugendlichen somit in ihrer Selbstständigkeit fördern und sie auf ihren späteren beruflichen Werdegang vorbereiten». So organisierten beispielsweise die Freundinnen Zoe Greulich und Anja von Arx, aus der dritten Sekundarklasse, einen Orientierungslauf im Parkareal Breitenau. «Es freut uns zu sehen, dass die Primarschülerinnen und -schüler Spass an dem Orientierungslauf haben und die Strecke motiviert ablaufen», erklären die beiden Hobby-OL-Läuferinnen. Von der Idee bis zur Umsetzung mussten die beiden Schülerinnen alles genau planen und vorbereiten. Insgesamt stellten sie 35 Posten im Parkareal auf. Dabei achteten sie darauf, dass die Posten gut ersichtlich für die Kin- Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, alle waren motiviert mitzuhelfen. Der mächtige Fronwagturm zu Schaffhausen In dieser Serie blickt der «Bock» zurück auf historische Ereignisse und Bauten der Region. Zum Beispiel auf den Fronwagturm, eines der ersten Gebäude der Stadt. Am Freitag verkauften die Schülerinnen und Schüler ihre Produkte, welche sie in der Woche mit viel Mühe gebastelt, gebacken oder gehäkelt hatten. Bilder: Salome Zulauf der waren, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Posten einfach finden konnten. Zudem präsentierten sie am Freitag ihr Projekt vor ihrer Klasse und ihren Lehrpersonen, um ihre Erkenntnisse und Erfahrungen mit ihnen zu teilen. Ein weiteres Projekt war ein Verkaufsstand in der Schaffhauser Altstadt. Die Schülerinnen und Schüler der ersten Realklasse backten Leckereien, stellten Badekugeln her oder bastelten Vogelfutteranhänger, welche sie anschliessend am vergangenen Freitag auf dem Fronwagplatz in Schaffhausen verkauften. Es wurde besonders darauf geachtet, dass sie Produkte verkaufen, welche die Nachhaltigkeit unterstützen. Der Verkauf war erfolgreich, mit den Einnahmen konnten sie den Förderverein St.Josef-Schule Calcutta finanziell unterstützen. «Es ist schön, dass wir den Menschen in Indien mit unserer Projektwoche helfen können. Wir ermöglichen somit, dass die Kinder eine warme Mahlzeit und Bildung erhalten», so die Organisatorin, Barbara Germann, «Ich kenne dieses Projekt schon lange, umso mehr freut es mich, dass wir nun als Schule einer anderen Schule helfen können». Grosse Begeisterung Auf den Schulgängen und in den Klassenzimmern hörte man am Donnerstagmorgen fröhliche Stimmen, es herrschte eine gute Stimmung, alle hatten Freude daran, ihren Mitmenschen einen Gefallen zu machen. Die unterschiedlichsten Projekte wurden in dieser Woche von den Schülerinnen und Schülern umgesetzt. Während die einen Jugendlichen einen Barfussweg für Kindergärtner organisierten oder mit alten Lebensmitteln ein leckeres Gericht zauberten, erarbeitete die dritte Realklasse ein Spielplatzbüchlein. Sie beschäftigten sich damit, dass sie alle städtischen Spielplätze in der vergangenen Woche besuchten und genaustens unter die Lupe nahmen. Sie begutachteten den Standort, sowie den Zustand, was es alles zum Spielen gibt oder ob beispielsweise eine Grillstelle vorhanden ist. Mit diesen vielen Informationen erstellten sie ein Dossier, welches Familien dienen soll, eine Übersicht über die Spielplätze der Stadt Schaffhausen zu erhalten. Ziel dabei ist es, dass das Büchlein für jede interessierte Person zugänglich ist, erklärte eine Schülerin, welche an dem Projekt mitarbeitete. Die Start-up-Lounge findet jeden ersten Donnerstag im Monat statt. Bild: ms. Eine Lounge für Business-Ideen StartHub Schaffhausen lädt am Donnerstag, 7. Oktober, zum Feierabendtreff für Schaffhauser Start-ups und alle, die zu einer aktiven Gründerszene beitragen möchten, ein. Im intimen Rahmen geht es an der Pitch-Night um Geschäftsideen von potenziellen Gründerinnen und Gründern, die sich über Rückmeldungen, Anregungen oder gar Mitwirkung freuen. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr in der The_ke in Schaffhausen. Die Anmeldung ist unter starthub.sh möglich. (shb.) Beim Rundgang geht es um die Mutterpflichten vor 150 Jahren. Bild: zVg. Mit Spinnrad und Wiege ins Eheleben Am Samstag, 9. Oktober, findet um 14 Uhr, im Schaudepot St. Katharinental in Diessenhofen, ein Rundgang zum Thema «Mutterpflichten im ländlichen Thurgau vor 150 Jahren» statt. Im Anschluss ist das Museum zur freien Besichtigung geöffnet, Peter Bretscher steht zwischen 15 bis 17 Uhr Rede und Antwort. Die Anmeldung erfolgt online über die Museumswebsite historisches-museum.tg.ch, der Eintritt ist frei. (shb.) GESCHICHTE SCHAFFHAUSEN Yves Keller Er ist das prägendste Gebäude am wichtigsten Platz der Stadt Schaffhausen: Der Fronwagturm. Bis ins 18. Jahrhundert war der Turm mit sieben Stockwerken noch deutlich höher als heute. Der Fronwagturm heute. Bild: Yves Keller Siebenstöckiges Wahrzeichen Der Turm am südlichen Ende des Fronwagplatzes ist eine der ersten repräsentativen Bauten der Stadt Schaffhausen und findet seinen Anfang in der Gründerzeit der Stadt. In der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts wurde er erbaut. Der ursprüngliche Nutzen des Gebäudes ist nicht bekannt, bald schon war darin aber die grosse Waage, um die Waren auf dem Landweg von Schaffhausen zum Rheinfall zu wägen, untergebracht. Im 14. oder 15. Jahrhundert wurde der damals fünfstöckige Turm um zwei weitere Stockwerke erhöht. Im 16. Jahrhundert liess die Stadt Schaffhausen den Turm weiter zu einem repräsentativen Gebäude ausbauen und liess ihn ausführlich renovieren, bunt bemalen und wenig später mit der bekannten astronomischen Uhr ausstatten. Der Rat von Schaffhausen liess die Uhr damals «zur Zierde der Stadt und zum Ergötzen der Einheimischen und Gäste» anbringen. Der Wiederaufbau Am frühen Morgen des 1. Juni 1746 stürzte der Turm ein. Bereits im folgenden Jahr liess ihn die Stadt nach Plänen von Hans Conrad Spengler im spätbarocken Stil wieder aufbauen. Der Turm wurde nicht Der einstige Fronwagturm, bevor er 1746 einstürzte. mehr so hoch, dafür mit dem heute typisch geschwungenen Dach versehen. Das komplizierte Uhrwerk des alten Turmes wurde beim Einsturz überraschenderweise kaum in Mitleidenschaft gezogen, weshalb Bild: Stadtarchiv Schaffhausen es auch am neuen Bauwerk angebracht wurde und bis heute zu sehen ist. Dasselbe gilt für die Glocke auf dem Dach des Turmes. Diese stammt ursprünglich aus der Burg Balm bei Jestetten. Am Donnerstag, 7. Oktober, wird die Olma eröffnet. Bild: nh. Gastkanton an der OLMA Am Donnerstag, 7. Oktober, öffnet die 78. Olma in St. Gallen ihre Tore. An der diesjährigen Messe präsentiert sich der Kanton Schaffhausen als Gastkanton und zeigt, was in ihm steckt. Unter dem Motto «Bock auf Schaffhausen» stehen die Themen Zukunft, Erleben und Genuss im Fokus. Unter anderem kann mit Rhyality der Rheinfall im 360-Grad-Film erlebt werden. Die Olma findet vom 7. bis zum 17. Oktober statt. (shb.)

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