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Bock E-Paper KW53

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4 Marktinfo Beiträge

4 Marktinfo Beiträge für diese Seite erscheinen im Auftrag der Firmen. Bei Fragen zum Inhalt sind diese direkt zu kontaktieren. Bock | Dienstag, 29. Dezember 2020 neues mitglied des kaders bei der ersparniskasse PR SCHAFFHAUSEN Der Verwaltungsrat der Ersparniskasse Schaffhausen hat Adrian Marthaler auf den 1. Januar 2021 zum Mitglied des Kaders mit Handlungsvollmacht befördert. Der Ernannte hat bereits seine Lehre bei der Regionalbank am Münsterplatz in der Munotstadt absolviert. Danach arbeitete er in der Abteilung Zahlungsverkehr/ Wertschriftenadministration/IT. Im Mai 2019 hat er die Leitung dieser Abteilung übernommen und sich seither als junger Teamleiter bewährt. Sein sympathisches, verantwortungsbewusstes sowie professionelles Auftreten wird von den Mitarbeitenden sehr geschätzt. Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und Mitarbeitende der ältesten Bank in der Region gratulieren Adrian Marthaler ist bei der Ersparniskasse Schaffhausen neues Kadermitglied. Bild: zVg. Adrian Marthaler herzlich zur Ernennung und freuen sich auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihm. (shb.) ersparniskasse.ch saisonhöhepunkte beim winter-sale im rhy markt PR FEUERTHALEN Die Angebote und Schnäppchen beim Winter-Sale im Rhy Markt lassen Augen direkt nach Weihnachten schon wieder strahlen, denn jetzt kommt wahre Shopping-Freude auf. Beim aktuellen Winter-Sale im Rhy Markt in Feuerthalen ist für alle etwas dabei. Die Kundinnen und Kunden des Einkaufszentrums erwartet Kosmetik, Technik, feine Lebensmittel und alles für das Heimwerken – selbstverständlich zum besten Preis. Leckere Schokolade oder Glühwein für gemütliche Stunden zu Hause? Oder doch ein neues Smartphone für den Plausch mit Freunden? Dank dem Winter-Sale sind die Besucherinnen und Besucher des Rhy Markts bestens gerüstet, um die kalte Jah- Saisonhighlights für eine entspannte Winterzeit gibt es beim Sale im Rhy Markt. Bild: zVg. reszeit entspannt zu geniessen. Alle Informationen zum Winter-Sale und Weiteres können auf der untenstehenden Webseite abgerufen werden. (shb.) rhymarkt-feuerthalen.ch vollender der reformation in schaffhausen PR SCHAFFHAUSEN Johann Conrad Ulmer, der Schaffhauser Reformator, ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Schaffhauser Geschichte und einer der profiliertesten Schweizer Reformatoren. Umso erstaunlicher, dass sein Leben und Werk bis jetzt von der Forschung nicht angemessen gewürdigt wurde. Der neueste Band 92 der Schaffhauser Beiträge zur Geschichte des Historischen Vereins schafft nun Abhilfe. Namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland zeichnen ein facettenreiches Porträt des grossen Schaffhausers. Das Buch ist im Buchhandel erhältlich. Die meisten Aufsätze in diesem Band gehen auf Vorträge an der wissenschaftlichen Tagung zum 500. Geburtstag von Johann Conrad Ulmer im März 2019 in Schaffhausen zurück. Weitere Beiträge von profunden Kennern Ulmers und der Geschichte der Reformation komplettieren den Band, der als neues Standardwerk auf dem aktuellsten Forschungsstand über die Schaffhauser Reformation gelten kann. Dem Interessierten bietet sich die Gelegenheit, eine der bedeutendsten Schaffhauser Persönlichkeiten der frühen Neuzeit kennenzulernen. Und für die internationale Reformationsgeschichtsforschung gewin- Johann Conrad Ulmer (1519–1600). Bild: zVg. nen Schaffhausen und sein Reformator eine angemessene Sichtbarkeit, die auf weitere Erkenntnisse und neue Forschungen hoffen lässt. Weitere Facetten zeigen Ulmer als Liederdichter und Dramatiker, reformatorische Überlegungen zur Heiratspolitik, Ulmers Kontakte ins calvinistische Genf und beschreiben die Rolle Ulmers als Leiter der Schaffhauser Pfarrbibliothek. (shb.) Johann Conrad Ulmer (1519–1600), Vollender der Refor- mation in Schaffhausen; Schaffhauser Beiträge zur Ge- schichte 92 (2020); 301 Seiten, zahlreiche Abbildungen; 48 Franken; ISBN: 978-3-0340-1595-0. unterstützung von armutsbetroffenen Coop und das Schweizerische Rote Kreuz setzen ihre enge Zusammenarbeit um mindestens drei weitere Jahre fort. Ziel der Partnerschaft ist die Unterstützung von armutsbetroffenen Familien und Einzelpersonen in der Schweiz. PR SCHAFFHAUSEN Seit 2015 ist Coop offizielle Partnerin des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) und engagiert sich für schnelle sowie unkomplizierte Hilfe für armutsbetroffene Menschen in der Schweiz. So spendete der Grossverteiler in diesem Jahr dem SRK kurzfristig 3000 Einkaufsgutscheine im Wert von 150 000 Franken für Menschen, die aufgrund der Corona-Pandemie in Not geraten sind. Das gemeinsame Engagement zeigt sich auch am «Tag der guten Tat», bei dem das Schweizerische Rote Kreuz einer der Hauptpartner ist. «2 × Weihnachten» für Leute in Not Mit der Aktion «2 × Weihnachten» werden noch bis am 11. Januar 2021 lang haltbare Lebensmittel sowie Körperhygieneartikel für armutsbetroffene Menschen gesammelt. Alle Produktspenden kommen bedürftigen Familien, Einzelpersonen und wohltätigen Institutionen in der Schweiz zugute. Seit über 20 Jahren unterstützt Coop «2 × Weihnachten» und ist seit vier Jahren gemeinsam mit dem SRK, der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR) und der Schweizerischen Post Trägerin der Aktion. Coop spendet auch dieses Mal Lebensmittel und Als Säugling wird er mit Kinderlähmung angesteckt, später als Hinkebein von anderen Kindern verlacht. Doch in den Auen von Rhein und Thur erstarkt der Kleine. Das Gehen fällt ihm schwer, aber kaum einer steigt so flink auf Bäume, fängt so geschickt Forellen mit blossen Händen wie er. Dann stirbt der Vater an Krebs. Wie seine beiden älteren Brüder wird Fredi verdingt und landet bei einem groben Bauern. Als Achtzehnjähriger versorgt man ihn in einer Arbeitsanstalt für Gebrechliche, wo er Bürstenmacher werden soll. Aufmüpfig wie er ist, wird er zur Disziplinierung ins Burghölzli, damals eine Irrenanstalt, verfrachtet. Kaum frei, nimmt er sein Leben in die eigenen Hände. Er erlernt autodidaktisch seinen Traumberuf. In der Freizeit steigt er als Boxer in den Ring, erkundet auf dem Tourenvelo Italien, Frankreich sowie Spanien und fährt Klubrennen. Trotz Familienauflösung und liebloser Jugend gelingt es Fredi, mit seinem Schicksal Frieden zu schliessen. Der Autor Peter Gisler (*1948) Peter Gisler macht sich früh selbstständig und rekrutiert während 20 Jahren als Personalberater technisches Fachpersonal und Kaderleute. Danach begleitet er als Laufbahn- und Führungscoach Menschen bei ihren Fragen zum Beruf, zu ihrer Rolle in Aufgabe und Funktion und schreibt den Ratgeber «Das Laufbahnbuch». Auch nach diesen intensiven Jahren befasst er sich mit Menschen und Lebensgeschichten, nun aber als Autor. Lange Zeit weiss Peter Gisler nichts von der Vergangenheit seines Vaters. Ausführliche Gespräche mit ihm, seinem ältesten Bruder und mit Verwandten, Nachforschungen vor Ort, bei Zeitgenossen Coop spendet auch dieses Mal für die Aktion «2 × Weihnachten» Lebensmittel und Hygieneartikel im Wert von über 400 000 Franken für Menschen in Not. Bild: Coop / zVg. Körperhygieneartikel im Wert von mehr als 400 000 Franken. Spendenpakete von Coop Auch die Kundschaft kann bei der Aktion spenden. In ausgewählten Verkaufsstellen bietet Coop bis am 9. Januar 2021 bereits zusammengestellte Spendenpakete mit Produkten des täglichen Bedarfs für 20 Franken an. Auf coop.ch sind Spendenpakete im Wert von 20, 50 und 100 Franken erhältlich. Pakete mit lang haltbaren Artikeln können auch kostenlos an allen Schaltern der Schweizerischen Post abgegeben werden. Bei der letzten Aktion kamen über 60 000 Spendenpakete zusammen. (shb.) coop.ch «Was bleibt – was geht: Von einem, der sein Leben ständig neu erfindet» PR RAFZ Kinderlähmung, früher Verlust des Vaters, Verdingung bei einem groben Bauern, ein abenteuerliches Leben. Das Buch von Peter Gisler aus Rafz ist eine wahre Geschichte, zu lesen wie ein Roman. Peter Gisler aus Rafz erzählt die Geschichte seines Vaters. Nach Vollendung gleicht sie eher einem Roman als einer Biografie. Bild: zVg. und in den Archiven von Stadt und Kanton Zürich werden die Basis einer umfassenden Chronik, und die Beziehung von Vater und Sohn gewinnt eine ganz neue Qualität. Während des langen Aufarbeitungsprozesses entsteht die Idee, die Geschichte des Vaters in Buchform zu erzählen. Das Werk nimmt Gestalt an und gleicht am Ende mehr einem Roman als einer Biografie. (shb.) Peter Gisler, «Was bleibt – was geht. Von einem, der sein Leben ständig neu erfindet»; 264 Seiten, gebunden; rund 34 Franken; ISBN 978-3-7272-6068-1.

Bock | Dienstag, 29. Dezember 2020 Gesellschaft 5 «Es ist nun wirklich eins vor 12» Der Feuerthaler Martin Zeltner ist im Kanton Thurgau für die Umsetzung der Klimaziele verantwortlich. Der 36-Jährige sagt, um die Ziele zu erreichen, brauche es alle. KLIMASCHUTZ FEUERTHALEN UND FRAUENFELD Yves Keller Seit zwei Jahren arbeitet Martin Zeltner beim Amt für Umwelt des Kantons Thurgau. Zu dieser Stelle kam er über Umwege, denn eigentlich wollte er gar nie Chemiker werden, sondern Arzt. Während der Rekrutenschule erhielt er aber keine Dispens, um sich für den Numerus Clausus anzumelden und verpasste somit den Einstieg in die Ärztekarriere. Obwohl er an der Kantonsschule Schaffhausen nur drei Semester Chemieunterricht hatte, wagte er den Einstieg ins Chemiestudium – und scheiterte anfänglich: «Ich musste relativ schnell feststellen, dass die Leute, die Chemie schon an der Kanti vertieft hatten, das tatsächlich ein bisschen besser konnten als ich. Sagen wir es so: Nach einem Jahr rasselte ich hochkant durch die Prüfungen.» Dies weckte seinen Ehrgeiz. Vier Jahre später schloss er den Master an der ETH als einer der fünf Besten seines Jahrganges ab, doktorierte anschliessend und arbeitete weiter an der ETH als Postdoc und später als Oberassistent. Nach zehn Jahren in der NEUES ZU NAMEN Der Schaffhauser Gesundheitsdirektor Walter Vogelsanger durfte sich persönlich über die Festtage ein Bild des grossen Einsatzes der Mitarbeitenden in den Spitälern Schaffhausen, dem Contact-Tracing, dem kantonalen Corona-Abklärungszentrum und des Altersheims Schleitheim machen und jeweils ein kleines Präsent als Zeichen der Wertschätzung überreichen. Für diesen beeindruckenden Einsatz und den Durchhaltewillen aller Beteiligten bedankt sich der Gesundheitsdirektor Walter Vogelsanger herzlich, teilte das Departement des Innern mit. An der Vereinsversammlung Ende September konnte der Verein Insel Museum Rheinau den Vorstand mit zwei neuen Mitgliedern verstärken. Susanne Grieder ist Museologin mit Master in Informationswissenschaften, und Mitglied Museumskommission Museum Stammertal, ehemals Freulerpalast Näfels. Walter Bersorger ist Museologe und Historiker, Kurator im Ortsmuseum Sust in Horgen Anzeige Forschung wechselte er vor zwei Jahren zum Kanton Thurgau und wurde mit nur 34 Jahren Abteilungsleiter für Luftreinhaltung. Der vorerst letzte Karriereschritt kam dann letzten August, als Martin Zeltner beim Kanton das Themengebiet «Klima» übernahm. Er ist überzeugt: «Dieses Thema wird uns in den nächsten Jahrzehnten mit Abstand am meisten beschäftigen und herausfordern. Corona wird irgendwann vorbei sein. Die Klimaproblematik bleibt.» Rasch handeln Da der Bereich «Klima» beim Kanton Thurgau erst letzten Sommer geschaffen wurde, sei er im Moment mit einer Klimatologin seines Teams daran, sich einen Überblick über die aktuelle Lage im Kanton zu verschaffen und zu erörtern, welche Massnahmen Sinn machten. Einer der Hauptverursacher des Klimawandels sei der Verkehr. Hier habe sowie Programmleiter «Einfach Zürich – das Zürcher Schaufenster im Landesmuseum». Für die Erneuerungswahl der Friedensrichterin oder des Friedensrichters für die Amtsdauer 2021 bis 2027 in der Gemeinde Dachsen steht nach Ablauf der zweiten Frist fest, dass neben dem Wahlvorschlag von Sabrina Meister kein weiterer Vorschlag bei der Gemeinde eingereicht wurde. Damit steht Sabrina Meister am 7. März 2021 als Friedensrichterin zur Wahl. Nach den Gesamterneuerungswahlen des Grossen Stadtrats vom 29. November 2020 gibt es verschiedene Wechsel in der Zusammensetzung des Grossen Stadtrats von Schaffhausen. Weiterhin werden Till Hardmeier (FDP) und Ibrahim Tas (SP) im Grossen Stadtrat dabei sein, neu wird Monika Stump (SP) Mitglied des Grossen Stadtrats. Der Stadtrat erklärt Till Hardmeier, Monika Stump und Ibrahim Tas als für die Amtsdauer 2021 bis 2024 in den Grossen Stadtrat gewählt. Till Hardmeier rückt auf der Liste 3 der FDP der Stadt Schaffhausen nach, da der gewählte Diego Faccani (FDP) seinen Verzicht für das Amt bekannt gegeben hat. Monika Stump und Ibrahim Tas rücken auf der Liste 2 der SP der Stadt Schaffhausen nach, nachdem die beiden gewählten Mitglieder des Grossen Stadtrats, Christian Ulmer (SP) und Patrick «Corona wird irgendwann vorbei sein, die Klimaproblematik aber nicht.» Martin Zeltner Chemiker und Klimaverantwortlicher des Kantons Thurgau Martin Zeltner lebt seit seiner Kindheit in Feuerthalen. der Thurgau beim Individualverkehr mit der Förderung der Elektromobilität eine Vorreiterrolle eingenommen. Eine Überlegung sei auch, die Velowege weiter auszubauen und auch an E-Bikes anzupassen. Ein weiteres grosses Feld sei im Thurgau die Landwirtschaft: «Hier gibt es einige Hebel anzusetzen, gerade bei der tierhaltenden Landwirtschaft. Wir wollen aber nicht in einen Aktionismus verfallen, sondern nachhaltige Massnahmen ausarbeiten.» Er sei sich bewusst, dass es auch Kritiker seiner Arbeit gebe. Die Grunddiskussion, ob es den Klimawandel überhaupt gibt, findet er aber müssig: «Für die Klimaerwärmung gibt es unzählige Beweise. Wir hatten dieses Jahr die erste Überschreitung des Ozongrenzwerts bereits anfangs Februar. Normalerweise hatten wir das in den Sommermonaten. Oder fragen Sie einfach mal direkt Betroffene, wie Bauern, die ihre Portmann (SP) bekannt gegeben haben, dass sie auf ihren Sitz verzichten. Der Siblinger Gemeinderat hat die Zuteilung der Referate zu Beginn der Amtsperiode 2021 bis 2024 vorgenommen. Die bisherigen Gemeinderätinnen und -räte behalten ihre Referate. Das Baureferat, welches durch den Rücktritt von Gemeinderat Hans A. Kübler frei geworden ist, wird vom neu gewählten Gemeinderat Guido Wagner übernommen. Die Referatsverteilung per Januar 2021 im Überblick: Hans Peter Gächter, Gemeindepräsidium; Agnes Hafner, Finanzreferat und Vizepräsidium; André Wäckerlin, Strassen- und Werkreferat; Karin Spengler, Sozialreferat; Guido Wagner, Baureferat. Nach über 40 Jahren Tätigkeit bei Grün Schaffhausen tritt Christian Knobel per Ende 2020 in den Ruhestand, teilte die Stadt Schaffhausen mit. Nach der Gärtnerlehre bei der damaligen Stadtgärtnerei verliess Christian Knobel die Stadt, um sich bei privaten Betrieben fachlich weiterzuentwickeln. Nach wenigen Jahren kam er zunächst als Gärtner zurück zur Stadtgärtnerei und absolvierte die Weiterbildung zum Obergärtner. Anschliessend übernahm er bei der Stadtgärtnerei die Leitung des Gartenunterhaltsteams Munot – eine Aufgabe, die er bis zur Pensionierung innehatte. Er setzte seine Leidenschaft für die Natur und seine grossen Pflanzenkenntnisse ein, um Naturräume zu erhalten und zu entwickeln. Mit vielfältigen Staudenrabatten, Wiesensäumen und Hecken hat er wunderbare Biotope entwickelt. Mit viel Engagement hat er sein Wissen gerne auch an die Lernenden und an die anderen Mitarbeitenden weitergegeben. (shb.) Bild: Yves Keller Felder nicht mehr wie gewohnt giessen können, weil das Wasser zu knapp ist. Im Rhein kommen die Äschen im Sommer unterdessen regelmässig rücklings den Fluss hinunter. Der Klimawandel ist ein Fakt.» Nun gehe es darum, zu eruieren, welche Massnahmen gegen eine weitere Verschärfung der Lage sinnvoll seien. Eigenverantwortung aller Macht es denn überhaupt Sinn, dass ein einzelner Kanton Massnahmen ergreift, um gegen ein globales Problem anzukämpfen? «Ja, auf jeden Fall. Auch Kleinvieh macht Mist.» Vor allem seien rasche Massnahmen wichtig, ist der Vater zweier Kinder überzeugt: «In meinen Augen ist es noch nicht zu spät. Aber wenn wir jetzt weiter zuwarten, werden auch die wirtschaftlichen Einbussen viel grösser. Dann ist die Rettung einer Fluggesellschaft oder einer Grossbank unsere kleinste Sorge.» Und was macht Martin Zeltner persönlich für das Klima? «Ich habe meinen Fleischkonsum trotz meiner kroatischen Wurzeln stark reduziert, ich kaufe saisonale Produkte und reise deutlich weniger. Und auf kurzen Strecken nehme ich das Velo.» Bock-Blick Einwohnerzahl gestiegen. Der Bevölkerungsstatistik der Einwohnerkontrolle Beringen wird per 30. November 2020 eine Einwohnerzahl von 5062 Personen entnommen. Dies entspricht einer Zunahme um 8 Einwohnerinnen und Einwohner. Bilanz über die Weihnachtstage. Die vergangenen Weihnachtstage verliefen aus polizeilicher Sicht insgesamt sehr ruhig. Dennoch standen die Einsatzkräfte der Polizei während dieser Zeit für die Bewältigung von Alltagsereignissen im Einsatz, teilte die Schaffhauser Polizei mit. So musste die Polizei an vereinzelt gemeldete Ruhestörungen und Streitigkeiten ausrücken. Auch wurden mehrere Verstösse gegen strassenverkehrsrechtliche Vorschriften festgestellt und Anzeigen im strafrechtlichen Bereich entgegengenommen. Weiter wurde festgestellt, dass die ergriffenen Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ihre Wirkung – insbesondere im deutlich verringerten Personen- und Strassenverkehr im öffentlichen Raum – entfaltet hatte. Referendum ergriffen. Das Budget 2021 der Stadt Schaffhausen wurde vom Grossen Stadtrat am 24. November 2020 mit 19 zu 15 Stimmen gutgeheissen. Gegen das Budget wurde das Referendum ergriffen und am 22. Dezember 2020 mit 1236 Unterschriften eingereicht. Die Budgetvorlage wird der Stimmbevölkerung zur Abstimmung vorgelegt. Der Stadtrat hat entschieden, die Budgetvorlage und die Vorlage Gassa – ein Restaurant am Rhein und die Aufwertung des Platzes im Areal Fischerhäusern – gemeinsam am 7. Februar 2021 zur Abstimmung zu bringen. Ursprünglich war die Abstimmung über die Vorlage Gassa für den 7. März 2021 geplant. (shb.) Bock-SPLITTER Anzeige Richard Altorfer Kari, erstaunt und belustigt: Unsere Autos wurden seit 1995 durchschnittlich um 7 Zentimeter breiter. Genau wie ich. Millionen Kinder wollen die Welt sauber machen. Millionen Eltern wären froh, wenn sie bei ihren Zimmern anfangen würden. Was mussten sich die «Preppers» in den vergangenen Jahren auslachen lassen. Ideologische Überbleibsel halt von nationaler Schutzraumpflicht und ABC-sicheren Zivilschutzanlagen, vorbereitet auf unwahrscheinliche Atomkriege, Klimawandel, Wirtschaftskrisen, Bürgerkriege, Asteroideneinschläge und – Kopfschüttel! – auf Pandemien. Bereits im Frühjahr 2020, als Klopapier und Nudeln wochenlang ausverkauft waren, durften sie sich als heimliche Sieger fühlen. Preppers waren nicht auf Nachschub in den Supermärkten angewiesen, sie hatten längst vorgesorgt. Erst ab Sommer 2020 mussten sie sich wieder Angstneurotiker nennen lassen. Bis Weihnachten 2020. Seitdem das englische Coronavirus – wie weiland die Briten – droht, den Rest der Welt zu erobern und zu lockdownen, sitzen die Preppers wieder in der guten Stube und denken leise lächelnd an ihre wert- und proppenvollen Keller. Auch Coronakritiker haben manchmal recht. Zum Beispiel unsere Nachbarin: «Man darf sich zwar das Füdli tätowieren lassen, aber ein Besuch im Museum scheint laut BAG lebensgefährlich.» So wie ein Zoo-Besuch und der Gang in den Buchladen offenbar coronasensibler sind als eine Gondelfahrt aufs Jakobshorn oder die Suche nach einem Schnäppchen im Warenhaus. Nein, von Logik überwältigt sind sie nicht, die Entscheide des Bundesamts für Gesundheit. Im Frühjahr war’s Schweden, seit Herbst ist’s die Schweiz, die Mühe bekundet mit Rechnen. Beide kalkulierten: Je weniger Einschränkungen, desto geringer die Kosten. Doch leider: Die Schadensumme bei wenig Einschränkungen, aber längerer Dauer erweist sich als grösser als die Summe (mathematisch gesehen: das Produkt) aus stärkerer Einschränkung bei kurzer Dauer. Preussens Major von Schill hätte das gewusst. Von ihm stammt der Satz «Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende». Und in diesem Zusammenhang ein Bonmot aus der «Business-Class», der Gesellschaft, die für den Schweizer Wohlstand nicht ganz unwichtig ist: «Wer sich ohne Angst vor Ansteckung unterhalten will, ist in Singapur besser aufgehoben als in der Schweiz.» Toller Erfolg der Schweizer Coronapolitik! Hoffentlich wenigstens nicht auch noch nachhaltig. Die einen sagen’s zynisch und laut, die andern verschweigen’s verschämt, aber im Ernst: Corona hat durchaus erwünschte Effekte; die Alterspyramide wird schlanker und die AHV wird weniger belastet. Der dumme Spruch am Ende: Egal, wie traurig du bist – im Kühlschrank brennt immer ein Licht… IHR TOYOTA & LEXUS SPEZIALIST Beringen-Enge • 052 630 10 10 • engebrunnen.ch

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