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Museen der Region KW40

16 MUSEEN DER REGION 29.

16 MUSEEN DER REGION 29. September 2020 Neu ab 23.04.2017 JEDEN SONNTAG GEÖFFNET VON 9 – 18 UHR EDEN SONNTAG GEÖFFNET VON 9 – 18 UHR 17 Neu ab Neu ab 23.04.2017 23.04.2017 Wir freuen uns auf Ihren Besuch. JEDEN SONNTAG GEÖFFNET VON 9 – 18 UHR AG GEÖFFNET VON 9 – 18 UHR Öffnungszeiten Spar Stettemerstrasse 40 Öffnungszeiten Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Öffnungszeiten Montag Freitag Samstag 6.30 18.00 Uhr n Montag – Freitag Samstag 6.30 – 18.00 Uhr itag tag 6.30 – 18.00 6.30 19.00 Uhr Sonntag 9.00 18.00 Uhr 6.30 Samstag Uhr – 19.00 6.30 Uhr – 18.00 Uhr Sonntag 9.00 – 18.00 Uhr ag hr 9.00 – 18.00 Sonntag Uhr 9.00 – 18.00 Uhr SPAR Supermarkt Schaffhausen, Stettemerstrasse 40, 8207 Schaffhausen, Tel. 052 640 12 28, Fax 052 640 12 29 SPAR Supermarkt Schaffhausen, Stettemerstrasse 40, 8207 Schaffhausen, Tel. 052 640 12 28, Fax 052 640 12 29 8207 chaffhausen, Schaffhausen, Stettemerstrasse Tel. 052 40, 640 820712 Schaffhausen, 28, Fax 052 Tel. 64052 12640 2912 28, Fax 052 640 12 29 Spar Stettemerstrasse 40 Spar Stettemerstrasse 40 Spar Stettemerstrasse 40 Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Montag – Freitag Samstag 6.30 – 18.00 Uhr 6.30 – 19.00 Uhr Sonntag 9.00 – 18.00 Uhr ar Stettemerstrasse 40 euen uns auf Ihren Besuch. SPAR Supermarkt Schaffhausen, Stettemerstrasse 40, 8207 Schaffhausen, Tel. 052 640 12 28, Fax 052 640 12 29

29. September 2020 MUSEEN DER REGION 17 Zwischen Vergangenheit, Gegenwart und dem «museumplus» im Dorf unter der Enge Konträres reinbringen, um neugierig zu machen Das um das Jahr 1000 erbaute Schloss der Hünen beherbergt seit 1989 das Ortsmuseum Beringen, das für die nahe Zukunft noch Grösseres plant. Marcel Tresch Beringen. Thomas Maag ist seit einem Jahrzehnt Vorstandsmitglied des örtlichen Museumsvereins, fünf Jahre davon als Präsident. Der 55-Jährige ist im Dorf unter der Enge aufgewachsen und kennt entsprechend viele Geschichten von Menschen, die hier aufgewachsen sind. «Viele von ihnen habe ich persönlich gekannt, von vielen anderen wiederum habe ich gehört oder gelesen», so der Geschäftsführer eines Ausbildungszentrums für Berufe in der Elektro- und Maschinenindustrie sowie des Formenbaus in Neuhausen. Gern erinnert er sich an sein Elternhaus zurück, wo oft und gern das Sein und Wirken der Alten, keinesfalls abwertend gemeint, ein Thema war. Die oft sehr lebhaften Geschichten, lebendig und derart erzählt, als wären sie erst gestern gewesen, hatten und haben ihn schon immer fasziniert. Noch mehr sogar, wenn dazu alte Fotos, Bilder, Gegenstände und sonstiges «Beweismaterial» vorgelegt wurde. Die jüngste Ausstellung zeigt Werke der Beringer Künstlerin Melinda Niggli, eingebettet in das Ortsmuseum. Keine Sammlung von Einzelstücken Thomas Maag besass schon als junger Erwachsener (und bis heute noch) Oldtimer, entweder mit zwei oder vier Rädern. Seither faszinieren ihn Dinge, die alt sind und Geschichten erzählen. Allerdings hält er es privat mit diesen Dingen so, wie er es als Präsident des Museumsvereins ebenso sieht: «Es ist manchmal schwierig, die Waage zwischen dem Sammeln und Ausstellen zu halten.» Dies verstünden zwar nicht immer alle, doch mit dem Gezeigten im Schloss lasse sich das für diejenigen leichter zeigen als in Worten erklären. Ein Museum brauche seiner Meinung nach keine Sammlung von Einzelstücken, die irgendwo in der Ecke stehen und verstauben. Er erklärt dies mit den themenbezogenen Sammlungen im eigenen Ortsmuseum. Ob Archäologie und Geologie, Forst- und Landwirtschaft, Weinbau, Handwerk und Gewerbe, Feuerwehr, Numismatik, Hauswirtschaft, Trachten, Tram und Bahn, Militär oder Kunst: Das sind alles Sammlungen mit sich über Jahrzehnte, teils auch Jahrhunderte ergänzenden Objekten und Gegenständen. Vor allem von Älteren besucht «Das Ganze muss jeweils mit der Geschichte in unserer Region verbunden sein und damit einen direkten Bezug zum eigenen Umfeld haben», sagt Thomas Maag. Dass er vor fünf Jahren Präsident des Museumsvereins Beringen wurde, führt er zum einen auf seine Reisetätigkeit und zum andern darauf zurück, dass es, seit er erwachsen ist, keine Phase gegeben hat, in der er sich nicht in irgendeiner Form für etwas in seiner Gemeinde engagierte. Für ihn ist das Schloss sogar wie ein Sinnbild seines eigenen Lebens geworden. Die Geschichte eines Reisenden zeige zum einen bei dessen Rückkehr in die Heimat, wo er geboren wurde und wo er herkomme. Zum andern zeigten Ausstellungen, wie sich seine Gemeinde in der Zeit seiner Abwesenheit verändert habe und gewachsen sei. Dabei entstünde automatisch eine Verbindung zwischen seiner Vergangenheit und der Gegenwart. Thomas Maag macht keinen Hehl daraus, dass das Ortsmuseum – eine Ausnahme Thomas Maag (55) ist seit fünf Jahren Präsident des Museumsverein Beringen. Bilder: Marcel Tresch bildeten die Schulklassen – vor allem von älteren Menschen besucht wird. Die Museumsführer seien ebenfalls ältere Leute. Das hat auch seinen Grund. «Wir leben vor allem von den Führungen unserer Leute und den Erinnerungen der Besucher», so Thomas Maag. «museumplus» wird bald realisiert Um jüngeres Publikum für das Museum zu interessieren, muss dieses aus Sicht des Vereinspräsidenten neue Wege gehen: «Dazu müssen wir Konträres reinbringen, um neugierig zu machen, wie zuletzt mit der Ausstellung von der jungen Beringer Künstlerin Melinda Niggli.» Dabei wurden ihre Werke nicht einfach in einem Raum, sondern über das ganze Schloss verteilt präsentiert. Ein gelungener Kontrast zwischen Vergangenheit und Moderne, der bei den Besucherinnen und Besuchern bestens ankam. Über die nahe Zukunft muss sich Thomas Maag jedoch keine Gedanken machen, denn bereits wurde das Erweiterungsprojekt «museumplus» lanciert. Dabei wird das Schloss, geprägt durch viele kleine und verwinkelte Räume, durch einen grosszügigen Anbau erweitert. So entsteht Raum für Wechselausstellungen, Konzerte, Vernissagen und so weiter. Mit der Realisierung ab Februar 2021 soll das ergänzende Museum im Herbst 2022 eröffnet werden.

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