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Bock E-Paper KW40_21

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4 Anzeigen Anzeigenannahme: Verlag Bock AG | Telefon: 052 632 30 30 www.schaffhausen24.ch | Mail: info@bockonline.ch Bock | Dienstag, 5. Oktober 2021 Immobilien Einkaufszentrum Herblingermarkt Schaffhausen Herblingen Zu vermieten Gastronomiefläche, ca. 120 m 2 Infrastruktur vorhanden für Konzepte wie Café Bistro, Café Apéro Bar mit Angebot von Panini, Piadina, Toasts, Salate, Suppen, Gebäck und vieles mehr. Kein Kebab. Mietbeginn: 1. November 2021 oder nach Vereinbarung. Auch Quereinsteiger willkommen. Attraktive Mietkonditionen. 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Bock | Dienstag, 5. Oktober 2021 Wo jung und alt sich vernetzen Verschiedene Generationen können voneinander lernen. Dies wird auch am neu lancierten Mittagstisch in Rafz gefördert, wo Jung und Alt zusammenkommen. Evelina Els (l.) und Sabine Ganz sind die Projektleiterinnen des generationenübergreifenden Mittagstisches in Rafz. Bild: Nathalie Homberger Gesellschaft Bock-SPLITTER Richard Altorfer Kari, der es zu wissen glaubt: Nach Botox sehen Frauen (Männer auch) sechs oder mehr Jahre jünger aus – allerdings auch 30 IQ-Punkte dümmer. Aber nun ja, manchen Männern ist es das wert. Die sprichwörtliche Bescheidenheit der Bewohner von … (egal, nur soviel: die Gegend ist gross und ziemlich flach) in einem Kommentar nach einer Reise durch die Schweiz: «Wenn wir Berge hätten, dann wären sie grösser.» 5 GESELLSCHAFT RAFZ Nathalie Homberger Geschichten von früher hören, von neusten Erlebnissen in der Schule erzählen oder alltägliche Themen gemeinsam diskutieren – so sieht ein Mittag am generationenübergreifenden Mittagstisch in Rafz aus. Dort bietet die reformierte Kirche in ihren Räumlichkeiten an der Dorfstrasse seit den Sommerferien einen generationenübergreifenden Mittagstisch an. Die Initiantinnen Evelina Els, tätig bei der reformierten Kirche sowie der Jugendarbeit Rafz, und Sabine Ganz, Mitarbeitende bei der reformierten Kirche, stecken viel Herzblut in das Pilotprojekt, das versuchsweise auf ein Jahr angesetzt wurde. Laut den Leiterinnen könne die Teilnehmerzahl zwar noch höher sein, aber trotzdem seien sie mit dem bisherigen Verlauf des Projekts zufrieden. Dabei stützen sie sich vor allem auf die positiven Rückmeldungen der bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die NEUES ZU NAMEN Wie aus einer Medienmitteilung der Genossenschaft Migros Ostschweiz zu entnehmen ist, durfte Urs Lehrbaumer als Geschäftsführer des Herblinger Marktes den Hauptpreis der «Scan and Win®»-Promotion an die Gewinnerin Monika Caruso aus Neuhausen übergeben. Monika Caruso freute sich sehr über ihren Gewinn: «Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen solch grossen Preis gewonnen.» Als Stammkundin wird die glückliche Gewinnerin auch weiterhin häufig im Einkaufszentrum in Herblingen anzutreffen sein: «Bei den Einkäufen in den Geschäften des Herblinger Marktes werde ich mich in den kommenden zwölf Monaten immer an diesen Glückstag zurückerinnern», so die Gewinnerin. Mare Zlatkova ist seit dem 1. Oktober 1996 Teil der selbstständigen öffentlich-rechtlichen Anstalt Alterszentrum und Spitex Neuhausen am Rheinfall und konnte am 1. Oktober ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern. Als Servicemitarbeiterin habe Mare Zlatkova während dieser Zeit einen unersetzlichen Beitrag zur Lebensqualität älterer Menschen geleistet und als Mitarbeiterin und Teamkollegin eine sehr geschätzte Zusammenarbeit ermöglicht, teilen die Verantwortlichen des Alterszentrum und der Spitex Neuhausen Anzeige bereits einen Querschnitt aller Altersstufen der Rafzer Bevölkerung aufzeigen und auch immer wieder gerne am Mittagstisch teilnehmen. «Der Jüngste – begleitet von seiner Mutter – ist drei Jahre und die Älteste ist 88 Jahre alt», so Sabine Ganz. Jung und Alt zusammenbringen Dabei würde die Idee des Generationenmittagstischs effektiv gelebt werden: Es findet ein Austausch und eine Interaktion zwischen den Erwachsenen, den Jugendlichen sowie den Kindern statt. «Die Leute sind zufrieden, es herrscht immer eine gute und ausgelassene Stimmung», so Evelina Els. Wenn zehn Mahlzeiten pro Tag aufgetischt werden könnten, wäre das laut Evelina Els und Sabine Ganz optimal. Vor allem am Dienstag und Freitag hätte es noch einige freie Plätze. Willkommen seien alle Personen, die Interesse am generationenübergreifenden Austausch hätten. Doch woher stammt die Idee, einen generationenübergreifenden Mittagstisch am Rheinfall in einer Medieninformation mit. Der Coop in Hallau hat seit dem 1. Oktober eine neue Geschäftsführerin. Sevil Demirbilek hat die Nachfolge von Fatmir Dalipi angetreten, der seit Kurzem den Coop in Neunkirch leitet. Die 26-Jährige ist seit ihrer Lehre, die sie im Coop Fronwagplatz in Schaffhausen absolviert hat, im Unternehmen tätig. Nach verschiedenen Stationen hat sie 2018 die stellvertretende Geschäftsführung im Coop in Winterthur Oberi übernommen, heisst es in der Medienmitteilung der Genossenschaft Coop. An ihrer neuen Position als Geschäftsführerin reizt sie vor allem, Verantwortung übernehmen zu können. «Ausserdem ist der Laden in Hallau familiär, was mir sehr gefällt», so Sevil Demirbilek. Aufgrund einer beruflichen Veränderung ist Patrick Stump als Präsident des Vereins Lehrerinnen und Lehrer Schaffhausen (LSH) auf die Generalversammlung (GV) vom 2. September hin zurückgetreten. Der Vorstand des LSH konnte bis zur GV keine direkte Nachfolge präsentieren, das Präsidium ist daher im Moment vakant, heisst es in der Medienmitteilung des Vereins. (shb.) zu lancieren? Es gebe zwar einen Hort für Schulkinder in Rafz, aber die beiden Initiantinnen sahen, dass einerseits bei Eltern ein Bedürfnis für einen Mittagstisch bestand. Andererseits hat Sabine Ganz bei ihrer Arbeit auch mit älteren Personen zu tun. Diese zeigten sich begeistert von der Idee und wollten ebenfalls an einem solchen Mittagstisch teilnehmen. Da die beiden etwas Neues für das Dorf und dessen Bevölkerung schaffen wollten, entstand die Idee, Jung und Alt zusammenzubringen und in Zusammenarbeit mit der Pro Senectute den Mittagstisch anzubieten – eine Idee, die durchaus Potential hat und auch von der politischen Gemeinde Rafz unterstützt wird. «Jetzt braucht es einfach Zeit und wir schauen, wie es läuft», erklärt Sabine Ganz weiter. «Wir vermuten, dass die Hemmschwelle noch gross sein könnte, alleine zu kommen», fügt Evelina Els an. Sie habe dafür Verständnis und hofft, dass Hemmungen abgebaut werden können. Denn wenn mehrere Generationen an einem Tisch versammelt sind, können alle nur voneinander lernen und sich miteinander vernetzen. Der Mittagstisch wird am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 12 bis 13.30 Uhr (ausser in den Schulferien) angeboten. Die Betreuungspersonen seien bedacht, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle wohl fühlen. Wichtige Bestandteile seien dabei Gespräche, Offenheit und Vertrauen. Die Kinder könnten semesterweise angemeldet werden. Die beiden Projektleiterinnen betonen jedoch, dass sie auch flexibel seien, falls beispielsweise Eltern unregelmässige Arbeitszeiten hätten. Erwachsene können sich jeweils bis am Vortag anmelden. Das Essen wird vom Altersheim Peteracker in Rafz geliefert. Die Projektleiterinnen sind auch bemüht, Integration am Mittagstisch zu leben. So kocht beispielsweise am 8. Oktober ein Asylsuchender aus Afghanistan Spezialitäten aus seiner Heimat. Genaue Informationen zum generationenübergreifenden Mittagstisch sind unter refkirche-rafz.ch zu finden. Ueli Böhni (l.) aus Stein am Rhein wurde an der Generalversammlung der Pro Dampfer AG neu in den Verwaltungsrat gewählt. Rechts von ihm Sonja Müller, Chefin Finanzen sowie der Vertreter der Revisionsstelle, Bernhard Meister. Bild: zVg. Neues Dampfschiff im Fokus Am Freitag, 1. Oktober, fand in der Mehrzweckhalle in Mammern (TG) die Generalversammlung der Pro Dampfer AG statt. Verwaltungsratspräsident Hansjörg Lang führte die anwesenden Personen durch den Abend. Für die Erläuterungen zur Technik war Ingenieur Christoph Meier da, der Technikfragen des Dampfschiffprojektes für den Verein Pro Dampfer bearbeitet, schreibt die Firma in einer Medienmitteilung. Die Herabsetzung des Aktienkapitals um 2 Millionen Franken auf 1 Million Franken wurde von der Chefin Finanzen, Sonja Müller, erläutert und ohne Diskussion genehmigt. Auch der Statutenänderung mit der vollen Liberierung der Aktien wurde zugestimmt. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurde Ueli Böhni aus Stein am Rhein. Ingenieur Christoph Meier orientierte die Anwesenden über den aktuellen Stand der Technik. Anhand des Generalplans V3 erläuterte er die besondere Herausforderung eines Dampferprojekts: Dampfkessel, Brenner mit Pelletzufuhr, Antrieb, Generatoren, Batterien, Querruder im engen Platz auf dem Schiff unterzubringen, dessen Breite und Höhe durch die Brücke Diessenhofen beschränkt sind. Photovoltaik, Lademanagement (elektrischer Strom) und Wärmerückgewinnung sind Fragestellungen, die derzeit intensiv bearbeitet werden, heisst es weiter. Weiter arbeitet Jürg Hochstrasser intensiv an einem Businessplan für das zu bauende Dampfschiff. Dabei bekam er Unterstützung von Georg Lang von der Wingmates GmbH, die berechnet, wie das Dampfschiff kostendeckend betrieben werden kann. Was bereits heute klar sei: Linienfahrten seien nur wenig lukrativ, das Dampfschiff werde wohl eher im Bereich Charter und Event unterwegs sein. (shb.) In den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden herrscht Rassismusalarm. Die Direktion hat mit Schrecken festgestellt, dass viele Bilder in ihrer Sammlung diskriminierende Titel tragen. Von ahnungslosen, ideologisch total überforderten Künstlern selber gewählt. Unfassbar. 143 Gemälde und Skulpturen bedurften deshalb dringend einer Umbenennung durch die eifrigen Kulturbeamteten (oder Beamtenden?) – trotz Urheberrechtsschutz der Künstler. Ideological correctness geht eben vor, mag sie noch so willkürlich, ignorant und arrogant sein. Und so wurde aus dem «Zwerg» ein «kleinwüchsiger Mann» (in den USA würde das wohl «vertically challenged human being» heissen). Aus «Knabe» wurde «Junge». Aus «Zigeunermadonna» die «Madonna mit stehendem Kind», aus einer «Zigeunerin» eine «Frau mit Kopftuch» und «Indische Eingeborene» sind jetzt bloss noch «Menschen», ohne Herkunft. Der Eskimo wurde zum Inuit, aus dem «Kopf eines Negerknaben» der «Studienkopf eines jungen Mannes» und der berühmte «Mohr mit der Smaragdstufe» wurde zu einem «**** mit …». Fazit, zum x-ten Mal: «Sie spinnen, die Deutschen.» (Übrigens: Auf Facebook-D würde dieser Satz gesperrt (kein Witz, ist passiert!), da diskriminierend. Vermutlich wird Asterix’ «Ils sont fous, les Romains», demnächst auch einer sprachlichen Endlösung zugeführt: «Ils sont d’un esprit particulier, les gens du territoir Romain». Oder so.). Eigentlich dachte man (bzw. Mann, alt, weiss), Museen seien Institutionen, die sichtbar machen, dass man in anderen Kulturen und zu anderen Zeiten andere Werte und andere Vorstellungen hatte von der Welt. Doch das scheint bei zeitgeistigen Kulturbeamten geändert zu haben. Ähnlich wie bei den Taliban. Onkel Hugo, stets Ästhet: «Gleichberechtigung und Gleichstellung sind schön, gendern ist hässlich.» Es blubbern die Sprechblasen nach verlorenen Wahlen – und bedürfen der Übersetzung: «Es braucht eine schonungslose Analyse.» (Will sagen: Wir suchen nach Formulierungen, die das Debakel gnädig verdecken.) «Wir nehmen den Entscheid mit Demut an.» (Will sagen: Wir machen weiter wie bisher, legen aber eine kurze Pause ein.). «Die Verantwortung liegt auch bei mir.» (Will sagen: Und da lassen wir sie so lange liegen, bis die Leute das Debakel vergessen haben oder ein neues Debakel ansteht, für das jemand anders die Verantwortung trägt.) Der nicht sehr hilfreiche Satz am Ende: Das geht vorbei, du wirst sehen. 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